DE366235C - Verfahren zur Herstellung einer zur Aufnahme von fluessiger Luft geeigneten poroesenMasse fuer Sprengladungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer zur Aufnahme von fluessiger Luft geeigneten poroesenMasse fuer Sprengladungen

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DE366235C
DE366235C DEM59141D DEM0059141D DE366235C DE 366235 C DE366235 C DE 366235C DE M59141 D DEM59141 D DE M59141D DE M0059141 D DEM0059141 D DE M0059141D DE 366235 C DE366235 C DE 366235C
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liquid air
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06BEXPLOSIVES OR THERMIC COMPOSITIONS; MANUFACTURE THEREOF; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS EXPLOSIVES
    • C06B43/00Compositions characterised by explosive or thermic constituents not provided for in groups C06B25/00 - C06B41/00

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung einer zur Aufnahme von flüssiger Luft geeigneten porösen masse für Sprengladungen, Zusatz zum Patent 366234. Die Patronenbestandteile werden nach, der Erfindung auf einfache Art unter oder ohne Beifügung eines Bindemittels zu Patronen geformt, wobei eine biegsame, nachgiebige, aber haltbare und leicht zu handhabende Vorprüduktpatrone, :d. h. eine noch nicht mit flüssigen Gasen getränkte Patrone entsteht, die vor,demGebrauch ohne Verlust an Patronenmaterial geteilt werden kann. Wesentlich ist, daß das Hauptpatent derart verbessert und abgeändert werden kann, daß man auf die einfachste Art unid Weise ohne besondere umständliche Herstellung und öhne besondere Hilfsmittel eine Vorproduktpatrone herrichten kann.
  • Bai den Sprengmitteln hierhergehöriger Art, brisanter sowohl wie auch minder brisanter Natur, können als Patronenbestandteile (Kohlenstoffträiger us.w.) mit Vorteil auch faserige Stoffe aller Art, z. B. Holzfaser und Bast, Wolle, Hanf, Baumwolle, Papier, Jute usw., in zerrissener, gemahlener oder gesponnener Form zur Anwendung ,gelangen. Hierher gehören u. a. Leinen und andere kohlenstoffhaltige Gespinatfasern und Gewebe, gedrehte, geflochtene und ähnliche Produkte dieser Axt.
  • Kollodium und Schießwolle, nitrierte Holzfasern und anderes mehr läßt sich in jeder dieser Arten als aufsaugender und'Gase und Dämpfe iabsorbi@erender Kohlen.stoffträger verwenden. Leinen (z. B. Abfälle davon) u. dgl. kann, in passenider runder, eckiger und ,in anderer Forrn ,geschnitten, aufeinandergelegt und durch Fäld'en oder Schnüre verbunden oder mit oder ohne Binde- oder Klebemittel, was sinngemäß auch z. B. von den -zerrissenen und gemahlenen faserigen Stoffen, gilt, zusaminengepreßt und zusammengehalten und mit oder ohne äußeren Hüllen- oder Hülsenschütz durch Tiefkälte abgekühlt oder behufs Abkühlung in dann verlangsamter und verlängerter Tauchoperation mit J-er flüssigen iSauerstoffquelle gesättigt werideo. Geprellte -Stücke aus Holzwolle, Holzfasern und Holzmehl, Holzdraht, Hanf- und Baumwolldraht usw.,, ebenso Stränge, Schnüre, Stricke .und Seile idavon lassen sich einzeln unld in Bündeln und anderen kombinierten Formen verwenden.
  • Alle iderertigen Kohlenstoffträger können sinngemäß wie gepulverite Stoffe durch Zusammenweben,, Zusammenbinden mit oder ohne Einlagen von Körpern oder durch Tränken mit Lösungen von Salz, Alaun, Paraffin, Ölen :usw., auch mit Flüssigkeiten, überhaupt mit Stoffen, welche idie Brisanz erhöhen oder vermindern sollen, gemischt werden, bevor sie, z. B. die flüssige Luft, immer am besten nach der bekannten -ÄlbI@ühlu.irg in Tiefkälte, aufnehmen.,- Man kann 'so beliebige Mengen idieser Vorprodu'ktpatronen herstellen, sie in jeweilig abgepaßten Stücken abschneiden, eine üffnung oder Bohrung für den Zünder bzw. die Zündschnur vorsehen und so ein bequemes Arbeiten bei bestimmten bz@v. wahlweise leicht zu bestimmenden Ladedichten und bestimmten Durchmessern erreichen. Durch Eintauchen in Nasser oder Lösungen nach dem Eintauchen in die flüssige Sauerstoffquelle, durch Einbetten in absorbierendes Material usw. lassen sie sich wie jede Art früher beschriebener Patronen behandeln..
  • Man kann die 'Maße auch zum Zwecke der Phlegmatis,i-erung tränken, z. B. mit flüssigem Stickstoff, geeignete.nfalls erst nach dem Abkühlen in Tiefkälte. Für Sprengungen z. B., bei denen es sich um die- Beseitigung =von Säulen oder Stämmen handelt, läßt sich zu diesem Zweck gut und schnell eine getränkte Schnurpatrone umlegen, mit welcher man den besten Erfolg erzielt. Gleicherweise gelingt so die Zerstörung von Brückenkonstruktionen, Gleisen u. ;dgl. außerordentlich- einfach und rasch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung einer zur Aufnahme von flüssiger Luft geeigneten porösen Masse für Sprengladungen, Zusatz zum Patent 366234, dadurch gekennzeichnet, daß man aufsaugenide Stoffe, Gewebe, Faserstoffe, Pflanzenstoffe, Pflanzengebilde, Filz u. dgl., roh oder verarbeitet, mit oder ohne weitere ein- oder zwischsngefügte Patronenbestandteile in Patronen- o. dgl. Form bringt und durch Schnüren, Spinnen, Drehen, Zufügung von Bindemitteln o. @dgl. Maßnahmen festigt. z. Behandlung der Massen nach Anspruch i mit Wasser, Salz- oder anderen, die Kohlenstaub- und/oder Schlagwettersicherheitbefördernden Lösungen, mit oder ohne Anwendung von Netzmitteln wie Seife, Zucker u.,dgl. vor oder nach Sättigung mit flüssigem Gas.
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