DE368693C - Einrichtung fuer Ruettelformmaschinen u. dgl. zur Verhuetung von Bodenerschuetterungen - Google Patents

Einrichtung fuer Ruettelformmaschinen u. dgl. zur Verhuetung von Bodenerschuetterungen

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DE368693C
DE368693C DEL53203D DEL0053203D DE368693C DE 368693 C DE368693 C DE 368693C DE L53203 D DEL53203 D DE L53203D DE L0053203 D DEL0053203 D DE L0053203D DE 368693 C DE368693 C DE 368693C
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DE
Germany
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springs
anvil
molding machines
vibrating
prevent soil
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DEL53203D
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JACOB LEBER DIPL ING
MAX ESCHER
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JACOB LEBER DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/10Compacting by jarring devices only
    • B22C15/14Compacting by jarring devices only involving pneumatic or hydraulic mechanisms
    • B22C15/16Compacting by jarring devices only involving pneumatic or hydraulic mechanisms the machine having special provision for reducing shock to its frame
    • B22C15/18Compacting by jarring devices only involving pneumatic or hydraulic mechanisms the machine having special provision for reducing shock to its frame by means of separate shock-absorbers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 8. FEBRUAR 1923
R E ICH S PATE NTAMT
PATENTSGHRIFT
KLASSE 31 b GRUPPE
(L53203 Vljßib)
. Jacob Leber und Max Escher in Koblenz-Lützel. Einrichtung für Rüttelformniaschinen u. dgl. zur Verhütung von Bodenerschütterungen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1921 ab.
Die Einrichtung bezweckt, die von gewissen Maschinen, wie Riittelformmaschinen, Hämmern u. dgl., erzeugten Stöße aufzufangen und dadurch ihre Übertragung auf die Umgebung zu verhindern. . -■ -
Gegenüber den, bekannten Rüttelformmasehinen mit abgefedertem Amboß als Stoßfänger besteht die Erfindung darin, daß der Stoßfänger als besonderer Untersatz ausgebildet ist, der- die Maschine trägt, also uriabhängig von dieser ist, und für verschiedene Maschinen als Fundament benutzt werden kann.
Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegefi-
stand im Schnitt dar, während die Rüttelformmaschine darauf in Ansicht gezeigt ist.
Der Untersatz besteht aus einer Platte α, auf welche die Rüttelformmaschine gestallt wird. Diese Platte wird durch Preßluft mit Hilfe des Zylinders b und des Kolbens c nicht nur getragen, sondern auch bei stärkster Belastung durch die Rüttelformmaschine und die Formeinrichtung gegen die Prellfedern d gedrückt, wobei die Tragfedern e entlastet werden. Die durch das Rütteln entstehenden Stöße werden durch das Luftpolster im Zylinderraum f um so mehr aufgenommen bzw. wird deren Übertragung auf den Boden um so mehr verhindert, je geringer im Augenblick des Stoßes der Luftdruck im Zylinderraum f und je geringer die Belastung der Federn d ist. Die Druckverminderung wird durch die als Kataraktwiderstände wirkenden
ao Löcher g im Boden - des Kolbens c hervorgerufen.
Der Vorgang ist folgender: Vor dem Rütteln wird Preßluft oder Gas, Dampf o. dgl. in den Kolben c und in den Zylinder b gelassen. Die ganze auf dem Zylinder b ruhende Last wird um einige Zentimeter angehoben. Hierauf beginnt das Rütteln. Die Rüttelwirkung beruht bekanntlich darauf, daß der Modellträger (Rütteltisch) durch Preßluftein- und -austritt wechselweise angehoben wird und dann im freien Fall auf einen Amboß herunterfällt. Beim Fallen desselben tritt eine Entlastung der als Amboß dienenden Teile der Rüttelmaschine und der Stoßfangvorrichtung ein. Infolgedessen bewegen sich diese Teile nach oben, und es werden die Prellfedern d durch die Druckluft in f weiter zusammengedrückt. Da der Zylinderraum f nur sehr klein ist und durch die Löcher g die Preßluft verhältnismäßig nur langsam nachströmt, tritt eine Druckverminderung ein, welche, wie oben beschrieben, eine Abschwächung der Stoßübertragung zur Folge hat. Die Stoßverminderung soll also nicht, wie bei anderen Vorrichtungen dieser Art, dadurch entstehen, daß der Amboß gegen den Modellträger . geworfen wird — der Katarakt verhindert starke Schwingungen des Ambosses —, vielmehr dadurch, daß der Aufschlag bei fast vollkommen entlasteten Tragfedern e und bei geringem Überdruck im Zylinder f erfolgt.
Das Wesentliche der Anordnung besteht im Gegensatz zu anderen dem gleichen Zweck dienenden Vorkehrungen darin, daß'
i. der Aufschlag des Rütteltisches, Hammers o. dgl. nicht auf den in gegenläufiger Be wegung sich befindenden Amboß erfolgt, sondern auf den ruhenden Amboß, und zwar in dem Augenblick, in dem er seine höchste Lage erreicht hat, wobei die Federn e und das Luftkissen in f gleichzeitig praktisch vollständig entspannt sind. Bei den bisher bekannt gewordenen anderen Ausführungen handelt es sich immer um einen im Augenblick des Zusammentreffens von Amboß und Formträger noch aufwärts strebenden Amboß, der mit dem Boden immer noch durch ein gespanntes Mittel, seien es Federn oder Preßluft o. a. m., in mehr oder weniger straffer Verbindung steht. Die Isolierung des Bodens, die theoretisch überhaupt nicht erreichbar erscheint, ist eine vollkommenere,
2. der Aufschlag des Formträgers ein weniger heftiger ist und dadurch die Form vor allzugroßer Festigkeit der Formmasse und die Formkästen vor dem Zerspringen und auch die Maschine selbst vor Schadhaftwerden mehr geschützt sind, als dies bei anderen mit Gegenschlag arbeitenden Arten der Fall ist,
3. die getrennte Ausbildung der Stoßfangeinrichtung als Untersatz zur Maschine die Beschaffung der verhältnismäßig teuren Rüttelanlage insofern erleichtert, als die Stoßfangeinrichtung bei günstigen Bodenverhältnissen nicht mitbezogen zu werden braucht und immer noch nachträglich eingebaut werden kann, wo sich die Notwendigkeit während des Gebrauchs der Maschine doch herausstellen sollte,
4. bei notwendigen Eingriffen diese Art der Stoßfangeinrichtung zugänglicher ist als andere.

Claims (2)

Patent- Ansprüche:
1. Einrichtung für Rüttelf ormmaschinen, Hammer u. dgl. zur Verhinderung von Bodenerschütterungen, gekennzeichnet durch einen von der Maschine gesondert ausgebildeten, unabhängigen, federndenden Untersatz.
2. Einrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Untersatz aus einem auf Federn (e) und einem Druckluftkolben (c) ruhenden Amboß (α) besteht, wobei der Stoß der Rüttelformmaschine in einem Augenblick erfolgt, in welchem sowohl die Federn als auch das Luftkissen praktisch vollständig entlastet sind.
Hierau 1 Blatt Zeichnungen.
DEL53203D 1921-05-27 1921-05-27 Einrichtung fuer Ruettelformmaschinen u. dgl. zur Verhuetung von Bodenerschuetterungen Expired DE368693C (de)

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