DE360881C - Lamellenkuehler, insbesondere fuer Luftfahrzeuge, mit annaehernd in der Fahrtrichtung verlaufenden Lamellen - Google Patents

Lamellenkuehler, insbesondere fuer Luftfahrzeuge, mit annaehernd in der Fahrtrichtung verlaufenden Lamellen

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DE360881C
DE360881C DEZ10524D DEZ0010524D DE360881C DE 360881 C DE360881 C DE 360881C DE Z10524 D DEZ10524 D DE Z10524D DE Z0010524 D DEZ0010524 D DE Z0010524D DE 360881 C DE360881 C DE 360881C
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lamellar
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walled
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D33/00Arrangement in aircraft of power plant parts or auxiliaries not otherwise provided for
    • B64D33/08Arrangement in aircraft of power plant parts or auxiliaries not otherwise provided for of power plant cooling systems
    • B64D33/10Radiator arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Lamellenkühler, insbesondere für Luftfahrzeuge. Man verwendet neuerdings bei Luftfahrzeugen Lamellenkühler, deren Lamellen annähernd in der Fahrtrichtung verlaufen, eine flachgedrückte Form besitzen und mittels zylindrischer Endstücke einerseits mit einem Verteilungsrohr, andererseits mit einem Sammelrohr verbunden sind. Die Erfindung sucht die Kühler in solcher Form und Anordnung der einzelnen Teile herzustellen, damit geringstes Gewicht, gute Auswechselbarkeit der einzelnen Teile und große Kühlwirkung erreicht werden. Gleichzeitig sucht sie das lästige und bei Leichtmetallen oft überhaupt nicht anwendbare Verlöten oder Verschweißen der Lamellen mit den Anschlußrohren zu vermeiden.
Den Erfindungsgegenstand bildet demgemäß ein Kühler, bei dem die zweckmäßig aus Leichtmetall bestehenden und auf der Kühlstrecke schwachwandig gehaltenen La-r mellen stärkerwandige Endstücke besitzen. Diese Endstücke sind mit Gewinde versehen, so daß ein Verschrauben der Lamelle sowohl mit dem Verteilungsrohr als auch mit dem Sammelrohr ermöglicht wird. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, von der Kühlerlamelle nur das dünnwandige eigentliche Lamellenrohr flachzudrücken, den dickeren Anschlußteil aber rund zu lassen, da sonst ein Einschrauben nicht möglich wäre." Es hat sich jedoch als vorteilhaft erwiesen, noch einen Teil der dünnwandigen Lamellen rund zu lassen. Auf diese Weise erhält man zwischen den stärkerwandigen zylindrischen Anschlußstücken und dem scheidenartigen Teil zylindrische Kammern mit dem großen ursprünglichen Rohrquerschnitt. Die Zwischenschaltung solcher Kammern hat sich als ein wirksames Mittel gegen das sonst bisweilen vorkommende Abreißen des Flüssigkeitsfadens an den Ansatzstellen des scheidenr.rtigen Teiles erwiesen.
Die Kühlerlamellen verlaufen am besten entlang einer schon vorhandenen Außenfläche des Fahrzeuges, die ebensogut die Außenwandung einer Luftschiffgondel wie die Tragfläche eines Flugzeuges sein kann.
Besondere Vorteile bietet der Kühler als
S60881
sogenannter Tragflächenkühler. Zu diesem Zweck paßt man gemäß eier Erfindung die einzelnen Lamellen je für sich dem Querschnittsumriß eines Tragflächenflügels an und bildet sie als hochkant gestellte Rippen ocLr flachliegende Bänder aus. Diese Bänder oder Rippen verlaufen dann entlang einer oder : beider Außenseiten der Tragfläche.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- ; ίο beispiel der Erfindung veranschaulicht, und ; zwar zeigt in schematischer Darstellung: i
Abb. ι einen senkrecht in der Flugrichtung j geführten Schnitt durch eine Tragfläche mit | dem neuen Kühler, —
Abb. 2 eine Oberansicht auf ein Tragflächenstück und j Abb. 3 und 4 in größerem Ataßstabe zwei ι zueinander senkrechte Längsschnitte durch ■ ein Kühlerende nach den Linien 3-3 der j Abb. ι und 4-4 der Abb. 2. ;
Eine Tragfläche A trägt an ihrem hinteren Ende ein Verteilungsrohr B und an ihrem vorderen Ende ein Sammelrohr C. Die beiden ! Rohre weisen Stutzen b1 bzw. c1 auf, mit denen die zylindrischen Enden d1 von Lamellenkörpern D unter Verwendung von Über- 1 wurfmuttern o. dgl. verschraubt sind. Jeder Lamellenkörper D zeigt, abgesehen von den zylindrischen Enden, die Form einer aufrechtstehenden, flachen, dünnwandigen Kam·- j mer, die in ihrer Ebene entsprechend der i Wölbung der Tragflächenoberseite so ge- I krümmt ist, daß die einzelnen Lamellenkörper j ähnlich wie Rippen mit der unteren schmalen j Seite der oberen Außenhaut der Tragfläche sich anschmiegend von vorn nach hinten verlaufen. Die gegenseitige Entfernung der einzelnen Lamellenkörper D ist annähernd so groß j wie die Lamellenquerschnittshöhe des der . Kühlung dienenden Teiles. Bei diesem Aus- 1 führungsbeispiel ist das Verteilungsrohr B und das Sammelrohr C je auf der Tragflächenoberseite angeordnet. ' Außer dem oberhalb der Tragfläche A ver- ; laufenden Kühler B, D, C ist unterhalb der | Tragfläche ein grundsätzlich gleicher Kühler ' vorgesehen, der entweder zur Ergänzung des 1 e'.en beschriebenen oder als Ölkühler dienen j kann. Um die Tragfläche voll auszunutzen und den Luftwiderstand noch etwas zu ver- ■ rindern, 1 esitzt der untere Kühler ein Ver- : teilungsrohr E von dreieckähnlichem Quer- ; schnitt. Dieses ist unter entsprechender Ver- j kürzung des Tragflächenendes so angesetzt, daß es sich der Außenform der Tragfläche anpaßt. In ähnlicher Weise ist das vordere Ende der Tragfläche auf die Kühlerlänge hohlzylindrisch ausgespart und mit einem Sammelrohr F ausgelegt, so daß nach dessen Einbau auch an der Eintrittskante die äußere Form der Tragfläche gewahrt 1:leibt. Die einzelnen Lamellenkörper /)' verlaufen mit ihrem der Kühlung dienenden flachgedrückten Flächenteile in einem gewissen Abstande von der Tragflächenaußenhaut parallel zu dieser. Kurz vor dem allmählichen Ü! ergange in die stärkerwandigen zylindrischen Anschlußstücke d' weist jede Lamelle zylindrische Kammern d" vom ursprünglichen Rohrquerschnitt auf, die zum Ausgleich von Geschwindigkeitsschwankungen dienen und ein Abreißen des Flüssigkeitsfadens verhindern.
Verzichtet man auf die unmittelbare Kühlwirkung der der Tragflächenaußenhavxt zugekehrten Flachseite, so kann man letztere unmittelbar der .Außenhaut aufliegen lassen. In ähnlicher Weise könnte man den Kühler auch an der Seitenwandung oder unmittelbar unter der Bodenfläche einer Luftschiffgondel anordnen. Als Baustoff für die Lamellen des Kühlers kommen alle geeigneten Metalle in Frage; besondere Vorteile bietet jedoch die \ erwendung von Leichtmetallen, wie z. B. Aluminium.

Claims (3)

85 Patent-Ansprüche:
1. Lamellenkühler, insbesondere für Luftfahrzeuge, mit annähernd in der Fahrtrichtung verlaufenden Lamellen von flachgedrückter Form, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Kühlstrecke schwaehwandig gehaltenen Kühlerlamellen stärkerwandige Endstücke besitzen, die ein Verschraub en der Lamelle sowohl mit dem Verteilungsrohr als auch mit dem Sammelrohr ermöglichen.
2. Lamellenkühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das dünnwandige eigentliche Lamellenrohr nicht auf seine volle Länge flachgedrückt ist, sondern in die stärkerwandigen zylindrischen Anschlußstücke unter Bildung einer Kammer von verhältnismäßig großem Querschnitt übergeht.
3. Lamellenkühler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seinen Hauptteil bildenden Lamellen je für sich dem Ouerschnittsumriß eines Tragflächenflügels angepaßt sind und hochkant gestellte Rippen oder flachliegende Bänder bilden, "die entlang einer oder 1 eider Außenseiten der Tragfläche von vorn nach hinten verlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEZ10524D 1918-07-26 1918-07-26 Lamellenkuehler, insbesondere fuer Luftfahrzeuge, mit annaehernd in der Fahrtrichtung verlaufenden Lamellen Expired DE360881C (de)

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