DE64533C - Galvanische Batterie mit gleichmäfsiger Zuführung neuer Flüssigkeit - Google Patents

Galvanische Batterie mit gleichmäfsiger Zuführung neuer Flüssigkeit

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DE64533C
DE64533C DENDAT64533D DE64533DA DE64533C DE 64533 C DE64533 C DE 64533C DE NDAT64533 D DENDAT64533 D DE NDAT64533D DE 64533D A DE64533D A DE 64533DA DE 64533 C DE64533 C DE 64533C
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Germany
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battery
liquid
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container
new liquid
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DENDAT64533D
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CH. POLLAK in Paris, 64 Faubourg St. Martin
Publication of DE64533C publication Critical patent/DE64533C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/60Arrangements or processes for filling or topping-up with liquids; Arrangements or processes for draining liquids from casings
    • H01M50/609Arrangements or processes for filling with liquid, e.g. electrolytes
    • HELECTRICITY
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    • H01M50/673Containers for storing liquids; Delivery conduits therefor
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  • Hybrid Cells (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. November 1890 ab.
' Die vorliegenden Neuerungen an galvanischen Batterien haben den Zweck, die Stärke und die elektromotorische Kraft des Stromes durch selbstthätige Zuführung der wirksamen Stoffe und Abführung der verbrauchten Stoffe, sowie die Dichtigkeit der Flüssigkeit, besonders bei der sich auflösenden Elektrode, in der ganzen Höhe gleichmäfsig zu erhalten.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine mit diesen Neuerungen versehene Batterie in Fig. 1 in senkrechtem Querschnitt, in Fig. 2 in waagrechtem Schnitt und in Fig. 3 in Lä'ngsansicht dargestellt.
Das durch Querscheidewände· in einzelne Fächer abgetheilte Batteriegefäfs A ist mit einer Längsscheidewand B versehen, welche oben und unten Löcher b1 und b'2 besitzt. Diese Scheidewand theilt das Batteriegefäfs in zwei ungleich grofse Abtheilungen A1 und A'2 ab. Ueber der kleineren, oben mit einem Sieb c versehenen Abtheilung A1 ist ein Trichter D angebracht, in " welchen das Depolarisationsmittel, z.B. Kupfervitriolkrystalle, eingefüllt wird. In jedem Fach der gröfseren Abtheilung A% sind eine (weiter unten beschriebene) poröse Zelle E und zwei oder mehr Platten F aus Kupfer oder anderem Metalle, oder Kohle untergebracht, und zwar sind letztere längs der längeren Seitenwände jedes Faches angeordnet. Das ganze Batteriegefäfs ist mit Flüssigkeit gefüllt. Durch die Berührung mit der Flüssigkeit löst sich der in dem Trichter D enthaltene depolarisirende Stoff auf, und die gesättigte Lösung sinkt infolge ihres gröfseren Gewichts in der Abtheilung A1 zu Boden und dringt durch die Löcher b'2 in die Abtheilung A2 ein. Hier wird dieselbe während der Arbeit der Batterie theilweise zersetzt und infolge dessen leichter, steigt somit in der Abtheilung A2 nach oben und gelangt durch die Oeffnungen b1 nach der Abtheilung ΑΛ zurück, wo sie neue Mengen von dem Depolarisationsmaterial auflöst. Auf diese Weise ist ein beständiges Umlaufen und Vermischen der in dem Batteriegefäfs enthaltenen Flüssigkeit erzielt. Die poröse. Zelle besteht aus einem rechteckigen Rahmen E aus Holz oder anderer isolirender Masse, dessen senkrechte Theile an der Innenseite mit Nuthen e versehen sind, in die eine Zinkplatte G eingeschoben ist. An der einen Aufsenseite ist der Rahmen mit einer senkrechten Nuth βλ versehen, in welcher ein Rohr h liegt und deren unteres Ende durch eine Oeffnung e2 mit dem Innenraum des Rahmens in Verbindung steht. Der Rahmen ist mit einem Ueberzug I aus Leinwand oder anderem geeigneten Stoff versehen, welcher die poröse Scheidewand bildet. Die poröse Zelle wird mit Zinksulfatlösung angefüllt. Um die Dichtigkeit dieser Lösung in der ganzen Höhe der porösen Zelle gleichmäfsig zu erhalten, läfst man in das Rohr h Wasser tropfenweise einfiiefsen; dasselbe gelangt durch die Oeffnung e2 in das Innere der porösen Zelle, steigt in derselben nach oben und verdünnt und vermischt hierbei die auf einander folgenden Schichten der Zinksulfätlösung. Die überschüssige Flüssigkeit fliefst oben über den Rahmen E hinweg in das Batteriegefäfs über und sodann zusammen mit der in letzterem überschüssigen Kupfersulfatflüssigkeit durch
Rinnen k in eine aufsen an dem Batteriegefä'fs angebrachte Rinne L ab.
Um zu bewirken, dafs die Rohre h sämmtlicher Elemente der Batterie gleichmä'fsig mit Wasser gespeist werden, ist die Batterie mit einem Wasservertheiler versehen, welcher auf einer auf den Deckel des Batteriegefäfses gestellten Bank M angebracht ist. Dieser in den Fig. 4, 5 und 6 in gröfserem Mafsstabe dargestellte Wasservertheiler besteht aus einem Behälter N, welcher in seinem unteren Theil durch Scheidewände η in ebenso viele Fächer eingetheilt ist, als die Batterie Elemente besitzt. In dem oberen Theil des Behälters N ist ein mittelst Schneiden gelagertes Kippgefäfs O angebracht, dessen Boden wellenförmig gestaltet ist, so zwar, dafs in demselben ebenso viele gleich breite Rinnen gebildet sind, als der Behälter unten Fächer besitzt. Der wellenförmige Querschnitt des Bodens des Kippgefäfses wird von der vorderen offenen Seite desselben nach hinten zu allmälig flacher und geht schliefslich in eine gerade Linie über, so dafs die einzelnen Rinnen an ihren hinteren Enden mit einander in Verbindung stehen. Durch ein über dem hinteren Theil des Kippgefäfses O in den Behälter N einmündendes Rohr N1 wird Wasser zugeleitet und füllt, langsam einfliefsend, das Kippgefäfs allmälig an. Hierbei vertheilt sich das Wasser gleichmäfsig in sämmtliche Rinnen des Kippgefäfses. Jedesmal, wenn das Kippgefäfs genügend angefüllt ist,, kippt es um, und das in ihm enthaltene Wasser entleert sich durch die einzelnen Rinnen in gleichvertheilten Mengen in die einzelnen Fächer des Behälters N, worauf das Kippgefäfs unter der Wirkung eines an seinem hinteren Ende angebrachten Gegengewichtes 0 in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt. Aus den Fächern des Behälters N fliefsen die einzelnen Wassermengen durch an der Bank M angebrachte dünne Rohre m langsam tropfenweise in kurze, weite Röhren h l ab, welche mit den Rohren h der einzelnen Elemente verbunden sind. Das Kippgefäfs O kann, anstatt mit Rinnen, auch mit einfachen Löchern versehen sein, wie in Fig. 4a dargestellt ist. Der Boden dieses Gefäfses ist dann etwas nach oben umgebogen.
Auf der die Rinne L tragenden Seitenwand des Batteriegefäfses ist eine Leiste P angebracht, welche eine Anzahl Drahtklemmen ρ trägt. Von letzteren liegt je eine in der Verlängerung jeder Kupfer- bezw. Zinkplatte der Batterie und aufserdem ist an jedem Ende der Leiste noch eine besondere Klemme zur Befestigung der Ableitungsdrähte vorgesehen (s. Fig. 3). Die einzelnen Klemmen sind durch an der Leiste P untergebrachte (in Fig. 3 punktirt angedeutete) Drähte in der erforderlichen Weise mit einander verbunden, so dafs man behufs Inbetriebsetzung der Batterie nur nöthig hat, den Poldraht q, Fig. i, jeder Kupfer- oder Zinkplatte in der zugehörigen Klemme ρ ' zu befestigen, ohne weiter auf die richtige Verbindung der Elemente unter einander achten zu müssen.
Die Batterie'ist für constante Stromlieferung ohne längere Unterbrechungen bestimmt, und zwar vorzugsweise zum Laden von elektrischen Sammlern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine galvanische Batterie, bei welcher die Dichtigkeit der in den porösen Zellen (J) befindlichen Flüssigkeit und infolge dessen der innere Widerstand der Batterie, sowie die Abnutzung der Lösungselektroden (G) dadurch möglichst gleichmäfsig gemacht werden, dafs die Zuführung neuer Flüssigkeit in die porösen Zellen durch bis zum Boden der letzteren sich erstreckende gerade Rohre (h) stattfindet, welche oben neue Flüssigkeit' aufnehmen und diese unten in die Zellen einleiten.
2. Bei einer galvanischen Batterie der durch den Anspruch 1. gekennzeichneten Art ein die gleichmäfsige Zuführung der Flüssigkeit in die porösen Zellen sichernder Flüssigkeitsvertheiler, bestehend aus einem durch Scheidewände (n) in ebenso viele Fächer, als die Batterie Elemente besitzt, eingetheilten, Behälter N und einem sich darüber befindenden Kippgefäfs, welches von der Flüssigkeit bis zu einer bestimmten Höhe angefüllt wird, dann umkippt und seinen Inhalt durch in dem Kippgefäfs vorgesehene Rinnen oder Löcher, welche den Fächern des Behälters N entsprechen, in diese Fächer in gleichen Mengen abfliefsen läfst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64533D Galvanische Batterie mit gleichmäfsiger Zuführung neuer Flüssigkeit Expired - Lifetime DE64533C (de)

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