DE36577C - Horizontirvorrichtung für Mefsinstrumente - Google Patents

Horizontirvorrichtung für Mefsinstrumente

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DE36577C
DE36577C DENDAT36577D DE36577DA DE36577C DE 36577 C DE36577 C DE 36577C DE NDAT36577 D DENDAT36577 D DE NDAT36577D DE 36577D A DE36577D A DE 36577DA DE 36577 C DE36577 C DE 36577C
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DE
Germany
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tripod
horizontal device
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head
instrument
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Application number
DENDAT36577D
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H. MÜLLER & F. REINECKE, i. F.: A. MEISSNER in Berlin
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    • F16M11/00Stands or trestles as supports for apparatus or articles placed thereon ; Stands for scientific apparatus such as gravitational force meters
    • F16M11/02Heads
    • F16M11/04Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand
    • F16M11/06Means for attachment of apparatus; Means allowing adjustment of the apparatus relatively to the stand allowing pivoting
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    • F16M11/20Undercarriages with or without wheels
    • F16M11/24Undercarriages with or without wheels changeable in height or length of legs, also for transport only, e.g. by means of tubes screwed into each other
    • F16M11/26Undercarriages with or without wheels changeable in height or length of legs, also for transport only, e.g. by means of tubes screwed into each other by telescoping, with or without folding
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 42: Instrumente.
Die Erfindung bezieht sich auf die Construction einer Vorrichtung, welche mit dem Kopf eines beliebig construirten Stativs in Verbindung gebracht werden kann und dazu dient, ein Messinstrument schnell und sicher zu horizontiren.
Die Vorrichtung ist dabei derart construirt, dafs bezüglich der Befestigung auf dem Stativ Mefsinstrumente verschiedener Systeme, d. h. solche, welche einfach auf einen Gewindezapfen aufgeschraubt werden oder solche, welche einen Dreifufs haben, auf dem Stativ aufgestellt werden können. Dieselbe macht die feinen Stellschrauben entbehrlich und vermeidet infolge dessen die immerhin zeitraubende Einstellung, sowie die aus dem häufigen Gebrauch der Schrauben sich ergebende Abnutzung. Als Vorzug der neuen Horizontirvorrichtung mufs die Möglichkeit bezeichnet werden, das Mefsinstrument schnell und sicher horizontiren zu können, selbst wenn der Stativkopf eine stark geneigte Lage hat, für welche die übliche Höhe der Stellschrauben nicht mehr ausreichen würde. Endlich sei noch angeführt, dafs die Vorrichtung leicht so ausgebildet werden kann, dafs sie entweder selbst als Lothapparat oder als zweckmäfsiger Schutz für die Lothschnur dient.
In der Zeichnung ist die an einem Stativ anzubringende Vorrichtung in ihren Details dargestellt:
Fig. ι ist ein axialer Verticalschnitt in theilweiser Ansicht durch die an dem Stativkopf angebrachte Vorrichtung bei horizontaler Lage des letzteren.
Fig. 2 ist ein ähnlicher Schnitt bei schiefer Lage des Stativkopfes.
Fig. 3 zeigt in Oberansicht die Einrichtung, welche die Verwendung von Mefsinstrumenten mit Dreifufs in Verbindung mit dem Horizontirapparat ermöglicht.
Fig. 4 ist ein Verticalschnitt mit theilweiser Ansicht durch Fig. 3.
Fig. 5 zeigt in verkleinertem Mafsstabe Schnitt und theilweise Ansicht des zum Loth ausgebildeten Centralzapfens des Horizontirapparates.
Das mit empfindlicher Libelle versehene Mefsinstrument wird entweder direct auf den Schraubenzapfen α aufgeschraubt oder mit seinem Dreifufs auf eine dreieckige Zwischensohle α1, Fig. 3 und 4, gesetzt, welche auf den Zapfen α geschraubt wird.
Dieser Zapfen α bildet das obere Ende eines centralen Zapfens oder Einstellhebels b, der zwecks Horizontirung des Instrumentes mit der Hand hin- und herbewegt wird. Der kugelförmig abgedrehte Kopf c des Einstellhebels bewegt sich in einem schalenartigen, ebenfalls kugelförmig ausgedrehten Ringe d, der sich auf der Führungsscheibe e verschieben kann, welche mit äufserem Verstärkungsringe versehen ist, durch welchen die in den Stativkopf S greifenden Schrauben gezogen worden. Auf der inneren Seite der Scheibe e bewegt sich eine planparallele Scheibe f, welche eine centrale Oeffnung hat, durch die der Stellhebel b hindurchtritt und deren Rand nach beiden Seiten abgeschrägt ist, um Neigungen des Stellhebels nach allen Seiten hin zu gestatten. Gegen die untere Seite der Scheibe f legt sich ein Ring g·,
der auf der äufseren Seite nach einer Kugel abgedreht ist und auf der Scheibe f gleiten kann, während der Ring g von einem Kugelcalottenringe h umschlossen wird, gegen welche sich wiederum der kugelschalenförmige Flantsch i eines Rohres k legt, das den Stellhebel umschliefst und sich genau auf demselben führt. Die Kugelschale d, sowie die kugelcalottenförmigen Ringe, deren Zahl auch mehr als drei betragen kann, sollen zu dem Kugelkopf c centrisch angeordnet sein; von der Zahl der genannten Ringe ist die Neigung des Stellhebels zur Kopfplatte des Stativs abhängig. Der untere Theil des Rohres k ist erweitert, zur Aufnahme einer um den Stellhebel gelegten Schraubenfeder /, welche gegen eine Flügelmutter m wirkt, die auf einen Gewindetheil des Stellhebels b geschraubt ist und mittelst deren das Rohr k nach oben gedrückt werden kann, um durch Vermehrung der Reibung zwischen den erwähnten Kugelflächen eine Feststellung des das Instrument tragenden Stellhebels zu bewirken.
Da die obere ebene Fläche des kugelförmigen Kopfes c, auf welchen die horizontale Sohle des Instrumentes aufsitzt, genau senkrecht zur Achse des Stellhebels b steht, ist das Mefsinstrument horizontirt, sobald der Stellhebel b eine verticale Lage einnimmt. Die Bewegung des Hebels erfolgt, wie erwähnt, von Hand nach Lösen der Flügelmutter m, und die mit dem Instrument verbundene Libelle dient wie bisher als Richtung bei der Horizontirung. Aus Fig. 2 ist die Lage des horizontirten Apparates bei ganz schräger Lage des Stativkopfes ersichtlich.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Zwischensohle a1 wird dann auf den Zapfen α des Stellhebels b geschraubt, wenn Instrumente mit einem Dreifufs in Anwendung kommen, und jedem Stativ beigegeben, gewissermafsen als Reservetheil. Die Zwischensohle al ist mit Prismenrinnen 0 versehen, so dafs Instrumente von verschiedener Spitzenentfernung auf dem Stativ aufgestellt werden können. Die Füfse des Dreifufses werden dann zweckmäfsig so, wie bei p, Fig. 4, gezeigt, ausgebildet und die feste Lage des Instrumentes durch eine auf die Zwischensohle zu schraubende Unterlage s mit federnden Armen gesichert, die über die Füfse ρ greifen. Mit der Zwischensohle kann zweckmäfsig eine Dosenlibelle t verbunden werden.
Nach Fig. 2 ist der centrale Stellhebel b röhrenförmig gestaltet, und in diesem Rohr liegt die Schnur u für das Loth, so dafs dasselbe den Einwirkungen des Windes etc. entzogen wird.
In Fig. 5 ist das an einer Schnur aufgehängte Loth durch eine starre Construction dadurch ersetzt, dafs auf den nach unten verlängerten Stellhebel ein gerades Rohr geschoben wird, in. welchem sich der zugespitzte Stab y verschieben läfst. Da bei horizontirtem Instrument,, infolge der senkrechten Lage der oberen Fläche des Kopfes c gegen die Achse des Stellhebels b, letzterer in die Verticale fällt, so bietet dieser in der That zugleich eine Lothvorrichtung, welcher gegenüber dem an einer Schnur aufgehängten Loth manche Vorzüge eingeräumt werden müssen. Die centrale Aussparung in der Scheibe e ist gehörig grofs, um das Instrument nach dem Punkte, auf welchen es einzulothen ist, verschieben zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine innerhalb einer Durchbohrung der Stativkopfplatte verschiebbare Horizontirvorrichtung, deren Gelenke die Stativplatte so zwischen sich fassen, dafs das Festklemmen dieser Gelenke gleichzeitig auch die Festklemmung der Horizontirvorrichtung bewirkt, wodurch nicht allein die Senkrechtstellung der Verticalachse der Horizontirvorrichtung,'sondern auch deren ' centrische Einstellung innerhalb bestimmter Grenzen ohne Verrückung des Stativs ermöglicht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT36577D Horizontirvorrichtung für Mefsinstrumente Expired - Lifetime DE36577C (de)

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DENDAT36577D Expired - Lifetime DE36577C (de) Horizontirvorrichtung für Mefsinstrumente

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DE (1) DE36577C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3821085A1 (de) * 1988-06-22 1989-12-28 Elmech Mechanische Werkstaette Stativ fuer ein optisches geraet, insbesondere eine kamera oder dergleichen
WO2003083351A1 (en) * 2002-03-28 2003-10-09 Lino Manfrotto + Co. S.P.A. Support for apparatus in general and, in particular, for optical or photographic apparatus and the like
DE102014116197A1 (de) * 2014-11-06 2016-05-12 Gebr. Liebisch Gmbh & Co. Kg Haltevorrichtung einer Zweistoffdüse, Anordnung einer Zweistoffdüse in einer Kammer und Korrosionsprüfeinrichtung

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