DE373365C - Verfahren zur Herstellung von Kunstleder aus durch Behandlung mit AEtzmitteln weichgemachtem Holz - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunstleder aus durch Behandlung mit AEtzmitteln weichgemachtem Holz

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DE373365C
DE373365C DEW51654D DEW0051654D DE373365C DE 373365 C DE373365 C DE 373365C DE W51654 D DEW51654 D DE W51654D DE W0051654 D DEW0051654 D DE W0051654D DE 373365 C DE373365 C DE 373365C
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Holz und Faserband A G
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Holz und Faserband A G
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/20Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of lasts; of shoes, e.g. sabots; of parts of shoes, e.g. heels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kunstleder aus durch Behandlung mit Ätzmitteln weichgemachtem Holz.
  • Zusatz zum Patent 3o6427. Im Hauptpatent 3o6¢17, Anspruch 2, ist ein Verfahren zur Herstellung von Kunstleder unter Schutz gestellt, wonach einzelne Lagen von Holz nach Art des Sperrholzes verleimt, danach durch Behandeln mit Ättinitteln weichgemacht werden.
  • Vorliegende Erfindung bezieht sich ,auf eine Verbesserung dieses Verfahrens, die darin besteht, daß Sperrholzplatten oder auch Platten aus lang auf lang verleimten Furnieren vorher in heißem Wasser eingeweicht werden, damit die nachfolgenden einwirkenden Ätzmittel, wie Natronlauge, nicht zu stark einzuwirken brauchen, wodurch eine Schädigung des Holzes vermieden wird.
  • Das Einweichen dauert etwa % Stunde. Dann behandelt man kalt mit einer Natronlauge von etwa 5 bis 7° B8 während mindestens 6 Stunden. Dann gibt es zwei Wege: a) entweder man wäscht gründlich aus, indem man die Platten in fließendem Wasser stundenlang auswäscht und hernach erst weiterbehandelt ioder b) die Weiterbehandlung ohne Auswaschen gleich auf die alkalische Vorbehandlung folgen läßt.
  • Die Weiterbehandlung geschieht mit einer Chlorzinklösung o. dgl. von 35° B6, und zwar während z. B. mindestens 24 Stunden. Auch diese Behandlung geschieht in der Kälte.
  • Nach a und b erhält man ein sehr gutes, weiches Material, welches man langsam an der Luft ohne künstliche Trocknung trocknen kann. Das Material behält die weiche Beschaffenheit und läßt sich ähnlich -,vie Leder bearbeiten.
  • Es ist an sich bekannt, Chlorzinklösungen zu anderen Zwecken zum Imprägnieren von Holz zu verwenden, jedoch zeigen Chlorzinklösungen, wenn sie auf unvorbereitetes Holz einwirken, ungefähr dieselbe Wirkung wie konlz. Schwefelsäure.
  • Auch die Behandlung von Holz zunächst mit einer Ätznatron enthaltenden Harzkreosotseife und .alsdann mit Chlorzink zum Zwecke des Fäulnisschutzes ist bekannt.
  • Eine andere Wirkung wird aber erzielt, wenn man die Chlorzinkbehandlung auf ein mit Natronlauge vorbereitetes Holz einwirken läßt. Die Vorbehandlung nimmt dem Chlorzink seine zerstörende Wirkung, während umgekehrt die Chlorzinkbeha-ndlung das nachherige Brüchigwerden alkalisch vorbehandelten Holzes ausschließt und das Sperrholz usw. die lederartige Beschaffenheit behalten läßt, welche dasselbe nach der alkalischen Vorbehandlung erhalten hat.
  • Hervorzuheben ist noch, daß das Verfahren nach a ein ganz besonders weiches Material von sehr schönem Aussehen und von besonderer Weichheit liefert.
  • Bei dem Weglassen des Auswaschens gemäß dem vorstehend geschilderten Verfahren b entsteht im Gegensatz zum Produkt des Verfahrens a ein trockenes Erzeugnis.
  • Es ergibt sich also hierbei die überraschende Tatsache, daß bei zwei aufeinanderfolgenden Behandlungen mit verschiedenen Reagenzien bei Fortfall des Auswaschens der Ware zwischen der Behandlung mit beiden Reagenzien -das Material weich und trocken wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung von Kunstleder nach Patent 3o6417, dadurch gekennzeichnet, daß nach Behandlung des Sperrholzes mit Natronlauge eine «eitere Behandlung mit Chlorzink erfolgt.
DEW51654D 1918-10-25 1918-10-25 Verfahren zur Herstellung von Kunstleder aus durch Behandlung mit AEtzmitteln weichgemachtem Holz Expired DE373365C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4897111A (en) * 1987-09-09 1990-01-30 Leybold Aktiengesellschaft Method for the manufacture of powders from molten materials

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