DE3672C - Selbstthätige metallische Stopf büchsenliderung - Google Patents
Selbstthätige metallische Stopf büchsenliderungInfo
- Publication number
- DE3672C DE3672C DENDAT3672D DE3672DA DE3672C DE 3672 C DE3672 C DE 3672C DE NDAT3672 D DENDAT3672 D DE NDAT3672D DE 3672D A DE3672D A DE 3672DA DE 3672 C DE3672 C DE 3672C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stuffing box
- eyelid
- segments
- metallic stuffing
- springs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000000744 eyelid Anatomy 0.000 title description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 6
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 2
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/26—Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
- F16J15/28—Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings with sealing rings made of metal
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lining And Supports For Tunnels (AREA)
Description
1878.
Klasse 47.
WILLIAM JAGGER in HORSFORTH bei LEEDS (England). Selbsttätige metallische Stopfbüchsenliderung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. März 1878 ab. ,
Die bis jetzt hergestellten Metallliderungen haben sich als so fehlerhaft erwiesen, dafs sie
nicht zur Einführung 'gelangt sind. Die vorliegende metallische Liderung für Maschinen soll
Dauerhaftigkeit mit der Biegsamkeit, welche nichtmetallische Liderungen kennzeichnet, vereinigen.
In beiliegenden Zeichnungen sind zwei Anordnungen der Theile dieser Liderung dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsdurchschnitt der einen Form der Liderung. Fig. 2 ist eine Endansicht, mit
Fig. ι übereinstimmend. Die Fig. 3, 4 und 5 sind Theile der Liderung.
In den durch die Fig. 1 und 2 dargestellten Anordnungen ist die Liderung in eine cylindrische
Metallbüchse oder Hülse A eingeschlossen. Letztere wird in die Stopfbüchsenbohrung des Cylinderdeckels
eingesetzt und darin durch Flantschen, wie gewöhnlich, gehalten. Der Deckel B
der Hülse A sitzt auf vier oder einer anderen ■ beliebigen Anzahl Verticalsäulen C, welche von
der unteren Platte der Büchse A emporragen. Die Theile" werden durch die Muttern D befestigt.
Die Kolbenstange E geht durch die Mitte der Büchse A und wird hier von der
Liderung umgeben, welche aus einer Reihe von Metallsegmenten F und aus zwischenliegenden,
sich selbst einstellenden Keilstücken G besteht. In der Zeichnung sind vier solcher Segmente
angegeben, doch kann die Anzahl derselben verschieden sein je nach der Stärke der Stange
oder anderer beweglicher Theile.
In vorliegendem Falle werden die Segmente halbkreisförmig hergestellt, wie in Fig. 2 und in
den Ansichten Fig. 3 und 5 zu sehen ist. Die Segmente und Keilstücke werden so um die
Kolbenstange angeordnet, dafs jedes Keilstück gegenüber dem festen Theile des nächstliegenden
Segmentes zu stehen kommt. Die neben einander ruhenden Segment'theile werden mittelst
der Stifte al in ihrer Lage gehalten.
Zur Aufnahme der Keilstücke wird die eine Schnittfläche jedes Segmentes parallel mit einer
durch die Mitte des Kreises gezogenen Linie hergestellt, wie bei bl in Fig. 3 und 5 gezeigt,
und die andere in einem Winkel zu dieser linie abgeschrägt, wie bei c' zu sehen.
Es ist aus den Zeichnungen ersichtlich, dafs die schräge Fläche jedes Segmentes auf der entgegengesetzten
Seite zum Radius steht, und dies ist, wie der Erfinder hervorhebt, ein wichtiger
Theil in der Anordnung dieser verbesserten Liderung.
Auf der äufseren Fläche jedes Segmentes sind zwei oder mehrere Vorsprünge H angebracht,
welche entweder mit dem Segment aus einem Stück gegossen oder darauf befestigt werden
können und zur Aufnahme der Schraubenfedern / dienen. Die äufseren Enden dieser Federn
drücken gegen die innere Fläche der Büchse A. Durch den beständigen Druck der Schraubenfedern
werden die Segmente in dampfdichter Berührung mit der Kolbenstange gehalten.
Die Abnutzung der Vorderflächen der Segmente F wird durch die Keilstücke G ausgeglichen,
welche durch den Druck der Federn /' auf die Segmente so nach innen gedrückt werden,
dafs. die Fügungen der verschiedenen Theile auf selbstthätige Weise dampfdicht gehalten
werden.
Die besondere Form der Keilstücke ist in der vergröfserten Ansicht Fig. 4 gezeigt, bei
welcher b und c die beiden ebenen Flächen des Keilstückes sind. Die abgeschrägten Flächen
der Segmente dienen als schiefe Ebenen, um eine Bewegung des Keiles nach innen zu gestatten.
Von der erwähnten zweiten Art der Liderung stellt Fig. 6 einen Längsschnitt, Fig. 7 eine Endansieht,
Fig. 8 und 9 Ansichten der Federn und Segmente dar.
Die Segmente F sind wie vorher beschrieben angeordnet. Anstatt der Schraubenfedern sind
bei dieser Anordnung gewöhnliche flache Federn angewendet, welche um die Segmente gespannt
sind. Durch das Streben dieser Federn, sich zusammenzuziehen, werden die Segmente und
Keilstücke in steter enger Berührung mit der Kolbenstange gehalten.
Es ist ersichtlich, dafs eine. irgendwie geformte Feder angewendet werden kann, um den
nöthigen Druck auf die Segmente auszuüben, auch kann man die Säulen C weglassen, wie
diese Abänderung zeigt. Die Liderung wird hier in der Stopfbüchse befestigt. Die äufsere
Fläche, der Liderung oder Stopfbüchse ist mit einem dampfdichten Deckel versehen. Durch
das Verschrauben der Flantschen wird dieser Deckel heruntergedrückt und dampfdicht gemacht.
Wenn die Messingeinlage in dem Boden einer gewöhnlichen Stopfbüchse abgeschrägt oder
ausgehöhlt ist oder keine gerade Fläche bildet, gegen welche das Ende der Liderung drücken
kann, bringt der Erfinder einen entsprechend abgeschrägten Metallring K an. Zwischen diesen
und die Messingeinlage bringt er einen zweiten Ring aus Gummi oder anderem biegsamen
Material, um eine Dampfausströmung in dieser Richtung unmöglich zu machen. Wo nothwendig, bringt er einen eben solchen dehnbaren
Ring vor dem Flantsch an, welcher in die Stopfbuchse hineingeht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Anordnung und Verbindung der verschiedenen Theile der beschriebenen metallischen Liderung, welche aus Metallsegmenten und zwischenliegenden Keilstücken besteht, sowie die Anwendung von Federn, wodurch die verschiedenen Theile eine beständig dampfdichte Fügung auf selbsttätige Weise erhalten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3672C true DE3672C (de) |
Family
ID=282617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3672D Active DE3672C (de) | Selbstthätige metallische Stopf büchsenliderung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3672C (de) |
-
0
- DE DENDAT3672D patent/DE3672C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE711527C (de) | Gleitlager | |
| EP0380718A1 (de) | Sattelkupplung | |
| DE1201130B (de) | Hydraulisch betaetigte Teilbelagscheibenbremse oder -kupplung | |
| DE3042930A1 (de) | Rohrweiche fuer betonpumpen | |
| DE2055147C3 (de) | Walzenpresse | |
| EP0016322B1 (de) | Band für eine Muldenband-Reinigungsvorrichtung | |
| DE3672C (de) | Selbstthätige metallische Stopf büchsenliderung | |
| DE1626144A1 (de) | Druckbetaetigte Fluidumsabdichtung | |
| DE2653607A1 (de) | Teilbelagscheibenbremse mit schmutzabstreifer | |
| DE19644373B4 (de) | Förderkette | |
| DE2028706C3 (de) | Rotorarm für Silo-Austragvorrichtungen | |
| DE3238489A1 (de) | Pleuelstange | |
| DE1810988A1 (de) | Endlose Gleiskette fuer Gleiskettenfahrzeuge | |
| DE2725621C2 (de) | Dichtungskörper an einem insbesondere für Brücken oder ähnliche Tragwerke vorgesehenen Lager, welches ein elastomeres Druckkissen aufweist | |
| DE712018C (de) | Dicht schliessende Aufziehvorrichtung fuer Uhren | |
| DE212010000146U1 (de) | Förderkette | |
| DE134535C (de) | ||
| DE1204475B (de) | Gelenkkette mit Abdichtungen | |
| AT62795B (de) | Gelenkkette. | |
| DE1010322B (de) | Gelenkverbindung | |
| DE713661C (de) | Drehfedernde Wellenkupplung | |
| AT299633B (de) | Mehrfach-Laschenkette | |
| DE722232C (de) | Mit einer Taumelscheibe oder einer Schiefscheibe arbeitende Kolbenmaschine | |
| DE429706C (de) | Dichtung fuer Kolbenstangen, Turbinenwellen u. dgl. | |
| DE226185C (de) |