DE368296C - Elektrische Glimmlichtlampe - Google Patents
Elektrische GlimmlichtlampeInfo
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- DE368296C DE368296C DESCH60605D DESC060605D DE368296C DE 368296 C DE368296 C DE 368296C DE SCH60605 D DESCH60605 D DE SCH60605D DE SC060605 D DESC060605 D DE SC060605D DE 368296 C DE368296 C DE 368296C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J17/00—Gas-filled discharge tubes with solid cathode
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2893/00—Discharge tubes and lamps
- H01J2893/0064—Tubes with cold main electrodes (including cold cathodes)
Landscapes
- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
- Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 3. FEBRUAR 1923
AM 3. FEBRUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 f GRUPPE
(Sch
60605 VIIl\2ip)
Johannes fflichael Schmierer in Berlin-Friedenau und Deutsche Glimmlampen-Ges. m. b. H. in Berlin.
Elektrische Glimmlichtlampe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Januar 1921 ab.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei elektrischen Glimmlichtlampen Elektrodensätze zuverwenden,
welche aus einem System Von ineinandergreifenden Drähten,Metallstreiien o.dgl.
bestehen, um nahezu gleichwertige Lichterscheinungen bei Wechselstrom und bei Gleichstrom
zu erzielen. Derartige Elektrodensätze haben den Nachteil, daß sich ihre Elemente (Drähte
oder Bänder) -gegenseitig einen beträchtlichen Teil der erzeugten Lichtstrahlen abschirmen.
Hierdurch ergibt sich noch als weiterer Übelstand eine unnötige Erwärmung der Elektroden
welche eine Verringerung der Lebensdauer nach sich zieht.
Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile vermieden, indem die Elektroden bzw. ihre Elemente
in so kleinem Abstand voneinander angeordnet werden, daß in dem geringen verbleibenden
Zwischenraum infolge der sogenannten Ventilwirkung kein Glimmlicht entstehen kann.
Die Elektrodenelemente werden zweckmäßig in einer ebenen, gekrümmten oder gewölbten
Fläche angeordnet, so daß man von einer Vorder- und Rückseite des Elektrodensatzes sprechen
kann. Das auf der Rückseite des Elektrodensatzes erzeugte Glimmlicht stellt in den meisten
Fällen einen Verlust dar. Gemäß der Erfindung wird das Glimmlicht auf die Vorderseite des
Elektrodensatzes beschränkt, indem ihre Rückseite in bekannter Weise mit einer isolierenden
Schicht bedeckt wird. Beispielsweise kann man die Elektroden in bekannter Weise rückseitig
mit einem Schmelzüberzug, einem Lackanstrich o. dgl. versehen oder man ordnet an der Rückseite
einen Körper aus isolierendem Stoff an. Zweckmäßig wird dieser Körper als Elektrodenträger ausgebildet. Beispielsweise kann man die
Elektroden auf einer ebenen oder gewölbten Platte aus Glas, Ton, Porzellan, Speckstein
0. dgl. befestigen. Oder man überzieht die Platte in bekannter Weise mit einer Metallschicht und
arbeitet aus dieser die Zwischenräume heraus, derart, daß ein System sich kämmender oder
sonstwie ineinandergreifender Metallbänder übrigbleibt. Besteht der Elektrodenträger aus
durchsichtigem Stoff, beispielsweise aus Quarz oder Glas, so wird er zweckmäßig auf der Rückseite
mit einem Spiegelbelag versehen, wodurch sich die Lichtausbeute noch weiter verbessern
läßt. Dieser Spiegelbelag kannin bekannter Weise als Außenelektrode ausgebildet werden und auf
diese Art zur Regelung der Zündspannung sowie zur Verbesserung der Lichtausbeute ausgenutzt
werden. Zu diesem Zweck kann die Außenelektrode entweder geerdet oder mit einem stromführenden Leiter verbunden werden. Im
allgemeinen wird durch dieses Hilfsmittel eine Erniedrigung der Zündspannung erreicht, bei
Wechselstrom tritt außerdem eine Stabilisierung der Lichtwirkung und eine Verbesserung der
Lichtausbeute in Erscheinung. Zur Verstärkung der Wirkung kann der aus Spiegelbelag,
Elektrodenträger und Füllgas bestehende Kondensator in bekannter Weise mit einer Induktivität
zu einem Schwingungskreis vereinigt werden. Bei Glimmlampen für Wechselstrom kann der Spiegelbelag unterteilt und jeder Phase
eine Abteilung als Außenelektrode zugeordnet werden. €0
In den Abbildungen ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt, und zwar in Abb. 1
eine Glimmlichtlampe gemäß der Erfindung und in Abb. 2 ein Schnitt durch einen Teil des Elektrodensatzes.
In den Abbildungen ist α der birnenf örmige Glasbehälter einer Glimmlichtlampe,
b ein als Elektrodenträger ausgebildetes Glasrohr, welches zur Aufnahme der Elektrodendrähte
c und d mit Rillen in Form einer doppelgängigen Schraube versehen ist. An dem oberen
zugeschmolzenen Ende des Glasrohres befinden sich die Durchführungen der Elektroden, das
untere Ende ist mit der Lampenbirne verschmolzen. An dieser Stelle ist ein aus einem Gewindeteil
e und einem Mittelkontakt / bestehender Sockel der üblichen Form angekittet. Der zum
Anschluß derartiger Glimmlichtlampen an bestehende Leitungsnetze erforderliche Vorschaltwiderstand
wird zweckmäßig im Innern des Glasrohres b untergebracht. Dieses Rohr ist
innen versilbert. Der Silberbelag g kann in der beschriebenen Weise als Außenelektrode ausgenutzt
werden.
Wird die Glimmlichtlampe an ein Gleichstromnetz angeschlossen, so überzieht sich, je nach
der Stromrichtung, einer der beiden Drähte c oder d mit Glimmlicht, und zwar nur an seiner
Außenseite. Die Glimmschicht bildet demnach eine Schraubenlinie. Da sich aber die Strahlung
verbreitert, berühren sich benachbarte Schraubengänge, und man erhält den Eindruck einer
;leichmäßig leuchtenden zylindrischen Fläche. Da sich bei beiden Stromrichtungen die gleiche
Erscheinung ausbildet, ist die Lampe von der Stromrichtung unabhängig. Sie kann aber auch
bei Wechselstrom benutzt werden.
Claims (3)
1. Elektrische Glimmlichtlampe mit unterteilten ineinandergreifenden Elektroden, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen benachbarten Elektrodenelementen so Hein ist, daß sich infolge der Ventilwirkung
in den Zwischenräumen kein Glimmlicht [aus- i°5 bilden kann.
2. Elektrische Glimmlichtlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß tder
Elektrodenträger rückseitig mit einem Spiegelbelag versehen ist.
3. Elektrische Glimmlichtlampe nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spiegelbelag als Außenelektrode verwendet wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH60605D DE368296C (de) | 1921-01-29 | 1921-01-29 | Elektrische Glimmlichtlampe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH60605D DE368296C (de) | 1921-01-29 | 1921-01-29 | Elektrische Glimmlichtlampe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE368296C true DE368296C (de) | 1923-02-03 |
Family
ID=7437318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH60605D Expired DE368296C (de) | 1921-01-29 | 1921-01-29 | Elektrische Glimmlichtlampe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE368296C (de) |
-
1921
- 1921-01-29 DE DESCH60605D patent/DE368296C/de not_active Expired
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