DE368196C - Fuellfederhalter - Google Patents
FuellfederhalterInfo
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- DE368196C DE368196C DES56101D DES0056101D DE368196C DE 368196 C DE368196 C DE 368196C DE S56101 D DES56101 D DE S56101D DE S0056101 D DES0056101 D DE S0056101D DE 368196 C DE368196 C DE 368196C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K5/00—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
- B43K5/16—Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens with retractable nibs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pens And Brushes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Füllfederhalter, der sich von den bekannten Haltern durch eine
- sehr einfache, dauerhafte Bauart, bequeme und sichere Handhabung, geringe Abmessungen und
dabei doch durch einen großen Fassungsraum für die Tinte auszeichnet. Während die bekannten
Halter eine innere drehbare Hülse und eine gleitende, d. h. in der Längsrichtung verschiebbare
Stange besitzen, ist der vorliegende Halter dadurch gekennzeichnet, daß hier eine
die Schreibfeder tragende Hülse vorgesehen ist, die im Halter durch eine drehbare, aber nicht
verschiebbare Stange vor- und zurückschiebbar ist und dabei in Längsnuten der Halterwand
gerade geführt wird.
_ Auf der Zeichnung ist ein Füllfederhalter gemäß vorliegender Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
in Abb. 1 im Längsschnitt durch den Behälter dargestellt. Abb. 2 zeigt
die Verbindung des Behälters mit der Kappe und deren besondere Form. Abb. 3 zeigt einzeln
stark vergrößert die innere Stange, wie sie am Ende des in Abb. 4 dargestellten Halters angewendet
werden kann. Abb. 4 ist eine Ausführungsform des Stopfens, der gegenüber dem in Abb. 1 dargestellten einige Abweichungen
zeigt und der benutzt werden kann, wenn die Stange, wie Abb. 3 zeigt, aus einem Stück besteht.
Abb.5 ist ein Querschnitt nach der Linien-B der Abb. 4 in vergrößertem Maßstab und Abb. 6
eine schaubildliche Darstellung der verschiebbaren Hülse.
Der Körper ι des Behälters ist mit zwei Längsnuten 2 versehen, in denen Vorsprünge 3
eines Ringes 4 gleiten. Dieser Ring oder Bund 4 wird von einer Verdickung an einem Ende der
zylindrischen Gleithülse 5 gebildet, die am anderen Ende die Metallfeder trägt und am Umfang
mit zwei schraubengangförmigen Nuten 6 versehen ist, in denen zwei Flügel oder Ohren 7
am Kopf der Stange 8 gleiten können, die bei ihrer Drehung eine achsiale Verschiebung der
B68196
Hülse bewirkt und die Feder herausschiebt oder zurückzieht. Die Flügel 7, die nach Abb. 3
schraubenartig gestaltet sind, könnten auch jede andere geeignete Form haben, die ein
Gleiten in den Schraubennuten der Hülse 5 sichert.
Die Hülse ist nicht langer als bei den gebräuchlichen Füllfederhaltern, sie wirkt auch
als Federhalter und besitzt verschiedene Innendurchmesser d, d', d" entsprechend den verschiedenen
Teilen, so daß sie überall nur eine geringe Dicke besitzt und der Behälter ein Maximum an Fassungskraft aufweist. Die besondere
Form der Stange 8 macht auch die bisher erforderlichen, leicht verlorengehenden Teile,
Stifte o. dgl. entbehrlich.
In allen Fällen, sei es bei der in Abb. 1 dargestellten
oder der abgeänderten Form nach Abb. 3 und 4, kommen bei dem vorliegenden Füllfederhalter alle die bisher zur Vereinigung
der verschiedenen Teile benutzten Stifte o. dgl· in Fortfall.
Die verschiebbare Hülse 5 hat auch eine sehr verminderte Dicke. Sobald man die Stange
im Innern der Hülse dreht, werden deren sehr stark ausgeführte und daher widerstandsfähige
Ohren auf eine Längsverschiebung der Hülse, die durch die in die Nuten 2 eingreifenden Vorsprünge
an der Drehung verhindert ist, in genügendem Maße einwirken, indem sie auf die Schraubennuten in der Hülse einwirken. Diese
Bewegung, die bei den gebräuchlichen Füllfederhaltern mit gleitender Stange und Zapfen
oder Stiften nicht möglich ist, bildet ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Anordnung.
Wie aus Abb. 4 ersichtlich ist, kann die Stange 8 bis zum Boden des Halters aus einem
Stück bestehen, ihrer ganzen Länge nach den Behälter durchsetzen, durch die Hülse 10 und
den Stopfen oder Sicherungsring 12 hindurchgehen und schließlich in den Verschlußstopfen
13 eingeschraubt werden.
Die am oberen Ende mit den in Nuten 6 der Hülse 5 gleitenden Ohren 7 versehene Stange 8
ist an dem in die Hülse eingeführten Teil im Durchmesser verkleinert, so daß sie mit ihrem
Absatz 9' auf der Fläche 9 der Hülse 10 aufruht. Nach dem Durchgang durch den Hohlraum
der Hülse 10 ist sie bei 11 prismatisch
gestaltet und am Ende mit Gewinde versehen, auf das ein Verschlußstopfen 13 aufgeschraubt
ist. Der prismatische Teil 11 greift in eine entsprechend prismatisch gestaltete Öffnung
des Ringes 12 ein. Wie aus den Abb. 3 und 5 ersichtlich, sind nur die mit f bezeichneten
Kanten des Teiles 11 mit Gewinde versehen. Durch Anziehen des Stopfens 13 wird die Anlage
des Absatzes der Stange 8 auf der Fläche 9 gesichert und durch Drehen des Ringes 12 nach
der einen oder der anderen Richtung wird eine entsprechende Drehung der Stange 8 bewirkt
und dadurch die Federhülse herausgeschoben oder eingezogen.
Die vorliegende Anordnung, bei der die Vorsprünge oder Ohren der Stange 8 in die Nuten
der Hülse 5 eingreifen und diese dünn und elastisch ist, verhindert ein Überdrehen und
einen Bruch der Teile, da eine selbsttätige Ausrückung bei zu langem Drehen erfolgt.
Um mit der aufgeschraubten Kappe einen vollkommenen Abschluß durch Adhäsion zu
bilden, wird die Kappe 9 (Abb. 2) in an sich bekannter Weise am Grunde mit kreisförmigen
Nuten 15 versehen. Es hat sich gezeigt, daß die Tinte, sobald der Halter geschlossen ist,
sich in die Rinnen eindrängt und dadurch die Bildung eines Meniskus auf den Rändern des
Behälters verhindert, wodurch sonst ein Austreten und Überlaufen der Tinte an der Außenfläche
des Behälters eintreten könnte.
Der gleiche Erfolg kann auch dadurch erzielt werden, daß man die Rinnen 15 durch eine
Vertiefung von anderer geeigneter Gestalt, die etwa mittels eines Bohrers am Grunde des
Deckels hergestellt wird, ersetzt.
Claims (4)
1. Füllfederhalter, gekennzeichnet durch eine die Schreibfeder tragende, im Halter
durch eine drehbare, aber in der Längsrichtung unverschiebbare Stange (8) vor- und zurückschiebbare Hülse (5), die mit
Vorsprüngen (3) (Führungsrippen) in Längsnuten (2) des Halters geradlinig geführt
wird.
2. Füllfederhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (8)
mit Vorsprüngen (7) in schraubenförmige Nuten (6) der Federhülse (5) eingreift,
3. Füllfederhalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (8)
aus einem Stück besteht und mit ihrem Gewindeende (f) in den Verschlußstopfen
(13) eingeschraubt ist, der in einem ihn umgebenden Ring (12) gelagert ist und mit
seiner prismatischen Öffnung einen prismatischen Teil (n) der Stange umfaßt, wobei
dieser Ring von einer am Boden des Behälters eingeschraubten Hülse (10) umgeben
ist. no
4. Füllfederhalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federhülse
verschiedene Durchmesser und geringe Dicke besitzt, um einen großen Fassungsraum im Behälter zu haben und die Hülse
elastisch zu halten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT368196X | 1920-04-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE368196C true DE368196C (de) | 1923-02-01 |
Family
ID=11245821
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES56101D Expired DE368196C (de) | 1920-04-09 | 1921-04-09 | Fuellfederhalter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE368196C (de) |
| FR (1) | FR520595A (de) |
-
1920
- 1920-07-15 FR FR520595A patent/FR520595A/fr not_active Expired
-
1921
- 1921-04-09 DE DES56101D patent/DE368196C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR520595A (fr) | 1921-06-28 |
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