DE369923C - Einrichtung zum Betrieb von zweistufigen Mehrstoffdampfmaschinen, insbesondere Turbinen - Google Patents

Einrichtung zum Betrieb von zweistufigen Mehrstoffdampfmaschinen, insbesondere Turbinen

Info

Publication number
DE369923C
DE369923C DER52048D DER0052048D DE369923C DE 369923 C DE369923 C DE 369923C DE R52048 D DER52048 D DE R52048D DE R0052048 D DER0052048 D DE R0052048D DE 369923 C DE369923 C DE 369923C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
pressure
propellant
regulator
influenced
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER52048D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL ROEDER DR ING
Original Assignee
KARL ROEDER DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL ROEDER DR ING filed Critical KARL ROEDER DR ING
Priority to DER52048D priority Critical patent/DE369923C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE369923C publication Critical patent/DE369923C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K23/00Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids
    • F01K23/02Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled
    • F01K23/04Plants characterised by more than one engine delivering power external to the plant, the engines being driven by different fluids the engine cycles being thermally coupled condensation heat from one cycle heating the fluid in another cycle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Betrieb von zweistufigen Wlehrstoffdampfmaschinen, insbesondereTurbinen. In sogenannten Mehrstoff dampfmaschinen oder -turbinen wird dem gewöhnlichen WasserdamDfmaschinenprozeß mindestens eine weitere Stufe vorgeschaltet, bei welcher Dämpfe einer schwer siedenden Flüssigkeit als Treibmittel dienen. Die Zuführung des Brennstoffes erfolgt bei diesen Maschinen nicht zum Wasserdampfkessel sondern zum Verdampfer der ersten Stufe, in welchem die Dämpfe .der schwer siedenden Flüssigkeit, also beispielsweise Anilin-, n1- oder QuecksilL:erdämpfe, erzeugt werden. Diese Dämpfe arbeiten in einer Turbine (erste Stufe) und werden in einem Wärmeaustauschapparat niedergeschlagen, der gleichzeitig als Kondensator für das Treibmittel dieser (ersten) Turbinenstufe und als Verdampfer für das Treibmittel der (zweiten) Wasserdampfstufe wirkt. Der erzeugte Wasserdampf macht hierauf den iir_ rnialen Dampfturbinenprozeß durch, er ar-1 eitet in einer Wasserdampfturbine (zweite Stufe), die mit der obengenannten Turbine zusammengebaut oder zusannnengekuppelt ist, und wird in einem Kondensator niedergeschlagen. Zu den obengenannten Maschinen und Apparaten kommen noch die für die liondeti@ation und die Speisung erforderlichen Maschinen, die von den leiden Tur-I inen angetriebenen Maschinen, z. B. elektrische Generatoren oder Verdichtern, dazu allenfalls noch Vorwäriner. Das Ganze bildet dann eine selbständige und unabhängige Maschinengruppe für die Umwandlung von chemisch gebundener Wärmeenergie in mechanische, elektrische oder potentielle Energie. Bei Durchführung eines solchen zweistufigen :Mehrstoff- oder Zweistoffdampfturl-inenprozesses, bestehend aus zwei Kreisprozessen, sind die folgenden Forderungen zu beachten.
  • Die Regelung der zugeführten Verbrennungswärme muß in Abhängigkeit von der Belastung der angetriebenen Maschine erfolgen. Außerdem muß die Verteilung der Leistung auf die leiden Turbinenstufen derartig teeinflußt werden, daß die Prozesse zwischen den günstigsten Druck- und Temperaturgrenzen verlaufen. Eine dritte Forderung entsteht mit Rücksicht auf die Erfahrungstatsache, daß durch die bloße Einwirkung auf die dem Dampferzeuger zugeführte Wärmeenergie eine zuverlässige Regelung von Turbinen, d. h. die Beherrschung ihrer Umlaufzahl, im erfor#lerlichen :Maße nicht erzielt werden kann. Erfahrungsgemäß ist dafür der Eingriff eines von der Umlaufgeschwindigkeit abhängigen Reglers auf die das Treibn:ittel beherrschenden Einlaßorgane der Turbinen erforderlich.
  • Diesen (frei Forderungen soll nach der Erfindung dadurch entsprochen werden, daß die Einlaßorgane der beiden Stufen von einem Geschwindigkeitsregler gleichförmig, durch einen vom Treibmitteldruck der Unterstufe 1 eeinflußten Druckregler aber gegenläufig bewegt werden, während ein unter dem Einfluß (les Treibmitteldruckes der Oberstufe stehender Druckregler die Wärme- (Brennstoff-) Zufuhr zur Oberstufe regelt. Um Drosselverluste tunlichst zu vermeiden oder sie einzuschränken, werden die Einlaßquerschnitte tür die Treibmittel bei beiden Turbinen durch Düsensteuerungen beherrscht, die unter der Einwirkung eines von der Umlaufzahl der Maschine beeinflußten Reglers stehen, derart, ciaß die zu einer Stufe gehrenden, die Düsenöffnungen beherrschenden Ventile nacheinander geöffnet werden. Der von der Umlaufzahl beeinflußte Regler verstellt hei irgendeiner Änderung des Beharrungszustandes die linlaßregelventile der beiden Turbinenstufen im gleichen Sinne: d. h. der Ausschlag des Reglers nach der einen Richtung li:wirlct bei beiden Turbinenstufen eine 1'er=r@il@erung der Einlaßquersclmitte, während der Ausschlag des Reglers in der ,anderen Richturig eine Verkleinerung der Fitilal3quersclinitte beider Turbinenstufen herbeiführt. Dieser Regler ist in gleicher Weise wie bei den bekannten Kraftnraschinensteuerungen in der Lage, die Umlaufzahl der Maschine in den Grenzen des gewählten Ungleichförinigkeitsgrades zu halten.
  • Ein zweiter Regler steht unter dem Treibmitteldruck der zweiten Stufe und beeinflußt die beiden Ventilgruppen im entgegengesetzten Sinne; d. h. er öffnet beim Ausschlag nach der einen Seite die Ventile der ersten Stufe und schließt gleichzeitig diejenigen der zweiten Stufe, während beim Ausschlag des Reglers nach der anderen Seite die umgekehrte Verstellung eintritt. Durch die Wirkung dieses Reglers wird die Verteilung der Gesamtleistung auf die beiden Stufen herbeigeführt. Dieser Druckregler löst außerdem die Aufgabe, den Treibmitteldruck der zweiten Stufe in der Nähe derjenigen Größe zu halten, die zur Erzielung eines günstigen Wirkungsgrades des Prozesses erforderlich ist. Steigt der Druck höher, so vergrößert der Regler den Einlaßquerschnitt für (las Treibmittel der zweiten Stufe und verhindert dadurch ein weiteres Steigen des Druckes. Beim Sinken des Druckes verkleinert der Regler diesen Einlaßquerschnitt, so daß ein weiteres Sinken vermieden wird. Die zulässigen Druckschwankungen können durch die Bemessung des Druckreglers bekannter Bauart, z. B. der verwendeten Feder, festgelegt werden. Das Zusammenarbeiten der beiden bisher genannten Regler erfolgt derart, rlaß der von der Umlaufzahl abhängige Regler die Summe der von beiden Turbinen entwickelten Leistungen l.estimmt, während der vom Treibmitteldruck der zweiten Stufe beaufschlagte Regler die `'erteilung dieser Gesamtleistung auf die beiden Turbinen einstellt.
  • Ein dritter Regler ist nunmehr erforderlich, der die dem ganzen System zugeführte Verbrennungswärme l-.eeinflußt und sie der Gesamtleistung des Maschinensatzes anpaßt. Dieser Regler untersteht dem Druck des Treibmittels der ersten Stufe. Jede Drucksteigerung veranlaßt ihn, die Zufuhr von Wärmeenergie zu vermindern, jede Druckerniedrigung, diese Zufuhr zu vermehren, so daß er bei zweckentsprechender Bemessung in der Lage ist, den Treibmitteldruck der ersten Stufe auf derjenigen Höhe zu halten, die für die Erzielung eines günstigen Gesamtwirkungsgrades erforderlich ist.
  • Die Beherrschung der Treibmittelzufuhr zu den Maschinen erfolgt also unmittelbar durch dcii von der Umlaufzahl becinflußten Rcgl,r, während dieser Regler auf die Zufuhr der Wärmeenergie zu dem von ihm beherrschten Maschinensatz keinen unmittelbaren sondern lediglich einen- mittelbaren Einfluß hat.
  • Lurch Schilderung der Vorgänge bei einer Störung des Gleichgewichtszustandes der im Dauerbetrieb befindlichen Dampfkraftmaschine soll die Regelung näher erläutert werden. Handelt es sich um die Erzeugung elektrischer Energie und vermindert sich der Kraftbedarf in dem elektrischen Netz, das von der Maschine mit Strom versorgt wird, so wird eine dem Ungleichförmigkeitsgrad des Umlaufzahlreglers entsprechende kleine Drehzahl eintreten. Dieser Regler wird infolgedessen die Ventile der beiden Turbinenstufen gegen ihren Sitz zu bewegen. Da infolge des geringeren Eintrittquerschnitts in den beiden Turbinenstufen geringere Dampfmengen verarbeitet werden, so wird, da die Wärmeenergiezufuhr bis jetzt nicht beeinflußt worden ist, der Druck der leiden Treibmittel steigen. Durch diese Drucksteigerung treten die beiden von den Treibmitteldrücken beeinflußten Regler in Tätigkeit. Der vom Treibmittel der ersten Turbinenstufe beeinflußte Regler wird eine Verminderung der Zufuhr der Wärmeenergie zum Verdampfer der ersten Stufe bewirken. Gleichzeitig wird der vom Treibmittel der zweiten Stufe beeinflußte Regler derart auf die Einlaßquerschnitte für die Treibmittel der beiden Turbinenstufen einwirken, daß die Druckerhöhung des Treibmittels der zweiten Stufe innerhalb zulässiger Grenzen bleibt. Er wird also, um diese Druckerhöhung ganz oder teilweise auszugleichen, den Einlaßquerschnitt zur zweiten Turbinenstufe vergrößern, wobei gleichzeitig der Einlaß:querschnitt zur ersten Turbinenstufe verkleinert wird. Infolge dieser Einwirkung sinkt der Druck des Treibmittels der zweiten Stufe und wird die oben festgestellte Erhöhung desselben in brauchbaren Grenzen gehalten, während gleichzeitig der Druck vor der ersten Stufe weiter steigt. Dadurch wird die schon eingeleitete Bewegung des Druckreglers der zweiten Stufe, die auf Verminderung der Wärmeenergiezufuhr gerichtet ist, noch Ginterstiztzt, Bei einer Erhöhung der Leistung treten in der gleichen Reihenfolge die entgegengesetzten Bewegungen ein. Entsteht eine Unregelmäßigkeit im Steuerungsvorgang einer der leiden Stufen, so daß die Maschine eine erhöhte Umlaufzahl annimmt, so tritt der bei Turbinenanlagen stets vorhandene Sicherheitsregler in Tätigkeit, welcher in diesem besonderen Fall nicht nur die Einlaßquerschnitte zu den beiden Turbinenstufen, sondern gleichzeitig auch die Zufuhr der Wärmeenergie zum Verdampfer der ersten Stufe augenblicklich vollständig absperrt. Dadurch ist das ganze System außer Betrieb gesetzt. Zu dieser außerordentlichen Drehzahlsteigerung könnten bei Störungen in den Steuerungso bauen auch außerordentliche Drucksteigerungen kommen. Zu deren Vermeidung sind absperrbare Leitungen vorgesehen, durch welche das Treibmittel unter Umgehung der jeweiligen Turbinenstufe dem zugehörigen Oberflächenapparat, in welchem es kondensiert, unmittelbar zugeführt wird. Tritt beispielsweise nach dem Ausschlagen des Sicherheitsreglers infolge der im System noch vorhandenen Wärmemenge eine größere Druckerhöhung -im Treibmittel der ersten Stufe ein, so öffnet sich das in der Umführungsleitung der ersten Turbinenstufe vorgeseheneAbsperrorgan, und die Dämpfe der schwer siedenden Flüssigkeit werden in den Wärmeaustauschapparat, der zugleich als Wasserdampferzeuger dient, niedergeschlagen, ohne in der ersten Turbinenstufe Arbeit geleistet zu haben. Durch diese Wärmezufuhr könnte wiederum eine das zulässige Maß überschreitende Druckerhöhung des Wasserdampfes, also des Treibmittels der zweiten Stufe, entstehen. Es tritt nun für die Wasserdampfstufe die gleiche Einrichtung in Tätigkeit, wie sie eben für das Treibmittel der ersten Stufe geschildert worden ist. Der Wasserdampf wird im Kondensator niedergeschlagen, ohne in der Wasserdampfturbine Arbeit geleistet zu haben. Der eben geschilderte Vorgang entspricht dem Abblasen der Sicherheitsventile der Kessel normaler Wassendampfkraftanlagen, ohne deren Nachteile, nämlich das störende Geräusch und den Verlust an kostbarem Kondensat, mit sich zu bringen. Die Schädigungen, denen Wasserdampfmaschinen in den heute üblichen Dampfkraftanlagen ausgesetzt sind, nämlich das Überkochen d!m Kessel, die damit zusammenhängenden Wasserschläge in den Maschinen und das Verschmutzen der Beschaufelung, Ursachen, die zur Zerstörung der wichtigsten Teile führen, sind durch die geschilderte Regelungseinrichtung der Mehrstoff dampfmaschinen =vermindert oder beseitigt, da die drei vorhandenen Regler jede schädliche Abweichung des Prozesses vom normalen einschränken und beseitigen und da jede Belastungsänderung der Maschinen sogleich entsprechende Änderungen in der Belastung der Wä rmeaustauschvorrichtungen und in der Wärmeenergiezufuhr zur Folge hat.
  • In dein gezeichneten schematischen Ausführungsbeispiel stellt a die Dampfmaschine der ersten Stufe, h diejenige der zweiten Stufe dar. c ist der Dampferzeuger für die erste Stufe, d derjenige für die zweite Stufe, der zugleichKondensator für die erste Dampfmaschinenstufe ist. Das Regelorgan, welches den Treibmitteleintritt für die erste Stufe beherrscht, ist mit f bezeichnet, dasjenige für die zweite Stufe mit ; und dasjenige, welches die Zufuhr der Wärmeenergie beeinflußt, trägt die Bezeichnung h. Der Regler wirkt.auf das gemeinsame Gestänge, von uelchein aus die Organe f und ; l;ewegt werden, derart ein, daß diese Organe hei Erhöhung der Umlaufzahl geschlossen, 1-,ei Erniedrigung dersell:en geöffnet werden. Grundsätzlich verschieden hiervon ist der Eingriff des Druckreglers i, der vorn Treibinitteldruck aus der Leitung k der zweiten Stufe l:eeinflußt wird. Bei Erh-@hung des Druckes in der Leitung h wird i las Regelorgan g geöffnet und gleichzeitig ohne Rückwirkung auf den (xeschwindigkeitsregler das Organ f geschlossen. Der Druckregler i erfüllt demnach die Aufgaben, den Treilymitteldruck der zweiten Stufe innerhalb gewisser Grenzen zu halten, dadurch auch die Leistungsverteilung auf die hA-ldeii Maschinen zu s,eherrschen und den Expansiotisprozeß bei allen Belastungen bei den @#-irtschaftlichsten Druckverhältnissen vor sich gehen zu lasen. Der Druckregler in, der von dein Treibmittel der ersten Stufe aus der Leitung ic heeinflußt wird und das Regelorgan 1r. beherrscht, vermindert die Zufuhr an Wärmeenergie hei Steigen und erhöht diese "Zufuhr bei Fallen des Druckes in der Leitun@ n.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRTJCHE: i. Einrichtung zum Betrieb von zweistufigen Mehrstoffdampfniaschinen, insbesondere Turbinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr der Wärmeenergie vOm Treii=mitteldruck der ersten Stufe aus beeinflußt wird und daß die Hinlaßorgane für die Treibmittel an beiden Stufen sowohl in A1_hängigkeit von der Unilaufzahl als auch vom Treibmitteldruck der zweiten Stufe beherrscht werden, derart, claß der von der Umlaufzahl 1 eeinflußte Regler die 1?inlaßorgane beider Turbinenstufen im gleichen Sinne verstellt, während der vom Druck des Treibmittels der zweiten Stufe Leeinflußte Regler die Verstellung der Einlaßorgane der leiden Turbinenstufen im entgegengesetzten Sinne bewirkt.
  2. 2. Einrichtung zum Betrieb von zweistufigen Mehrstoffdampfinaschinen, insbesondere Turhinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Treil,-mitteldruck der zweiten Stufe beeinflußte Regler diesen Druck -iadurch innerhalb wirtschaftlicher Grenzen hält. daß er bei Drucksteigerung den Einlaßcluerschnitt zur zweiten Stufe vergrößert und gleichzeitig denjenigen zur ersten Stufe verkleinert, während bei Druckerniedrigungen die umgekehrten Verstellungen eingeleitet werden.
  3. 3. Einrichtung zum Betrie.i von zweistufigen Mehrstoffdatnpfmaschinen, insl:esondere Turbinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Treibmitteldruck der ersten Stufe beeinflußte Regler diesen Druck dadurch in vorgeschriebenen Grenzen hält, daß er bei Drucksteigerung die Zufuhr des Brennstoffes oder Wärmeenergieträgers vermindert oder abstellt, während er beim Sinken des Druckes die "Zufuhr erhöht.
  4. 4. Einrichtung zum Betrieb von zweistufigen Mehrstoffdampfmaschinen, insbesondere Turbinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß der bei ÜLerschreitung der höchsten zulässigen Umlaufzahl ausschlagende Regler nicht nur die Einlaßquerschnitte zu den Leiden Turbinenstufen sondern auch die Wärineenergiezufuhr absperrt.
  5. 5. Einrichtung zum Betrieb von zweistufigen Mehrstoffdampfmaschinen, insbesondere Turl:inen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Überschreitung des höchsten zulässigen Treibmitteldruckes jeder Stufe ein Ventil geöffnet wird, welches in eine Umgehungsleitung der betreffenden Turbinenstufe eingebaut ist, so daß das Treibmittel aus dem Verdampfer dieser Stufe unmittelbar in den Kondensator der gleichen Stufe übertreten kann.
DER52048D 1921-01-16 1921-01-16 Einrichtung zum Betrieb von zweistufigen Mehrstoffdampfmaschinen, insbesondere Turbinen Expired DE369923C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER52048D DE369923C (de) 1921-01-16 1921-01-16 Einrichtung zum Betrieb von zweistufigen Mehrstoffdampfmaschinen, insbesondere Turbinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER52048D DE369923C (de) 1921-01-16 1921-01-16 Einrichtung zum Betrieb von zweistufigen Mehrstoffdampfmaschinen, insbesondere Turbinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE369923C true DE369923C (de) 1923-02-24

Family

ID=7409122

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER52048D Expired DE369923C (de) 1921-01-16 1921-01-16 Einrichtung zum Betrieb von zweistufigen Mehrstoffdampfmaschinen, insbesondere Turbinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE369923C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3413805A (en) * 1965-03-29 1968-12-03 Komplex Nagyberendezesek Expor Method of and apparatus for controlling plural fluid medium thermal power plants

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3413805A (en) * 1965-03-29 1968-12-03 Komplex Nagyberendezesek Expor Method of and apparatus for controlling plural fluid medium thermal power plants

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2603672B1 (de) Abhitzedampferzeuger
DE2753673C2 (de)
DE102010060064A1 (de) Verfahren zur Steigerung der Leistungsabgabe eines Gas- und Dampf-Kombikraftwerks während ausgewählter Betriebszeiträume
DE2540446A1 (de) Regelverfahren zum anfahren einer dampfturbine mit zwischenueberhitzer und turbinen-bypassystem, und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE3006222A1 (de) Wasserstands-regelverfahren und -anordnung fuer ein kombinationskreislauf- kraftwerk
DE3047008A1 (de) "dampfstroemungsvorrichtung fuer eine dampfturbine mit zwischenueberhitzung und verfahren zum betreiben derselben"
DE69812811T2 (de) Verfahren und Anordnung für Kombikraftwerk
DE369923C (de) Einrichtung zum Betrieb von zweistufigen Mehrstoffdampfmaschinen, insbesondere Turbinen
DE2752283B1 (de) Brennkraftmaschinen Anlage
CH698282B1 (de) Kombikraftwerkssystem.
DE2654192B1 (de) Anlage zur Nutzung von Abwaerme eines Gasstromes
CH632050A5 (en) Control device for a power station block operated in sliding pressure mode
DE102005034847B4 (de) Dampfkraftwerksanlage
DE421461C (de) Einrichtung zur Regelung von mit Anzapfdampf geheizten Verdampfern
DE1225199B (de) Waermeuebertragersystem einer Atomreaktoranlage mit im Zwangdurchlauf arbeitendem Waermeuebertrager
EP2301100A1 (de) Verfahren zur temperaturregelung in einer brennstoffzellenanlage und brennstoffzellenanlage
DE767173C (de) Gaserhitzer
DE397467C (de) Dampfturbinenregelung
DE686684C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Luftzufuhr zu Feuerungsanlagen von Dampferzeugern mit geringem Wasserinhalt und mit einer Abdampfturbine als Antriebsmaschinefuer das Luftfoerdergeblaese
DE2903658A1 (de) Verfahren und anordnung zum regeln eines kraftwerkblockes
EP2655811B1 (de) Verfahren zur regelung einer kurzfristigen leistungserhöhung einer dampfturbine
DE722811C (de) Dampfkraftanlage
CH663448A5 (de) Verfahren zum betrieb einer kombinierten mit gas-dampfkreislauf arbeitenden turbinenanlage bei teillast.
DE865691C (de) Regelvorrichtung fuer Gasturbinen
DE1426895C3 (de) Nach einem Clausius-Rankine-KreisprozeB arbeitende Dampfkraftanlage