DE3708103C2 - - Google Patents
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- DE3708103C2 DE3708103C2 DE19873708103 DE3708103A DE3708103C2 DE 3708103 C2 DE3708103 C2 DE 3708103C2 DE 19873708103 DE19873708103 DE 19873708103 DE 3708103 A DE3708103 A DE 3708103A DE 3708103 C2 DE3708103 C2 DE 3708103C2
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L3/00—Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
- G01L3/02—Rotary-transmission dynamometers
- G01L3/04—Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft
- G01L3/06—Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving mechanical means for indicating
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- Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Messung
des durch ein drehbares Maschinenelement hindurchge
leiteten Drehmomentes mit den Merkmalen des Oberbe
griffes von Patentanspruch 1.
Eine derartige Vorrichtung ist durch die SU-PS
2 88 360 bekannt. Dabei erfolgt die Umsetzung der Re
lativdrehung in eine Axialbewegung des Stellringes
durch mehrere über den Umfang verteilte Hebelpaare.
Diese Hebelpaare bestehen jeweils aus zwei spitz
winklig an dem Stellring zusammenlaufenden Hebeln.
Jeder Hebel benötigt an seinen beiden Enden jeweils
ein in Axialrichtung wirksames Gelenk. Die Axialver
schiebung des Stellringes als Maß für die Höhe des
durch das Maschinenelement hindurchgeleiteten Dreh
momentes wird berührungslos gemessen und angezeigt.
Zwar gestattet es dieses bekannte Meßsystem, das Dreh
moment nicht nur bei sich drehendem Maschinenelement,
sondern auch im Stillstand zu messen. Es hat sich aber
in der Praxis gezeigt, daß mit diesem System keine
dauerhaft reproduzierbaren Meßwerte erzeugt werden und
der Stellring außerdem im Betrieb zum Flattern neigt.
Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung
gemäß den Merkmalen im kennzeichnenden Teil von Patent
anspruch 1 beseitigt.
Durch die erfindungsgemäße Gabelform der Hebel sind sie
in sich stabiler und brauchen nur noch drei statt vier
in Axialrichtung wirksame Gelenke. Die Hebel erhalten
dadurch eine höhere Eigenfrequenz und dementsprechend
vergrößert sich der Frequenzabstand von den drehzahl
proportionalen Maschinenschwingungen.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Hebel besteht
darin, daß man durch den Gabelstiel eine geometrische
Verstärkung der von den beiden Gabelzinken bei Drehmo
mentübertragung erzeugten Schrägstellung erhält. Da
durch ergibt sich eine wesentliche Erhöhung der Anzei
gegenauigkeit.
Schließlich zeichnen sich die Hebel durch ein in Radial
richtung wirksames Gelenk an dem einen Zinkenende aus.
Dieses Gelenk nimmt die Winkelbewegung zwischen den Be
festigungspunkten der Gabelzinken an den sich relativ
zueinander verdrehenden Teilen auf, wogegen diese Ver
drehung bei dem bekannten System zu einer Verschränkung
und unzulässigen Verformung führt. Daher kann beim An
meldungsgegenstand mit einer relativ starken Relativ
drehung zwischen den sich zueinander verdrehenden Tei
len gearbeitet werden und hieraus resultiert ein grö
ßeres Meßsignal. Der Anmeldungsgegenstand arbeitet da
her erstens genauer und ist zweitens auch für kleinere
Drehmomente geeignet.
Die erfindungsgemäßen Hebel können aus Federstahl oder
ähnlichen Werkstoffen bestehen. Sie können aber auch
aus drucksteifen Metallplättchen bestehen, wobei ihre
Verbindung mit den sich relativ zueinander verdrehen
den Teilen und mit dem Stellring über elastische Ge
lenke erfolgen. Außerdem können die Hebel auch durch
Ausfräsen eines Metallblockes hergestellt werden.
Zur Schwingungsdämpfung kann es noch zweckmäßig sein,
die Hebel mit Dämpfungsmaterial zu kombinieren oder
den Zwischenraum zwischen dem Geberring und einem sei
ner axial unverschiebbaren Nachbarteile mit Dämpfungs
material zu füllen.
Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung
besteht darin, daß der Geberring mit einem axial un
verschiebbar an dem Maschinenelement festgelegten Re
ferenzring korrespondiert und das die Axialposition
des Geberringes relativ zum Referenzring meßbar ist.
Die Verwendung eines derartigen Referenzringes empfiehlt
sich insbesondere dann, wenn das zu messende Maschinen
teil starken Temperatureinflüssen und damit einherge
henden Verlagerungen in Axialrichtung ausgesetzt ist.
Diese axialen Verlagerungen, die sich zwangsläufig
auch auf die Axialposition des Geberringes auswirken,
würden das Meßergebnis verfälschen. Diese Verfälschung
wird ausgeschlossen, in dem die Axialposition des Ge
berringes nicht absolut, sondern relativ zu dem Refe
renzring gemessen wird. Hierzu können an sich bekann
te elektronische Meßeinrichtungen verwendet werden.
Der Referenzring kann mit einem der beiden sich rela
tiv zueinander verdrehenden Teile verbunden oder mit
einem dieser Teile identisch sein.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungs
beispieles näher beschrieben; dabei zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht in Axialrichtung auf eine
Drehmomenteinrichtung;
Fig. 2 eine radiale Draufsicht auf die Meßeinrich
tung nach Fig. 1 und
Fig. 3 einen Axialschnitt durch den oberen Teil der
Meßeinrichtung nach Fig. 1.
Im Ausführungsbeispiel ist das Maschinenelement, an dem
die Meßeinrichtung eingebaut ist, eine Riemenscheibe 50.
Sie weist in ihrem Mittelbereich zahlreiche in Umfangs
richtung aufeinanderfolgende Axialbohrungen 51 auf. Durch
diese Querschnittsschwächung kommt es bei der Drehmoment
übertragung zu einer elastischen Verlagerung in Umfangs
richtung zwischen radial innerhalb und den radial außer
halb der Bohrungen 51 liegenden Umfangsbereichen der Rie
menscheibe. Diese Relativdrehung wird zur Bestimmung des
durchgeleiteten Drehmomentes herangezogen. Die sich bei
Drehmomentübertragung relativ zueinander verdrehenden
Teile sind hier also einerseits durch den inneren Um
fangsbereich 52, andererseits durch den äußeren Umfangs
bereich 53 der Riemenscheibe 50 gebildet.
An diesen Umfangsbereichen sind stirnseits mehrere in Um
fangsrichtung verteilte gabelförmige Hebel 155 montiert.
Wie man insbesondere in Fig. 2 sieht, besteht der gabel
förmige Hebel 155 aus zwei parallel laufenden Zinken 155 a
und 155 b, die mit den beiden sich relativ zueinander ver
drehenden Teilen 52 und 53 verbunden sind. Da die Anlenk
punkte dieser beiden Gabelzinken axial miteinander fluch
ten, ist das innere Teil 52 über einen Winkelring 52 b
nach außen gezogen bis etwa auf den Radius des äußeren
Teiles 53. So kann der Hebel 155 mit seinen beiden Zin
ken an einander zugewandten Planseiten der Teile 52 b
und 53 montiert werden.
Das andere Ende des Hebels, also das Kopfstück oder der
Gabelstiel ist an seinem freien Ende an einem Geberring
59 montiert und verschiebt diesen je nach dem zwischen
den Teilen 52 und 53 sich einstellenden Drehwinkel und
Drehrichtung mehr oder weniger stark in der einen oder
anderen Axialrichtung.
Da die beschriebene Verdrehung zwischen den Teilen 52
und 53 auch zu einer Verschränkung der Anlenkpunkte
der Gabelzinken 155 a und 155 b führt, ist einer der bei
den Zinken, im Ausführungsbeispiel der Zinken 155 a über
ein in Radialrichtung nachgiebiges Gelenk 155 c an dem
Teil 52 b bzw. 53 befestigt.
Soll die Axialverschiebung des Geberringes 59 nicht ab
solut, sondern bezogen auf eine Referenzfläche gemessen
werden, so eignet sich hierfür der Winkelring 52 b. Er
fluchtet, wenn kein Drehmoment übertragen wird, mit dem
Ring 59.
Schließlich können zur Schwingungsdämpfung die Hebel mit
Dämpfungsmaterial kombiniert oder der Zwischenraum zwi
schen dem Stellring 59 und dem Winkelring 52 b mit ela
stischen oder plastischen Massen ausgefüllt werden.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Messung des durch ein drehbares
Maschinenelement hindurchgeleiteten Drehmomentes
mittels zweier unter axialer und/oder radialer Di
stanz mit diesem Maschinenelement verbundener Teile,
die sich bei Durchleitung eines Drehmomentes durch
das Maschinenelement relativ zueinander verdrehen,
wobei die in Umfangsrichtung erfolgende Relativ
drehung zwischen diesen beiden Teilen mittels mehre
rer über den Umfang verteilter elastisch angelenkter
Hebel in eine verstärkte Axialbewegung eines Stell
ringes übersetzt und diese Axialbewegung als Maß für
das übertragene Drehmoment gemessen wird, indem die
Hebel an ihren Fußpunkten mit dem einen beziehungs
weise dem anderen der beiden sich relativ zueinan
der verdrehenden Teile und an ihrem anderen Ende mit
dem Stellring verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hebel (155) Gabelform aufweisen und an ihrem
einen Ende zwei parallel zueinander verlaufende Zin
ken (155 a, 155 b) tragen, die an ihren äußeren Enden
mit dem einen bzw. dem anderen Teil (52 b, 53) ver
bunden sind, daß einer der beiden Zinken (155 a) über
ein in Radialrichtung nachgiebiges Gelenk (155 c) mit
dem ihm zugeordneten Teil (52 b) verbunden ist daß
die Zinken (155 a, 155 b) an ihren anderen Enden mit
einander vereinigt sind und das andere Ende der Gabel
über ein elastisches Gelenk (155 d) mit dem Stellring
(59) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hebel (155) aus Federstahl oder ähnlichen
Werkstoffen bestehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hebel (155) aus drucksteifen Metallplättchen
bestehen und ihre Verbindung mit den drehbaren Teilen
(52 b, 53) und mit Stellring (59) über elastische Ge
lenke erfolgt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hebel (155) durch Ausfräsen eines Metallblockes
hergestellt sind.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hebel (155) mit Dämpfungsmaterial kombiniert
sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Zwischenraum zwischen dem Geberring (59) und
einem seiner axial unverschiebbaren Nachbarteile (52 b)
mit Dämpfungsmaterial gefüllt ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Geberring (59) mit einem axial unverschiebbar
montierten Referenzring (52 b) korrespondiert und daß
die Axialposition des Geberringes (59) relativ zum Re
ferenzring (52 b) meßbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Referenzring (52 b) mit einem der beiden sich
relativ zueinander verdrehenden Teile (52) verbunden
ist oder mit einem dieser Teile identisch ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19873708103 DE3708103A1 (de) | 1986-04-05 | 1987-03-13 | Verfahren und vorrichtung zur messung des drehmomentes |
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Publications (2)
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|---|---|
| DE3708103A1 DE3708103A1 (de) | 1987-10-08 |
| DE3708103C2 true DE3708103C2 (de) | 1989-07-13 |
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ID=25842670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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- 1987-03-13 DE DE19873708103 patent/DE3708103A1/de active Granted
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