DE367117C - Verankerung fuer Schuettelrutschenantriebe - Google Patents

Verankerung fuer Schuettelrutschenantriebe

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DE367117C
DE367117C DEH87160D DEH0087160D DE367117C DE 367117 C DE367117 C DE 367117C DE H87160 D DEH87160 D DE H87160D DE H0087160 D DEH0087160 D DE H0087160D DE 367117 C DE367117 C DE 367117C
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DE
Germany
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box
anchoring
pit
lying position
forces
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DEH87160D
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HINSELMANN GEB
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HINSELMANN GEB
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0304Driving means or auxiliary devices
    • B65G2812/0308Driving means
    • B65G2812/0312Driving means for shaking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Consolidation Of Soil By Introduction Of Solidifying Substances Into Soil (AREA)

Description

  • Verankerung für Schüttelrutschenantriebe. Gemäß ider eigenartigen Arbeitsweise der Schüttelrutschenantriebe, die auf starken Beschleunigungs- und Verzögerungskräften beruht, muß eine besonders verläßliche Festlegung der Antriebsmaschine vorgesehen werden. Diese Festlegung kann im Steinkohlenbergbau dadurch in bequemster Weise erreicht werden, daß die Maschine durch Stempel o. dgl. zwischen Hangendem und Liegendem verspannt wird. Bei dem Abbau von Salzen, vor allem Kali, ändern sich nun diese Bedingungen insofern, als die Baue im allgemeinen viel zu hoch sind, um eine solche Verspannung der Antriebsmaschine zu ermöglichen; es muß also eine andere Festlegung des Antriebes herbeigeführt werden, die den verschiedenen Anforderungen des Betriebes gerecht wird.
  • Die Erfindung betrifft eine Verankerung eines derartigen Schüttelrutschenantriebes, die die eigenartigen Bedingungen gerade im Kalibergbau erfüllt, indem einerseits die erwähnte Beschränkung voll berücksichtigt wird, andererseits wiederum von der Eigentümlichkeit des abzubauenden Minerals Gebrauch gemacht wird. Gemäß der Erfindung wird an dem Aufstellungsort der Antriebsmaschine in dem Liegenden eine Grube hergestellt, in die .ein offener Kasten versenkt wird, der danach durch Anfüllung von Salz, taubem Gestein o. dgl. entsprechend beschwert wird. Andererseits wird der zwischen den Kastenwandungen und der Grube verbleibende Zwischenraum ausgestampft. Durch das z. B. bei den Salzen eigentümliche Zusammenbacken erfährt die eingestampfte Masse eine Art Abbindung, die eine feste Verlagerung des Kastens, der sowieso schon durch seine Anfüllung entsprechend beschwert ist, vermittelt. Der Oberteil dieses Kastens ist nun derart ausgebildet, daß .mit ihm das Gestell der Antriebsmaschine wie mit einem Fundamentrahmen verbunden werden kann, so daß -die Rückdrücke der von der Maschine auszuübenden Kräfte in sicherer Weise auf den Kasten und von diesem auf die Umgebung übertragen werden. Wird dabei eine gelegentliche Verlegung der Maschine notwendig - wie dies im Kalibergbau an sich seltener der Fall ist als im Steinkohlenbergbau - so kann der Kasten nach seiner Ausräumung und seinem Freimachen auf den Außenseiten bequem aus der Grube herausgehoben, verlegt und in der gleichen Weise anderweitig verankert werden.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in Abb. i in Längsansicht, in Abb. a im Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. i und in Abb. 3 im Grundriß wiedergegeben.
  • In die ausgeschossene oder im Bergversatz ausgehobene Grube io wird der Kasten i i versenkt, der aus Blechen zusammengenietet und entsprechend ausgesteift ist. Die Ausführung des Kastens kann auf die verschiedenste Weise erfolgen; so können gegebenenfalls auch alte Förderwagen dabei Verwendung finden. Auch die Ausführung in Eisen ist nicht Bedingung, da nach den örtlichen Verhältnissen auch z. B. Holz Verwendung finden kann. Bei Verwendung von Eisen ist es zweckmäßig, den Kasten gegen die Einwirkung der Salze durch geeigneten Anstrich oder einen Metallüberzug zu schützen. Mit den auf den Außenseiten des Kastens angebrachten Versteifungen 1z sind nun Querjoche 13 verbunden, mit denen das Gestell 14 der Antriebsmaschine 15 im Sinne eines Fundamentrahmens bequem verschraubt werden kann. Das Gestell 14 und die Joche 13 sind dabei so einander zugeordnet, daß eine befriedigende Übertragung der Schubkräfte ohne Inanspruchnahme der Schrauben möglich ist. Der an Ort und Stelle in die hergestellte Grube io versenkte Kasten wird nun zunächst durch Einfüllen von Salzen o. dgl. beschwert, während der zwischen dem Kasten und der :Grube verbleibende Zwischenraum mit. Salzen ausgestampft wird. Da gerade diese Salze die Eigentümlichkeit haben, schnell zusammenzubacken, so wird eine Festlegung des Kastens erzielt, die der Druckübertragung bei einem gemauerten Fundament entspricht, ohne daß die Schwierigkeiten in der Herstellung und die lange Zeit des Abbindens eines solchen :damit verbunden wären, wie auch !die etwaige Verlegung an eine andere Arbeitstelle schnell und bequem durchzuführen ist.

Claims (1)

  1. PATENT-AxSPRÜCHE: i. Verankerung für Schüttelrutschenantriebe, namentlich im Kalibergbau, dadurch gekennzeichnet, @daß in eine im Liegenden ausgeschossene Grube ein offener Kasten versenkt ist, der in geeigneter Weise beschwert ist, während durch Ausstampfen des Zwischenraumes zwischen dem Kasten und der Grube mit Ausfüllmasse o. dgl. seine Festlegung im Liegenden erzielt ist, die ,die sichere Kräfteübertragung von der mit dem Kasten nach Art eines Fundaments zu verbindenden Antriebsmaschine auf das Liegende gewährleistet. a. Verankerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten derart mit Bewehrungen (12 und 13) verbunden ist, dad .eine unmittelbare Übertragung der Kräfte von dem entsprechend ausgestalteten Maschinengestell (i4) der Antriebsmaschine (i5) auf den Kasten ohne Inanspruchnahme der Befestigungsschrauben verbürgt Wird.
DEH87160D 1921-09-27 1921-09-27 Verankerung fuer Schuettelrutschenantriebe Expired DE367117C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE813975C (de) * 1942-11-28 1951-09-17 Bruno Kleborn Lagerung fuer Rutschenmotoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE813975C (de) * 1942-11-28 1951-09-17 Bruno Kleborn Lagerung fuer Rutschenmotoren

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