DE372133C - Eoetvoessche Drehwaage - Google Patents

Eoetvoessche Drehwaage

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DE372133C
DE372133C DEA37661D DEA0037661D DE372133C DE 372133 C DE372133 C DE 372133C DE A37661 D DEA37661 D DE A37661D DE A0037661 D DEA0037661 D DE A0037661D DE 372133 C DE372133 C DE 372133C
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Germany
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mirror
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eoetvoessche
eötvössche
balance
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DEA37661D
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CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V7/00Measuring gravitational fields or waves; Gravimetric prospecting or detecting
    • G01V7/08Measuring gravitational fields or waves; Gravimetric prospecting or detecting using balances
    • G01V7/10Measuring gravitational fields or waves; Gravimetric prospecting or detecting using balances using torsion balances, e.g. Eötvös balance

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Mechanical Optical Scanning Systems (AREA)

Description

  • Eötvössche Drehwaage. Gegenstand des Patentes 3q.36zo ist die Eötvössche Drehwaage, bei welcher die Registriervorrichtung oben auf der vertikalen Schutzhülse angeordnet ist, um den vom Spiegel am Gehänge zurückgeworfenen Lichtstrahl über einen zweiten Spiegel senkrecht nach oben leiten zu können.
  • Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung des Gegenstandes des Hauptpatentes insofern, als eine Verlängerung des Lichtweges geschaffen wird, wodurch die Ausschläge der Waage ins vergrößertem, Maßstabe registriert werden können.
  • Zu diesem Zweck werden die Lichtstrahlen von dem am Gehänge befestigten Spiegel nicht, wie beim Hauptpatent, nach wagerechter Ablenkung unmittelbar senkrecht nach arufwärts geworfen, vielmehr ist gemäß der Erfindung nahe der Bodenplatte der Gesamtanordnung ein Hilfsspiegel vorgesehen, auf den zunächst die Lichtätrahlen geworfen werden, von wo aus diese ihren Weg fast durch die ganze Höhe des Apparates bis zu der an dessen oberem Ende gelagerten Registriervorrichtung nehmen.
  • Auf diese Weise ist es möglich, die Höhe der Eötvösschen Waage, die bisher etwa 175 cm beträgt, wesentlich zu verringern, insbesondere wenn dafür Vorsorge getroffen wird, die durch Erwärmung und Strahlung auftretenden Fehlerquellen zu verringern bzw. im wesentlichen zu beseitigen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung in einem Auführungsbeispiel schematisch veranschaulicht.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt durch die Drehwaage.
  • Abb.2 ist ein Schnitt durch das Gehäuse nach A-B der Abb. i, während der eigentliche Apparat selbst in Draufsicht erscheint.
  • Auf dem Fuß a ruht drehbar der Schutzkasten b, der den von einem Gehäuse c umgebenen Waagebalken d einschliefst. Dieser hängt an einem Platiniridiumdraht e, der in Kreuzschlitten aufgehängt ist. Der Waagebalken d trägt die Gewichte 1a und i. Zwei solcher Gehänge e, d, h, i sind widergleich nebeneinander in der Waage angebracht, wie Abb. 2 ersehen läßt.
  • Wie bei dem Hauptpatent wird die Drillung des Aufhängedrahtes e von einem an ihm befestigten Spiegel o kenntlich gemacht, der unterhalb des Waagebalkens angeordnet ist und seine Lichtstrahlen, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Linsen g, auf einen schrägen Spiegel p wirft, der in einem Kardangelenk aufgehängt sein kann. Der Spiegel wirft das Licht nach abwärts auf einen wagerechten Bodenspiegel z, welcher möglichst tief an dem System befestigt ist. Von dem Bodenspiegel z aus werden die Strahlen nach aufwärts zu der Registriervorrichtung r geleitet. Diese enthält bei der dargestellten Ausführungsform eine lichtempfindliche Platte, die durch ein Uhrwerk langsaure verschoben werden kann.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann statt des am Gehänge befestigten Spiegels o oder in Verbindung mit diesem ein kleiner Spiegel w angeordnet werden, der sich verschieden schräg zur vertikalen Drehachse des Waagebalkens einstellen läßt und dadurch bei gleichem Ausschlag des Waagebalkens einen verschieden großen Ausschlag des Lichtpunktes auf der Regisfriervorr ichtung erzeugt. Hierdurch wird erreicht, daß die optische Vergrößerung des Waagebalkenausschlages sich veränderlich gestalten läßt.
  • Bei der dargestellten Anordnung ist das Schutzgehäuse b noch mit einem äußeren Mantel. z, umgeben. Der Zwischenraum zwischen Gehäuse b und Mantel v wird z. B. durch eine Daunenpackung ausgefüllt, welche besonders wirksam ist gegen die nachteiligen Einflüsse von Wärme und Strahlung.
  • Im Innern des Gehäuses b sitzen die Lichtquellen u, deren Strahlen über ein Prisma auf demselben Wege bis zum Spiegel o bzw. w geleitet werden, auf welchem dessen Bewegungen, wie oben gekennzeichnet, zur Registriervorricbtung r gelangen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. Eötvössche Drehwaage nach Patent 34362o, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtstrahl, welcher von dem am Gehänge befestigten Spiegel (o) ausgeht, von dem Zwischenspiegel (p) zunächst auf einen möglichst tief gelagerten Bodenspiegel (z) geworfen wird; und von hier aus, fast über die ganze Höhe des Apparates, zu der an dessen oberem Ende befindlichen Registriervorrichtung gelangt. Eötvössche Drehwaage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung eines in seiner Schräglage zur vertikalen Drehachse des Waagebalkens verstellbaren Spiegels (w), der einen verschieden großen Ausschlag des Lichtpunktes auf der Registriervorrichtung entstehen läßt.
DEA37661D 1922-05-06 1922-05-06 Eoetvoessche Drehwaage Expired DE372133C (de)

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