DE367630C - Verfahren zur Umwandlung der statischen Elektrizitaet der Atmosphaere in Wechselstrom hoher Frequenz - Google Patents

Verfahren zur Umwandlung der statischen Elektrizitaet der Atmosphaere in Wechselstrom hoher Frequenz

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DE367630C
DE367630C DET23683D DET0023683D DE367630C DE 367630 C DE367630 C DE 367630C DE T23683 D DET23683 D DE T23683D DE T0023683 D DET0023683 D DE T0023683D DE 367630 C DE367630 C DE 367630C
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DE
Germany
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balloon
atmosphere
high frequency
alternating current
converting
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DET23683D
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PLAUSONS FORSCHUNGSINSTITUT
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PLAUSONS FORSCHUNGSINSTITUT
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05FSTATIC ELECTRICITY; NATURALLY-OCCURRING ELECTRICITY
    • H05F7/00Use of naturally-occurring electricity, e.g. lightning or static electricity

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Description

  • Verfahren zur Umwandlung der statischen Elektrizität der Atmosphäre in Wechselstrom hoher Frequenz. In dem Hauptpatent ist ein Verfahren zur Umwandlung der atmosphärischen Elektrizität in Wechselstrom hoher Frequenz geschützt, bei welchem zum Auffangen der atmosphärischen Elektrizität Ballone verwendet werden, die geschlossen sind und aus dünnen Blechen von Leichtmetall (Aluminium - Magnesium - Legierungen) hergestellt «erden, die mitVersteifungsrippen von T-artigem Querschnitt verstärkt und zusammern gehalten werden. Es hat sich aber gezeigt, daß solche Ballone bei Veränderung -der Temperatur nicht genügend'standhaft sind wegen der Veränderung des Druckes im Innern des Ballons gegenüber dem Luftdruck. Erfindungsgemäß «erden nun im Innern der zur Sammlung der atmosphärischen Elektrizität zu verwendenden Ballone wie bei der Luftschiffahrt zum Ausgleich des inneren Drukkes gegenüber der Atmosphäre Ballonete angebracht, die aus gewöhnlichem Ballonstoff, wie für Luftschiffahrt üblich, bestehen können und, da sie sich ja im Inneren des Ballons befinden, nicht aus Metall zu sein brauchen. In Abb. i ist ein .derartiger Ballon dargestellt, und zwar die linke Seite im Schnitt und die rechte Seite in Ansicht.
  • i sind die dünnen Blechplatten, die auf die Rippen 2 aufgenietet oder aufgelötet werden. Der Steg der T-artigen Rippen liegt nach innen, so d.aß außen eine glatte Oberfläche entsteht. Oben am Ballon ist eine Platte 3 angebracht, :die nach außen mit einem Haken ¢, nach innen mit einem Haken 5 versehen ist. Diese Haken dienen zum Aufhängen beim Montieren. Am inneren Haken 5 kann eine Strickleiter o.,dgl. beim Arbeiten innerhalb des Ballons aufgehängt werden. An der Platte 3 ist außerdem eine Öse 6 angebracht, an welche die Spanndrähte 7, die durch Spannschrauben 12, gespannt werden, befestigt sind. Um dem Ballon den nötigen Halt zu geben, werden, wie in Abb. I linke Hälfte dargestellt, mehrere Spanndrähte 7, 8, g, 1o, Il angebracht, deren Enden an Ösen 13, die im Blechmantel eingenietet sind, befestigt werden. Die Osenplatten 14 ':haben nach außen hin ebenfalls eine Öse, an .der die Halteseile 15 befestigt werden, die zusammen' nach dem Ring i6 führen.
  • Der Ring ist mittels Kugellager 17 drehbar in der kardanischen Aufhängung 18 befestigt. An Ader kardanischen Aufhängung 18 ist das Halteseil i9 befestigt.
  • Um die Aufnahmefähigkeit des Ballons erheblich zu steigern, sind photoelektrisch irkende Metallplättchen 35 in Form von kleinen Flecken (i bis 5 qcm oder größer) aus Zinnamalgam, Goldamalgam usw. in äußerst dünnen Schichten auf dem Ballon angebracht. Diese habenden Zweck, deri Sammlungseffekt durch Ionisation noch erheblich zu fördern. Durch Verwendung von Radium-, Polonium-, Aktinium- oder Uranverbindungen in den Metallplättchen kann die Wirkung noch weiter erhöht werden.
  • Längs der Rippen sind .auf ,der Oberfläche des Ballons viele metallische Spitzen oder Nadeln befestigt, in (der Weise, daß man kleine Nadeln entsprechend vorbereitet entweder anlötet, annietet oder anklemmt. Eine andere Art, die Spitzen zu befestigen, ist die ,daß die Nadeln auf langen, 'dünnen, schmalen Streifen 27 aus Leichtmetall durch Stemmen in vorgebohrte Löcher befestigt und diese Streifen auf dem Ballon durch Schrauben, Niete oder Löten angebracht werden.
  • Um den Spitzenwiiderstand möglichst gering zu gestalten, müssen die Nadeln äußerst scharf sein. Dies wird in praktischer Weise durch Elektrolyse erreicht.
  • Unten am Ballon l#iefindet sich eine Einsteigeöffnung 2o in Größe eines Mannloches, um besonders bei der Anfertigung und bei Reparaturen in Aas Innere gelangen zu können. In der Plattei des Mannloches befin-,det sich Idas Überdruckventil 21, ferner das Füllventil 28. Außerdem befindet sich unten am Ballon .eine ringförmige Platte 22, an der die Blechplatten i befestigt sind. Am Umfang der Platte sinid Löcher für die Spanndrähte io.
  • In der Platte 22 befinden sich ein oder mehrere Saugventile 24 und Druckventile 23 (besonders dargestellt in Abb. 4 und 5), 5), und am oberen Rand der Platte ist ein Ausgleichballornet 25. Dieser Bällonet 25 ist aus Ballonstoff angefertigt und dient als Druckausgleich im Inneren .des Ballons. Dehnt sich die Gasfüllung des Ballons durch äußere Bestrahlung aus, so wird durch den daldurch erzeugten Gasdruck die Luftfüllung des Ballons zusammengedrückt, und die darin enthaltene Luft kann (durch Ventile 23 entweichen. Kühlt dagegen die Gasfüllung ab, so wird durch den .erzeugten Unterdruck Luft durch id!ie Ventile 24 in das Ballonet eingesogen, so d.aß der Ballon immer mit Gas gleichen Druckes gefüllt ist. Sollte durch besondere Umstände oder beim Füllen des Ballons der Gasdruck zu hoch werden, so kann fder Überdruck durch das entsprechend eingestellte Sicherheitsventil 21 entweichen, so .daß ein Platzen des; Ballons ausgeschlossen ist.
  • Damit :der Ballon stets mit elektrisch' geladener, frischer Luft in Berührung kommt, ist es vorteilhaft, dem Ballon eine drehende Bewegung zu :geben. Dies wird durch einige auf dem Ballon befestigte, spiralförmig angebrachte Rippen erreicht. Diese Rippen können gleichzeitig auch Nadelträger sein. Der Ballon wird durch Ventil28 mit Gas gefüllt.
  • Die kardanische Aufhängungsvorrichtung ist im Durchschnitt in Abh. 2 und in der Seitenansicht in @Abb. 3 dargestellt und dürfte ohne weitere Erklärung verständlich: sein. Das automatische Ballonet-Regelungs-Doppelventil ist im Querschnitt in Abb,. 4 und in der Seitenansicht in Abb. 5 in besonders bro3em Maßstabe dargestellt. Es besteht aus zwei metallischen Membranen 29 und 3o mit Löchern a und b im Zentrum. Diese Membranen werden durch zwei Deckel 31 und 32 in einem Ring 33 festgeklemmt. Im oberen Ende des Ringes 33 ist ein Rohransatz 34, der auf der Ballonetplatte 22 befestigt ist. Durch die Dekkel 31 und 32, gehen zwei Ven@tilsichrauben 23 und 24, -die die Öffnungen a und b innen durch einen breiten Gummiring mehr oder weniger schließen, je nach [dem Anziehen der Schrauben 23 und` 24. Die Ventile 23 und 24 sind in ihren Funktionen dadurch verschieden, daß Ventil 23 den Überdruck des Innenraumes 34 durch (die Öffnung a im Membran 29 hindurchläßt, so daß nur Luft von innen nach außen kann, wenn,ein innerer Druck vorhanden ist, während( Ventil 24 umgekehrt .die Luft von außen nach innen durchläßt, sobald ein Vakuum im Ballonet vorhanden ist. Die Luftwege im Ballonet sind, durch zwei Pfeile angedeutet. Wenn nun im .Sammlerballon durch Erwärm-en ein Wasserstoff- oder Heliumüberdruck gebildet wird, so wirkt dieser auf das Ballonet und sucht die Luft im Ballonet zusammenzudrücken, wodurch ein innerer Überdruck im Ballonet gebildet wird. Die Luft entweicht alsdann, wie oben beschrieben; durch das Membranventi123.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH Verfahren zur Umwandlung der statischen Elektrizität der Atmosphäre in Wechselstrom von hoher Frequenz nach Patent 357083, daidurch --gekennzeichnet, daß die gesamte mechanische Versteifung der aus einzelnen geeignet ausgeschnittenen Metallblechen zusammengesetzten und ,mit starren T-förmigen Rippen verstärkten Ballone durch innere, nachs.tellbare Spänndrähte ausgeführt wird, und der veränderliche innere Druck, der durch äußere Wärmestrahlung entsteht, durch im Innern (des Sammelballons befindliche, aus Ballonstoff ausgeführte Balloneteinrichtungen mit :automatischen Überspannungs- und Unterspannungsventilen aus geglichen wird:
DET23683D Verfahren zur Umwandlung der statischen Elektrizitaet der Atmosphaere in Wechselstrom hoher Frequenz Expired DE367630C (de)

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DE367630C true DE367630C (de) 1923-01-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2958828A1 (fr) * 2010-04-09 2011-10-14 Aerogroupe Sas Dispositif et methode de conversion d'energie atmospherique

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2958828A1 (fr) * 2010-04-09 2011-10-14 Aerogroupe Sas Dispositif et methode de conversion d'energie atmospherique

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