DE36703C - Neuerung an Gasdruckregulatoren - Google Patents

Neuerung an Gasdruckregulatoren

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DE36703C
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Germany
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gas pressure
pressure regulators
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gas
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DENDAT36703D
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Original Assignee
A. TEICHELMANN in Berlin O., Holzmarktstrafse 44
Publication of DE36703C publication Critical patent/DE36703C/de
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0675Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever
    • G05D16/0683Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever using a spring-loaded membrane

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gas - Bereitung und -Beleuchtung.
ALBERT TEICHELMANN in BERLIN. Neuerung an Gasdruckregulatoren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1885 ab.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Regulator besteht aus dem Gehäuse a, welches durch den Deckel η abgeschlossen ist. Zwischen dem Flantsch, welcher als Verbindung zwischen a und η dient, ist die Membran 0 eingespannt, die in ihrer Mitte mit dem Auge q armirt ist. Der Eintritt des Gases in den Regulator geschieht bei x, der Austritt durch y.
Der Eintritt χ des Gases in das Gehäuse a wird durch den Ventilkegel b regulirt, welcher an der Platte c befestigt ist; letztere wird continuirlich durch die Feder d abgedrückt und hat also das Bestreben, die Einströmungsöffnung stets frei zu halten. Gegen die Platte c legt sich der Kopf e, welcher mit der Spindel f ein Stück bildet, jedoch etwas stärker, im Durchmesser ist als der übrige Theil der Spindel. Die Spindel ist in g und h gelagert, und zwar in der Weise, dafs h eine einfache Bohrung enthält, während in g ein kleiner, in Schraubenlinie gehender Schlitz ausgearbeitet ist, in welchen der Stift i eingreift, der mit dem Kopfe e fest verbunden ist. Die an der Spindel befestigte gespannte Feder m sucht diese nach rechts zu ziehen und dadurch die Wirkung der Feder d zu unterstützen.
Es ist einleuchtend, dafs bei der geringsten Drehung infolge des Vorhandenseins des Schlitzes und des Stiftes die Spindel selbst je nach Rich^ tang der Drehung sich der Einströmungsöffnung nähern und dadurch gleichzeitig ein Schliefsen oder Oeffnen des Gaseinlaufes bewirken bezw. reguliren wird. Diese Drehung wird dadurch hervorgebracht, dafs auf die Spindel f ein Hebel k aufgesetzt ist, dessen oberes Ende bei / mit der Membran verbunden ist.
Da es sich bei Gasdruckregulatoren nur um Minimalbewegungen handelt, so genügt es, die Verbindung der Membran mit dem Hebel bei I etwas locker zu gestalten, um den nöthigen Spielraum zu geben
Aus dem Gesagten erhellt,' dafs, sobald sich die Membran entweder nach aufsen oder nach innen bewegt, der Hebel k an der Bewegung theilnimmt und dadurch die Spindel f in Drehung versetzt, welche alsdann ein Oeffnen und Schliefsen der Eintrittsöffhung des Gases bewirkt.
Der Eintritt des Gases wird durch das Ventil b selbstthätig regulirt. Das Ventil besteht aus einem aus Bronze, Stahl oder sonstigem harten Metall hergestellten Ventilsitz p, auf welchem der Ventilkegel aufsitzt.
Letzterer ist aus Britanniametall oder Weifsmetall hergestellt, und zwar in den Legirungen, wie sie z. B. in Musprat's technischer Chemie, dritte Auflage, Bd. 4, S. 251 bis 255, sich angezogen rinden. Unter Umständen kann auch das in Schriftgiefsereien verwendete Letternmetall zur Herstellung des Dichtungscylinders benutzt werden. Versuche haben ergeben, dafs gerade diese Metalle den richtigen Härtegrad besitzen, so dafs aus ihnen hergestellte Dichtungscylinder bei richtigem Abschliefsen nicht zerdrückt werden und so das bei Gasregulirungsventilen leicht vorkommende Festsetzen vermeiden.
Die Vortheile der beschriebenen Construction liegen in der Anwendung zweier Belastungsfedern, welche, die eine druckend, die andere ziehend, sich gegenseitig unterstützen, und in der Anwendung eines Hebels als Verbindung mit der Membran, wodurch die auf- und abgehende Bewegung der letzteren ohne weitere Zwischenglieder in eine drehende verwandelt wird, welche direct ein Oeffhen und Schliefsen des Eintritts des Gases bezw. ein Reguliren des Zulaufs bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Gasdruckregulatoren die Anwendung eines Hebels k zur directen Umwandlung der auf- und niedergehenden Bewegung der Membran ο in eine drehende und Umsetzung dieser drehenden Bewegung in die hin- und hergehende vermittelst der Belastungsfedern d und in in Verbindung mit dem in dem schraubenförmigen Schlitz der Führung der Spindel/ sich bewegenden Stift i zum directen Schliefsen und Oeffnen des Regulirventils.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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