DE3608826C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N11/00—Starting of engines by means of electric motors
- F02N11/08—Circuits specially adapted for starting of engines
- F02N11/0862—Circuits specially adapted for starting of engines characterised by the electrical power supply means, e.g. battery
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
- F02P15/00—Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits
- F02P15/12—Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits having means for strengthening spark during starting
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02N11/00—Starting of engines by means of electric motors
- F02N11/08—Circuits specially adapted for starting of engines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Zündanlage
für eine Brennkraftmaschine nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
(Lueger Lexikon der Technik, Rowohlt Taschenbuch Verlag,
Reinbek bei Hamburg, Dezember 1971,
Fahrzeugtechnik, Bd. 1, S. 33, rechte Spalte, Abs. 3).
Bei Kraftfahrzeugen ist der Anlaßvorgang bei tiefen
Temperaturen besonders kritisch, da in diesem Fall infolge
der hohen Stromaufnahme des Anlassers die Batteriespannung
sehr stark absinkt. Mit niedriger Batteriespannung sind die
Zündfunken nicht stark genug, so daß die Entflammungsbe
dingungen für das Kraftstoff-Luft-Gemisch sehr schlecht sind.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, die bekannte Zündanlage
dahingehend zu verbessern, daß sie beim Anlassen auch bei
tiefen Temperaturen und niedriger Batteriespannung bessere
Zündbedingungen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen
des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale
gelöst.
Bei Anlaßdrehzahlen von etwa 100 U/m beträgt beispiels
weise bei Vierzylindermotoren der Abstand zwischen zwei
Zündungen eine halbe Kurbelwellenumdrehung, also etwa
0,3 s. Wird nun beispielsweise für die Dauer von 0,01 s
vor dem Öffnen des Unterbrecherkontaktes, d. h., vor dem
Beginn eines Zündvorganges, der Anlasser stromlos geschaltet,
so wird infolge der sich erholenden Batterie
und damit höher werdender Batteriespannung in der Zündspule
die Primärspannung ebenfalls höher und mit ihr
dementsprechend die Zündenergie und die Sekundär
spannung (Zündnadel).
Die Dauer der Abschaltung des Anlassers ist einerseits
gering genug, um zu gewährleisten, daß sich der Motor
und mit ihm der Anlasser weiterdreht, andererseits lang
genug, um sicher schalten zu können.
Da der Zündzeitpunkt beim Anlassen festliegt, kann der
Schaltzeitpunkt unter Zugrundelegung einer bestimmten
Anlasserdrehzahl auf der Schwungscheibe durch feste
Markierungen (bei Vierzylindermotoren zwei), z. B. Magneten,
bestimmt werden. Die Sensierung erfolgt dann in an sich
bekannter Weise mit Induktions- oder Hallgebern. Optische
Geber sind wegen der Verschmutzungsgefahr weniger geeignet.
Der Anlasserstrom wird dann von einem geeigneten elektronischen
Schalter, z. B. von einem Thyristorschalter, bei
Auftreten dieses Signals abgeschaltet und beim Öffnen
des Unterbrecherkontaktes wieder eingeschaltet.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung richtet
sich auf die Anwendung eines Anlassers, dessen Strom
über das Ritzel und den Zahnkranz der Schwungscheibe
fließt, da in diesem Fall die Schalteinrichtung durch
elektrisch isolierte Zahnsegmente des Zahnkranzes auf
ganz einfache Weise darstellbar ist.
Ein darauf gerichtetes Ausführungsbeispiel wird anschließend
anhand einer schematischen Zeichnung
beschrieben.
In der Zeichnung ist die Schwungscheibe 1 einer nicht
dargestellten Brennkraftmaschine mit vier Zylindern gezeigt.
Die Schwungscheibe ist an ihrem Umfang mit einem
Zahnkranz 2 versehen, mit welchem das Ritzel 3 eines
Anlassers 4 kämmt. Der Anlasser 4 ist über ein Kabel 5 mit
dem positiven Pol der Batterie, Klemme 30, direkt und
über einen Anlasserschalter (nicht dargestellt) mit
Klemme 50 in an sich bekannter Weise verbunden. Mit dem
negativen Pol ist der Anlasser 4 über das Ritzel 3 und die
Schwungscheibe 1 verbunden, der Anlasserstrom fließt in
der durch einen Pfeil angedeuteten Richtung.
Das Ritzel kann in an sich bekannter Weise durch Betätigung
eines Magneten eingeschoben werden, worauf sich
dann der Stromfluß durch den Anlasser von selbst ergibt
und solange aufrechterhalten wird, solange der Anlasser
schalter betätigt wird oder bis das Ritzel vom anlaufenden
Motor aus dem Zahnkranz gedrängt wird.
Die Drehrichtungen der Schwungscheibe und des Ritzels
sind durch kleine Pfeile angegeben.
An zwei gegenüberliegenden Stellen des Zahnkranzes sind
zwei Segmente 6 mit jeweils zwei Zähnen elektrisch isoliert
bzw. gering leitend angeordnet. Die Isolierschicht 7 kann,
wie gezeichnet, das ganze Zahnsegment 6 von der übrigen
Schwungscheibe isolieren oder aber auch auf die Zähne selbst
aufgebracht sein.
Wird der Anlasserschalter geschlossen, so wird zuerst das
Ritzel 3 mit dem Zahnkranz 2 in Eingriff gebracht. Daraufhin
ist der Anlasserstromkreis geschlossen und die Schwungscheibe
1 wird in Pfeilrichtung gedreht. Sobald nun das
isolierte Zahnsegment 6 mit dem Ritzel kämmt, wird - abhängig
von Drehzahl und Segmentbogen - der Anlasserstromkreis
unterbrochen. In diesem Zeitabschnitt, etwa 0,01 s
lang, wird durch den Spannungsanstieg in der entlasteten
Batterie in die Zündspule mehr Zündenergie geladen, als
es bei weiterlaufendem Anlasser der Fall wäre, wodurch
beim Öffnen des Unterbrecherkontaktes auf der Sekundärseite
der Zündspule eine höhere Zündspannung und ein stärkerer
Zündfunken erzeugt wird. Dies macht sich insbesondere bei
niedrigen Temperaturen bemerkbar. Die Zuordnung von Anlasser
und Schwungscheibe ist dabei so getroffen, daß der
Unterbrecherkontakt in dem Augenblick öffnet, in dem das
isolierte Zahnsegment am Ritzel vorbeigedreht hat und
dieses auf den ersten nichtisolierten Zahn des Zahnkranzes
trifft. In diesem Moment beginnt der Anlasserstrom wieder
zu fließen und den Anlasser, der ebenso wie die Schwungscheibe
während der Zeit der Stromunterbrechung infolge
der eigenen Trägheit weitergedreht hat, wieder anzutreiben.
Nach jeder halben Umdrehung der Schwungscheibe beginnt der
beschriebene Vorgang von neuem. Auf diese Weise ist, ins
besondere bei Kaltstart, eine wesentliche Verbesserung des
Anlaßvorganges zu erreichen.
Wesentlich an der Erfindung ist, daß sie ohne Änderungen
auch bei kontaktlosen Zündanlagen und bei vollelektronischen
Zündanlagen anzuwenden ist. Bei letzteren kann die
Unterbrechung des Anlasserstromes von der Schließwinkel
regelung der Zündanlage gesteuert werden.
Claims (4)
1. Elektrische Zündanlage für eine Brennkraftmaschine mit
einer von einem elektrischen Anlasser angetriebenen,
mit der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine starr
verbundenen Schwungscheibe,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Schalteinrichtung vorgesehen ist, welche während
des Anlassens die Stromversorgung des Anlassers vor jedem
Zündvorgang für eine nach Beginn und Dauer festgelegte
Zeitspanne unterbricht.
2. Zündanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Verwendung eines Anlassers (4), dessen Motorstrom
über den auf der Schwungscheibe (1) der Brennkraftmaschine
angeordneten Zahnkranz (2, 6) fließt, die Schaltein
richtung durch elektrisch isolierte Zahnsegmente (6) des
Zahnkranzes gebildet wird.
3. Zündanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schalteinrichtung ein Thyristorschalter ist, der
von auf der Schwungscheibe (1) der Brennkraftmaschine
angeordneten Induktions- oder Hall-Gebern gesteuert wird.
4. Zündanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ende der festgelegten Zeitspanne vom Zünd
zeitpunkt bestimmt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863608826 DE3608826A1 (de) | 1986-03-17 | 1986-03-17 | Elektrische zuendanlage fuer eine brennkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863608826 DE3608826A1 (de) | 1986-03-17 | 1986-03-17 | Elektrische zuendanlage fuer eine brennkraftmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3608826A1 DE3608826A1 (de) | 1987-10-01 |
| DE3608826C2 true DE3608826C2 (de) | 1987-12-23 |
Family
ID=6296537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863608826 Granted DE3608826A1 (de) | 1986-03-17 | 1986-03-17 | Elektrische zuendanlage fuer eine brennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3608826A1 (de) |
-
1986
- 1986-03-17 DE DE19863608826 patent/DE3608826A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3608826A1 (de) | 1987-10-01 |
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