DE36401C - Herstellung von Elektroden für Sekundär-Batterien - Google Patents

Herstellung von Elektroden für Sekundär-Batterien

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DE36401C
DE36401C DENDAT36401D DE36401DA DE36401C DE 36401 C DE36401 C DE 36401C DE NDAT36401 D DENDAT36401 D DE NDAT36401D DE 36401D A DE36401D A DE 36401DA DE 36401 C DE36401 C DE 36401C
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strips
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secondary batteries
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DENDAT36401D
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E. M. GARDNER in Brookline, Massach., V. St. A
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    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/14Electrodes for lead-acid accumulators
    • HELECTRICITY
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1886 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung einer Elektrode für Secundär- oder Aufspeicherungsbatterien und betrifft speciell die Construction des Metallrahmens, welcher zur Aufnahme einer leitenden Composition dient, sowie die Zusammensetzung der letzteren.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Elektrode,
Fig. 2 ein Verticalschnitt nach der Linie x-x von Fig. ι.
A ist. eine Bleiplatte, deren mittlerer Theil so durchschnitten ist, dafs stegförmige Streifen B entstehen, welche mit dem vollen Rahmen D durch stehengebliebene Halter C verbunden sind. ' Die Breite der Streifen B ist gröfser als die Dicke der Platte A.
Die so hergestellten Streifen B werden derartig umgebogen, dafs sie aus der verticalen in die horizontale Lage übergehen, wobei die Halter C verdreht werden; aufserdem werden die Kanten E der Streifen hochgebogen, so dafs letztere trogartige Behälter bilden, welche durch die ganze Breite der Plattenöffnung reichen.
In Fig. ι sind in dem unteren Theil die ausgeschnittenen, noch nicht aufgebogenen, in dem oberen Theil die in die horizontale Lage gedrehten und aufgebogenen Streifen dargestellt.
In den so hergestellten Trögen kann irgend ein Material untergebracht werden, welches bei Secundär-Batterien verwendet wird, z. B. Bleioxyd. Folgende Masse hat besondere Vorzüge und wird wie folgt hergestellt:
Gleiche Theile pulverisirter Kohle und Mennige werden innig gemischt, zu 3 Theilen dieser Mischung wird alsdann 1 Theil calcinirter Magnesia hinzugesetzt und das Ganze wiederum gut untermischt. Schliefslich setzt man verdünnte Salzsäure (auf 1 Theil Salzsäure 4 Theile Wasser) hinzu, so dafs eine Pasta gebildet wird, welche in die trogförmigen Bleistreifen B gepackt werden kann. Nach dem Erhärten ist diese Masse aufserordentlich fest und steinartig, dabei hinreichend porös. Sie widersteht der Auflösung erfolgreich und wird nicht bauchig oder verzieht sich nicht unter dem Einflufs der erregenden Flüssigkeit. An Stelle der verdünnten Salzsäure kann man mit Vortheil auch Salzmutterlauge als Flüssigkeit zum Anfeuchten und Herstellen der Pasta anwenden; letztere Flüssigkeit ist billiger als Salzsäure und die mit derselben hergestellte Pasta ist nach dem Erhärten ebenso fest und widerstandsfähig, als wenn Salzsäure angewendet worden wäre.
Die Elektrodenplatte wird zweckmäfsig so hergestellt, dafs die Pasta den ganzen offenen Raum zwischen den trogförmigen Streifen ausfüllt. Dieselben wirken in diesem Falle als Verstärkungsstücke und Träger für den relativ grofsen Pastakörper, der von dem schmalen Rahmen D eingeschlossen wird. Nach Einbringung der Pasta werden die Flächen der Platten abgestrichen und geglättet.
Die so- hergestellte Elektrode ist ein harter, fester und compacter Körper, der Deformationen nicht ausgesetzt ist und nicht aufgelöst wird; es wird deshalb die Dauer der Elektrode wesentlich erhöht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Herstellung von Elektrodenplatten für Secundär - Batterien in der Weise, dafs man aus Bleiplatten stegförmige Streifen B ausschneidet, die an dem vollen Rahmen D durch stehengebliebene Halter C befestigt sind, diese Streifen horizontal umbiegt und ihre Kanten E aufkrempelt, damit sie Behälter bilden, in denen die aus Kohle, Mennige, calcinirter Magnesia und verdünnter Salzsäure oder Salzmutterlauge gebildete Pasta untergebracht werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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