DE372005C - Strickmaschine mit Hakennadeln zur Herstellung von Pressmusterware - Google Patents

Strickmaschine mit Hakennadeln zur Herstellung von Pressmusterware

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DE372005C
DE372005C DEST35292D DEST035292D DE372005C DE 372005 C DE372005 C DE 372005C DE ST35292 D DEST35292 D DE ST35292D DE ST035292 D DEST035292 D DE ST035292D DE 372005 C DE372005 C DE 372005C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/18Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics
    • D04B11/22Straight-bar knitting machines with fixed needles for producing patterned fabrics with stitch patterns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Strickmaschine mit Hakennadeln zur Herstellung von Preßmusterware. Die Erfindung bezieht sich auf eine Hakennadelstrickmaschine zur Herstellung von Preßmusterware, bei der besondere Preßfinger in Anwendung kommen. Diese Preßfinger sind von solcher Gestaltung, daß sie in dem Falle, in dem das Widerlager der Preßfinger eine besondere Lage einnimmt, durch letzteren nicht beeinflußt werden, wobei die mit den Preßfingern zusammen arbeitenden Nadeln an ihren Haken nicht zusammengedrückt werden, so daß die vorher gebildeten Schleifen nicht abgeworfen werden und die Nadeln daher Preßmusterware bilden.
  • In der Zeichnung zeigen Abb. i, Ga, ib eine Ausführungsform der neuen Preßfingergestaltung, durch welche die Nadeln zur Herstellung von Preßmusterware veranlaßt werden.
  • Abb. 2, 2a, 2b zeigen eine abweichende Gestaltung des Preßfingers, um ebenfalls Preßmusterware herzustellen, wenn der Kamm eine andere Lage, wie in Abb. i dargestellt, einnimmt.
  • i bezeichnet den Nadelträger oder Zylinder und 2 die federnden Haken- oder Bartnadeln von der üblichen Gestaltung, 3 sind die Preßfinger, von denen je einer jeder Nadel zugeteilt ist. Die Tätigkeit dieser Preßfinger besteht darin, den Bart- oder Häkenteil der .Nadel zusammenzupressen, wenn sie durch das Widerlager ¢ festgelegt worden sind.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. i bis 2b besitzt der Preßfinger Ausnehmungen 5, an welchen das Widerlager, ein Kamm, bei seiner durch volle Linien angedeuteten Lage keine Einwirkung auf den Preßfinger ausübt.
  • In Abb. i befindet sich die Ausnehmung 5 an der einen oberen Ecke des Preßfingers. Wenn hierbei der Preßfinger mit dieser Ausnehmung 5 gegenüber dem Kamm zu liegen kommt, so wie in den Abb. i, ia, ib durch volle Linien dargestellt. ist,. so wird er durch denselben nicht beeinflußt, so daß die betreffende Nadel an ihrem Haken- oder Bartteil nicht zusammengedrückt und die gebildete Schleife zur Herstellung von Preßmusterarbeit festgehalten wird (Abb. ib). Wenn dagegen der Kamm durch Drehung uni seinen Zapfen .fb derartig eingestellt wird, daß seine vordere Stirnfläche Aa sich unterhalb der Bodenfläche der Ausnehmung 5 des Preßfingers befindet, wie in Abb. i durch die gestrichelten Linien -.c angedeutet ist, so wird der Preßfinger durch den Kamm derartig gehalten, däß die zugehörige 'Nadel abgepreßt, also regelmäßige Strickarbeit mit der betreffenden Nadel geleistet wird.
  • Wenn Preßfinger von der in Abb. 2, 2a, 2b dargestellten Art in derselben Reihe mit Preßfingern von der aus der Abb. i ersichtlichen Gestaltung benutzt werden, so werden die nach Abb. 2 ausgebildeten Preßfinger nicht beeinflußt, wenn der Kamm die untere durch volle Linien dargestellte Stellung inne hat, so daß die betreffenden Nadeln Preßmuster herstellen. Die anderen Nadeln dagegen werden durch die nach Abb. i ausgebildeten Preßfinger bei der untersten Lage des Daumens derartig beeinflußt, daß sie glatte Arbeit ausführen. Der in Abb. 2, 2a und 2b ersichtüche Preßfinger besitzt eine Ausnelimung, die unterhalb der Bodenfläche der Ausnehmung des in Abb. i dargestellten Preßfingers liegt, wobei oberhalb der Ausnehmung noch ein voller Teil f) verbleibt. Wenn der Kamin hierbei wagerecht eingestellt wird, wie in Abb. 2 durch gestrichelte Linien--dargestellt ist, so daß er in das Bereich des Teiles 6 des Preßfingers gelangt, so wirkt letzterer gleichzeitig mit den Preßfingern derartig zusammen, daß die betreffenden Nadeln glatte Strickmusterarbeit erzeugen. Die Preßfinger nach Abb. i, i a, i b werden hierbei nicht beeinflußt, weil ihnen ihre Ausnehmung 5 das Ausweichen an dem Kamm gestattet, so daß unter der Wirkung dieser Finger Preßmuster erzeugt weiden.
  • Sämtliche Preßfinger können, wie dargestellt, in derselben Nadelreihe angeordnet sein. 'Natürlich könnten die Ausnehmungen auch an anderen Stellen, wie dargestellt, vorgesehen und entsprechend dem herzustellenden Muster gruppiert sein. Unter entsprechendem Drehen des Kammes .l um seinen Drehzapfen 4b, wobei seine wirksame vordere Stirnfläche -ja in verschiedene Höhenstellungen bewegt wird, übt derselbe eine entsprechende wahlweise Wirkung aus, indem er gewisse Preßfinger beeinflußt, andere dagegen unbeeinflußt läßt, um hierbei flache oder Preßmusterware herzustellen.
  • hie Erfindung kann bei verschiedenen Typen von Strickmaschinen, beispielsweise auch für solche zur Herstellung von Unterkleidung mit flachen Strickmustern benutzt werden.
  • hie Ausnehmungen am Rücken der Preßfinger sind, in der senkrechten Ausdehnung gemessen, von solcher Breite, daß dieselbe der Stärke des Kammes entspricht. Der Kamm ist nur eine kurze Strecke zu bewegen, um seine Beziehung zum Preßfingei zu verändern.

Claims (3)

  1. PATRNT-ANspRÜCHR: i. Strickmaschine mit Hakennadeln und einzeln beweglichen, durch einen Kamm beeinflußten Preßfingern, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Preßmusterware Preßfinger von besonderer Gestaltung mit jenen Nadeln zur Zusammenwirkung gebracht werden, die die Preßmuster herstellen, indem bei der Einstellundes Kammes in einer gewissen Lage dersell,e die betreffenden Preßfinger unbeeinflußt läßt, wobei die Nadeln an ihrem Bartteil nicht zusammengedrückt werden, sondern die vorher gebildeten Schleifen zurückhalten und wobei die die Preßarbeit bewirkenden Preßfinger ihre Nadeln- zusammendrücken, wenn der Kamm in eine andre Stellung geschwenkt wird.
  2. 2. Strickmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kamm (.1) nach verschiedenen Lagen hin, beispielsweise unter Drehung um einen Zapfen, beweglich ist und daß die besonderen Preßfinger (3) für die Betätigung der die Preßmuster bildenden Nadeln von solcher Gestaltung sind, daß der Kamm. (rt) in seinen verschiedenen Lagen auf verschiedene Preßfinger zum "Zwecke einwirkt, die Nadeln auszuwählen, welche Preßmusterarbeit oder flachgemusterte Ware herstellen sollen.
  3. 3. Strickmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kamm (.1) gegen den Rücken von Preßfingern einwirkt und daß jene Preßfinger,-die mit den die Preßmuster bildenden Nadeln zusammenwirken, an ihrem Rücken mit Ausnehmungen (5) versehen sind, um dem Kamm auszuweichen. Strickmaschine nach Anspruch ,;, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (5) der Preßfinger in verschiedener Höhenlage angeordnet sind und daß die wirksame Stirnfläche des Kammes (.4) in verschiedenen Ebenen einstellbar ist, uni bei der Auswahl verschiedener Gruppen von Preßfingern (3) Preßmuster neben glatter Arbeit herzustellen. `
DEST35292D 1921-09-14 1921-12-30 Strickmaschine mit Hakennadeln zur Herstellung von Pressmusterware Expired DE372005C (de)

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