DE3700822C1 - Safety shut-off valve - Google Patents
Safety shut-off valveInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sicherheitsabsperrventil
für Gasleitungen, mit einem eine
unter der Einwirkung des Gasdrucks stehende Membran
aufweisenden und in einem gasdichten Gehäuse
sitzenden Vergleicher, der einen schwenkbar gelagerten
Haltehebel betätigt, welcher mit einem auf
einem Lagerstift schwenkbaren, zweiarmigen Klinkenhebel
zusammenarbeitet, der einerseits einen
Amboß aufweist, der einer Spitze des Haltehebels
gegenübersteht und andererseits eine Sperrnase
trägt, die einen Ringwulst hintergreift, welcher
am Schaft eines unter der Einwirkung einer Schließfeder
stehenden Ventiltellers vorgesehen ist.
Die Erfindung findet Anwendung bei Gasdruck-Regelgeräten,
die mit einem Sicherheitsabsperrventil ausgestattet
sind, wie solche bei Gasinstallationen
von Industrie, von Wohnhäusern und von Wohnungen in
großem Umfang eingesetzt werden.
An die Sicherheit der Gasinstallationen werden immer
höhere Anforderungen gestellt. So wird nicht nur
gefordert, daß die Gaszähler Temperaturen von 650 Grad
Celsius über einen Zeitraum von 30 Minuten standhalten
müssen, bevor im Brandfalle aus diesen Geräten
eine nennenswerte Gasmenge austritt, sondern auch
verlangt, daß die ihnen vorgeschalteten Druckregelgeräte
einer entsprechenden thermischen Belastung
gewachsen sind. Einzelheiten schreibt die DIN 30 822
vor, wonach die eingesetzten Sicherheitseinrichtungen
nach einer bestimmten Zeit der Temperatureinwirkung
den Gasstrom irreversibel abschließen müssen.
Es ist bekannt, handbetätigte Gasabsperrventile
mit einer selbsttätig wirkenden, thermisch gesteuerten
Schnellschluß-Absperreinrichtung auszustatten.
In diesen Armaturen sind zwei voneinander unabhängig
arbeitende Ventilkegel ineinander vorgesehen, deren
einer von Hand und deren anderer durch ein wärmebetätigtes
Arbeitselement geschlossen wird. Bei Verwendung
als Hauptgashahn ist jedoch von Nachteil,
daß zum Einbau die Gaszufuhr versorgungsseitig unterbrochen
werden muß.
Um nun die Forderungen nach Brandsicherheit von
mit einem Sicherheitsabsperrventil kombinierten Gasdruck-
Regelgerät zu erfüllen, stellte sich die Aufgabe,
entweder den Regler oder das Absperrventil zusätzlich
mit einer thermisch betätigten Abschlußeinrichtung
auszustatten, welche sicher arbeitet und
die nur geringen kostenmäßigen Aufwand erfordert.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe bot sich an, die
ohnehin vorhandenen Schließmechanismen des Sicherheitsabsperrventils
zur thermischen Schnellabschaltung
heranzuziehen. Es wird somit ausgegangen
von einem Sicherheitsabsperrventil mit einem eine
unter der Einwirkung des Gasdrucks stehende Membran
aufweisenden und in einem gasdichten Gehäuse sitzenden
Vergleicher, der einen schwenkbar gelagerten
Haltehebel betätigt, welcher mit einem auf einem
Lagerstift schwenkbaren, zweiarmigen Klinkenhebel
zusammenarbeitet, der einerseits einen Amboß aufweist,
der einer Spitze des Haltehebels gegenübersteht
und andererseits eine Sperrnase trägt, die
einen Ringwulst hintergreift, welcher am Schaft
eines unter der Einwirkung einer Schließfeder stehenden
Ventiltellers vorgesehen ist, und gelöst wird
die Aufgabe dadurch, daß der Lagerstift längsverschiebbar
ist und eine Ringnut aufweist, deren Breite
größer als die Dicke des Klinkenhebels ist und am
Lagerstift ein durch Wärme betätigtes Arbeitselement
angreift, welches bei der Auslösetemperatur
den Lagerstift verschiebt, bis der Klinkenhebel
in die Ringnut fällt. Diese aus wenigen
Teilen bestehende Zusatzeinrichtung erfüllt alle
gestellten Anforderungen: sie funktioniert sehr
einfach und daher zuverlässig, sie benötigt nur
wenige Teile und ist daher kostengünstig herstellbar,
und sie läßt nicht zu, daß auch nach Unterschreiten
der Auslösetemperatur der Gasstrom wieder geöffnet
wird. Ein Austausch des ohnehin vorhandenen Sicherheitsabsperrventils
durch ein solches gemäß der
Erfindung ist problemlos möglich und kann mit wenigen
Handgriffen geschehen.
Als Arbeitselement dient vorteilhaft ein handelsübliches
Dehnstoffelement, dessen einwandfreie, genaue
Funktion bekannt ist und welches preiswert zu
beschaffen ist.
Als Arbeitselement kann auch ein Memory-Metall verwendet
werden. Ein solches Memory-Metall besteht aus
einer besonderen Metallegierung, welche dem Bauteil
die Eigenschaft verleiht, bei Raumtemperatur im martensitischen
Gefügezustand eine bestimmte Form beizubehalten,
diese aber in vorbestimmbarer Weise zu ändern,
wenn durch Temperaturerhöhung der austenitische Zustand
erreicht wird. Diese Formänderung wird benutzt,
um Arbeit zu leisten und den Lagerstift des Klinkenhebels
zu verschieben, da die hierbei erzielten Kräfte
trotz geringer Abmessungen erheblich sind. Hierbei kann
der reversible Zweiweg- wie auch der Einweg-Effekt
genutzt werden.
Vorteilhaft weist das Memory-Element die Gestalt
eines brückenförmigen Streifens auf, dessen konkave
Mittel als bewegliches Organ dem Lagerstift gegenüberliegt.
Dieser Streifen ist einfach herstellbar
und in der Lage, eine hohe Kraft auf den Lagerstift
auszuüben.
Zweckmäßig trägt das dem Arbeitselement gegenüberstehende
Ende des Lagerstiftes einen pilzförmigen
Kopf, und zwischen diesem und dem Gehäuse sitzt eine
Druckfeder. Durch diese Maßnahmen wird eine unerwünschte
Verschiebung des Lagerstiftes aufgrund
äußerer, nicht temperaturbedingter Einflüsse wirksam
verhindert.
Als Arbeitselement kann auch ein Bimetall dienen,
welches zweckmäßig in bekannter Weise eine Schnappscheibe
aufweist, die dem Lagerstift gegenüberliegt.
Am Lagerstift kann auch ein vorgespanntes Federelement
angreifen, welches ihn verschiebt, sobald unter
der Einwirkung von Wärme bei der vorgesehenen Auslösetemperatur
eine kleine, mit einer Flüssigkeit
gefüllte Glasampulle zerbirst, auf die sich der Lagerstift
unter der Einwirkung des Federelements
aufstützt.
Das vorgeschlagene Sicherheitsabsperrventil wird
nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen näher erläutert.
In diesen Zeichnungen zeigt
Fig. 1 das Sicherheitsabsperrventil in
einem Vertikalschnitt, in etwas vereinfachter
Darstellung, in natürlicher
Größe,
Fig. 2 einen horizontalen Teilschnitt durch
das Sicherheitsabsperrventil nach
Fig. 1, geschnitten entlang der Linie
a-a in Fig. 1, mit einem Dehnstoffelement,
in einem etwa auf das Doppelte
vergrößerten Maßstab,
Fig. 3 einen horizontalen Teilschnitt durch
das Sicherheitsabsperrventil gemäß
Fig. 1, geschnitten entlang der Linie
a-a in Fig. 1, mit einem Memory-
Metall, in etwa auf das Doppelte vergrößertem
Maßstab,
Fig. 4 einen horizontalen Teilschnitt durch
das Sicherheitsabsperrventil nach
Fig. 1, geschnitten entlang der Linie
a-a in Fig. 1, mit einer Glasampulle
und einer Druckfeder, in auf
das Doppelte vergrößertem Maßstab.
Das in Fig. 1 wiedergegebene Sicherheitsabsperrventil
für Gasleitungen weist ein zweiteiliges, gasdichtes
Gehäuse 1 mit einem Oberteil 2 und einem Unterteil
3, einen mehrteiligen Vergleicher 4 sowie
ein Schließorgan 5 auf.
Das beispielsweise aus Druckguß bestehende Oberteil
2 des Gehäuses 1 ist zylindrisch ausgebildet
und setzt sich aus einer Hülse 6 und einem sich anschließenden,
haubenförmigen Fuß 7 zusammen. Die
Hülse 6 ist durch ein eingeschraubtes Widerlager 8
verschlossen, in welchem ein nicht dargestelltes
Ausblasventil vorgesehen ist. Im Innern des Oberteils
2 ist ein Führungsring 9 angeformt. Das
Oberteil 2 ist mittels Zylinderkopfschrauben 10
mit dem Unterteil 3 des Gehäuses verschraubt.
Das ebenfalls aus Druckguß hergestellte, im wesentlichen
wannenförmige Unterteil 3 des Gehäuses 1
trägt an seiner Innenseite einen Lagerbock 11, zwei
Lagerschultern 12 und 13 (vgl. auch Fig. 2 und 3),
und an seinem Boden schließt sich ein zylindrisches
Schließfedergehäuse 14 an. In der Gehäusewand sind
eine Impulsbohrung 15 und eine Sackbohrung 16 vorgesehen;
in letztere ist eine Schraubhülse 17 gasdicht
eingeschraubt.
Der Vergleicher 4 ist im Gehäuse 1 untergebracht.
Dieser Vergleicher 4 weist eine über die Impulsbohrung
15 unter der Einwirkung des Gasdrucks stehende
Membran 18 auf, deren äußerer Rand 19 zwischen
dem Oberteil 2 und dem Unterteil 3 des Gehäuses 1
gasdicht eingeklemmt ist. Diese Membran 18 stützt
sich auf einen Membranteller 20, an dem mittig ein
Schraubenbolzen 21 angeschraubt ist, dessen unterhalb
der Membran hervorstehender Zylinderteil 22
von einem Stift 23 quer durchsetzt ist, welcher
beiderseits herausragt.
Auf dem Membranteller 20 steht ein zylindrisches
Zwischenlager 24, welches im Führungsring 9 des
Oberteils 2 des Gehäuses 1 vertikal verschiebbar
geführt ist. Auf einer Ringschulter 25 des Zwischenlagers
24 sitzt eine Belastungsfeder 26 gegen Überdruck,
welche sich gegen das Widerlager 8 in der
Hülse 6 des Oberteils 2 abstützt. Im Innern des
Zwischenlagers 24 ist eine Stellschraube 27 vorgesehen,
an der eine weitere Belastungsfeder 28 gegen
Unterdruck anliegt, deren gegenüberliegendes Ende
auf der Mutter 29 des Schraubenbolzens 21 aufsitzt.
Das Schließorgan 5 besteht aus einem Ventilteller 30,
der am Ende eines stangenförmigen Schaftes 31 befestigt
ist und unter der Einwirkung einer vorgespannten
Schließfeder 32 steht. Die Schließfeder 32
sitzt im Schließfedergehäuse 14 am Unterteil 3 des
Gehäuses 1 und stützt sich gegen eine Scheibe 33
ab, die am Schaft 31 beispielsweise mit einem Haltestift
34 befestigt ist. Der Ventilteller 30, der
mittels eines Konusstiftes 35 am Schaft 31 gehalten
ist, trägt eine Dichtungsscheibe 36, welche in abgesperrtem
Zustand durch die Schließfeder 32 auf
einen (nicht dargestellten) Ventilsitz eines Gasdruck-
Regelgerätes gepreßt wird, wodurch die Gaszufuhr
zu den Verbrauchern abgesperrt wird.
Der Vergleicher 4 betätigt ein Hebelsystem, welches
im Unterteil 3 des Gehäuses 1 vorgesehen ist. Am
Lagerbock 11 ist ein einarmiger Haltehebel 37 angelenkt,
in dessen Langloch 38 der Stift 23 eingreift.
In den beiden einander gegenüberliegenden Lagerschultern
12 und 13 ist ein Lagerstift 39 angeordnet,
auf dem ein zweiarmiger Klinkenhebel 40
schwenkbar gelagert ist. Dieser mit dem Haltehebel 37
zusammenarbeitende Klinkenhebel 40 weist an seinem
einen Ende einen Amboß 41 auf, auf welchem die mit
einer (nicht dargestellten) Rolle bewehrte Spitze
42 des Haltehebels 37 bei geöffnetem Sicherheitsabsperrventil
aufsteht. Am andern Ende des Klinkenhebels
40 ist eine Sperrnase 43 vorgesehen, die einen Ringwulst
44 hintergreift, welcher am Schaft 31 des
Ventiltellers 30 vorgesehen ist.
Bewegt sich infolge von Überdruck bzw. Unterdruck
der Membranteller 20 nach oben bzw. nach unten,
nimmt der Stift 23 den Haltehebel 37 mit und verschwenkt
dessen Spitze 42 in Richtung des Pfeils
nach oben oder unten. Dadurch gibt diese Spitze 42
den Amboß 41 des Klinkenhebels 40 frei, so daß dessen
Sperrnase 43 im Sinne des Uhrzeigers in Pfeilrichtung
schwenkt und den Ringwulst 44 des Schaftes 31 des
Schließorgans 5 freigibt. Unter dem Druck der
Schließfeder 32 bewegt sich der Ventilteller 30
in Richtung des angegebenen Pfeils auf den Ventilsitz
des Gasdruck-Regelgerätes zu und verschließt
diesen.
Der Lagerstift 39 des Klinkenhebels 40 ist - vergleiche
Fig. 2 und 3 - längsverschiebbar in den beiden
Lagerschultern 12 und 13 des Unterteils 3 des Gehäuses
1 gelagert. Dieser Lagerstift 39 weist eine
Ringnut 45 auf, deren Breite b größer ist als die
Dicke d des Klinkenhebels 40. Der Lagerstift 39 ist
einerseits in der Lagerschulter 13 in einem Sackloch
46 gelagert, er durchsetzt andererseits die Lagerschulter
12 und endet mit einem pilzförmigen Kopf 47,
an dessen Unterseite eine vorgespannte Druckfeder 48
angreift, die sich am Gehäuse 1, nämlich an der
Außenseite des Lagerbocks 12, abstützt. Diese
Druckfeder 48 verhindert ein unbeabsichtigtes Verschieben
des Lagerstiftes 39 in Richtung zum Sackloch
46, z. B. bei Erschütterungen der Rohrleitungen.
Am Lagerstift 39 greift ein durch Wärme betätigtes
Arbeitselement 49 in Gestalt eines Dehnstoffelements
(wie in Fig. 2 dargestellt) oder eines Memory-
Metalls (wie in Fig. 3 wiedergegeben) an.
Das handelsübliche Dehnstoffelement (Fig. 2) ist
mit seinem Fußteil 50 in eine Gewindebohrung 51 am
Unterteil 3 des Gehäuses 1 von außen eingeschraubt
und mit einem Dichtungsring 52 abgedichtet. Dieses
Dehnstoffelement, welches eine unter der Einwirkung
von Wärme sich ausdehnende Masse (z. B. Wachs) enthält,
besitzt ein bewegliches Organ in Gestalt eines
Arbeitsstiftes 53, welcher dem Kopf 47 des Lagerstiftes
39 gegenübersteht. Mit zunehmender Tempratur
des Dehnstoffelements infolge einer Erhöhung
der Umgebungstemperatur des Sicherheitsabsperrventils
treibt die Masse den Arbeitsstift 53 mit beträchtlicher
Kraft und entgegen der Federkraft der
Druckfeder 28 nach außen, und dieser verschiebt den
Lagerstift 39 des Klinkenhebels 40 in Richtung des
Pfeils 54 in das Sackloch 46, bis der Klinkenhebel
40 mit seiner Lagerbohrung 55 in die Ringnut 45
fällt. Unter der vom Schaft 31 des Schließorgans 5
auf die Sperrnase 43 ausgeübten Krafteinwirkung
weicht jetzt der Klinkenhebel 40 in Richtung zum
Membranteller 20 nach oben aus und gibt den Ringwulst
44 des Schaftes 31 frei, worauf das Schließorgan
den Ventilsitz des Gasdruck-Regelgerätes verschließt.
Während ein Öffnen des Sicherheitsabsperrventils
nach einer Auslösung infolge Über- bzw. Unterdrucks
an Ort und Stelle nach Abschrauben der Schraubhülse
17 und Verschieben des Schaftes 31 (der an seinem
Rändelkopf ergriffen werden kann) möglich ist, kann
ein Öffnen nach einer Auslösung durch eine unzulässige
Temperaturerhöhung nur mit erheblichem Aufwand
und nach Überprüfung des Gerätes geschehen.
Als Arbeitselement 49 kann - wie in Fig. 3 dargestellt
- alternativ ein Memory-Metall verwendet
werden, welches in martensitischem Zustand die Gestalt
eines brückenförmigen, gebogenen Streifens 57
aufweist, dessen als bewegliches Organ dienende,
konkave Mitte 58 dem Kopf 47 des Lagerstiftes 39
gegenüberliegt.
Der Streifen 57 sitzt in einer an das Unterteil 3
des Gehäuses 1 angeformten Tasche 59, die mit einem
aufgeschraubten Deckel 60 unter Zwischenlage einer
Dichtung 61 verschlossen ist. Bei Erreichen der vorgesehenen
Auslösetemperatur geht der Streifen 57 (Fig.
3) in eine konvexe Form über und schiebt dabei
den Lagerstift 39 in Richtung des Pfeils 54, bis
der Klinkenhebel 40 in die Ringnut 45 gefallen
ist und das Sicherheitsabsperrventil - wie oben bereits
beschrieben - schließt.
In einer anderen Ausführungsform kann das Arbeitselement
49 ein Bimetall in Form eines Streifens
sein, welcher in seinem mittleren Bereich in bekannter
Weise eine Schnappscheibe aufweist, die dem
Kopf 47 des Lagerstiftes 39 gegenüber angeordnet
ist. Diese Anordnung des Bimetalls ist entsprechend
derjenigen des Memory-Metalls nach Fig. 3 getroffen,
so daß auf eine zeichnerische Darstellung verzichtet
werden kann.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist
im Sackloch 46 eine kleine, beispielsweise kugelförmige
Glasampulle 62 angeordnet, die eine Flüssigkeit
- etwa Wasser - enthält. In
der Gewindebohrung 51
(vergleiche Fig. 2) ist ein vorgespanntes Federelement 63 in
Gestalt einer Druckfeder vorgesehen, welches in einer
in das Gewinde eingeschraubten Kappe 64 sitzt. Das Federelement
63 drückt auf den Kopf 47 des verschiebbaren
Lagerstiftes 39, welcher sich mit seinem anderen
Ende im Sackloch 46 auf der Glasampulle 62 abstützt.
Zerbirst unter der Einwirkung von Wärme bei
der vorgesehenen Auslösetemperatur die Glasampulle 62,
verschiebt das Federelement 63 den Klinkenhebel 40,
bis dessen Lagerbohrung 55 in die Ringnut 45 fällt.
- Zusammenstellung der verwendeten Bezugsziffern
1 Gehäuse
2 Oberteil
3 Unterteil
4 Vergleicher
5 Schließorgan
6 Hülse
7 Fuß
8 Widerlager
9 Führungsring
10 Zylinderkopfschrauben
11 Lagerbock
12 Lagerschulter
13 Lagerschulter
14 Schließfedergehäuse
15 Impulsbohrung
16 Sackbohrung
17 Schraubhülse
18 Membran
19 Rand
20 Membranteller
21 Schraubenbolzen
22 Zylinderteil
23 Stift
24 Zwischenlager
25 Ringschulter
26 Belastungsfeder
27 Stellschraube
28 Belastungsfeder
29 Mutter
30 Ventilteller
31 Schaft
32 Schließfeder
33 Scheibe
34 Haltestift
35 Konusstift
36 Dichtungsscheibe
37 Haltehebel
38 Langloch
39 Lagerstift
40 Klinkenhebel
41 Amboß
42 Spitze
43 Sperrnase
44 Ringwulst
45 Ringnut
b Breite (von 45)
d Dicke (von 40)
46 Sackloch
47 Kopf
48 Druckfeder
49 Arbeitselement
50 Fußteil
51 Gewindebohrung
52 Dichtungsring
53 Arbeitsstift
54 Pfeil
55 Lagerbohrung
56 Rändelkopf
57 Streifen
58 Mitte
59 Tasche
60 Deckel
61 Dichtring
62 Glasampulle
63 Federelement
64 Kappe
Claims (8)
1. Sicherheitsabsperrventil für Gasleitungen, mit
einem eine unter der Einwirkung des Gasdrucks
stehende Membran aufweisenden und in einem gasdichten
Gehäuse sitzenden Vergleicher, der einen schwenkbar
gelagerten Haltehebel betätigt, welcher mit
einem auf einem Lagerstift schwenkbaren, zweiarmigen
Klinkenhebel zusammenarbeitet, der einerseits einen
Amboß aufweist, der einer Spitze des Haltehebels
gegenübersteht und andererseits eine Sperrnase trägt,
die einen Ringwulst hintergreift, welcher am Schaft
eines unter der Einwirkung einer Schließfeder stehenden
Ventiltellers vorgesehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Lagerstift
(39) längsverschiebbar ist und eine Ringnut (45)
aufweist, deren Breite (b) größer als die Dicke (d)
des Klinkenhebels (40) ist, und am Lagerstift (39)
ein durch Wärme betätigtes Arbeitselement angreift,
welches bei der Auslösetempertur
den Lagerstift (39) verschiebt, bis der
Klinkenhebel (40) in die Ringnut (45) fällt.
2. Sicherheitsabsperrventil nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß als
Arbeitselement (49) ein Dehnstoffelement dient, dessen
bewegliches Organ in Gestalt eines Arbeitsstiftes
(53) dem Lagerstift (39) gegenübersteht.
3. Sicherheitsabsperrventil nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß
als Arbeitselement (49) ein Memory-Metall verwendet
wird.
4. Sicherheitsabsperrventil nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß
das Memory-Metall die Gestalt eines brückenförmigen
Streifens (57) aufweist, dessen konkave Mitte (58)
als bewegliches Organ dem Lagerstift (39) gegenüberliegt.
5. Sicherheitsabsperrventil nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das dem Arbeitselement (49) gegenüberstehende
Ende des Lagerstiftes (39) einen pilzförmigen
Kopf (47) trägt und zwischen diesem und
dem Gehäuse (1) eine Druckfeder (48) sitzt.
6. Sicherheitsabsperrventil nach Anspruch 1 und 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
als Arbeitselement (49) ein Bimetall dient.
7. Sicherheitsabsperrventil nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das
Bimetall eine Schnappscheibe aufweist, die dem Lagerstift
(39) gegenüberliegt.
8. Sicherheitsabsperrventil nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß
am Lagerstift (39) ein vorgespanntes
Federelement (63) angreift, welches den Lagerstift
(39) verschiebt, sobald unter Wärmeeinwirkung
eine mit einer Flüssigkeit gefüllte Glasampulle (62)
zerbirst, auf welche sich der Lagerstift (39) unter
der Einwirkung des Federelements (63) aufstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873700822 DE3700822C1 (en) | 1987-01-14 | 1987-01-14 | Safety shut-off valve |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19873700822 DE3700822C1 (en) | 1987-01-14 | 1987-01-14 | Safety shut-off valve |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3700822C1 true DE3700822C1 (en) | 1987-10-29 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19873700822 Expired DE3700822C1 (en) | 1987-01-14 | 1987-01-14 | Safety shut-off valve |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3700822C1 (de) |
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1987
- 1987-01-14 DE DE19873700822 patent/DE3700822C1/de not_active Expired
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