DE3609992C2 - Türzarge zur Ummantelung von Metallzargen - Google Patents

Türzarge zur Ummantelung von Metallzargen

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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
    • E06B1/34Coverings, e.g. protecting against weather, for decorative purposes
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Description

Die Erfindung betrifft eine Türzarge zur Verkleidung von Metallzargen, mit einer Futterbekleidung, jeweils einer beiderseits randseitig daran anschließenden Zier- und Falzbekleidung sowie einer Profilleiste zur Verbindung der Falzbekleidung mit der Futterbekleidung, wobei die Profilleiste im Querschnitt im wesentlichen die Gestalt eines T-Profils aufweist und so angeordnet ist, daß die beiden sich entgegengesetzt erstreckenden, eine gemeinsame Ebene bildenden Profilschenkel parallel zur Wandfläche verlaufen, wobei der eine Profilschenkel an der stirnseitig angeordneten Falzblende der Metallzarge anliegt und mit dieser verbunden ist und der andere, entgegengesetzt gerichtete Profilschenkel eine Anschlagfläche für das Türblatt bildet, und wobei der an der Falzblende anliegende Profilschenkel mit einem auf der dem Profilsteg abgewandten Seite angeordneten Anschlußteil für die Falzbekleidung versehen ist.
Eine derartige Türzarge ist aus der DE 82 00 061 U1 bekannt. Bei dieser dient der senkrecht zu den beiden Profilschenkeln verlaufenden Profilsteg zur Befestigung der Profilleiste an der Metallzarge, wozu in die Metallzarge eine Bohrung eingebracht werden muß, in die eine der Befestigung der Profilleiste dienende Schraube eingebracht wird. Diese Befestigungsmethode ist sehr aufwendig und läßt sich insbesondere dann nicht rationell durchführen, wenn die Metallzarge eine Nut aufweist, in die der Profilsteg mit seinem freien Rand hineinragt.
Weiterhin zeigt die DE 82 00 061 U1, ebenso wie die DE 20 03 276 A1, eine Profilleiste mit einer Anschlagfläche, die eine Leiste aufweist, die eine die Futterbekleidung übergreifende und somit sichtbare Wand einer Nut bildet, in die die Futterbekleidung mit ihrem Rand eingesetzt wird. Dies hat den Nachteil, daß im montierten Zustand der zur Ummantelung von renovierungsbedürftigen Zargen vorgesehenen Renovierungszarge die Profilleiste selber sichtbar bleibt, also stets die erfolgte Schönheitsreparatur augenfällig wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Türzarge der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Weiterverwendung des ursprünglichen Türblattes in unveränderter Form möglich ist, wobei die erfolgte Renovierung nach Ummantelung der Metallzarge nicht erkennbar sein soll.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der senkrecht zu den beiden Profilschenkeln verlaufende Profilsteg mit seinem freien Rand in die zur Aufnahme des Dichtungsprofils vorgesehene Nut der Metallzarge vorsteht, und der die Anschlagfläche bildende Profilschenkel an seinem freien Rand mit einer in Richtung des Profilstegs vorstehenden, in eine an der Futterbekleidung stirnseitig angeordnete Nut greifenden Leiste versehen ist.
Der durch die Erfindung erreichte Fortschritt besteht im wesentlichen darin, daß auf die Verschraubung an dem Schenkel der Metallzarge verzichtet werden und der Profilsteg damit in seinem freien Ende in die Nut vorstehen kann, wobei nach erfolgter Ummantelung der Metallzarge nicht mehr sichtbar ist, daß eine Renovierung stattgefunden hat.
Das Anschlußteil ist in bevorzugter Ausführungsform der Erfindung von einem Winkelprofil gebildet, dessen einer Schenkel an dem der Falzblende anliegenden Profilschenkel in diesem gegenüber senkrechter Ausrichtung angeschlossen ist, während der zweite Schenkel sich in gleicher Richtung wie der Profilschenkel erstreckt. Dadurch bildet das Anschlußteil eine definierte Anlagefläche und Befestigungsfläche für die Falzbekleidung. Dabei ist der Schenkel des Anschlußteils zum freien Ende des Profilschenkels hin gegenüber dem Profilsteg versetzt angeschlossen, so daß die Außenseite des diesem Schenkel anliegenden Teils der Falzbekleidung mit der Falzfläche der Metallzarge etwa fluchtet.
Der Profilsteg trägt in zweckmäßiger Ausführungsform an seinem freien Ende eine in Richtung des die An­ schlagfläche für das Türblatt bildenden Profilschen­ kels vorstehende Stützleiste, die die gleiche oder eine geringfügig kleinere Breite aufweist als die zur Aufnahme des Dichtungsprofils vorgesehene Nut der Metallzarge. Dadurch kann der Profilsteg eine geringere Dicke als die Breite der Nut in der Metall­ zarge aufweisen und dennoch für einen ausreichenden Halt der Profilleiste in dieser Nut sorgen. Der die Anschlagfläche für das Türblatt bildende Profilschen­ kel weist zweckmäßigerweise zumindest eine zum Tür­ blatt hin offene Nut zur Aufnahme eines Dichtungspro­ fils auf.
Schließlich besteht auch die Möglichkeit, daß die Pro­ filleiste mit der an sie anschließenden Falzbeklei­ dung einstückig ausgebildet ist, wobei dann die Pro­ filleiste und/oder die Falzbekleidung zweckmäßiger­ weise aus Kunststoff bestehen. Dabei kann auch der mit der Leiste versehene, die Anschlagfläche für das Türblatt bildende Profilschenkel als Metallprofil ausgebildet sein, das über einen Anschlußwinkel in das die übrigen Teile bildende Kunststoffmaterial eingebettet ist.
Im folgenden wird die Erfindung an in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Türzarge in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform in der Fig. 1 entsprechender Darstellung.
Die zur Ummantelung von Metallzargen 1 vorgesehene Türzarge beste im wesentlichen aus einer Futterbe­ kleidung 2 und jeweils einer randseitig daran an­ schließenden Falzbekleidung 3, 4. Zur Verbindung der einen Falzbekleidung 4 mit der Futterbekleidung 2 dient dabei eine Profilleiste 5. Die Profilleiste 5 weist im Querschnitt im wesentlichen die Gestalt eines T-Profils auf und ist so angeordnet, daß die beiden sich entgegengesetzt erstreckenden, eine gemeinsame Ebene bildenden Profilschenkel 5.1, 5.2 parallel zu der an die Metallzarge 1 anschließenden Wandfläche 6 verlaufen. Der eine Profilschenkel 5.1 liegt der stirnseitig angeordneten Falzblende 1.1 der Metallzarge 1 an und ist mit dieser verbunden. Der andere, entgegengesetzt gerichtete Profilschen­ kel 5.2 bildet eine Anschlagfläche und somit eine der Falzflächen für das Türblatt 7. Der senkrecht zu den beiden Profilschenkeln 5.1, 5.2 verlaufende Profilsteg 5.3 steht im seinem freien Rand 5.4 in die zur Aufnahme des Dichtungsprofils vorgesehene Nut 8 der Metallzarge 1 vor und bietet damit der Profil­ leiste 5 zusätzlichen Halt. Der der Falzblende 1.1 anliegende Profilschenkel 5.1 weist auf der dem Profilsteg 5.3 abgewandten Seite ein Anschlußteil 9 auf, das der Befestigung der Falzbekleidung 4 dient. Schließlich ist der die Anschlagfläche bil­ dende Profilschenkel 5.2 an seinem freien Ende mit einer in Richtung des Profilstegs 5.3 vorstehenden, in eine an der Futterbekleidung 2 stirnseitig ange­ ordnete Nut 2.1 greifenden Leiste 10 versehen.
Das Anschlußteil 9 ist im einzelnen von einem Winkel­ profil gebildet, dessen einer Schenkel 9.1 an dem der Falzblende 1.1 anliegenden Profilschenkel 5.1 in diesem gegenüber senkrechter Ausrichtung angeschlos­ sen ist. Der zweite Schenkel 9.2 des Winkelprofils erstreckt sich in gleicher Richtung wie der Profil­ schenkel 5.1. Dabei ist der Schenkel 9.1 des Anschluß­ teils 9 zum freien Ende des Profilschenkels 5.1 hin gegen­ über dem Profilsteg 5.3 versetzt angeschlossen, so daß der diesem Schenkel 9.1 anliegende Teil der Falz­ verkleidung 4 außenseitig mit der Falzfläche der Me­ tallzarge 1 etwa fluchtet. Dadurch ergibt sich im Er­ gebnis das gleiche lichte Falzmaß für die nachge­ rüstete Türzarge wie bei der ursprünglichen Metall­ zarge 1.
Der Profilsteg 5.3 kann beispielsweise eine der Nut 8 in der Metallzarge 1 entsprechende Dicke haben. Es besteht jedoch ebenso die insbes. materialsparende und in der Fig. 1 dargestellte Möglichkeit, daß der Profilsteg 5.3 an seinem freien Ende eine in Richtung des die Anschlagfläche für das Türblatt 7 bildenden Profilschenkels 5.2 vorstehende Stützleiste 11 trägt. Dazu muß diese Stützleiste 11 die gleiche bzw. eine geringfügig kleinere Breite aufweisen als die zur Aufnahme des Dichtungsprofils vorgesehene Nut 8 der Metallzarge 1. Der die Anschlagfläche für das Tür­ blatt 7 bildende Profilschenkel 5.2 ist mit zwei zum Türblatt 7 hin offenen Nuten 12 versehen, die je­ weils ein Dichtungsprofil 13 aufnehmen. Hierdurch wird eine besonders gute Abdichtung der Tür 7 im Tür­ falz erreicht, wobei es jedoch in der Regel ausrei­ chend sein kann, nur eine Nut 12 vorzusehen. In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist zur weiteren Materialersparnis zwischen den beiden Nuten 12 eine weitere, zur entgegengesetzten Seite hin offene Nut 14 vorgesehen, wodurch sich eine mäander­ förmige Ausbildung dem Profilschenkels 5.2 ergibt.
Zur Montage der Türzarge wird zunächst die Profil­ leiste 5 an der Metallzarge 1 befestigt, die dazu in nicht näher dargestellter Weise über den Profil­ steg 5.3 und/oder den Profilflansch 5.1 mit der Me­ tallzarge 1 verschraubt oder in sonstiger Weise daran befestigt werden kann. Anschließend wird die Futter­ bekleidung 2 mit ihrer Nut 2.1 auf die Leiste 10 auf­ geschoben und anschließend an ihrer gegenüberliegen­ den Seite über die Falzbekleidung 3 befestigt. Schließ­ lich wird die zweite Falzbekleidung 4 an dem Anschluß­ teil 9 befestigt. Auf diese Weise ist eine außerordent­ lich schnelle Montage der Türzarge möglich, die im üb­ rigen mit im wesentlichen vorgefertigten Teilen er­ folgen kann.
Die Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der lediglich der die Anschlagfläche für das Türblatt 7 bildende Profilschenkel 5.2 mit der Leiste 10 als Metallprofil ausgebildet ist, das über einen Anschluß­ winkel 14 in ein Kunststoffprofil eingebettet ist, das die Falzbekleidung 4, den Profilschenkel 5.1 sowie den Profilsteg 5.3 bildet.

Claims (6)

1. Türzarge zur Verkleidung von Metallzargen (1), mit einer Futterbekleidung (2), jeweils einer beiderseits randseitig daran anschließenden Zier- und Falzbekleidung (3,4) sowie einer Profilleiste (5) zur Verbindung der Falzbekleidung (4) mit der Futterbekleidung (2), wobei die Profilleiste (5) im Querschnitt im wesentlichen die Gestalt eines T-Profils aufweist und so angeordnet ist, daß die beiden sich entgegengesetzt erstreckenden, eine gemeinsame Ebene bildenden Profilschenkel (5.1, 5.2) parallel zur Wandfläche (6) verlaufen, wobei der eine Profilschenkel (5.1) an der stirnseitig angeordneten Falzblende (1.1) der Metallzarge (1) anliegt und mit dieser verbunden ist und der andere, entgegengesetzt gerichtete Profilschenkel (5.2) eine Anschlagfläche für das Türblatt (7) bildet, und wobei der an der Falzblende (1.1) anliegende Profilschenkel (5.1) mit einem auf der dem Profilsteg (5.3) abgewandten Seite angeordneten Anschlußteil (9) für die Falzbekleidung (4) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht zu den beiden Profilschenkeln (5.1, 5.2) verlaufende Profilsteg (5.3) mit seinem freien Rand (5.4) in die zur Aufnahme des Dichtungsprofils vorgesehene Nut (8) der Metallzarge vorsteht, und der die Anschlagfläche bildende Profilschenkel (5.2) an seinem freien Rand mit einer in Richtung des Profilstegs (5.3) vorstehenden, in eine an der Futterbekleidung (2) stirnseitig angeordnete Nut (2.1) greifenden Leiste (10) versehen ist.
2. Türzarge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußteil (9) von einem Winkelprofil gebildet ist, dessen einer Schenkel (9.1) an dem der Falzblende (1.1) anliegenden Profischenkel (5.1) in diesem gegenüber senkrechter Ausrichtung angeschlossen ist, während der zweite Schenkel (9.2) sich in gleicher Richtung wie der Profilschenkel (5.1) erstreckt.
3. Türzarge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (9.1) des Anschlußteils (9) zum freien Rand des Profilschenkels (5.1) hin gegenüber dem Profilsteg (5.3) versetzt angeschlossen ist.
4. Türzarge nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Profilsteg (5.3) an seinem freien Rand eine in Richtung des die Anschlagfläche für das Türblatt (7) bildenden Profilschenkels (5.2) vorstehende Stützleiste (11) trägt, die die gleiche oder eine geringfügig kleinere Breite aufweist als die zur Aufnahme des Dichtungsprofils vorgesehene Nut (18) der Metallzarge (1).
5. Türzarge nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Anschlagfläche für das Türblatt (7) bildende Profilschenkel (5.2) zumindest eine zum Türblatt (7) hin offene Nut (12) zur Aufnahme eines Dichtungsprofils (13) aufweist.
6. Türzarge nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste (5) mit der an sie anschließenden Falzbekleidung (4) einstückig ausgebildet ist.
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