DE360956C - Fliegerabwehrwaffe mit Scheinwerfer - Google Patents

Fliegerabwehrwaffe mit Scheinwerfer

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DE360956C
DE360956C DEH77151D DEH0077151D DE360956C DE 360956 C DE360956 C DE 360956C DE H77151 D DEH77151 D DE H77151D DE H0077151 D DEH0077151 D DE H0077151D DE 360956 C DE360956 C DE 360956C
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Expired
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DEH77151D
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Hoffmann & Co K
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Hoffmann & Co K
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/32Night sights, e.g. luminescent
    • F41G1/34Night sights, e.g. luminescent combined with light source, e.g. spot light
    • F41G1/35Night sights, e.g. luminescent combined with light source, e.g. spot light for illuminating the target, e.g. flash lights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Fliegerabwehrwaffe mit Scheinwerfer. Gegenstand der Erfindung ist ein Fliegerabwehrgeschütz mit Rohrrücklaufvorrichtung, das mit einem Scheinwerfer derart verbunden ist, daß die Rohrseele und ;lie optische Achse des Scheinwerfers zusammenfallen. Es wird infolgedessen im Lichtkegel des Scheinwerfers in der Mitte desselben ein dunkler Streifen gebildet, der dem Geschützrohr entspricht. Kommt nun-ein feindlicher Flieger in den Lichtkegel des Scheinwerfers, so wird sich dieser dunkle Streifen auf dem Flugzeug als dunkler Punkt abheben, sobald das Flugzeug sich in der Geschfitzrohrachse befindet. Vorhaltewinkel und Schußwinkel können dabei schätzungsweise werden.
  • Das Geschützrohr ist mit einer Mehrzahl von Geschoßläufen versehen und die Anordnung der Einzelläixfe im Rohr ist so, daß sie leicht nach außen divergieren. Da nun der Abschuß sämtlicher Läufe gleichzeitig erfolgt, so entsteht eine kegelförmig auseinanderstrebende Geschoßgarbe, wodurch die Treffwahrscheinlichkeit begünstigt wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform in Abb. i im senkrechten Längsschnitt und in Abb. z im Querschnitt nach 1-I der Abb. i dargestellt.
  • Auf einer Grundplatte a, die zur Aufstellung und Befestigung des Geschützes auf Kraftfahrzeugen o. dgl. dient, sind um Zapfen b drehbar zwei Kugellagerschalen c angeordnet, die einen Kugelzapfen d umfassen und durch eine Schraube e gegen diesen festgeklemmt werden können. Der Kugelzapfend sitzt an einem zylindrischen Gehäuse f, in dem sich das Geschützrohr g mittels Führungsschienen la, die in entsprechenden Führungsnuten lzl des Gehäuses f laufen, 'führt. Das Gehäuse f dient zur Aufnahme der Rohrrücklaufvorrichtung. Diese besteht im vorliegenden Fall aus einer das Geschützrohr umgebenden und sich einesteils gegen die Stirnflächen der Führungsschienen h, anderenteils gegen die Gehäusewand stützenden Schraubenfeder i.
  • Das Geschützrohr g ist in an sich bekannter Weise mit einer Mehrzahl von Geschoßläufen g1, ä", g3 ... ausgestattet. In der Zeichnung sind acht vorgesehen, doch kann die Anzahl noch vergrößert werden. Die Anordnung dieser Läufe im Rohr ist so, daß sie nach außen divergieren, so daß die gleichzeitig abgefeuerte Geschoßgarbe einen sich nach außen erweiternden Kegel bildet. k ist der Geschützverschluß, dessen Verschlußflächen der Divergenz der Geschoßläufe entsprechend im Winkel zueinander stehen. An (-lein Geschützrohr befindet sich in der üblichen Weise die aus einem Visierfernrohr l und einem Korn in bestehende Visiereinrichtung, die beim Täggebrauch Verwendung findet und deren Visierlinie x-x durch das Gehäuse f hindurchläuft.
  • Mit dein Geschütz ist ein Scheinwerferspiegel ya verbunden, dessen optische Achse mit der Seelenachse des Geschützes zusammenfällt. Dieser Scheinwerferspiegel besitzt in der Mitte eine Öffnung o, in der sich das Geschützrohr verschieben kann. Seine Rückseite ist zweckmäßig leicht gepanzert. Als Lichtquelle sind mehrere elektrische Lampen p vorgesehen, die am Gehäuse f angebracht sind und von einer besonderen Stromquelle gespeist werden. Die Schalter dieser Lampen können mit der Abzugsvorrichtung des Geschützes in Zusammenhang gebracht sein, so daß sie beim Abschuß gleichzeitig ausgeschaltet werden, um den Standort des Geschützes nicht länger als erforderlich zu verraten.
  • q sind in die Grundplatte a einsteckbare Sitze für den Richtkanonier und Beobachter. Die Verwendungsweise des Geschützes gestaltet sich wie folgt: Bei gelöster Klemmvorrichtung kann das Geschützrohr nach allen Seiten geschwenkt werden. Ist ein feindlicher Flieger anvisiert, so wird das Geschützrohr g durch Anziehen der Klemmvorrichtung e gegenüber der Grundplatte a festgestellt, Während des Tages erfolgt das Richten des Geschützes mittels der Zielvorrichtung 1, m. Tritt das Geschütz nachts in Tätigkeit, so wird der Scheinwerfer in Wirkamskeit gesetzt. ini Lichtkegel des Scheinwerfers entsteht dabei ein mittlerer dunkler Streifen, der von dein irn Brennpunkt des Scheinwerfers angeordneten Geschützrohr herrührt und sich auf oder vor dem beleuchteten Ziel als dunkler Punkt äußert. Befindet sich ein feindlicher Flieger im Lichtkegel des Scheinwerfers, so ist derselbe beim Richten des Geschützes in die Ziellinie gebracht, sobald der dunkle Punkt im Scheinwerferlicht auf dem Flugzeug erscheint. In diesem Augenblick erfolgt der Abschuß sämtlicher Geschoßläufe gleichzeitig und da die Geschoßgarbe sich kegelförmig erweitert, so wird die Treffwahrscheinlichkeit eine verhältnismäßig große.
  • Die Scheimverfereinrichtung kann natürlich in gleicher Weise wie bei Geschützen auch bei Maschinengewehren, Revolverkanonen u. dgl., kurz bei allen für die Fliegerabwehr geeigneten Waffen Anwendung finden.
  • Hauptsächlich ist das Geschütz zur Abwehr tieffliegender Flieger geeignet, was bei Nacht erfahrungsgemäß, ja meistens -,der Fall ist. Der Bewegung des Ziels und dem durch die Zielentfernung bedingten Schußwinkel kann durch Vorhalten um ein abgeschätztes Maß Rechnung getragen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcH: Fliegerab,#vehrwaffd mit Scheinwerfer, dadurch gekennzeichnet, daß Scheimverfer (n) und Geschützrohr (g) so miteinander verbunden sind, daß die Rohrseele und die optische Achse des Scheinwerfers zusammenfallen, so daß im Lichtkegel -des Scheinwerfers ein dunkler Mittelstreifen entsteht, der auf oder vor dem Ziel als dunkler Punkt erscheint.
DEH77151D 1919-05-23 1919-05-23 Fliegerabwehrwaffe mit Scheinwerfer Expired DE360956C (de)

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