DE3608926C2 - - Google Patents

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DE3608926C2
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DE19863608926
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Georg 4630 Bochum De Schulenburg
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Maschinenfabrik Karl Brieden & Co 4630 Bochum De GmbH
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Maschinenfabrik Karl Brieden & Co 4630 Bochum De GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/08Filling-up hydraulically or pneumatically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine pneumatische Förderanlage für den Untertagebetrieb zur Weiterförderung von staubförmigen bis mehligen Baustoffen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die erfindungsgemäße Förderanlage eignet sich zur Weiterförderung von sofort-, früh- oder spättragenden Baustoffen, welche trocken beispielsweise von einer zentralen Siloanlage zugeführt und an einen oder mehrere, gegebenenfalls auch unterschiedliche Verbraucher weitergefördert werden. Im Untertage­ betrieb ist die erfindungsgemäße Anlage insbesondere für einen Abbaubetrieb geeignet, in dem der Baustoff beispielsweise zur Hinterfüllung des Streckenausbaus und/oder als Dammbaustoff Verwendung findet, mit dem Baustoffriegel am Streckensaum errichtet werden. Die Trockenförderung des Baustoffes erfolgt mit der unter Tage zur Verfügung stehenden Druckluft. Diese fluidisiert den Baustoff, der dadurch in den pneumatischen Förderwegen in der Förderluft suspendiert wird. Der Silovorratsraum nimmt eine bestimmte Menge des Baustoffes auf, die dazu von der Förderluft getrennt werden muß. Der Silovorrats­ raum wirkt als Puffer auf dem Förderweg bis zu den Verbrauchern und dient als Speicher, aus dem die Verbraucher die jeweilis benötigten Mengen entnehmen, und in den der Baustoff von der zentralen Anlage pneumatisch eingebracht wird.
Die Erfindung ist anwendbar auf Silos, welche vom Druck der Förderluft entlastet sind. In diesem Fall ist dem Silo eine Schleuse nachgeschaltet, welche den Silo bei der Weiterförderung zum Verbraucher von dem Betriebsdruck der pneumatischen Förderung abschließt, die bis zu den Verbrauchern führt. Gegen diese pneumatische Förderleitung ist die Schleuse abgesperrt und gegen den Silo geöffnet, wenn sie aus dem Silovorratsraum Baustoff aufnimmt. In dieser Ausführungsform der Erfindung dient der Förderer des Silos nur zur Schleusenfüllung. Die Erfindung ist aber auch anwendbar auf Silos, in die die Schleuse integriert ist und die deshalb als Druckbehälter ausgebildet sind. In diesen Ausführungsformen der Erfindung wird für die Weiterförderung der Silo unter dem Betriebsdruck der pneumatischen Weiterförderanlage gesetzt. Dann dient der Förderer des Silos meistens gleichzeitig zum Einstreuen des weiterzufördernden Baustoffes in die pneumatische Weiterförderanlage. Das Einstreuen dient dazu, den Baustoff wieder zu fluidisieren, nachdem er im Silovorratsraum abgelagert worden ist und ihn derart im Dünnstrom weiterzufördern. Insbesondere in den letztgenannten Ausführungsformen der Erfindung dient als Austrags­ förderer ein Schneckenförderer oder bei Tandem­ anordnung ein Paar paralleler Schneckenförderer.
Die Entfluidisierung des Baustoffes im Silo setzt voraus, daß im Silovorratsraum der Druck der pneumatischen Förderluft weitgehend abgesenkt wird. Das setzt die Abführung der Förderluft voraus. Diese enthält naturgemäß Stäube, insbesondere lungengängige und daher gesundheitsschädliche Feinstäube. Die Stäube werden von dem Filter zurückgehalten. Die im Filter zurückgehaltenen Stäube müssen regelmäßig abgereinigt werden, um ein Verstopfen des Filters zu verhindern. Das geschieht wegen der Trockenförderung in der Regel mit Hilfe von Abklopfeinrichtungen, die meistens automatisch betätigt werden. Der hierbei vom Filter abgereinigte Staub muß abgefördert werden. Das geschieht zweckmäßig in der Weise, daß der Staub dem Baustoff im Filtervorratsraum wieder zugesetzt wird.
Die Verhältnisse des Untertagebetriebes geben die Abmessungen einer pneumatischen Förderanlage der erfindungsgemäßen Art weitgehend vor, insbesondere dann, wenn die Anlage mobil in der Weise ausgebildet ist, daß sie dem Abbau zu folgen vermag. Insofern unterscheiden sich diese Ausführungsformen der Erfindung von stationären Förderanlagen, für die häufig eigene Räume hergestellt werden, die man entsprechend den Abmessungen der Förderanlage auffährt, bei denen aber auch die Abmessungen der Anlage ein Problem darstellen. Einerseits nämlich sollen die Abmessungen insbesondere in der Höhe möglichst gering sein. Andererseits aber muß die ganze Anlage möglichst kompakt ausgeführt werden, d. h. in der Breite und in der Länge reduziert sein, wobei eine ausreichende Filterfläche zur Verfügung stehen muß.
Die Erfindung geht von einer vorbekannten pneumatischen Förderanlage mit den eingangs bezeichneten Merkmalen aus. Sie entspricht den Ausführungsarten, bei denen die Förderanlage mobil ist, um einem Abbau folgen zu können. Bei der vor­ bekannten Anlage wird das Abmessungsproblem mit einer eigenen Filteranlage gelöst, welche von dem Silo geschleppt wird. Die Filteranlage ist meistens unmittelbar mit dem Silo gekuppelt und über eine Abluftrohrleitung sowie die Filterstaubrückführung zusammen­ geschlossen. Der eigentliche Filter sitzt auf einem Schlitten über einem Filterstaubsammelraum, aus dem die Filterstaubrückführung beaufschlagt wird. Die Filterstaubrückführung und die Abluftleitung sind über ein Klappensystem gesteuert, welches dafür sorgt, daß beim Befüllen des Silos die Abluft in die Filteranlage abströmen kann.
Als nachteilig gelten die erheblichen Längenabmessungen der bekannten pneumatischen Förderanlage. Die Übertragung der Schleppkräfte bedeutet nicht nur eine erhebliche Belastung der hiervon beaufschlagten Baugruppen, sondern bringt auch Lenkprobleme mit sich. Ferner ist der technische Aufwand bedeutend, der u. a. durch die Verbindungen des Filters mit dem Silo bedingt ist. Schließlich erweist sich als bedeutendes Hindernis die Notwendigkeit, beim Befüllen des Silos die Abluftleitung geöffnet zu halten. Wenn nämlich der Silo als Druckbehälter ausgebildet wird, muß der Filterstaubsammelraum ebenfalls als Druckbehälter ausgebildet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, günstigere Voraussetzungen für den Einsatz einer pneumatischen Förderanlage der eingangs beschriebenen Art unter beengten räumlichen Verhältnissen zu schaffen und eine günstigere Betriebsweise zu ermöglichen.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Zweckmäßige Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß der Erfindung wird die Abluftentstaubung in den Siloraum integriert. Der zu diesem Zweck im Silo geschaffene Filterraum nutzt den Austragsförderer des Silos zur Rückführung des Filterstaubes in den Silovorratsraum. Einerseits ist es dadurch möglich, die Druckentlastung des Silovorratsraumes durch die geöffnete Reinluftleitung vorzunehmen. Andererseits wird die Entfluidisierung im Silo selbst durchgeführt, was durch Absperren der Durchführungsöffnung des Austragsförderers im Silo gewährleistet ist.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß der Silo auf die Höhe reduziert ist, die er bislang nur bei nachgeschleppter Filteranlage erreichen konnte. Andererseits werden die Probleme beseitigt, die mit dem Nachschleppen einer Filteranlage verbunden sind. Insbesondere entfallen die Verbindungen der nachgeschleppten Filteranlage mit dem Silo, weil die Filteranlage in dem Silo integriert ist. Die Erfindung ist deswegen ohne weiteres auch für Silos geeignet, die aus den eingangs erläuterten Gründen als Druckgefäße ausgeführt werden müssen.
Vorzugsweise und mit den Merkmalen des Anspruches 2 vermeidet man die Überschüttung des Förderers im Filterzuluftraum durch entfluidisierten Baustoff und damit ein Zusetzen der Filtereingangs­ öffnung auf besonders einfache Weise. Da sich nämlich während der Füllung des Silovorratsraumes bei geschlossenem Absperrorgan der entfluidisierte Baustoff an der Stauwand aufbaut und sich der fluidisierte Baustoff ähnlich wie eine Flüssigkeit verhält, steigt der Fluidspiegel im Filterzuluftraum entsprechend an und verhindert das Zusetzen der Filtereingangsöffnungen.
Mit den Merkmalen des Anspruches 3 bringt man sämtliche Leitungen, welche aus dem Silo herausgeführt bzw. in diesen eingeführt werden müssen, an der hinteren Stirnwand des Silos an und reduziert dadurch die Höhe des Silos weiter.
Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und anderen Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand der Figuren in der Zeichnung; es zeigt
Fig. 1 in teilweise aufgebrochener Darstellung eine erfindungsgemäße pneumatische Förderanlage unter Fortlassung aller für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Einzelheiten in Seitenansicht und
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1.
Der in den Figuren dargestellte und allgemein mit 1 bezeichnete Silo ruht auf Kufen 2, 2′. Der Silo läßt sich kontinuierlich oder absatzweise auf den Kufen bewegen und folgt damit dem Fortschritt eines Vortriebes bzw. Abbaus. An der vorderen Stirnwand 3 ist eine Rohrweiche 4 angeordnet, welche über ein Reduzierstück 5 in bekannter Weise zur Beaufschlagung einer pneumatischen Förderleitung dient und daher in ihren Einzelheiten nicht dargestellt ist und nicht näher erläutert wird. Die Zuführung der Betriebsluft ist mit dem Pfeil 6 angedeutet und erfolgt über ein Absperrorgan 7.
Der Silo selbst besteht aus Sektionen, von denen eine mit 8 bezeichnet ist. Die Sektionen sind über Ringflansche 9 bzw. 10 mit den Stirnwänden 3 bzw. 11 bzw. untereinander verschraubt. Sie ruhen auf den beiden Kufen 2, 2′ mit Konsolen 12, 13, die ihrerseits einstückig mit den betreffenden Flanschen ausgebildet sind. Auf diese Weise entsteht ein zylindrischer Innenraum, der in Fig. 2 allgemein mit 14 bezeichnet ist.
Der Innenraum weist einen Silovorratsraum 15 auf, welcher in Fig. 1 erkennbar ist. In diesem Raum findet die Fluidisierung eines entsprechend dem Pfeil 16 über eine pneumatische Zuführungsleitung 17 eingebrachten Baustoffes statt, der sich deswegen in dem Silo, wie bei 18 schematisch dargestellt, aufbaut. Die pneumatische Zuführungs­ leitung 17 läßt sich mit einem Absperrorgan 19 öffnen und schließen.
Von dem Silovorratsraum 15 ist im Siloraum ein kleinerer Filterraum 20 abgeteilt. Dieser ist in einen einer Reinluftabführungsleitung 23 vorgeschalteten Filterabluftraum 21 und in einen die Siloabluft aufnehmenden Filterzuluftraum 22 unterteilt. Die Unterteilung besteht aus einer Längswand 24 mit Öffnungen 25, durch die die mit Filterkerzen 26 gefilterte Reinluft abströmt. Die Längswand 24 ist nach unten im hinteren Abschnitt des Filterraumes 20, wie bei 27 dar­ gestellt, abgewinkelt. Dadurch wird Platz für die Filterkerzen geschaffen.
Über dem gekrümmten Boden 28 des Silos ist die Schneckenwelle 29 einer Vollschnecke 30 eines allgemein mit 31 bezeichneten Austragsförderers angeordnet. Die Schnecke ist in der vorderen Stirnwand 11 gelagert und wird von einem Getriebemotor 32 angetrieben, welcher an der hinteren Stirnwand 11 des Silos 1 angeflanscht ist. Der rückwärtige Teil 33 des Austragsförderers 31 ist im Filterraum 20 verlegt. Dieser Teil dient zur Abförderung des von den Filterkerzen abgeklopften Filterstaubes in den Silovorratsraum 15. Zum Abteilen des Filterraumes 20 dient eine Querwand 34. Diese ist oben für eine das Ende der pneumatischen Zuführungsleitung 17 bildende Rohrleitung 35 ausgespart. Diese entläßt über mehrere Öffnungen, von denen eine bei 36 in Fig. 1 dargestellt ist, den fluidisierten Baustoff in den Silovorratsraum 15. Die Trennwand 34 weist eine nach unten gerichtete Verlängerung 34′ auf. Zwischen der Trennwand 34 und der Verlängerung 34′ befindet sich eine Umluftführung 37 in den Filterzuluftraum 22. Die staubbeladene Abluft folgt dem Pfeil der Fig. 1 über die Oberkante einer Stauwand 41, die als Querwand des Silos ausgebildet ist. Die staubbeladene Abluft kann jedoch auch bei leerem Filterraum 15 nicht durch den Schneckengang 39 in den Filterzuluftraum 22 gelangen, weil bei diesem Betriebszustand ein Absperrorgan 38 mit Hilfe eines Arbeitszylinders 41 geschlossen ist. Das Absperr­ organ besteht gemäß dem Ausführungsbeispiel aus einem Schieber 42, welcher den Schneckengang 39 absperrt. Dadurch ist gewährleistet, daß fluidisierte Förderluft nicht in den Abluftraum 22 gelangen und dort größere Mengen Baustoff ablagern kann, die dann bis zu den mit einem Verschluß 40 versehenen Kerzen­ öffnungen ansteigen könnte. Die Luft wird daher gezwungen, die Kerzenwände zu durchströmen und dort den mitgeschleppten Filterstaub abzulagern, der von einer nicht dargestellten Abklopfeinrichtung regelmäßig entfernt wird. Diese abgereinigten Filterstäube fallen in den Schneckentrog des Abschnittes 33 des Austragsförderers 31. Während der Siloentleerung läßt sich das Absperrorgan 38 über den Arbeitszylinder 41 aufziehen, so daß der Filterstaub in den Silovorratsraum 15 und von dort in die Rohrweiche abgeführt werden kann.
Die Abluftführung 34 ist mit Hilfe der Trennwand­ verlängerung 34′ so ausgeführt, daß die staubbeladene Luft zunächst nach unten gezwungen wird und erst im Filterzulaufraum 22 aufsteigen kann. Diese Richtungsumkehr erleichtert die Ablagerung der noch in der Luft vorhandenen Stäube und entlastet dementsprechend die Filterkerzen.
Im Betrieb wird bei geöffnetem Absperrorgan 19 über die Leitung 35 pneumatisch fluidisierter Baustoff in den Silovorratsraum 15 gefördert. Infolge des Druckgefälles lagert die Förderluft den Baustoff im Vorratsraum 15 ab und passiert die Umluftführung 37. In diesem Betriebszustand ist das Absperrorgan 38 geschlossen, so daß nur Abluft aus dem Silovorratsraum 15 in den Raum 22 gelangen kann, die den größten Teil des Baustoffes bereits abgelagert hat. Ein Absperrorgan 42 in der Reinluftabführungsleitung 23 ist geöffnet, wodurch der gesamte Innenraum 14 des Silos 1 druckentlastet ist.
Sobald der Silo 1 gefüllt ist, werden die Absperrorgane 19 und 42 geschlossen und das Absperrorgan 7 geöffnet. Bei eingeschaltetem Austragsförderer 31 wird mit Hilfe der Vollschnecke der Baustoff aus dem Silovorratsraum 15 abgefördert und in die pneumatische Weiterförderleitung eingestreut. Hierbei ist gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel der gesamte Raum 14 des Silos unter Druck gesetzt. Infolgedessen kann das Absperrorgan 38 aufgezogen werden, um die abgeklopften Filterstäube in den Raum 15 zu überführen. Der Filter 26 ist in diesem Betriebszustand stillgelegt.
Sobald der Silovorratsraum 15 entleert ist, beginnt mit dem Schließen des Absperrorgans 7 und dem Öffnen der Absperrorgane 19, 42 die Füllung des Silovorratsraumes 15 erneut.
Der in den Figuren wiedergegebene Silo 1 ist mit einem identischen Silo über die Rohrweiche 4 zu einer Tandemanordnung zusammengeschlossen, so daß sich in der pneumatischen Weiterförderung ein im wesentlichen kontinuierlicher Fördervorgang ergibt.

Claims (5)

1. Pneumatische Förderanlage für den Untertagebetrieb zur Weiterförderung von staubförmigen bis mehligen Baustoffen, die pneumatisch durch eine Leitung in einen z. B. als Druckbehälter ausgebildeten Silo eingebracht werden, in dem ein zur Weiterförderung dienender Austragsförderer, z. B. ein Schneckenförderer, stationär verlegt ist, wobei eine Abluftentstaubung vorgesehen ist, welche ein Filter, eine Ablufteinführung, eine Reinluftabführung und eine Filterstaubrückführung in den Silovorratsraum aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Silo (1) einen von dem Silovorratsraum (15) abgeteilten Filterraum (20) umschließt, der in einen der Reinluftabführung (23) vorgeschalteten Filterabluftraum (21) und in einen die Siloabluft aufnehmenden Filter­ zuluftraum (22) unterteilt ist, in welchem ein Abschnitt (33) des Austragsförderers (31) verlegt ist, welcher zur Filterstaubrückführung dient, und daß zur Trennung des Filterraumes (20) von dem Silovorratsraum (15) eine Stauwand (41) vorgesehen ist, aus der eine Umluftführung (37) in den Filterraum (20) und eine Durchführung des Austragsförderers (31) ausgespart sind, welche mit einem bei Filterstaubrückführung offenen und bei pneumatischer Baustoffzuführung geschlossenen Absperrorgan (38) versehen ist.
2. Pneumatische Förderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abluftumführung (37) an der Oberkante der als Querwand des Silos (1) ausgebildeten Stauwand (41) zwischen dieser und einer zum Abteilen des Filterraumes dienenden Trennwand (34) ausgebildet ist, welche parallel zur Stauwand (41) verläuft und mit einer Leitfläche (34′) in den Filterzuluftraum (22) verlängert ist.
3. Pneumatische Förderanlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (34) zur Durchführung einer zum Einbringen des Baustoffes in den Silovorratsraum (15) dienenden Leitung (35) ausgespart ist.
4. Pneumatische Förderanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abteilung des Filterabluftraumes (21) von dem Filterzuluftraum (22) eine Längswand (24) vorgesehen ist, unter der der Filter (26) angeordnet ist.
5. Pneumatische Förderanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan (38) als Schieber (42) ausgebildet ist, der einen Gang (39) des als Vollschnecke (30) ausgebildeten fördernden Organes des Austragsförderers (31) absperrt und freigibt.
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