DE36130C - Vertikal - Bohrmaschine mit Schnurantrieb - Google Patents

Vertikal - Bohrmaschine mit Schnurantrieb

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DE36130C
DE36130C DENDAT36130D DE36130DA DE36130C DE 36130 C DE36130 C DE 36130C DE NDAT36130 D DENDAT36130 D DE NDAT36130D DE 36130D A DE36130D A DE 36130DA DE 36130 C DE36130 C DE 36130C
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DE
Germany
Prior art keywords
cord
drilling
spindle
guide rollers
pressure
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Application number
DENDAT36130D
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English (en)
Original Assignee
B. FISCHER in Dresden, Güterbahnhofstrafse 24
Publication of DE36130C publication Critical patent/DE36130C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B41/00Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf beiliegenden Zeichnungen dargestellte Vertical-Bohrmaschine, zum Bohren von Löchern in Metalle bestimmt, hat einen fünffachen Stufenschnurscheibenantrieb, so dafs mit fünf verschiedenen Geschwindigkeiten mit derselben gebohrt werden kann. Es correspondiren vermittelst der Leitrollen A A die grofse Spur der treibenden Scheibe D mit der kleinsten Spur der getriebenen Schnurscheibe E, ferner die kleinste Spur der treibenden Scheibe D mit der gröfsten Spur der getriebenen Scheibe und schliefslich derartig wechselseitig auch die übrigen Spuren. Die Anordnung des Schnurantriebes ist übrigens so gewählt, dafs die Treibschnur immer dieselbe Länge hat und bei allen Geschwindigkeiten unverändert benutzt werden kann.
Die Leitrollen A A sind mit ihren selbstthä'tig innerhalb gewisser Winkel einstellbaren Achsen und dem zugehörigen Lagerständer B\ auf einem Support durch die Schraubenspindel C verschiebbar. Hierdurch lassen sich die Rollen so einstellen, dafs die sich rechtwinklig schneidenden Tangenten der Leitrollen auf die der gesuchten Geschwindigkeit zugehörigen Spuren zeigen.
Die Einstellung der Leitrollenachsen nach den Linien H-G und G-F, Fig. 4 (als höchste Stellung), und nach den Linien L-K und K-J (als der tiefsten Stellung), sowie in allen mittleren Stellungen geschieht selbstthätig durch die mit der Supportbahn unter einem Winkel gelagerten Schraubenspindel C, Fig. 3, deren Mutter durch den' Verbindungstheil M bei K, Fig. 4, mit den Enden der Leitrollenachsen gekuppelt ist. Infolge dessen wird, wenn der Lagerständer aufwärts geschoben wird, der Winkel der Achsen zu einander immer mehr ein stumpfer, weil die Mutter sich der Supportbahn nähert, bis der gröfste Winkel JGH, Fig. 4, erreicht ist, welcher der geringsten Geschwindigkeit der Bohrspindel entspricht.
Jede der Führungsrollen A hat auch fünf Spuren und kommen dieselben je nach Stellung des Lagerständers in Benutzung.
Der nöthige Druck auf die Bohrspindel kann beim Bohren von kleinen Löchern durch den mit einer Scala versehenen Hebel N und ein Schiebegewicht, dem Bohrdurchmesser entsprechend, passend gewählt werden.
Beim Bohren gröfserer Löcher kann man von einer Schraubenspindel P, Fig. 1, Gebrauch machen, und wirkt dieselbe vermittelst des Druckhebelgelenkes auf die Bohrspindel. Beim Gebrauch derselben bringt man das Schiebegewicht O nach O', damit dasselbe den Bohrhebel N bei Rücknahme der Druckschraube P aushebt.
Bei Benutzung des Druckhebels zum Bohren stellt man die Druckspindel, welche im Punkte R drehbar ist, nach P1 ein. Man verwendet in dieser' Stellung dieselbe als Anlegschraube für den Theil ο des Hebels N, um bei bestimmter Lochtiefe den Bohrer aufser Thätigkeit zu setzen oder beim Durchbohren von Werkstücken das rasche Durchbrechen derselben zu verhindern und damit gleichzeitig das sehr oft vorkommende Abbrechen des Bohrers zu vermeiden.
Der Bohrtisch T, Fig. 1, kann beliebig an der Gestellsäule, der Gröfse des Bohrstückes
entsprechend , auf- und niedergestellt werden und wird durch eine Schraube an die Säule festgeklemmt.
Das Treibschnurrad D kann durch einen Fufstritt und die Kurbel -U oder auch durch Riemscheiben in Bewegung gesetzt werden. Das Bohrhebelgelenk Q. besteht aus einem in .die Hebelerweiterung eingesetzten Stein q, Fig. 5 und 6, welcher durch zwei einander gegenüber liegende Schrauben yy gehalten wird. Die zur Schmierung durchbohrte Schraube χ nimmt an dem unteren Ende die Spitze der Bohrspindel auf, der Stein fafst in die cylindrisch ausgedrehte Nuth der Bohrspindel und verbindet beide Theile mit einander.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vertical-Bohrmaschine, an welcher sich in der aus der Zeichnung ersichtlichen Ver
    bindung mit einander folgende Einrichtungen vorfinden:
    a) der Schnurantrieb mit Stufenschnurrollen, um mehrfach verschiedene Geschwindigkeiten bei unveränderter Länge der Schnur zu erreichen;
    b) die Leitrollen A A J auf der Supportbahn B, welch letztere einen mittelst einer schräg zu derselben gelagerten Schraubenspindel C verschiebbaren Support trägt, dessen Leitrollen A A 1 sich selbstthätig der jedesmal nothwendigen Schnurlage entsprechend einstellen ;
    c) der Hebel N mit Eintheilung zur Einstellung des Gegengewichtes Q., um einen der Bohrlochgröfse entsprechenden Druck auf die Bohrspindel ausüben zu können;
    d) der um den Zapfen R drehbare Arm mit der Druckschraubenspindel P, welcher in die Lage P1 gebracht werden kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT36130D Vertikal - Bohrmaschine mit Schnurantrieb Active DE36130C (de)

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