DE369166C - Abbaufoerderung, besonders fuer niedrige und schwach geneigte Floeze, mittels einer vor dem Kohlenstoss entlanglaufenden, mechanisch angetriebenen Schleppbuechse - Google Patents

Abbaufoerderung, besonders fuer niedrige und schwach geneigte Floeze, mittels einer vor dem Kohlenstoss entlanglaufenden, mechanisch angetriebenen Schleppbuechse

Info

Publication number
DE369166C
DE369166C DEK75209D DEK0075209D DE369166C DE 369166 C DE369166 C DE 369166C DE K75209 D DEK75209 D DE K75209D DE K0075209 D DEK0075209 D DE K0075209D DE 369166 C DE369166 C DE 369166C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
low
coal face
floeze
dismantling
mechanically driven
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK75209D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KNAPP MASCHINENFABRIK W
Original Assignee
KNAPP MASCHINENFABRIK W
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KNAPP MASCHINENFABRIK W filed Critical KNAPP MASCHINENFABRIK W
Priority to DEK75209D priority Critical patent/DE369166C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE369166C publication Critical patent/DE369166C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06Transport of mined material at or adjacent to the working face

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

  • Abbauförderung, besonders für niedrige und schwach geneigte Flöze, mittels einer vor dem Kohlenstoß entlanglaufenden, mechanisch angetriebenen Schleppbüchse. Beim Abbau niedriger und schwäch geiie.igter Flöze hat die Schüttelrutsche eine «reite Verbreitung gefunden. Bei allen Vor= zügen 'ist aber nicht zu verkennen, daß - .sie auch eine Reihe von schwerwiegenden Nachteilen aufweist:- Zunächst ist `das mechanische Bewegungsgesetz :der, Rutsche doch ein verhältnismäßig rohes, besonders unter Berücksichtigung der Tatsache, -daß'anders wie bei den ortsfesten und auf eine bestimmte gleichmäßige Beschickung bemessener. Schüttelrinnen, wie sie .über. Tage-gebraucht werden, hier ein sorgfältiger Aufbau und Betrieb schon mit Rücksicht auf die ständige Seitwärtsilerlegung und Verlängerung und die ganzen Verhältnisse unter T@aäe.nicht erfolgen
    kann. Denigeinäß besitzt von vi>rn@li--erein die
    Sz@lriittelrutschen:fördertnrg e.ineit ;geringen
    \Virk-ungsgrad uiel weist außerdem einen
    starken. Verschleiß auf. 13ine weitere unan-e-
    nehme Beigabe ist der Uranstand, @daßdurch
    (las Geräusch der Rutsche und der Antriebs-
    motoren die für den Bergnitann so wichtigen
    Mieldegeräusche übertönt werden-.
    Der wirtschaftlich am stärksten. ein,sclrnei-
    clende -Nachteil besteht aber -darin, daß die
    Rutsche dauernr;.l in Bewegung 'bleihen muß,
    »da natürlich idie an den- einzelnen Punkten
    vor dem Kidhlenstoß aribeitendent Leute nicht
    gleichmäßig ,mit der Arbeit voranschreiten,
    so Jaß sich ein Ar'deiten der Rutsche in.it
    Pausen verbieten würde. .Die Rutsche arbei-
    tet also einen beträchtlichen, vielleicht eben
    größten Teil der .Schicht leer, wobei aber
    trotzdiem bei .dem großen toten Gewicht aler
    Schüttelrutsche fast die gleiche Arbeits-
    leistu11.g -wie bei '\2'ollibetrieb atifge@v endet
    werden muß. Da nur. die Antriebsmotoren
    der Sehüttelrutsche aus ,den versch,iedeaisten
    Gründen nicht .init Rücksicht auf einen wirt-
    schaftlichen Preßluftverbrauch -durchgebildet
    werden können, besonders auf eine Aus-
    nutzung der E-Zpansion regelmäßig verzichtet
    werden muß, so :entsteht hierdurch eine ge-
    waltige Erhöhung .des Preßluftverbrauches.
    Viele Zechen sind daher an oder Grenze der
    Leistungsfähigkeit der Preßlu.ftliefertrng a.i-
    gelangt oder sind gezwungen gewesen. ihre
    Kompressorenanlage zu vergrößern.
    Von allen diesen -Nachteilen ist eine andere
    Art von Ko'hlenförderung frei, nämlich die
    S 'chleppbüchsenförderung. Ein flach gebrauter,
    oben offener Wagen, die sogenan:nte Schlepp-
    büchse, fährt auf einem, den Stbß entlang-
    geführten Gleis, wobei er durch ein von einem
    Haspel 'bedienten Seil gezogen wird. Diese
    Förderart würde 'vor der Sc,hüttelrutschen-
    förderung wegen .des Wegfalles der erwähn-
    tent Nachteile unter manchen Verhältnissen dt n
    Vorzug v erdiienen, wenn nicht bisher ihr wie-
    der andere Fehler angehangen hätten.
    Die vorliegende Erfindung verfolgt nun,den
    Zwecks einen der schwerwiegendsten Fehler
    zu beseitigen und damit der S.:hleppbüchsen-
    förderung ihre bisherige Unterlegenheit
    gegenüber der Schüttelrutschen.förderung zu
    nehmen. Der genannte Fehlier bestand in
    folgendem: Dem am Stoß arbeitenden Berg-
    inann stand bei der Schleppbüchsenförderung
    bisher nicht, wiedies ibei.d,er Schüttelrutsc'hen-
    förderu.ng der Fa.bl-ist, ein Fördermittel stän-
    d'g zur Verfügung, das er, ohne sich von
    seinem Platz zu entfernen, benutzen konnte,
    sobald. eine die @@.erlanluii.@ erfordernde genii-
    ende Koblenirnenge liereiii@ewonicn war.
    Die @rti@nclung will nun erreKlren, daß bei ;Jer
    .Sclil;elipl)iidhsenförderting der Bergmann sich
    selbst Glas Föraenniiittel, .die Schleppbüchse,
    je:lerzeit un seinen Arbeitsplatz 'heranholen
    kann, ohute diesen verlassen zu müssen.
    Dies wird durch Vereinigung einer Schlepp-
    büch.senförderanlage mit einer Fernsteuerung
    der Haspel erreicht.
    " Aulf der Zeichnung .i.st eine Ausführungs-
    form des E@rfindungzgegeni;tanc(es veranschau-
    iidlit, und, zwar stellen dar: Abb. i und a die
    Seitenansicht wird den Grwn;lrili ,der Förder-
    nilarip ti-ii:dl Abb. 3 und 4. die Schleppbüchse
    in größenein Ifaßstabe in 'cler Seitenansicht
    und -Stirnansicht.
    - Vor dein Kohlenstoß io läuft au- den.
    Gleis il die Schleppbüchse 12, die hier mit
    einem Fanghaken i5 ausgerüstet ist; dieser
    greift beim -Seilloswerden der Schleppbüchse
    hinter :die Schwellen des Gleises ri und ver-
    hin,dert so .den Absturz der Schleppbüchse.
    Die Förderanlage ist am oberen tuiwl unteren
    E radle mit besonderer Belade- tmrd Entlade-
    vorrichturng ausgerüstet gedacht, die jedoch,
    keinen Bestandteil der vorliegenden Erfindüng
    bilden. Bergauif wird die Schleppbüchse 1?
    vorn Seil 16 gezogen. .das über eine Unilenk-
    rolle zum Haspel 17 führt. Bergab fährt .die
    Schleppbüchse durch ihr Eigengewicht, wo-
    bei sie eine Weglänge zurücklegt, Jie von ider
    Länge des vom Haspel freigegebeiren Seiles 1 6
    abhängt. Von :der Steuerung -des FIagpels 17
    abhängt.
    nun ein Seihug 18 aus, der an den Stann-
    peln ig vor dem Kohlenstoß entlanggeführt
    ist. Jeder vor dem .Stoß arbeitende Berg-
    inann kann also den Seilzug 18 bequem er-
    reichen uitd kann, indem -er ani Seilzug zieht,
    di'e Steuerung des Haspels beeinflussen. - Er
    kann sich nach Belieben, ohne sich von oder
    Arbeitsstelle entfernen zu müssen, die
    Schleppbüchse an -den Arbeitsplatz heran-
    kommen, lassen und sie dann wieder an eine
    beliebige Stelle fortschicken.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPFUGI1:
    iAbbauförderuug, besonders für niedrige und sehwach geneigte Flöze, :mittels einer vor dem Kohlenstoß -entlanglaufenden, :mechanisch angetriebenen Schleppbüchse, -dadurch gekennzeichnet, .daß uni Kohlenstoß entlang eine Fernsteuerung angeordnet ist, mit deren. Hilfe von jeder Arbeitsst'ell'e aus die Bewegung der Sdhleppbüchse gesteuert werden kann.
DEK75209D 1920-11-21 1920-11-21 Abbaufoerderung, besonders fuer niedrige und schwach geneigte Floeze, mittels einer vor dem Kohlenstoss entlanglaufenden, mechanisch angetriebenen Schleppbuechse Expired DE369166C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK75209D DE369166C (de) 1920-11-21 1920-11-21 Abbaufoerderung, besonders fuer niedrige und schwach geneigte Floeze, mittels einer vor dem Kohlenstoss entlanglaufenden, mechanisch angetriebenen Schleppbuechse

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK75209D DE369166C (de) 1920-11-21 1920-11-21 Abbaufoerderung, besonders fuer niedrige und schwach geneigte Floeze, mittels einer vor dem Kohlenstoss entlanglaufenden, mechanisch angetriebenen Schleppbuechse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE369166C true DE369166C (de) 1923-02-15

Family

ID=7232555

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK75209D Expired DE369166C (de) 1920-11-21 1920-11-21 Abbaufoerderung, besonders fuer niedrige und schwach geneigte Floeze, mittels einer vor dem Kohlenstoss entlanglaufenden, mechanisch angetriebenen Schleppbuechse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE369166C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE369166C (de) Abbaufoerderung, besonders fuer niedrige und schwach geneigte Floeze, mittels einer vor dem Kohlenstoss entlanglaufenden, mechanisch angetriebenen Schleppbuechse
DE929180C (de) Aus einem in Art einer Schuettelrutsche hin und her bewegten biegsamen Stahlband bestehender Foerderer fuer Massengut, wie Kohle od. dgl.
DE282843C (de)
DE895424C (de) Schuettelrutsche, insbesondere fuer den Grubenbetrieb
DE879825C (de) Foerdereinrichtung fuer stueckiges, staubendes Gut, wie Braunkohlenbriketts od. dgl.
DE599097C (de) Einrichtung zur seitlichen Verschiebung von Foerdermitteln im Grubenbetrieb
DE905963C (de) Schraemlademaschine
DE944786C (de) Schuettelrutschenartig bewegtes ausziehbares Ladegeraet
DE852525C (de) Schuettelrutsche
DE975735C (de) Strebfoerderer mit je einem an seinen beiden Enden fest verbundenen Kohlengewinnungsgeraet
DE722091C (de) Trogkettenfoerderer als Aufgabeapparat fuer Brennstaubfeuerungen mit Einblasemuehlen
DE958048C (de) Beschickungsvorrichtung fuer mit Hobelspaenen und aehnlichen Holzabfaellen betriebene Feuerungsanlagen
DE975159C (de) Strebfoerdermittel mit mehreren teleskopartig ausziehbaren Teilen
DE512028C (de) Austrag der Berge mittels Kratzer zwischen Rutsche und Versatzmaschine
DE1016634B (de) Doppelkettenkratzerfoerderer
DE367752C (de) Belade- und Entladevorrichtung fuer in niederen und schwach geneigten Floezen arbeitende Schleppbuechsen
DE1799680U (de) Aufsatzbracke fuer zweikettenkratzerfoerderer.
DE550306C (de) Anlage zur Anschuettung von Halden
DE675244C (de) Steilgaengige Bunkerrutsche
DE717019C (de) Gewinnungs- und Ladeeinrichtung fuer den Bergbau
DE887019C (de) Doppelkettenfoerderer
DE505273C (de) Unterschubfeuerung
DE754116C (de) Schraem- und Ladeeinrichtung fuer den untertaegigen Strebbau
DE1089353B (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Verladen von Erz oder anderen Mineralien
DE1261056B (de) Senkrechtfoerderer fuer Stueckgut