DE3704633C2 - - Google Patents

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DE3704633C2
DE3704633C2 DE3704633A DE3704633A DE3704633C2 DE 3704633 C2 DE3704633 C2 DE 3704633C2 DE 3704633 A DE3704633 A DE 3704633A DE 3704633 A DE3704633 A DE 3704633A DE 3704633 C2 DE3704633 C2 DE 3704633C2
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Markus 8350 Plattling De Schmalhofer
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Suedluft Systemtechnik & Co Kg 94447 Plattl GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L9/00Rigid pipes
    • F16L9/003Rigid pipes with a rectangular cross-section

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Leitungselement für einen Flachkanal zur Leitung von gasförmigen Medien nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Leitungselement ist in der Praxis bekannt geworden. Es ist aufgrund der Anforderung von Indu­ striebetrieben entstanden, den Unterteil des Kanals einstückig wannenförmig auszubilden, so daß dort mit Ausnahme des Stoßes an den Stirnflanschen keinerlei Verbindungsstellen vorhanden sind, die insbesondere im Falle eines sich bildenden Sumpfes an aggressiven Medien zu Leckagen führen könnten. Das wannenförmige Unterteil des Kanals weist nach innen umgebogene Borde auf, deren Randstreifen zur Verbindung mit entsprechenden Rand­ streifen oder Borden eines Oberteils des Kanales dienen. Zur Erzeugung der erforderlichen Gasdichtheit sind die Borde miteinander verschweißt. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Außenfläche des Kanals keine vorsprin­ genden Teile aufweist, welche die Anbringung endseitiger äußerer umlaufender Stirnflansche behindern würden. Der­ artige separate Stirnflansche, wie sie etwa in der DIN 24 155 genormt sind, können daher auf die so durch Schwei­ ßung miteinander verbundenen Kanalteile aufgesetzt und mit diesen verschweißt werden, um das fertige Leitungs­ element zu bilden.
Ein solches Leitungselement weist den Vorteil auf, daß die geschlossen wannenförmige Ausbildung des Unterteiles die Möglichkeit von auftretenden Leckstellen minimiert und bei entsprechend sorgfältiger Ausführung der Schweißverbindung an den Borden Gasdichtheit gewährlei­ stet ist. Es weist jedoch eine Reihe wesentlicher Nach­ teile auf.
So stören die nach innen ragenden Randstreifen oder Borde des Oberteils und des Unterteils die Ausbildung einer glatten Innenfläche erheblich. Dies erschwert die Reini­ gung des Kanals, was insbesondere bei hohen Anforderungen an die Hygiene, aber auch für jeglichen Reinigungsvorgang an sich nachteilig ist. Weiterhin ergibt sich damit eine Schweißnaht, die dem Gas und den im Gas mitgeführten ag­ gressiven Bestandteilen zugänglich, jedoch nicht, etwa durch Verzinkung, korrosionsgeschützt ist. Bei der Lei­ tung aggressiver Medien besteht somit Korrosionsgefahr. Weiter ergibt sich entsprechende Korrosionsgefahr an der innen liegenden Schweißnaht zwischen dem Stirnflansch und der Kanalwand. Weiterhin ergibt die Verwendung eines massiven Flansches etwa gemäß DIN 24 155 einen erhebli­ chen Materialverbrauch und führt damit zu relativ hohen Kosten, die dadurch noch weiter erhöht werden, daß die Ausrichtung und Anschweißung der Stirnflansche einer Automatisierung nur schwer zugänglich ist und somit hohe Personalkosten erfordert. Bei der Leitung von Heißgasen ergeben sich an den dicken Stirnflanschen überdies erheb­ liche Wärmedehnung, welche die Verwendung von Fe­ derschrauben erforderlich machen, um ein Lockern der Flanschschrauben zu vermeiden. Weiterhin ergeben sich hier - wie bei allen bekannt gewordenen Ausführungen mit Flanschen etwa gemäß DIN 24 155 erhebliche Abstimmungs­ verluste zwischen dem Besteller und dem Lieferanten der­ artiger Leitungselemente, da die genormten Stirnflansche in großer Vielfalt in verschiedenen Reihen zur Verfügung stehen und mit einer verwirrenden Vielfalt von ebenfalls genormten Blechen kombiniert werden können; der Bestel­ ler, der sich typischerweise nur gelegentlich mit diesen Normungen beschäftigt, geht daher häufig von unrichtigen Voraussetzungen aus und bestellt normgerechte Ausführun­ gen, die aber für seinen Anwendungsfall über- oder un­ terdimensioniert sein können.
Ein wesentliches Problem besteht weiter darin, daß der­ artige Leitungselemente zwangsläufig herstellerseitig in voll verschweißter Ausführung mit Stirnflanschen bereit­ gestellt und geliefert werden müssen. Dies bedeutet erhebliche Transportkosten, da die fertigen Leitungsele­ mente nur nebeneinander gelagert und transportiert werden können und der volle Leitungsquerschnitt als Sperraum anfällt. Es bedeutet weiterhin Montageschwierigkeiten, da die so vollständig vorgefertigten Leitungselemente nur als Ganzes montiert werden können, was häufig zu Schwie­ rigkeiten infolge des hohen Gewichtes und/oder im Hin­ blick auf beengte Einbauverhältnisse führt. Weiter ist ein solches Leitungselement zwangsläufig nicht demon­ tierbar und eignet sich auch in keiner Weise für eine Zusammensetzung aus einem Bausatz von Einzelelementen, da Ober- und Unterteil immer nur einen ganz bestimmten Lei­ tungsquerschnitt ergeben. Im Falle von Umrüstungen auf andere Leitungsquerschnitte muß daher stets ein voller Austausch des gesamten Kanales erfolgen. Weiterhin ergibt sich der praktische Nachteil, daß eine einfache Aufhän­ gung des Kanales nur im Bereich der Stirnflansche möglich ist, da der äußere Kanalumfang ansonsten keine Angriffs­ punkte für Aufhängemittel bietet.
Eine Reihe dieser Nachteile wird zwar bereits durch ein anderes in der Praxis bekannt gewordenes Leitungselement in Form eines Flachkanales vermieden, dessen Seitenwände aus einzelnen Blechtafeln gebildet sind, die bezüglich der Kanalmittel nach außen abgekantete Randstreifen mit zurückgebogenen Stabilisierungsstreifen aufweisen. Auf diese Weise sind die die Seitenwände bildenden ebenen Blechtafeln an allen vier Rändern durch entsprechende Flansche ausgesteift, wobei die gegenseitige Befestigung der Blechtafeln zur Bildung des Flachkanales dadurch er­ folgt, daß der Längsflansch einer Blechtafel mit einer randseitigen Zone der benachbarten, senkrecht hierzu stehenden Blechtafel unter Zwischenschaltung eines Dichtmittels verschraubt ist. Die stirnseitig umgebogene Flansche bilden ohne Verwendung eines eigenen Flansches etwa gemäß DIN 24 155 eine umlaufende stirnseitige Flanschfläche aus dem Material der Blechtafeln, an der die gegenseitige Verbindung der Leitungselemente mittels üblicher Verschraubung oder dergleichen vorgenommen wer­ den kann.
Durch diese Bauweise werden eine Reihe der geschilderten wesentlichen Nachteile des gattungsgemäßen Standes der Technik vermieden, so die Störung der Innenoberfläche des Kanales durch einwärtsspringende Teile, die Schaffung von dem Leitungsmedium zugänglichen Schweißnähten, die Ver­ wendung eines zusätzlichen Flansches mit der damit ein­ hergehenden Gewichtsvergrößerung und Erhöhung des Mate­ rialeinsatzes sowie Fertigungsaufwand; bei Bedarf kann weiterhin Lagerung und Transport der Blechtafeln im un­ montierten Zustand erfolgen und so auch die Endmontage etwa bei beengten Einbauverhältnissen erleichtert wer­ den.
Jedoch wird die Beseitigung dieser Nachteile damit er­ kauft, daß die vielfach geforderte wannenartige Ausbil­ dung eines Unterteils ohne irgendwelche leckanfälligen Verbindungsstellen zwangsläufig nicht erfüllt werden kann, da die aneinandergesetzten Blechtafeln an jeder Ecke des Flachkanales eine Verbindungsstelle besitzen. Weiterhin eignet sich auch diese Bauweise nicht zu einem Zusammenbau unterschiedlicher Leitungselemente aus einem Bausatz mit gleichbleibenden Bauelementen, da die vorge­ gebenen Blechtafeln immer nur in ihren Randbereichen mit­ einander verbunden werden können und so die Breite jeder Blechtafel die Breite oder Höhe des Flachkanales eindeu­ tig bestimmt. Sämtliche Stirnflanschkonstruktionen des Standes der Technik bieten weiterhin keinerlei Möglich­ keit einer Einwirkung zur Stabilisierung der zwischen den Stirnflanschen liegenden Kanalwände. Zur Erreichung einer ausreichenden Stabilität der Kanalwände ist es daher er­ forderlich, entweder die Länge der Leitungselemente ge­ ring zu halten oder aber hohe Wandstärken zu verwenden.
Gegenüber dem erläuterten gattungsgemäßen Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Leitungselement zu schaffen, das ohne eine Verwendung von dem Leitungsmedium ausgesetzten Schweißnähten sowie ohne eine Verwendung separater Stirnflansche hergestellt wer­ den kann, dabei aber auch eine wannenförmig einstückige Ausbildung eines Kanalunterteils ermöglicht und sich für einen Zusammenbau unterschiedlicher Leitungselemente aus einem Bausatz mit standardisierten Bauelementen eignet. Weiterhin soll ein erfindungsgemäßes Leitungselement auch bei vergleichsweise geringen Wandstärken eine hohe Sta­ bilität gegen Verformungen unter dem Arbeitsdruck und somit eine entsprechend hohe Gasdichtheit ermöglichen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeich­ nenden Merkmale des Anspruchs 1.
Dadurch, daß die Randstreifen der Verbindungskanten und die Stirnflansche auf derselben Seite der Kanalwand an­ geordnet sind, ergibt sich auf einer gewünschten Seite eine völlig glatte Kanalwand, wobei im Falle großer Ka­ näle auch die Randstreifen und die Stirnflansche an der Innenseite der Kanalwand vorspringend angeordnet sein können und dort die Montage erfolgen kann. Dadurch, daß die Randstreifen der Verbindungskanten mit zurückgeboge­ nen Stabilisierungsstreifen versehen sind, weisen diese hohe Stabilität auf. Zur Erzeugung von Gasdichtheit ist daher keine Verschweißung erforderlich, sondern kann z. B. verschraubt werden, ohne daß eine zu dichte Anordnung der Schrauben gewählt werden muß oder Undichtheiten zu befürchten wären. Dadurch, daß die Stirnflansche aus dem Material der Kanalwand einstückig an diese angeformt sind und im Anschluß an die Verbindungsstirnfläche einen zu­ rückgebogenen Stabilisierungsstreifen aufweisen, entfällt die Notwendigkeit der Verwendung separater Flansche, die wiederum erfordert, daß die Randstreifen der Verbin­ dungskanten auf der gegenüberliegenden Seite der Kanal­ wand wie die Flansche zu liegen kommen; andernfalls müß­ ten die Randstreifen der Verbindungskanten im Bereich der Flansche ausgeklinkt werden und wäre dort keine Gasdicht­ heit zu erzielen, schon weil die zwangsläufig nachträg­ liche Verschweißung das Dichtmittel zerstören würde. Die aus zweifach umgebogenem Blech gebildeten Stirnflansche weisen im Hinblick auf den Stabilisierungsstreifen hohe Steifheit auf und sind daher in hervorragendem Maße geeignet, als Verbindungsflansche zu dienen. Zusätzlicher Materialverbrauch entfällt ebenso wie die Schwierigkeiten der Abstimmung der genormten Teile aufeinander. Dicht­ probleme ergeben sich nicht, da die Randstreifen an den Verbindungskanten bis zur Verbindungsfläche durch­ laufen und mit Dichtmittel voll abgedichtet sein können, welches durch keine Schweißungen gefährdet wird.
Da gattungsgemäß vorausgesetzt ist, daß das Metallblech oder ein ähnlich verwendetes Material wie etwa PVC-Plat­ ten im Bereich wenigstens einer Ecke des Flachkanals einstückig ausgebildet ist, kann die gewünschte wannen­ förmige Ausbildung problemlos erzielt werden, wenn zwei benachbarte Ecken und deren Verbindungswand entsprechend einstückig ausgebildet werden. Andererseits kann aber auch nur ein Eckbereich auf diese Weise ausgebildet wer­ den, der dann einen Anschluß unterschiedlicher Wandteile ermöglicht, um so nach Art eines Bausatzes aus standardi­ sierten Teilen Flachkanäle unterschiedlicher Abmessungen je nach Bedarf zusammenzusetzen, wobei natürlich auch eine untere einstückige Wanne mit einem mehrteiligen und hinsichtlich seiner Höhe variablen Oberteil verbunden werden kann. Jedoch ergibt sich durch das Abkanten des Metallbleches oder dergleichen im Eckbereich zwangsläu­ fig eine Klaffung im Bereich der Verbindungsstirnfläche der Stirnflansche an einem zuvor einzubringenden Schnitt, so daß nach dem Biegen des Bleches ein recht­ eckförmiges Teil in dem Stirnflansch fehlt. Hierzu ist gemäß Anspruch 1 weiter vorgesehen, daß die Klaffung des Stirnflansches im Eckbereich durch Einsetzen eines Er­ gänzungsteiles geschlossen ist. Ein solches Ergänzungs­ teil ist das einzige Teil, welches zur Bildung eines erfindungsgemäßen Leitungselementes oder eines entspre­ chenden Eckteiles hiervon nicht einstückig aus einer Blech- oder PVC-Tafel hergestellt werden kann, während alle anderen Randstreifen, Flansche, usw. einstückig durch entsprechende Biegungen erzeugt werden können.
Zwar ist es aus der US-PS 43 28 981 bei einem Flachkanal bereits bekannt, die Stirnflansche durch Abkantungen des Materials der Kanalwand einstückig auszubilden, wobei die Randstreifen und die Stirnflansche auf derselben Seite der Kanalwand angeordnet sind, die Randstreifen an der Verbindungskante mechanisch miteinander verbunden sind, die Klaffung des Stirnflansches im Eckbereich durch Einsetzen eines Ergänzungsteils geschlossen ist und die Stirnflansche durch einen auf ihre Rückseite umgeschlagenen Verlängerungsstreifen doppellagig ausge­ bildet sind. Allerdings handelt es sich beim Gegenstand der US-PS 43 28 981 nicht um ein Leitungselement zur Bildung eines Flachkanals aus einer Mehrzahl hinter­ einander geschalteter Leitungselemente, sondern um eine Flachkanalkonstruktion, die an eine Öffnung in der Sei­ tenwand eines quer dazu verlaufenden Flachkanals an­ schließt; bei einer solchen Konstruktion sind die An­ forderung an die Stabilität zur Erzielung guter Gas­ dichtheit geringer, da der Stirnflansch mit einem sta­ bilen Gegenflansch in der Seitenwand des Querkanals verbunden werden kann. Zur Verwendung als Element eines längeren, zusammengesetzten Flachkanals eignet sich die Konstruktion gemäß der US-PS 43 28 981 nicht, da die doppellagige Ausbildung der dortigen Stirnflansche nicht unerhebliche Verformungen unter dem Arbeitsdruck zuläßt; denn die Biegefestigkeit des doppellagigen Stirnflan­ sches um in der Flanschebene liegende Achse wird durch die doppellagige Ausbildung des Stirnflansches nur un­ wesentlich erhöht. Durch Verformungen der großflächigen Kanalwände unter dem Arbeitsdruck werden jedoch auch Biegemomente um in der Flanschebene liegende Achsen in den Flansch eingeleitet und führen zu komplexen Kippbe­ wegungen des Stirnflansches auf der Flanschebene hinaus und dadurch zu Gasundichtheiten. Die Konstruktion nach der US-PS 43 28 981 eignet sich weiterhin auch deswegen nicht zur Bildung eines standardisierten Leitungsele­ ments, weil das Eindringen der Löcher in den Stirn­ flansch nur durch nachträgliches Bohren erfolgen kann, was für ein Standardbauteil unvertretbar hohe Herstel­ lungskosten ergibt. Ein vorheriges kostengünstigeres Stanzen der Löcher im planen Zuschnitt ist nicht mög­ lich, da die Schraublöcher nicht nur durch den Stirn­ flansch, sondern auch durch den Verlängerungsstreifen geführt werden müssen und die vorgestanzten Löcher nach dem Umschlagen nicht in der erforderlichen Sicherheit in die notwendige fluchtende Lage gelangen können. Bei dem Versuch der Verwendung der Konstruktion der US-PS 43 28 981 als Leitungselement für einen längeren Flach­ kanal müßten die Verbindungsschrauben darüber hinaus die vierfache Materialstärke der Kanalwand durchsetzen und somit in aller Regel als Dehnschrauben ausgebildet wer­ den, um die bei dieser Stärke der Flanschverbindung auftretenden Dehnungen ausgleichen zu können. Dies führt zu einer mechanischen unerwünschten Elastizität der Flanschverbindung mit entsprechend verminderter Gas­ dichtheit. Weiterhin führt die doppellagige Ausbildung des Stirnflansches gemäß der US-PS 43 28 981 zu einem nicht unwesentlich erhöhten Materialverbrauch, da der Verlängerungsstreifen keine geringere Breite aufweist als der Stirnflansch. Gegenüber der Verwendung eines Stabilisierungsstreifens mit z. B. halber Breite des Stirnflansches im Falle der Erfindung ergibt sich hier­ durch bei gängigen Abmessungen für ein erfindungsgemäßes Leitungselement ein Materialmehrverbrauch im Falle einer Konstruktion entsprechend der US-PS 43 28 981 von etwa 1,5%, was für ein standardisiertes Massenprodukt durch­ aus erheblich ist. Schließlich führt eine Konstruktion entsprechend der US-PS 43 28 981 überdies zu einer Be­ schränkung hinsichtlich der Materialauswahl, da die Bildung der scharfen Kante zwischen dem Stirnflansch und dem auf dessen Rückseite umgeschlagenen Verlängerungs­ streifen eine außerordentliche gute Verformbarkeit des Materials vorausgesetzt. Somit schneiden für die Herstel­ lung solcher Leitungselemente an sich bevorzugte Mate­ rialien wie eine Reihe gängiger Aluminiumlegierungen wegen zu hoher Sprödigkeit aus.
Im Falle der Erfindung muß, ebenso wie bei der Kon­ struktion nach der US-PS 43 28 981, die Klaffung im Eckbereich der Stirnflansche durch Einfügung eines ent­ sprechend geformten Ergänzungsteils geschlossen werden. Im Falle der US-PS 43 29 981 wird hierfür ein der Kontur der Klaffung angepaßtes und der Flanschstärke entspre­ chendes Ergänzungsteil eingeschweißt. Auf diese Weise kann auch im Falle der Erfindung verfahren werden, so daß sich, nach entsprechendem Verschleifen der Einsetz­ stelle, der Eindruck einer einstückigen Verbindung­ stirnfläche ohne jegliche Unterbrechung ergibt, wobei im Eckbereich der Klaffung durchaus auch eine Verschraubung vorgenommen werden kann. Das Einschweißen und Ver­ schleifen stellt einen einfachen automatisierbaren Vor­ gang dar, der überdies nur geringe Mengen an Schweiß­ material benötigt; letzteres ist bei der Schweißung von korrosionsbeständigen Flächen wie etwa V4A-Stahl von besonderer Bedeutung, da dort das Schweißmaterial außer­ ordentlich teuer ist.
Im Falle der Erfindung ist jedoch besonders bevorzugt, gemäß Anspruch 2 das Ergänzungsteil durch eine hinter­ legte Winkellasche zu bilden, die im Bereich der Klaf­ fung durch eine Abkröpfung in die Ebene des Stirn­ flansches gebracht ist. Die Verwendung einer sol­ chen Winkellasche ist bei der Erfindung deswegen von besonderem Vorteil, weil die Schenkel der Winkellasche zwischen der Außenfläche der Kanalwand und der Innen­ fläche des Stabilisierungsstreifens eingepaßt werden können. Auf diese Weise steifen die Schenkel der Win­ kellasche die Kanalecke insbesondere auch gegen während des Transports der unverschraubten Eckteile auftretende Belastungen aus, wobei die Winkellaschen in den Ecken allein durch Passung oder durch eine Lötverbindung ge­ halten sein können, die im Unterschied zu einer Schweiß­ verbindung weder Struktur noch Oberflächenbeschichtungen nachteilig beeinflussen. Im Betrieb leisten die Winkel­ laschen einen zusätzlichen Beitrag zur Stabilisierung der Eckbereiche und zur Beibehaltung der Winkeltreue. Diese Vorteile können bei einer entsprechenden Verwen­ dung von Winkellaschen bei einer Konstruktion entspre­ chend der US-PS 43 28 981 nicht erzielt werden, da die bei der Erfindung durch die Stabilisierungsstreifen ge­ bildeten Nuten fehlen und somit weder Winkellaschen noch sonstige Elemente an der Rückseite der Stirnflansche durch Einstecken oder Einpassen gehalten werden können.
Während eine Herstellung des Flachkanales auch aus einer einzigen Blechtafel mit einer Verbindungskante möglich ist, ist gemäß Anspruch 3 bevorzugt, daß der Blechkanal aus einer Mehrzahl von Teilen aufgebaut ist, die nach Art eines Bausatzes standardisiert sein können. Zweckmäßig ist in jedem Falle die Teilung in ein Oberteil und ein Unterteil, welches gemäß Anspruch 4 als einstückige Wanne ausgebildet sein kann, wenn dies den Erfordernissen des Einsatzfalles entspricht. Auf diese Weise können die Teile im unmontierten Zustand transportiert werden, was ganz erheblich geringere Transportvolumen zur Folge hat. Die Teile können weiterhin bei Bedarf und beengten Ein­ bauverhältnissen einzeln montiert werden, also erst an ihrem tatsächlichen Einbauort vollends zusammengesetzt und verschraubt werden.
Zur Verbesserung der Dichtung insbesondere im Bereich der Verbindungsstirnflächen wird häufig die Einbringung einer Dichtrille gefordert, in welche das Dichtmaterial hinein­ verpreßt wird. Gemäß Anspruch 5 ist daher bevorzugt eine Dichtrille in der Verbindungsstirnfläche vorgesehen, die im Unterschied zu genormten Flanschen in einem Zuge bei der Herstellung des Flansches mit eingebracht werden kann und daher praktisch keinen Zusatzaufwand erfordert.
Besonders bevorzugt ist gemäß Anspruch 6, wenn sowohl die Stirnflansche als die Randstreifen der Verbindungs­ kanten nach außen abgebogen sind. Hierdurch ergibt sich einerseits eine glatte, reinigungsfreundliche Innenwand und andererseits durch die zurückgebogenen Stabilisie­ rungsstreifen eine Einstecknut an der Außenseite des Ka­ nalteiles rings um dessen Kontur. Dies ist in mehrfacher Hinsicht von Vorteil. Die entsprechende Nut an den axia­ len Verbindungskanten eignet sich in besonderer Weise zur Aufhängung des Flachkanales an beliebigen Stellen entlang seiner gesamten Länge je nach den Erfordernissen des Ein­ baufalles. Die entsprechende Nut an den Rückseiten der Stirnflansche eignet sich gemäß Anspruch 7 insbesondere für die Abstützung von Dämmaterial an der Außenseite der Kanalwand, was beim gattungsgemäßen Stand der Technik immer eine besondere Problematik darstellt. Besonders vorteilhaft kann hierbei gemäß Anspruch 8 auf Profillei­ sten zurückgegriffen werden, die beidseitig in die Nuten an den Rückseiten der einander gegenüberliegenden Stirn­ flansche eingeschoben und dort bei Bedarf mit Blindnieten oder dergleichen zusätzlich arretiert werden können. Diese dienen dann zusammen mit den umlaufenden randsei­ tigen Nuten für eine saubere Abstützung von Dämmplatten sowie diese übergreifenden Abdeckbleche. Als Profillei­ sten können zweckmäßig Z-Profile oder T-Profile verwendet werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines wannen­ förmig geschlossenen Unterteiles eines erfin­ dungsgemäßen Leitungselements,
Fig. 2 eine Fig. 1 entsprechende perspektivische Dar­ stellung eines Eckteiles eines erfindungsgemäßen Leitungselementes, bei dem die Anbringung von Dämmaterial veranschaulicht ist,
Fig. 3 in einer den Fig. 1 und 2 entsprechenden Dar­ stellung ein aus Bausatzelementen aufgebautes Unterteil eines erfindungsgemäßen Leitungsele­ mentes und
Fig. 4 eine Stirnansicht eines nach Art eines Bausat­ zes aufgebauten erfindungsgemäßen Leitungsele­ mentes.
Wie insbesondere die Fig. 1 bis 3 veranschaulichen, kann ein in Fig. 4 in Draufsicht insgesamt dargestelltes Leitungselement 1 für einen Flachkanal schweißnahtfrei aus einstückig gebogenen Blechteilen hergestellt werden. Als Material dient insbesondere korrosionsbeständiges Metallblech wie Aluminium, V4A-Stahl oder dergleichen, es kommt jedoch auch PVC oder ein ähnlicher Kunststoff in Frage. Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird wenigstens ein dort veranschaulichtes und mit 2 bezeich­ netes einstückiges Eckteil zur Verfügung gestellt, wel­ ches, wie die Fig. 3 und 4 zeigen, mit ebenen Verbin­ dungsteilen 3 zur Bildung des Leitungselementes 1 zusam­ mengebaut werden kann. Alternativ können auch zwei Eck­ teile benachbart einstückig ausgeführt werden, um ein in Fig. 1 veranschaulichtes wannenförmiges Unterteil 4 zu bilden, wie dies vielfach gefordert wird. Zur Bildung des Leitungselementes 1 kann dieses wannenförmige Unterteil 4 mit einem entsprechend wannenförmig, umgekehrt aufge­ setzten Oberteil kombiniert werden, oder auch mit einem aus mehreren Eckteilen 2 und Verbindungsteilen 3 zusam­ mengesetzten Oberteil. Weiter kann auch das gesamte Lei­ tungselement 1 einstückig hergestellt und mit einer ein­ zigen Verbindungskante umfangsseitig geschlossen werden. Die Verbindungskanten sind bei sämtlichen Ausführungs­ formen mit dem Bezugszeichen 5 versehen, ebenso wie zur Erleichterung der Übersichtlichkeit sämtliche analoge Teile in den einzelnen Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Die Verbindungskanten 5 weisen im Beispielsfalle von der mit 6 bezeichneten Kanalwand nach außen umgebogenen Randstreifen 7 auf, die an ihrem äußeren Rande einen zu­ rückgebogenen Stabilisierungsstreifen 8 besitzen. Dadurch werden die Randstreifen 5 erheblich ausgesteift, so daß die Verbindungskanten 5 äußerst hohe mechanische Stabi­ lität besitzen. Auf diese Weise ist es möglich, die Randstreifen 7 an den Verbindungskanten 5 mechanisch mit­ einander zu verbinden, ohne daß trotz Zwischenschaltung eines Dichtmittels Undichtheiten auftreten können. Im Beispielsfalle sind für die Verbindung entsprechende Schraublöcher 9 a vorgesehen. Es könnte jedoch die Ver­ bindung auch mit Klammern oder Agraffen erfolgen, welche die benachbarten Stabilisierungsstreifen 8 einer Verbin­ dungskante 5 übergreifen und zusammenspannen. Die Rand­ streifen 7 reichen über die gesamte Länge des Leitungs­ elementes 1 ohne Unterbrechung und bilden so über die gesamte Länge eine saubere Dichtfläche.
An den Stirnseiten des Leitungselementes 1 sind Stirn­ flansche 9 angesetzt, die aus dem Material der Kanalwand 6 durch Umbiegen gebildet sind. Die Stirnflansche 9 wei­ sen jeweils eine Verbindungsstirnfläche 10 und einen zu­ rückgebogenen Stabilisierungsstreifen 11 auf, so daß auch sie trotz ihrer Herstellung aus beispielsweise dünnem Blech mit einer Wandstärke von 3 mm hervorragende Fe­ stigkeit besitzen. Die Verbindung benachbarter Leitungs­ elemente 1 zur Bildung des Flachkanales erfolgt in übli­ cher Weise durch Schrauben in Schraublöchern 12. Die zu­ rückgebogenen Stabilisierungsstreifen 11 der Stirnflan­ sche 9 sind bei 13 ausgeklinkt, um Platz für die in gleicher Ebene verlaufenden Stabilisierungsstreifen 8 der Verbindungskanten 5 zu schaffen, so daß die Verbindungs­ kanten 5 über die gesamte Länge des Leitungselementes 1 durchgehend gleiche Ausbildung hoher Festigkeit besit­ zen.
Im Beispielsfalle sind die Verbindungstirnflächen 10 glattflächig dargestellt. Wie jedoch die Ausschnittsver­ größerung aus Fig. 1 zeigt, kann problemlos aus eine Dichtrille 14 in die Verbindungstirnfläche 10 ebenso wie bei Bedarf in den Randstreifen 7 der Verbindungskanten 5 eingearbeitet werden, um zusätzliche Abdichtung durch eingepreßtes Dichtmaterial zu ermöglichen.
Wie ohne weiteres ersichtlich ist, bilden die umgebogenen Stabilisierungsstreifen 8 und 11 an den Rückseiten der Verbindungskanten 5 und der Stirnfläche 9 an allen Seiten des Eckteiles 2 oder des Unterteiles 4 oder des Verbindungsteiles 3 umlaufende Nuten 15, die an der Außenseite der Kanalwand 6 ideale Befestigungsmöglich­ keiten bieten. So kann etwa am Randstreifen 7 bzw. am Stabilisierungsstreifen 8 der Verbindungskanten über die gesamte Länge des Flachkanals an beliebiger Stelle eine Aufhängung erfolgen. Weiter kann in die Nuten 15 Dämma­ terial in Form von Dämmplatten 16 eingesteckt werden, wie sie in Fig. 2 als Ausriß näher veranschaulicht sind. Die Dämmplatten 16 können außenseitig von Abdeckblechen 17 abgedeckt werden, die ebenfalls in die Nuten 15 eingrei­ fen. Weiterhin kann eine Aussteifung der Kanalwand 6 an der Außenseite durch Profilleisten 18 erfolgen, wobei im Beispielsfalle ein Z-Profil mit einem oberen wandparal­ lelen Schenkel 19 einem unteren wandparallelen Schenkel 20 und einem die Breite der Nut 15 im wesentlichen über­ deckenden Steg 21 gewählt ist. Die Profilleiste 18 kann einfach in Schräglage angesetzt und endseitig in die Nu­ ten 15 eingeführt werden. Eine Lagesicherung etwa als Montagehilfe für die Dämmplatten 16 kann bei Bedarf durch Blindniete 22 oder ähnliche Befestigungsmittel an den zurückgebogenen Stabilisierungsstreifen 11 erfolgen. Die Dämmplatten 16 können nun zwischen die umlaufende Nut 15 und Profilleiste 18 eingesetzt und mit dem Abdeckblech 17 abgedeckt werden, wobei das Abdeckblech 17 bereits da­ durch in Lage gehalten wird, daß es an drei Stellen in die Nut 15 eingreift und an der verbleibenden Seite am äuße­ ren Bereich des Steges 21 der Profilleiste 18 anschlägt. Bei Bedarf können auch Doppel-T-Profilleisten verwendet werden, um das Abdeckblech 17 an allen Seiten zu halten, jedoch sollten dann die Profilleisten 18 während der Montage lose gehalten werden, um zu starken Verformungen des Abdeckbleches 17 bei Einbringung zu vermeiden.
Die veranschaulichten Eckteile 2, Unterteile 4 und Ver­ bindungsteile 3 können problemlos und gut automatisierbar aus einem ebenen Blechzuschnitt oder dergleichen herge­ stellt werden. Im Bereich der späteren Ecken der Kanal­ wand 6 werden in diesen Zuschnitt endseitige Schnitte eingebracht (Klaffung), die in Fig. 1 schematisch mit 23 bezeichnet sind, und es wird die Ausklinkung 13 eingeschnitten. So­ dann erfolgen lediglich Verformungsvorgänge durch Abkan­ ten, Ziehen oder Anwalzen zur Bildung der Stabilisie­ rungsstreifen 5, der Randstreifen 7, und der Stirnflan­ sche 9 mit den Verbindungsstirnflächen 10 und Stabili­ sierungsstreifen 11 sowie ggf. von Dichtrillen 14. Beim Abwinkeln der Stirnflansche 9 klafft der eckseitige Schnitt 23 in die in Fig. 1 strichpunktiert veranschau­ lichte Stellung, so daß im Eckbereich Material fehlt.
Diese Klaffung zwischen den Rändern des Schnittes 23 wird durch Einsetzen eines mit 24 bezeichneten Ergänzungstei­ les geschlossen, welches im Beispielsfalle im Bereich des klaffenden Schnittrandes 23 eingeschweißt und dort verschliffen ist. Auf diese Weise entsteht der Eindruck eines von Hause aus einstückigen umlaufenden Stirnflan­ sches 9. Das eingeschweißte Ergänzungsteil trägt weiter zur Winkelstabilisierung der Kanalwand 6 im Eckbereich bei.
Sämtliche Umkant-, Zieh- oder Anwalzvorgänge lassen sich problemlos automatisieren, und auch das Einschweißen des Ergänzungsteiles 24 mit dem anschließenden Verschleifen ist einer Automatisierung gut zugänglich. Auf diese Weise lassen sich die Eckteile 2, Unterteile 4 und Verbindungs­ teile 3 problemlos in einer automatisierten Fertigungs­ straße einbaufertig herstellen. Anschließend können die Schraublöcher 9 a und 12 in ebenfalls problemloser Weise gebohrt werden und steht dann das Kanalteil fertig für einen Zusammenbau etwa der aus den Fig. 3 und 4 ersicht­ lichen Art zur Verfügung.

Claims (8)

1. Leitungselement für einen Flachkanal zur Leitung von gasförmigen Medien, mit einer Kanalwand (6) insbesondere aus Metallblech, welches zumindest im Bereich einer Ecke einstückig ausgebildet ist und wenigstens eine achsparallel verlaufende Verbin­ dungskante (5) zum umfangsseitigen Schließen der Kanalwand (6) über abgekantete Randstreifen (7) aufweist, und mit umlaufenden Stirnflanschen (9) zur Herstellung einer Verbindung mit einem anschließen­ den Leitungselement (1), dadurch gekennzeichnet,
  • a) daß die Randstreifen (7) und die Stirnflansche (9) auf derselben Seite der Kanalwand (6) an­ geordnet sind,
  • b) daß die Randstreifen (7) an der Verbindungskante (5) mechanisch miteinander verbunden sind,
  • c) daß die Stirnflansche (9) aus dem Material der Kanalwand (6) einstückig an diese angeformt sind und im Anschluß an die Verbindungsstirnfläche (10) einen zurückgebogenen Stabilisierungs­ streifen (11) aufweisen, derart, daß in Verbin­ dung mit der Kanalwand (6) und den Stirnflan­ schen (9) sich über die Länge der Verbindungs­ stirnflächen (10) erstreckende Nuten (15) an jedem Ende des Leitungselements (1) ausgebildet sind,
  • d) daß die Klaffung (23) des Stirnflansches (9) im Eckbereich durch Einsetzen eines Ergänzungs­ teiles (24) geschlossen ist.
2. Leitungselement nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Ergänzungsteil (24) durch eine hinterlegte Winkellasche gebildet ist, die im Be­ reich der Klaffung (23) durch eine Abkröpfung in die Ebene des Stirnflansches (9) gebracht ist.
3. Leitungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß es aus mehreren Teilen (2, 3, 4) zusammengebaut ist, welche an den Verbindungskanten (5) mechanisch miteinander verbunden sind.
4. Leitungselement nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein Unterteil (4) in Form einer ein­ stückig geschlossenen Wanne ausgebildet ist.
5. Leitungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Randstreifen (7) der Verbindungskanten (5) bzw. die Verbindungs­ stirnflächen (10) der Stirnflansche (9) Dichtrillen (14) durch Anformung, insbesondere Anwalzung, einge­ bracht sind.
6. Leitungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Randstreifen (7) der Verbindungskanten (5) und die Stirnflansche (9) von der Kanalwand (6) ausgehend nach außen gebogen sind.
7. Leitungselement nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in die durch die Randstreifen (7) und Stabilisierungsstreifen (8) der Verbindungskanten (5) sowie die Verbindungsstirnflächen (10) und Sta­ bilisierungsstreifen (11) der Stirnflansche (9) ge­ bildete umlaufende Nut (15) Dämmplatten (16) einge­ steckt sind.
8. Leitungselement nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß in die Nuten (15) Profilleisten (18) zur Aussteifung der Kanalwand (6) eingesetzt sind.
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