DE360975C - Verfahren zur Herstellung eines Schablonenblatts fuer Vervielfaeltigungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schablonenblatts fuer Vervielfaeltigungen

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DE360975C
DE360975C DEG49194D DEG0049194D DE360975C DE 360975 C DE360975 C DE 360975C DE G49194 D DEG49194 D DE G49194D DE G0049194 D DEG0049194 D DE G0049194D DE 360975 C DE360975 C DE 360975C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/06Stencils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Schablonenblatts für Vervielfältigungen. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 18. Juni 19i8 beansprucht. Die Erfindung bezieht sich auf Vervielfältigungsverfahren unter Benutzung von Schablonen, die durch die Einwirkung des Lichts auf Verbindungen hervorgebracht werden, deren Löslichkeit in Entwicklerflüssigkeiten durch die Lichtwirkung verändert wird, wie z. B. durch Bieh.romat lichtempfindlich gemachte Gelatine. Solche Schablonen, die durch Belichtung und Entwicklung eines mit Chromatgelatine o. dgl. überzogenen Stoffes hergestellt sind, sind bekannt.
  • Die Erfindung bezweckt einmal, das Blatt für die Benutzung bei der Schablonenerzeugung zu vervollkommnen. Gemäß der Erfindung besteht das Blatt aus einer Lage von porösem Stoff, vorzugsweise Yoshino-Papier, einer lichtempfindlichen Schicht der erwähnten Art, die dem porösen Stoff anhaftet sowie einer biegsamen Unterlage, z. B. einem Bogen von geeignetem Papier, der der lichtempfindlichen Schicht an der anderen Seite anhaftet. Solche biegsame Unterlage gewährt gegenüber einer starren Metallunterlage, die bei einem bekannten Verfahren angewendet wird, manche Vorteile, z B. beim Abziehen der Unterlage selbst, aber auch schon beim Belichten, wenn sie nur einigermaßen durchsichtig ist.
  • Das Blatt weist zweckmäßig eine solche biegsame Unterlage auf, die mit einer Lochung versehen oder .in anderer Art so behandelt ist, daß sich ein Teil der biegsamen Unterlage hequem abtrennen läßt, um eine Schablonenfläche zurückzulassen, während andere Teile der Unterlage mit dem Blatt vereinigt` bleiben, um eine sichere Befestigungdes Schablonenblattes an dem Gerät für die Herstellung der Vervielfältigungen zu ermöglichen. So kann die biegsame Unterlage z. B. längs einer Kante des Blattes gelocht oder so behandelt sein, daß die Unterlage entfernt werden kann, um eine Schablonenfläche freizulegen, während ein schmaler Streifen der Unterlage an dem Schablonenblatt haftenbleibt, und zwar längs der betreffenden Kante. Dieser Streifen wird mit Schlitzen oder Löchern versehen, die das Anbringen des Blattes an dem Gerät zum Hervorbringen der Abdtucke oder Abzüge der Schablone erleichtern. Nach Bedarf kann die Unterlage so gelocht oder in anderer Weise behandelt sein, daß ein Streifen der Unterlage auch an der entgegengesetzten Kante des Blattes haftenbleibt, oder die Lochung mag in der Weise erfolen, daß sich die Unterlage von dem-Z, Schablonenbla_ tt so trennen läßt, daß dabei Streifen der Unterlage an jeder Kante der Schablone in Rahmenform zurückbleiben.
  • Als lichtempfindliche Verbindung kann Gelatine oder Gummi oder eine ähnliche Colloidverbindung dienen, und die der Erfindung entsprechenden Blätter können vor dem Vertrieb lichtempfindlich gemacht sein oder von dem Benutzer lichtempfindlich gemacht werden. Als Mittel zum Lichtempfindlichmachen dienen in bekannter Weise Stoffe, wie z. B. Bichromate. Die lichtempfindliche Verbindung kann auch aus Asphalt bestehen, welches bekanntlich in gewissen Lösungen durch die Lichtwirkung einlöslich gemacht wird. . : .
  • Die Erfindung besteht in dem Verfahren, Blätter für die Erzeugung von Schablonen geeignet zu machen, indem man eine biegsame Unterlage, z. B. ein Blatt aus passenden Papier, mit einer :Mischung der erwähnten Art, die lichtempfindlich ist oder lichtempfindlich gemacht werden kann, überzieht, und dal3 man auf der Oberfläche des Überzuges eine Lage von porösem Stoff, vorzugsweise Yoshinopapier, anbringt.
  • Vor dem Anbringen des Blattes aus porösem Stoff auf der Oberfläche des Überzuges kann die überzogene biegsame Unterlage, z. B. durch Lochung, so behandelt werden, daß die Entfernung der Unterlage von der Schablonenfläche, wie schon beschrieben, ganz oder teilweise erleichtert wird.
  • Die Erfindung erstreckt sich auf das Verfahren zur Erzeugung von Schablonen, indem man einen Verbundbogen aus einer Lage von porösem Stoff, vorzugsweise Yoshinopapier, aus einer Schicht einer anhaftenden lichtempfindlichen Verbindung, und aus einer biegsamen Unterlage an der dem porösen Stoff abgewendeten Seite der Schicht der lichtempfindlichen Verbindung dem Licht aussetzt und den Lichtdruck durch eine passende Fiüssigl:eit entwickelt, und zwar entweder nach der Beseitigung der biegsamen Unterlage oder auch mit ihr zusammen.
  • Bei dem Entwickeln kann ein zeitweiliger Träger mit der Lage von porösem Stoff, z. B. durch Wachs, vereinigt werden, um die Handhabung des Blattes während des Erstwickelns zu erleichtern. So kann z. B. ein Verbundblatt der beschriebenen Art nach dein Exponieren in ein Bad der Entwicklungsflüssigkeit getaucht und zu einem passenden Zeitpunkt, z. B. wenn die noch lösliche Verbindung aus dem porösen Stoff ausgewaschen ist, ein Papierblatt mit Wachsüberzug auf dem porösen Stofft angebracht werden, worauf das Schablonenblatt in dem Entwickler umgewendet, die biegsame Unterlage abgezogen und die Entwicklung vollendet wird.
  • Beim Herausnehmen des Schablonenblattes aus der Entwicklungsflüssigkeit kann der zeitweilige Träger sofort entfernt werden oder auch später.
  • Beim Erzeugen von Abdrucken oder Abzügen gemäß der Erfindung läßt sich die in der beschriebenen Art gewonnene Schablone nach der Behandlung in einem aufweichenden Stoff, z# 13. Glyzerin, bringen, wenn eine Gelatinev erbindung beim Anfertigen der Schablone benutzt ist, und in diesem Zustand gelangt die Schablone in ein Vervielfältigungsgerät bekannter Art, damit das übliche Vorgehen zum Hervorbringen der Abzüge oder Abdrucke erfolgt.
  • Zusamanenfassend sei hervorgehoben, daß die Erfindung die bisher übliche Übertragung eines Häutchens von Gelatine oder einer anderen Verbindung von .einer bei der Exponierung benutzten Unterlage auf einen zeitweiligen Träger entbehrlich macht, auch die weitere Übertragung auf eine endgültige Unterlage aus porösem Stoff für die Benutzung als Schablone. Auf diese Weise wird das Verfahren, die Schablonen durch die Einwirkung des Lichts hervorzubringen, bedeutend vereinfacht und auch sonst vervollkommnet. Während des ganzen' Vorganges der Erzeugung und Benutzung einer Schablone gemäß der Erfindung ist das Gelatinehäutchen an der porösen endgültigen Unterlage gesichert, und soweit andere Tragkörper bei der Durchführung der Erfindung benutzt werden, geschieht dies zur Erleichterung der Handhabung des endgültigen porösen Trägers mit dem Überzug an seiner richtigen Stelle oder zur Erleichterung bei der Handhabung und Herstellung der Schablonenblätter.

Claims (1)

  1. PATENT-ANTSPRilCHE: r. Verfahren zur Herstellung eines Schablonenblattes für Vervielfältigungen unter Einwirkung des Lichts auf eine lichtempfindliche Verbindung, gekennzeichnet durch die Vereinigung einer Lage aus porösem Stoff, vorzugsweise Yoshinopapier, einer Schicht einer Verbindung, die lichtempfindlich ist oder gemacht werden kann und dem porösen Stoff anhaftet sowie einem biegsamen Träger, z. B. einem Bogen von passendem Papier, der der lichtempfindlichen Schicht auf der anderen Seite anhaftet. Verfahren zur Herstellung von Schablonenblättern nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß man vor dem Anbringen einer Tage von porösem Stoff auf der Oberfläche des Überzuges die überzogene biegsame Unterlage locht oder in anderer Weise behandelt, um die Entfernung der Schablonenfläche von der Unterlage zu erleichtern, während andere Teile der Unterlage mit dem Blatt vereinigt bleiben, um die Anbringung der Schablone an dem Vervielfältigungsgerät zu sichern oder die Handhabung der Schablone im übrigen zu erleichtern.
DEG49194D 1918-06-18 1919-09-25 Verfahren zur Herstellung eines Schablonenblatts fuer Vervielfaeltigungen Expired DE360975C (de)

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