DE36589C - Saugekammer mit durchbrochenem Deckel für künstliche Metall- und Kautschuk-Gebisse - Google Patents

Saugekammer mit durchbrochenem Deckel für künstliche Metall- und Kautschuk-Gebisse

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DE36589C
DE36589C DENDAT36589D DE36589DA DE36589C DE 36589 C DE36589 C DE 36589C DE NDAT36589 D DENDAT36589 D DE NDAT36589D DE 36589D A DE36589D A DE 36589DA DE 36589 C DE36589 C DE 36589C
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Germany
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suction chamber
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openwork
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artificial metal
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36589D
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English (en)
Original Assignee
Dr. ST. ULBRICH in Reichenberg, Böhmen
Publication of DE36589C publication Critical patent/DE36589C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/225Fastening prostheses in the mouth
    • A61C13/24Fastening by suction, i.e. total dentures

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  • Dentistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3O: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. November 1885 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Saugekammer soll sowohl an Kautschuk- als Metall-Gebissen behufs immerwährenden Anhaftens an der Gaumenschleimhaut angebracht werden. Sie besteht aus einem schüsselartigen Näpfchen a, Fig. 1, aus Gold, Platin oder Platincomposition, in welches ein durchbrochener Deckel b aus demselben Metall wie das Näpfchen α eingepafst ist. Dieser durchbrochene Deckel besteht am vorteilhaftesten aus einem sehr feinen Metallnetz, jedoch kann er auch durch ein gelochtes Blech gebildet werden.
Das Einsetzen dieser Saugekammer in die Gaumenplatte geschieht in folgender Weise. Die Saugekammer mufs zuerst dem Gaumen angeformt werden. Zu diesem Behufe stellt man nach einem Gypsmodell zwei Metallstanzen aus Spencemetall auf die gewöhnliche Art und Weise her, wie es bei Herstellung von Metall-Gebissen üblich ist. Dann legt man in die Saugekammer α eine Pappscheibe d ein, Fig. 3, und setzt den Deckel b auf. Auf das Metallnetz dieses Deckels klebt man noch eine Scheibe starken Papiers f auf, so dafs der etwas vorstehende Rand des Deckels mit der aufgeklebten Papierscheibe in eine Ebene zu liegen kommt. Nunmehr wird die Saugekammer mit der Metallnetzseite b auf die Metallstanze gelegt, welche die Gaumenform darstellt, und preist ohne grofse Gewalt nach Aufsetzung der Gegenform in der Kahnd'sehen Presse die Saugekammer dem Gaumen an. Ist dies geschehen, so entfernt man die oben auf dem Deckel befindliche Papierscheibe, giebt die Saugekammer an der betreffenden Stelle auf das Gypsmodell und vulcanisirt es in die Kautschuk-Gebisse auf die bekannte Weise ein. Alsdann wird nach Abnahme des Deckels b die Pappscheibe aus der Saugekammer herausgenommen und der Deckel wieder aufgesetzt. Fig. 4 zeigt die Saugekammer in die Gaumenplatte eingesetzt. Bei Metall-Gebissen schneidet man zuerst ein entsprechendes kreisrundes Stück aus dem Gaumenblech aus, was am besten mittelst eines Locheisens geschieht, und prefst dann die Gaumenplatte allein ohne Saugekammer. In die runde Oeffnung wird dann die Saugekammer eingesetzt und wie vorhin gegen den Gaumen geprefst, worauf sie noch an die Gaumenplatte angelöthet wird.
Die Vortheile, welche diese Saugekammer darbietet, sind folgende: Die Saugekammer legt sich vollkommen an den Gaumen an und ist mit ihrer Oberfläche ganz in der Gaumenfläche des künstlichen Gebisses gelegen. Wenn die Luft aus der Saugekammer gesaugt ist, was durch das Metallnetz bezw. den durchlochten Deckel sehr leicht zu bewerkstelligen ist, so hängt sich das Gebifs sehr fest an den Gaumen an. Der Deckel aber verhindert, dafs sich die Gaumenschleimhaut in die Saugekammer hineinzieht, weshalb alle Uebelstände der gewöhnlichen Saugekammern vermieden werden.
Sollte das Metallnetz zu sehr in die Gaumen-
Schleimhaut einschneiden, so kann man ein zartes Kautschukblättchen, in welches man kleine Löcher einsticht, auf das Metallnetz aufkleben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An künstlichen Metall- und Kautschuk-Gebissen eine Saugekammer aus Gold, Platin oder ■ Platincomposition, bestehend aus einem schüsseiförmigen Untertheile α und einem in a genau hineinpassenden durchbrochenen Deckel b, welcher event, von einem zarten, durchlochten Kautschukblä'ttchen bedeckt sein kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36589D Saugekammer mit durchbrochenem Deckel für künstliche Metall- und Kautschuk-Gebisse Expired - Lifetime DE36589C (de)

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