DE3626164C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Mikroskopobjektiv, bestehend aus
einer ersten Linse, einer zweiten Linse und einer dritten Linse
in der Reihenfolge von der Gegenstandsseite, wobei die erste
Linse gemäß einer ersten Ausführungsform negative Brechkraft hat.
Bei Mikroskopen ist es erforderlich, die Aberationen gut zu
korrigieren und gleichzeitig die numerische Apertur (NA) so
groß wie möglich zu machen, um ein hohes Auflösungsvermögen zu
erhalten. Darüberhinaus ist es vorteilhaft, den Arbeitsabstand
(WD) lang zu halten, um beispielsweise zu verhindern, daß das
Objektiv an eine zu untersuchende Probe anstößt. Ferner sollten
verschiedene Mikroskopobjektive austauschbar sein, wobei
Mikroskopobjektive Beschränkungen unterliegen. Beispielsweise
sollte die Baulänge innerhalb einer bestimmten Grenze liegen
und die Entfernung vom Gegenstand zum Bild sollte bei einem
konstanten Wert liegen, usw. Ferner ist bei normalen optischen
Systemen für Mikroskope üblicherweise ein Verschwimmen der
Farben und eine unscharfe Bild zu verzeichnen, wenn die
chromatische Aberration nicht gut korrigiert ist.
Aufgrund der Tatsache, daß Mikroskopobjektive vergrößernde
Linsensysteme sind, ist es sehr schwierig, alle diese
Erfordernisse gemeinsam zu erfüllen.
Zur Gestaltung eines Mikroskopobjektivs, das den oben erwähnten
Bedingungen genügt, war es bisher unvermeidlich, die Zahl der
das Objektiv bildenden Linsen sehr groß zu machen, und darüber
hinaus war es erforderlich, optische Materialien mit anomaler
Dispersion, wie Fluorid, zu verwenden und Kittglieder einzu
setzen. Der übliche Aufbau eines optischen Systems entspricht
daher einer Kombination aus einer großen Anzahl von Linsen.
Es ist bekannt, eine asphärische Linse und eine Linse mit sich
ändernder Brechzahl zusätzlich zu sphärischen Linsen zu
verwenden, um Aberrationskorrekturen zu verbessern. Optische
Systeme für Mikroskope mit einer Linse mit sich ändernder
Brechzahl sind beispielsweise aus den japanischen Auslege
schriften 28 057/72 bzw. 39 405/82 bekannt. Von diesen japa
nischen Auslegeschriften enthält erstere überhaupt keine
Ausführungen bezüglich der Korrektur von Aberrationen. Die
letztere beschreibt die Korrektur von außeraxialen Aberrationen
unter Verwendung einer Linse mit sich ändernder Brechzahl. Es
ist darin jedoch kein Hinweis auf die Korrektur von chroma
tischer Aberration enthalten.
Ferner ist aus der DE-OS 27 56 989 ein optisches System mit
einer GRIN-Linse bekannt, deren Brechzahl sich mit dem radialen
Abstand von der optischen Achse ändert. Diese Linse dient i. w.
zur Korrektur außeraxialer Aberrationen, insbesondere des
"schiefen Büschels".
Aus der US-PS 37 56 698 ist ein aus einem dreilinsigen Aus
gangssystem entwickeltes apochromatisches Mikroskopobjektiv
bekannt, das zwei Linsengruppen mit insgesamt sechs Linsen auf
weist. Eine der Linsengruppen umfaßt ein aus drei Linsen gebil
detes Kittglied, wobei eine dieser Linsen aus Fluorspar herge
stellt ist. Zur Korrektur chromatischer Aberration weisen die
Linsen untereinander verschiedene, aber jeweils konstante Dis
persionsvermögen auf. Ein Nachteil des aus der US-PS 37 56 698
bekannten Mikroskopobjektiv besteht darin, daß es vergleichs
weise kompliziert aufgebaut ist und eine große Anzahl von Lin
se, nämlich sechs Linsen einschließlich eines dreilinsigen
Kittglieds, erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Mikroskopobjektiv
mit einer einfachen Linsenanordnung anzugeben, bei dem die
chromatische Aberration wie auch andere Aberrationen für die
Grundwellenlänge korrigiert sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen
daß die zweite Linse längs der optischen Achse des Mikroskop
objektivs in einem Bereich angeordnet ist, in dem die Höhe des
paraxialen Bandstrahls mindestens die Hälfte der maximalen Höhe
des Bandstrahls im Mikroskopobjektiv erreicht und als Linse mit
einer mit dem radialen Abstand zur optischen Achse variierenden
Brechzahl (GRIN-Linse) derart ausgebildet ist, daß die Disper
sion im Randbereich kleiner ist als die Dispersion im Zentral
bereich.
Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Mikroskopobjektiv,
bestehend aus einer ersten Linse, einer zweiten Linse und einer
dritten Linse in der Reihenfolge von der Gegenstandsseite, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß die erste Linse positive Brech
kraft hat und die zweite Linse längs der optischen Achse des
Mikroskopobjektivs in einem Bereich angeordnet ist, in dem die
Höhe des paraxialen Randstrahls mindestens die Hälfte der maxi
malen Höhe des Randstrahls im Mikroskopobjektiv erreicht und
als Linse mit einer mit dem radialen Abstand zur optischen
Achse variierenden Brechzahl (GRIN-Linse) derart ausgebildet
ist, daß die Dispersion im Randbereich größer ist als die
Dispersion im Zentralbereich.
Mikroskopobjektive sollten so ausgebildet sein, daß auch sphä
rische Aberration, Koma, Bildfeldkrümmung, Astigmatismus usw.
ausreichend korrigiert sind. Wenn versucht wird, insbesondere
Bildfeldkrümmung und Astigmatismus von diesen Aberrationen zu
korrigieren, werden die Beschränkungen bezüglich der Korrelation
der anderen Aberrationen stark, und es ist schwierig, alle
Aberrationen gleichzeitig gut zu korrigieren. Wenn ferner auch
chromatische Aberration korrigiert werden soll, ist es erforder
lich, bei der Gestaltung des Objektivs nicht nur die Brech
zahlen, sondern auch die Dispersion der zu verwendenden Glas
materialien von Anfang an in Betracht zu ziehen, und dies ist
eine beträchtliche Schwierigkeit bei der Korrelation der Aberra
tionen.
Im allgemeinen wird die chromatische Aberration durch Wahl der
Krümmungsradien der brechenden Flächen, der Entfernungen zwi
schen den Flächen, der Brechzahlen, der Dispersion usw. korri
giert. Durch die Verwendung einer Linse mit sich ändernder
Brechzahl ist es gemäß der Erfindung ferner möglich, chroma
tische Aberration durch eine geeignet gewählte Verteilung der
Dispersion, d. h. durch Verteilung der Brechzahlen in bezug auf
die entsprechenden Wellenlängen, zu korrigieren. Beispielsweise
ergibt sich aus der Aberrationstheorie, daß chromatische Längs
aberration, die die Basis bei der Korrektion von chromatischer
Aberration darstellt, unter Verwendung einer Linse mit sich
ändernder Brechzahl (GRIN-Linse) gut korrigiert werden kann,
indem die Krümmungsradien der brechenden Flächen dieser Linse
und die Verteilung der Brechzahlen dieser einzelnen Linse in
bezug auf die entsprechenden Wellenlängen aufeinander abge
stimmt werden. Dieser Effekt kann nicht bei Linsensystemen, die
nur homogene Linsen aufweisen, erreicht werden.
Die mittels Linsen mit sich ändernder Brechzahl erreichbare
Korrektionsfähigkeit für chromatische Aberration ist somit
groß. Zur Korrektion der chromatischen Aberration bei einem
Mikroskopobjektiv, ist es vorteilhaft, die Linse mit sich
ändernder Brechzahl in einer Position anzuordnen, in der die
Höhe des paraxialen Randstrahls am größten ist.
Im allgemeinen ist es zur Korrektion der chromatischen Aber
ration erforderlich, sowohl chromatische Längsaberration als
auch chromatische Queraberration zu korrigieren. Die chroma
tische Queraberration bzw. der Farbvergrößerungsfehler bezieht
sich auf die Qualität des von den außeraxialen Strahlen
erzeugten Bildes. Bei Mikroskopobjektiven werden im allgemeinen
die außeraxialen Hauptstrahlen in dem Zustand durchgelassen,
daß sie nicht von der optischen Achse fortgehen, und daher ist
der Korrektionseffekt, der für den Farbvergrößerungsfehler
durch Verwendung einer Linse mit sich ändernder Brechzahl
erreicht werden kann, etwas kleiner als die Korrektionswirkung
für chromatische Längsaberration. Daher ist es wesentlich, die
Anordnung so zu treffen, daß der Farbvergrößerungsfehler mit
tels anderer Parameter korrigiert wird und daß hauptsächlich
chromatische Längsaberration mittels der Linse mit sich ändern
der Brechzahl durch entsprechende Bestimmung der Verteilung
ihrer Brechzahlen in bezug auf die entsprechenden Wellenlängen
korrigiert wird. Daher ist es vorteilhaft, die Linse mit sich
ändernder Brechzahl an der oben genannten Stelle anzuordnen, an
der die Strahlung wirksam beeinflußt werden kann.
Die erste Linse des Mikroskopobjektivs nach der Erfindung
sollte starke Brechkraft haben, um die gewünschte Vergrößerung
sicherzustellen. Normalerweise weist die erste Linse eine
starke Krümmung auf, um Bildfeldkrümmung gut zu korrigieren.
Wenn die erste Linse auf diese Weise ausgebildet ist und
negative Brechkraft hat, wird große positive chromatische
Längsaberration durch die erste Linse hervorgerufen. Zur
Korrektur dieser positiven chromatischen Längsaberration ist
die zweite Linse so ausgebildet, daß die Dispersion im Rand
bereich dieser Linse kleiner ist als die Dispersion im Zentral
bereich, wobei die Brechzahl der zweiten Linse mit dem radialen
Abstand von der optischen Achse variiert, so daß diese Linse
mit sich ändernder Brechzahl negative chromatische Längsaber
ration verursacht, wodurch die genannte positive chromatische
Längsaberration korrigiert wird.
Wenn die Linse mit sich ändernder Brechzahl so ausgebildet ist,
daß die Dispersion im Randbereich größer als die Dispersion im
Zentralbereich ist, wird positive chromatische Längsaberration
hervorgerufen. Zur Korrektur dieser positiven chromatischen
Längsaberration sollten üblicherweise komplizierte Linsen
glieder an der Bildseite der zweiten Linse vorgesehen sein, was
jedoch unzweckmäßig ist.
Wenn das Objektiv so ausgebildet ist, daß die erste Linse
positive Brechkraft hat, wird durch die erste Linse große
negative chromatische Längsaberration hervorgerufen. In diesem
Fall ist es daher möglich, die chromatische Aberration des
Objektivs dadurch zu korrigieren, daß die zweite Linse mit sich
ändernder Brechzahl eine Dispersion im Randbereich aufweist,
die größer ist, als die Dispersion im Zentralbereich, wobei die
Brechzahl entsprechend dem radialen Abstand von der optischen
Achse variiert, so daß die Linse mit sich ändernder Brechzahl
(GRIN-Linse) positive chromatische Längsaberration verursacht.
Die vorstehend erwähnte Linse mit sich ändernder Brechzahl
ermöglicht es, einen chromatischen Korrektureffekt zu erzielen,
der gleichwertig dem oben erwähnten Korrektureffekt ist, wenn
die Linse mit sich ändernder Brechzahl ebenso in einem Bereich
angeordnet ist, in dem die Höhe der paraxialen Randstrahlen
mindestens die Hälfte der maximalen Höhe der paraxialen Rand
strahlen im Objektiv erreicht.
Wenn darüber hinaus die Linse mit sich ändernder Brechzahl an
einer Position an der Bildseite der Stelle, an der der außer
axiale Strahl die optische Achse schneidet, angeordnet ist, ist
es leicht, den Farbvergrößerungsfehler zu korrigieren, der
mittels anderer Parameter als der Brechkraftverteilung korri
giert wurde.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von
erfindungsgemäßen Objektiven mit Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Schnittbild eines ersten erfindungsgemäßen
Mikroskopobjektivs,
Fig. 2 ein Schnittbild eines zweiten erfindungsgemäßen
Mikroskopobjektivs,
Fig. 3 Korrekturkurven des ersten erfindungsgemäßen
Mikroskopobjektivs,
Fig. 4 Korrekturkurven des zweiten erfindungsgemäßen
Mikroskopobjektivs.
Die erfindungsgemäßen Mikroskopobjektive 1 und 2 haben die
nachstehend in der Tabelle 1 bzw. 2 aufgeführten Daten.
In den Tabellen bezeichnen:
r₁ bis r₆ die Krümmungsradien der Linsenoberflächen
d₁ bis d₅ die Dicken der Linsen bzw. Luftabstände zwischen diesen
n₀₁, n₀₂, n₀₃ die Brechzahlen der Linsen (wobei die Brechzahl auf der optischen Achse bei einer mit * ver sehenen Linse mit sich ändernder Brechzahl angegeben ist)
v₀₁, v₀₂, v₀₃ die Abbe-Zahlen der Linsen (wobei bei einer Linse mit sich ändernder Brechzahl die Abbe- Zahl auf der optischen Achse angegeben ist)
f die Brennweite des Objektivs
f₁ die Brennweite des ersten Linsenglieds
NA die numerische Apertur
β die Vergrößerung
WD den Arbeitsabstand
Δ die Differenz zwischen der Abbe-Zahl auf der optischen Achse der verwendeten Linse mit sich ändernder Brechzahl und der Abbe-Zahl der Linse mit sich ändernder Brechzahl in einer Stellung von 0,5 Einheiten von der opti schen Achse, wobei die Dispersion im Randbe reich kleiner als im Zentralbereich ist, wenn Δ negativ ist und größer im Randbereich als im Zentralbereich, wenn Δ positiv ist.
r₁ bis r₆ die Krümmungsradien der Linsenoberflächen
d₁ bis d₅ die Dicken der Linsen bzw. Luftabstände zwischen diesen
n₀₁, n₀₂, n₀₃ die Brechzahlen der Linsen (wobei die Brechzahl auf der optischen Achse bei einer mit * ver sehenen Linse mit sich ändernder Brechzahl angegeben ist)
v₀₁, v₀₂, v₀₃ die Abbe-Zahlen der Linsen (wobei bei einer Linse mit sich ändernder Brechzahl die Abbe- Zahl auf der optischen Achse angegeben ist)
f die Brennweite des Objektivs
f₁ die Brennweite des ersten Linsenglieds
NA die numerische Apertur
β die Vergrößerung
WD den Arbeitsabstand
Δ die Differenz zwischen der Abbe-Zahl auf der optischen Achse der verwendeten Linse mit sich ändernder Brechzahl und der Abbe-Zahl der Linse mit sich ändernder Brechzahl in einer Stellung von 0,5 Einheiten von der opti schen Achse, wobei die Dispersion im Randbe reich kleiner als im Zentralbereich ist, wenn Δ negativ ist und größer im Randbereich als im Zentralbereich, wenn Δ positiv ist.
Bei einer Linse mit sich ändernder Brechzahl (GRIN-Linse)
sind die Brechzahlen für die einzelnen Wellenlängen durch
die folgende Formel gegeben, in der ρ die Radialentfernung
von der optischen Achse und λ die Wellenlänge bezeichnet.
n (λ) = n₀ (λ) + n₁ (λ) ρ² + n₂ (λ) ρ⁴
In dieser Formel bezeichnet n₀ (λ) die Brechzahl für die
Wellenlänge λ auf der optischen Achse der Linse mit sich
ändernder Brechzahl (GRIN-Linse) und n₁ (λ), n₂ (λ)
die Koeffizienten 2-ter bzw. 4-ter Ordnung für die Wellen
länge λ in der Entfernung ρ. Die Verteilung der in den nume
rischen Daten der erfindungsgemäßen Objektive angegebenen
Koeffizienten entspricht denen für die d-Linie, c-Linie
und F-Linie.
Bei dem erfindungsgemäßen Objektiv 1 hat das erste Linsen
glied negative Brechkraft, und der Wert von Δ ist negativ.
Darüber hinaus sind erstes und drittes Linsenglied auch
als Linsen mit sich ändernder Brechzahl (GRIN-Linsen) ausge
bildet.
Im erfindungsgemäßen Mikroskopobjektiv 2 hat das erste Lin
senglied positive Brechkraft und der Wert von Δ ist positiv.
Darüber hinaus ist das dritte Linsenglied auch als eine
Linse mit sich ändernder Brechzahl (GRIN-Linse) ausgebildet.
Wie sich daraus ergibt und von den einzelnen Objektiven
ersichtlich ist, liefert die vorliegende Erfindung ein Mi
kroskopobjektiv, das einen außerordentlich einfachen Linsen
aufbau hat und das gleichzeitig eine sehr hohe Leistung
dadurch erreicht, daß die Aberrationen nicht nur für die
Grundwellenlänge korrigiert sind, sondern auch chromatische
Aberration.
Claims (6)
1. Mikroskopobjektiv, bestehend aus einer ersten Linie, einer
zweiten Linse und einer dritten Linse in der Reihenfolge von
der Gegenstandsseite, wobei die erste Linse negative Brechkraft
hat,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Linse längs der optischen Achse des
Mikroskopobjektivs in einem Bereich angeordnet ist, in dem die
Höhe des paraxialen Randstrahls mindestens die Hälfte der
maximalen Höhe des Randstrahls im Mikroskopobjektiv erreicht
und als Linse mit einer mit dem radialen Abstand zur optischen
Achse variierenden Brechzahl derart ausgebildet ist, daß die
Dispersion im Randbereich kleiner ist als die Dispersion im
Zentralbereich.
2. Mikroskopobjektiv, bestehend aus einer ersten Linse, einer
zweiten Linse und einer dritten Linse in der Reihenfolge von
der Gegenstandsseite,
dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Linse positive Brechkraft hat und die zweite
Linse längs der optischen Achse des Mikroskopobjektivs in einem
Bereich angeordnet ist, in dem die Höhe des paraxialen
Randstrahls mindestens die Hälfte der maximalen Höhe des
Randstrahls im Mikroskopobjektiv erreicht und als Linse mit
einer mit dem radialen Abstand zur optischen Achse variierenden
Brechzahl derart ausgebildet ist, daß die Dispersion im
Randbereich größer ist als die Dispersion im Zentralbereich.
3. Mikroskopobjektiv nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Linse in einer Stellung angeordnet ist, in der
die Höhe des paraxialen Randstrahls am höchsten ist.
4. Mikroskopobjektiv nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl die erste Linse als auch die dritte Linse als Linsen
mit sich ändernder Brechzahl ausgebildet sind, wobei sich die
Brechzahl mit dem Radialabstand von der optischen Achse ändert.
5. Mikroskopobjektiv nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Linse in einer Stellung angeordnet ist, in der
die Höhe des paraxialen Randstrahls am höchsten ist.
6. Mikroskopobjektiv nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dritte Linse als Linse mit sich ändernder Brechzahl
ausgebildet ist, wobei sich die Brechzahl mit dem Radialabstand
von der optischen Achse ändert.
Applications Claiming Priority (2)
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| JP60169726A JP2624468B2 (ja) | 1985-08-02 | 1985-08-02 | 顕微鏡対物レンズ |
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Family Applications (1)
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| JPS5739405A (en) * | 1980-08-21 | 1982-03-04 | Toshiba Corp | Control device of integral process |
| JPS59176715A (ja) * | 1983-03-26 | 1984-10-06 | Nippon Kogaku Kk <Nikon> | 対物レンズ |
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- 1986-07-30 US US06/890,738 patent/US4784478A/en not_active Expired - Lifetime
- 1986-08-01 DE DE19863626164 patent/DE3626164A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3626164A1 (de) | 1987-02-12 |
| US4784478A (en) | 1988-11-15 |
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