DE374178C - Sperrvorrichtung fuer die Stellringe bei Rechenmaschinen mit Antriebraedern von einstellbarer Zaehnezahl - Google Patents

Sperrvorrichtung fuer die Stellringe bei Rechenmaschinen mit Antriebraedern von einstellbarer Zaehnezahl

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DE374178C
DE374178C DET26243D DET0026243D DE374178C DE 374178 C DE374178 C DE 374178C DE T26243 D DET26243 D DE T26243D DE T0026243 D DET0026243 D DE T0026243D DE 374178 C DE374178 C DE 374178C
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locking device
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locking
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DET26243D
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Description

  • Sperrvorrichtung für die Stellringe bei Rechenmaschinen mit Antriebrädern von einstellbarer Zähnezahl. Die Erfindung betrifft eine Sperrvorrichtung für die an den Antriebscheiben von Rechenmaschinen mit Antriebrädern von einstellbarer Zähnezahl drehbar gelagerten, zum Einstellen der Schaltzähne dienenden Stellringe.
  • Gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser Art besteht das Neue darin, daß die beliebig geformte Sperrstange von außen in Rinnen der Antriebscheiben eingelegt wird; die Stellringe sind zu diesem Zweck mit einer der Form der Sperrstange entsprechenden Außenverzahnung versehen.
  • Bisher wurde diese Sperrvorrichtung im Innern der Stellringe angebracht. Der Stellring war mit einer Innenverzahnung versehen, in die die ebenfalls verzahnte Sperrstange eingriff. Bei dieser Bauweiße ist der Zusammenbau sehr schwierig. Wenn die Antriebscheiben nebeneinanderliegen, bilden sie einen geschlossenen Zylinder, so daß die Wirkungsweise der Sperre mit den Augen nicht zu prüfen ist Auch bei genauer Arbeit können leicht Fehler unterlaufen, da schon ein Zehntelmillimeter an dieser Stelle eine große Rolle spielt.
  • Durch die Erfindung werden diese Nachteile beseitigt. Die Sperrstange kann nach dem Zusammenbau der ganzen Antriebscheibenwalze von außen angelegt werden, etwaige Fehler in der Wirkungsweise sind leicht zu übersehen und ohne Schwierigkeit zu beseitigen.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt.
  • Abb. i und 2 zeigen Längsschnitte in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen.
  • Abb. 3 ist eine Seitenansicht.
  • Die Abb. q. und 5 zeigen Einzelheiten. Auf der Welle i sitzen in bekannter Weise die Antriebscheiben 2 mit den Stellringen 3. Die Antriebscheiben 2 sind mit einer Rinne q. versehen, in welche eine Sperrstange 5 eingelegt werden kann, die unten in Abständen mit Schlitzen 6 versehen ist, die den Abständen der Scheiben voneinander entsprechen.
  • Die Stellringe 3 sind mit Außenverzahnungen 7 versehen, deren Lücken mit der Rinne q. übereinstimmen. Die beiden äußeren Antriebscheiben sind bei 8 ausgefräst, die Sperrstange 5 ist in Höhe dieser beiden Scheiben oben mit Abflachungen 9 versehen, so daß die eingelegte Stange 5 durch in die Ausfräsungen eingeschraubte Deckblättchen io in der Rinne q. gehalten wird. Durch die durch io überdeckten Abflachungen 9 wird eine Drehung der Stange 5 verhindert. Entsprechend der Länge der Abflachungen 9 ist eine Verschiebung der Stange 5 möglich.
  • Die Stange 5 wird für gewöhnlich in einer solchen Lage gehalten, daß die Schlitze 6 in Höhe der Stellringe 3 liegen, so daß deren Drehung nicht behindert wird. Wird die Stange 5 bei Beginn einer Rechnung in geeigneter Weise seitlich verschoben, so kommt der volle Teil der Stange in eine Lücke der Verzahnung 7 und sperrt so den Stellring.
  • Bei dieser Bauart verursacht es eine geringe Mühe, die Deckblättchen io abzuschrauben und die Sperrstange 5 herauszunehmen, um, wenn nötig, noch irgendwo etwas nachzuhelfen; ein Auseinandernehmen der Maschine ist hierbei nicht erforderlich. Die Arbeit läßt sich selbst dann noch machen, wenn die Antriebscheibenwalze in die Maschine eingebaut und letztere fertig zur Ablieferung ist. Bei der bekannten Bauart ist dies nicht möglich; in solchen Fällen mußte die ganze Maschine auseinandergenommen werden.
  • Durch die Neuerung wird nicht nur Zeit und Arbeitslohn gespart, sondern auch das Fabrikat verbessert, da keine Neigung aufkommen kann, scheinbar geringfügige Fehler wegen umständlicher Abhilfe bestehen zu lassen und erst abzuwarten, bis diese Fehler sich als erheblich bemerkbar machen.
  • Geringste Fehler lassen sich ohne großen Zeitverlust und umständliches Auseinandernehmen der Maschine beseitigen.
  • Die Form der Verzahnung und der Zahnlücken kann natürlich eine beliebige sein, nur muß sich die Form der Sperrstange 5 der Form der Zahnlücken anpassen. Durch die Länge der Abflachungen 9 einerseits und die Länge der Deckblättchen 1o andererseits ist die Verschiebungsmöglichkeit der Stange genau begrenzt und kann durch Auswechseln oder durch Verstellen der Deckblättchen geregelt werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Sperrvorrichtung für die Stellringe bei Rechenmaschinen mit Antriebrädern von einstellbarer Zähnezahl mit einer achsial verschiebbaren Sperrstange, dadurch gekennzeichnet, daß die beliebig geformte Sperrstange (5) von außen in Rinnen (q.) der Antriebscheiben (2) eingelegt wird und die Stellringe entsprechende Außenverzahnung besitzen.
  2. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrstange durch auf dem Umfang oder seitlich der äußeren Antriebscheiben angebrachte Deckblättchen (1o) in der Rinne (q.) gehalten wird.
  3. 3. Sperrvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Deckblättchen (ro) die Vorschiebung der Stange (5) begrenzt wird. q. Sperrvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrstange (5) in Höhe des Deckblättchens mit Abflachungen (9) versehen ist, die zur Führung der Sperrstange, deren Schubbegrenzung sowie zur Sicherung gegen Drehung dienen.
DET26243D 1922-02-04 1922-02-04 Sperrvorrichtung fuer die Stellringe bei Rechenmaschinen mit Antriebraedern von einstellbarer Zaehnezahl Expired DE374178C (de)

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