DE362065C - Aus fester angetriebener Walze und einstellbarer Druckwalze bestehendes Walzwerk fuer Reifen - Google Patents

Aus fester angetriebener Walze und einstellbarer Druckwalze bestehendes Walzwerk fuer Reifen

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DE362065C
DE362065C DEK76296D DEK0076296D DE362065C DE 362065 C DE362065 C DE 362065C DE K76296 D DEK76296 D DE K76296D DE K0076296 D DEK0076296 D DE K0076296D DE 362065 C DE362065 C DE 362065C
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roller
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DEK76296D
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Kreuser Adolf GmbH
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Kreuser Adolf GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H1/00Making articles shaped as bodies of revolution
    • B21H1/06Making articles shaped as bodies of revolution rings of restricted axial length

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Aus fester angetriebener Walze und einstellbarer Druckwalze bestehendes Walzwerk für Reifen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung an Walzwerken, speziell an Reifenwalzwerken mit fester angetriebener Walze und einstellbarer Druckwalze. Bei den bisher bekannt gewordenen Reifenwalzwerken war die Druckwalzenwelle senkrecht im Schlitten festgelagert. Nach der vorliegenden Erfindung soll die Druckwalze unter jedem beliebigen Winkel in jeder beliebigen Richtung einstellbar im Schlitten gelagert sein; sie soll ferner auch derart beweglich im Schlitten gelagert werden können, daß sie bei der hin und her gehenden Bewegung des Schlittens zusätzlich eine Schwenkbewegung ausführt. Hierdurch wird das Walzwerk für die verschiedensten Arbeiten besser benutzbar.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in den Abb. r bis g wiedergegeben. Abb. z und 3 zeigen einen Längsschnitt durch das Walzwerk, Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie A-B. Es ist a eine Antriebswalze, b die Druckwalze, v deren Walzenwelle. In einem Gehäuse p des Schlittens d ist die eine kugelförmig mit dem Mittelpunkt o ausgebildete Lagerstelle w eines Walzendoppellagers c angeordnet, während die andere, x, zwischen zwei einstellbaren Schrauben s, t liegt; e ist eine Verbindungs- oder Lenkerstange; deren Länge durch ein Schloß f verändert werden kann. Die Stange e ist durch den Zapfen g mit dem Doppellager c und durch den Zapfen h mit dem Schlitten d verbunden. Durch Verlängern oder Verkürzen der Stange e wird die Druckwalzenwelle v mit ihrem Doppellager in einem gewissen Winkel zur Hauptachse des Schlittens d eingestellt. Die Zeichnung veranschaulicht eine Geneigtlage der Walzenwelle zur Schlittenachse. In strichpunktierten Linien ist angedeutet, wie durch Verlängern der Stange e die -Walzenwelle z, rechtwinklig zum Schlitten eingestellt werden kann. Der Schlitten erhält seinen Preßdruck durch den hydraulischen Kolben i, der in einem mit dem Rahmen k verbundenen Zylinder 1 gleitet. Aus der Abb. z ist ersichtlich, wie der Schlitten d im Rahmen h geführt ist. Das Gehäuse p mit dem Drehpunkt o ist durch Stellschraul:en q und r außer in der Mittelachse auch nach rechts oder links einstellbar. Mittels der Schrauben s und t, die in dem am Schlittenarm befindlichen Schlitz iz gleiten, .kann auch das untere Lager x von c außer in der Mittellage nach rechts oder links verschoben werden. Man kann dadurch die Druckwalzenwelle in senkrechter Richtung sowohl auf Mitte Walzwerk als auch nach rechts oder links aus Mitte Walzwerk heraus verstellen, oder aber, man kann der Druckwalzenwelle auch in der Querebene eine Geneigtlage zur senkrechten Ebene geben, indem man die Schrauben q und s anzieht und die Schraul,en r und t entsprechend nachläßt.
  • An einem feststehenden Punkt der Maschine, beispielsweise an dem Rahmen k oder Zylinder 1, ist ein Auge nz angebracht, in welchem die Zugstange e mit Zapfen h auch befestigt werden kann, wie Abb. 3 zeigt. Bei einer derartigen Befestigung der Zugstange übt die Druckwalze eine andere Wirkung auf das Walzstück aus wie gemäß Abb. i, weil die Walzenwelle v dann bei der Bewegung des Schlittens d außer der ihr erteilten hin und her gehenden Bewegung auch eine Schwenkbewegung macht. Der Punkt o macht jedesmal mit dem Schlitten eine hin und her gehende Bewegung, und außerdem schwingt dann die Walze nach einem bestimmten Gesetz um den Punkt o, weil die Zugstange e den Mittenabstand von in bis g konstant hält.
  • Bei der Einstellung des Walzwerkes nach Abb. i wird durch die Geneigtlage der Walzenwelle v das Walzgut außer in wagerechter Richtung auch nach unten gegen den Bund der Walze a gedrückt, und zwar wird es um so mehr gegen den Bund der Walze a gedrückt, je größer der Winkel von a ist, den die Walzenachse v gegenüber der Senkrechtlage einnimmt.
  • Wird die Walzenwelle gemäß Abb.2 zur Querachse der Maschine geneigt verstellt, so läßt sich eine ähnliche Wirkung erzielen, wie im vorhergehenden Absatz gemäß Abb. z veranschaulicht. Man kann je nach Umlaufrichtung und Geneigtlage der Walze b erreichen, daß das Walzgut entweder auf dem Teller der Walze a oder auch in entgegengesetzter Richtung verdrängt wird. Diese gewollte Wirkung kann man weiterhin regeln, indem man der Walze b außer der Geneigtlage gemäß Abb. i gleichzeitig eine Geneigtlage in der Querebene (Abb. 2) des Walzwerkes gibt.
  • Bei Einstellung des Walzwerkes nach Abb. 3 macht die Walze b außer der hin und her gehenden Bewegung zusätzlich eine Schwenkbewegung, wodurch das Walzwerk dann vorzüglich geeignet ist zum Auswalzen von entsprechenden Profilquerschnitten, beispielsweise Winkeleisenringen. Wichtig ist hierbei die getroffene Anordnung, wobei der Drehpunkt o für die Walze b im Schlitten unterhalb der Walze angeordnet ist. Hierdurch wird eine solche Einstellung der Walze b ermöglicht, daß Leide Flanschen des auszuwalzenden Winkeleisenringes einen gleichmäßigen Druck erhalten und infolgedessen gut ausgewalzt werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht nur ein elementares Konstruktionsbeispiel. Die konstruktive Ausbildung des Walzwerkes kann natürlich den Bedingungen der Praxis angepaßt werden, so kann beispielsweise die Walze b lose auf der Welle v sitzen, so daß diese sich nicht mitdreht. Man kann ferner, wenn man auf die Verstellungsmöglichkeit der Walze b in einer zweiten Ebene verzichten will, das Kugelgelenk p durch einen einfachen Drehzapfen ersetzen; statt der Schrauben q, r, s, t und des Schlitzes u kann auch irgendeine andere Konstruktion gewählt werden, die den geforderten Bedingungen anzupassen wäre, ohne an der Erfindung etwas zu ändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus fester angetriebener Walze und einstellbarer Druckwalze bestehendes Walzwerk für Reifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalze (b) in einem geradlinig verschiebbaren Schlitten (d) schwingbar gelagert ist. z. Walzwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt (o), um den die Druckwalze (b) schwingbar ist, unterhalb der Walze liegt. 3. Walzwerk nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Druckwalzenwelle (v) durch ein einstellbares Verbindungsstück (e, f) an den Schlitten (d) angelenkt ist, und quer zu dem° Verbindungsstück zwei Schrauben (s, t) auf das freie Ende zur Einwirkung gebracht werden können; so daß eine Einstellung der Druckwalze in zwei zueinander senkrechten Ebenen möglich ist. q.. Walzwerk nadh Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (e, f) einerseits am freien Ende der Druckwalzenwelle (v) und anderseits an einem festen Punkt (h, zfz) des Gestelles angreift, um beim Verschieben des Schlittens eine zusätzliche Schwingbewegung der Druckwalze zu erreichen.
DEK76296D 1921-02-11 1921-02-11 Aus fester angetriebener Walze und einstellbarer Druckwalze bestehendes Walzwerk fuer Reifen Expired DE362065C (de)

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DE (1) DE362065C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2313149A1 (fr) * 1975-06-02 1976-12-31 Le Politekhn In Procede et dispositif de production d'ebauches
DE3840020A1 (de) * 1988-11-26 1990-05-31 Thyssen Industrie Radial-gesenkwalzmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2313149A1 (fr) * 1975-06-02 1976-12-31 Le Politekhn In Procede et dispositif de production d'ebauches
DE3840020A1 (de) * 1988-11-26 1990-05-31 Thyssen Industrie Radial-gesenkwalzmaschine

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