DE366306C - Zylindergehaeuse an Fahrzeug-Explosionsmotoren mit Fluessigkeitskuehlung - Google Patents

Zylindergehaeuse an Fahrzeug-Explosionsmotoren mit Fluessigkeitskuehlung

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DE366306C
DE366306C DER55584D DER0055584D DE366306C DE 366306 C DE366306 C DE 366306C DE R55584 D DER55584 D DE R55584D DE R0055584 D DER0055584 D DE R0055584D DE 366306 C DE366306 C DE 366306C
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cylinder housing
cylinder
cooling
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explosion engines
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DER55584D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00Liquid cooling
    • F01P3/02Arrangements for cooling cylinders or cylinder heads
    • F01P3/04Liquid-to-air heat-exchangers combined with, or arranged on, cylinders or cylinder heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zylindergehäuse an Fahrzeug-Explosionsmotoren mit Flüssigkeitskühlung. Bei Fahrzeugmotoren ist eine -der wichtigsten Fragen, welche bei der Konstruktion derselben zu lösen- sind, die Schaffung einer möglichst intensiven Kühlung des Kolbenzylinders, weil bekanntlich an dieser Stelle die höchsten im Motor überhaupt auftretenden Temperaturen vorhanden sind. Während man sich beim Automobilmotor einfach dadurch helfen konnte, daß man zwischen dem eigentlichen Kolbenzylinder und dem darum befindlichen Zylindergehäuse Wasser durchfließen ließ, war diese Lösung für Motorräder nicht anwendbar, weil es hier in erster Linie darauf ankommt, das Eigengewicht der Maschine auf das Minimalste zu reduzieren. Aus diesem Grunde begnügte man sich hier meist mit einem luftgekühlten; Kolbenzylinder, oder man wendete, wenn man weniger Rücksicht auf eine möglichst leichte Maschine nehmen wollte, auch Wasserkühlung an. Die Zylindergehäuse, welche entsprechend dem Kolbenzylinder stets einen kreisrunden Querschnitt hatten, ließen zwischen dem letzteren und der eigenen Warndung einen Hohlraum von einigen Millimetern frei, durch welchen dem Wasser bzw. der als Kühlung in Frage kommenden Flüssigkeit Durchlaß gewährt würde. Der Hohlraum hatte also an allen Stellen die gleiche Breite. Bewegte sich nun das Fahrzeug mit einer hohen Geschwindigkeit, so bildete sich stets hinter dem Zylindergehäuse ein Vakuum, so daß dadurch dann fast die ganze hintere Hälfte der Zylindergehäusefläche von der frischen Luft nicht berührt wurde und daher an dieser Stelle bedeutend höhere Temperaturen auftraten als au der Vorderseite, die vom Fahrwind ständig bestrichen wurde. Diese bedingte, daß auch die im Bereich des vom Fahrwind gekühlten Teiles durchfließende Kühlflüssigkeit hier stets niedrigere Temperaturen aufwies als der hintere Teil, und da wiederum infolg e der oftmals sehr hohen Durchlaufgeschwindigkeit der Flüssigkeit nicht ein genügender Mischungsausgleich der verschiedenartig temperierten Flüssigkeitsteile eintrat, so ergab sich daraus eine ungleichmäßige Kühlung des Zylniders, welche auf den präzisen Gang und die Dauerhaftigkeit der Maschine in sehr nachteiliger Weise wirkte.
  • Um diesen Übelständen zu begegnen, ist in nachstehend geschilderter Erfindung eine neuartige Zylinderwandform gezeigt, welche im Ouerschnitt nach Art des in letzter Zeit vielfach im Automobilbau angewendeten Tropfens verläuft. Während man jedoch bisher die Tropfenform lediglich aus dem Grunde zur Anwendung brachte, weil das Fahrzeug dadurch in aerostatischer Beziehung weitaus vollkommener wurde, tritt :dieser Vorteil bei der Anwendung hier erst an .die zweite Stelle. Es ist bekannt, daß der Tropfen die Luft in der Weise durchschneidet, .daß einmal der Luftwiderstand -ein. sehr geringer ist, und außerdem diese in glatter Weise sich .an allen Punkten der Tropfenkontur anlegt, -wodurch Luftwirbel vermieden werden. Diese Vorteile, die der Tropfen in der Beziehung aufweist, daß tatsächlich alle Punkte der Tropfeilinie von der Luft bestrichen werden, also auch der hintere Teil von der Luft bespült wird, haben Veranlassung gegeben, dies auf die Form der Zylindergehäusewand bei Fahrzeug-Explosionsmotoren zu übertragen. Ein Vakuum kann sich also hinter dem Zylindergehäuse nun nicht mehr bilden, so daß dadurch die zwischen dem eigentlichen Zylinder und der Gehäusewand durchfließender Küblflüssigkeit von außen her an allen Punkten gleichmäßig gekühlt wird.
  • In beiliegender Zeichnung ist ein Ausfülirungsbeispi.el der neuen Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt durch ein tropfenförmiges Zylindergehäuse, Abb. 2 Querschnitt A-B.
  • Es zeigt in :diesem Ausführungsbeispiel a den in das meist aus Gußmetall bestehende Zylindergehäuse eingesetzten Stahlzylinder, welcher in diesem Fall oben einen Flansch h, trägt, der itn Durchmesser so groß ist, daß er sich auf die obere Kante -des Zylind-ergehäuses legt und nun mit dein Zylinderkopf c gemeinsam mittels durchgehender Bolzen zwischen dem Gehäuse und dem Zylinderkopf eingeklemmt wird. In diesem Stahlzylinder a bewegt sich -der Kolben d, welcher durch die Kolbenstange e in der bekannten Weise betätigt wird. Der Flansch b als auch der Boden des Zylinderkopfes a. sind mit einigen. durchgehenden Bohrungen f versehen, durch welche die Kühlflüssigkeit vom Kühlraum einen Durchgang zum Zylinderkopf oder umgekehrt findet. Der um den Stahlzylinder liegende Zylindermantel g ist nun, wie Abb. 2 deutlich zeigt, in der hekanntcn Tropfenform ausgebildet, so daß also der zwischen dent ',,tahlzvlin.-ler a und der Wandung des Gehäuses g entstehende Hohlraum die verschiedenartigsten Dimensionen hat. Während der in der Längsachse vorn gegen den Fahrwind gerichtete Zwischenraum 1c eine bestimmte Breite hat, verschmälert sich derselbe und erreicht seine engste Stelle in den beiden seitlich liegenden Querschnitten i:. Nach unten verbreitert sich der Raum, wie die Abb. i aufweist, in k seht- erheblich, welches, wie aus nachstehenden Erläuterungen hervorgeht, besonders günstig in der Wirkung der Kühlung sein wird. Während also die vordere Hälfte in der bekanntenZVeise wie dies bisher stets üblich war, vom I#'ahrwind umspült und somit gekühlt wird, wird die hintere Hälfte bei der kreisrttn-l-en Ausführung des Zylindergehäuses fast nicht von der Luft berührt. Dies ist hier durch die Tropfenform behoben, d. h. also, es wird auch hier der hintere Teil des Zvlindermantels vom Fährwind in einem bestimmten Maße bespült, was auf die Abkühlung der innen durchlaufenden Flüssigkeit einen sehr günstigen Einfluß hat. Ist jedoch die Fahrgesohwindigkeit eine sehr hohe, so wird sich naturgemäß auch <tann noch die vordere im Fahrwind liegende Hälfte des Zylirnderunantels entsprechend besser abkühlen als die hintere, was natürlich auf die durchfließende Kühlflüssigkeit sofort seinen Einfluß ausüht und somit also auch bei hoher Fahrt der vordere Teil der Flüssigkeit einen niedrigeren Temperaturgrad aufweist als der hintere.
  • Diesem Übelstand begegnet die neue Erfindung ganz naturgemäß dadurch, daß der Kubikinhalt der im hinteren Teil durchfließenden Kühlmenge ein «-eitaus größerer ist als der im vorderen Teil zirkulierenle. Es liegt also klar auf der Hand, daß diese verhältnismäßig große Flüssigkeitsmenge sich bedeutend langsamer erwärmen wird bzw. in der Lage ist, weitaus mehr vom Zylinder .abgegebene Wärmeeinheiten aufzunehmen. Auf diese Weise wird erreicht, diaß tatsächlich bei etwas geringerer Kühlung der hinteren Zylindermantelfläche infolge der ungleichen Flüssigkeitsmengen ein entsprechender Ausgleich geschaffen - wird und somit die Kühlung auch jetzt noch eine einwandsfreie und denkbar idealste ist. Zur Vergrößerung der Kühloherfläche kann man den Zvlindertnantel natürlich in der bekannten «'eise mit Kühlrippen in versehen.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSPRUCH: Zylinlergehäuse an Fahrzeug-Explosionsmotoren mit Flüssigkeitskühlung, dadurchgekennzeichnet, daß der Querschnitt des den eigentlichen Zylinder umschließenden Zylindergehäuses in Tropfenform so ausgebildet ist, daß der Fahrwind die Außenwand des Zylindergehäuses (g) an allen Punkten gleichmäßig bestreicht, und außerdem der im hinteren Teil des Zvlindergehäuses liegende Hohlrauen- gegenüber dein vorderen ein weitaus größere Volumen hat, so daß schon an sich die hier #iurchfließende Flüssigkeit schwerer erwärmt wird als die vorn durcltlattfen@le.
DER55584D 1922-04-09 1922-04-09 Zylindergehaeuse an Fahrzeug-Explosionsmotoren mit Fluessigkeitskuehlung Expired DE366306C (de)

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