DE368451C - Verfahren zur Herstellung und Vervielfaeltigung von Steinchenmosaiknachbildungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung und Vervielfaeltigung von Steinchenmosaiknachbildungen

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DE368451C
DE368451C DESCH62297D DESC062297D DE368451C DE 368451 C DE368451 C DE 368451C DE SCH62297 D DESCH62297 D DE SCH62297D DE SC062297 D DESC062297 D DE SC062297D DE 368451 C DE368451 C DE 368451C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F11/00Designs imitating artistic work
    • B44F11/04Imitation of mosaic or tarsia-work patterns

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung und Vervielfältigung von Steinchenmosaiknachbildungen. Die Herstellung von Steinehen- oder WürfelmosaIkpllatten als Abguß oder Abdruck einer Matrize ist bekannt. Ebenso bekannt ist auch das Bemalen der Steinchenflächen und das farbige Ausfüllen des Fugennetzes einer solchen Platte. Die bisher üblichen Arbeitsweisen setzten die umständliche und zeitraubende Anfertigung eines positiven Modells voraus, durch dessen Abformung dann die zur Gewinnung weiterer Positive dienende Matrize entsteht.
  • Den Ausgangspunkt des neuen Verfahrens bildet dagegen die unmittelbare und im- Gegensatz zur Herstellung eines Positivmodells sehr viel :einfachere Bearbefirüng der Matrize durch Verwendung eines neuartigen Werkzeuges. In einfachster Form .besteht das Werkzeug aus einem Handgriff gleich dem eines Stempels, dessen unteres Ende als Stempeltype ein aus hartem Material, z. B. Metall, bestehendes Mosaikwürfelchen trägt. Der einmalige Abdruck dieses Werkzeuges in die Fläche der genügend plastischen Matrizenmasse hinterlä.Bt eine der Steinchenform entsprechende Vertiefung: Diese zellförmigen Abdrücke werden in der gleichen Weise aneinandergereiht, wie man Mosaiksteinchen setzt, bis die Matrizen-. fläche mit ihnen' bedeckt ist. Um den Linien und Flächenformen des Entwurfes genau folgen zu können, müssen natürlich mehrere Stempeltypen zur Hand sein. Die Stempel können zur rascheren Bearbeitung großer Flächen Steinchengruppen oder Reihen in sich vereinigen und auch so eingerichtet sein, daß die Steinchenreihe walzenartig auf der Matrizenfläche abgerollt werden kann. Bei härterem Material der Matrize kann das Eindrücken der Stempel durch Stanzen, ersetzt werden. Die Abformung aus der so entstandenen- Matrize in einem einheitlichen zweckentsprechenden. Material ergibt -als Positiv eine Platte, deren. Oberfläche auch dann einer aus wirklichen Steinehen zusammengesetzten Fläche gleicht, wenn die Bearbeitung der Matrize weniger sorgfältig -oder von ungeübter Hand ausgeführt wurde. Das Einfärben der Platte und der Fugen geht in bekannter Weise durch Bemalen, Schablonieren oder Druck vor sich.
  • Für Matrize und Mosaikplatte sind alle für Abformung, AbguB oder Pressung gebräuchlichen Stoffe geeignet, z. B. Metalle, Porzellan, Glas, Leder, Papiermache, Zelluloid u. dgi. Größere Mosaikflächen bestehen vorteilhaft aus Fliesen, deren Ränder nach dem Zusammensetzen dadurch unsichtbar sind, daß sie mit dem Verlauf der Fugen zusammenfallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung und Vervielfältigung von Steinahenmosaiknachbildungen, dadurch gekennzeichnet,. daß die in bekannter Weise zur Erzeugung der Mosaikplatte dienende Matrize durch Einprägen von mosaiksteinchenartig ausgebildeten Stempeln in die glatte Oberfläche der Platte gewonnen wird.
DESCH62297D 1921-07-10 1921-07-10 Verfahren zur Herstellung und Vervielfaeltigung von Steinchenmosaiknachbildungen Expired DE368451C (de)

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