DE3608433C2 - - Google Patents
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/02—Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
- H01J29/06—Screens for shielding; Masks interposed in the electron stream
- H01J29/07—Shadow masks for colour television tubes
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- Electrodes For Cathode-Ray Tubes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine rechteckige Schlitzmaske für eine
Farbbildröhre mit den im Oberbegriff des Anspruchs angegebenen
Merkmalen, wie sie aus der DE-OS 26 56 995 bekannt ist.
Die meisten derzeitigen Farbbildröhren werden als Schlitz
maskenröhren mit Linienschirm hergestellt. Ihre rechteckigen
Frontplatten, auf denen der Linienschirm aus Leuchtstoffmaterial
aufgebracht ist, haben eine sphärische Kontur und eine etwas
sphärisch konturierte Schlitzmaske nahe beim Schirm. Die
schlitzförmigen Öffnungen sind bei diesen Röhren in Spalten
angeordnet, welche im wesentlichen parallel zur Nebenachse
der Röhre verlaufen oder von der Mitte zu den kurzen Seiten
der Maske eine allmählich zunehmende Krümmung haben.
In letzter Zeit ist ein neues Konzept der Frontplattenkontur
entwickelt worden, welches die Frontplatte flach erscheinen
läßt. Danach ist die Frontplattenkontur der Röhre sowohl
längs der Haupt- wie auch längs der Nebenachse der Frontplatte
nicht-sphärisch gekrümmt, so daß die Randbegrenzung des
Bildröhrenschirms im wesentlichen eben ist und auch visuell
eben erscheint. Um diese praktisch ebene Randbegrenzung zu
erhalten, muß man die Frontplatten längs ihrer Hauptachse
an den Frontplattenseiten mit einer größeren Krümmung ausbilden
als in der Frontplattenmitte. Eine solche nicht-sphärische
Form der Frontplatte führt jedoch zu einem Problem hinsicht
lich der Lochmaskenkontur. Formt man nämlich die Maske
längs ihrer kurzen Seiten gerade, dann hat sie nur eine
geringe mechanische Festigkeit und neigt zu Mikrophonie
erscheinungen und/oder Aufwölbungen. Es ist daher zweckmäßig,
die Maske an diesen Querschnitten mit einer Krümmung auszu
bilden, wie sie von der Frontplattenkontur nahegelegt wird.
Eine solche Maskenkonturänderung erfordert jedoch andere
Änderungen in der Röhre, unter anderem Änderungen des
Maskenöffnungsmusters.
Bei den ersten Röhrentypen mit Streifenschirm und Schlitz
maske waren die Schlitzmasken fast sphärisch, und der Abstand
benachbarter Schlitzspalten längs der Hauptachse (Horizontal
abstand) wurde über die Maske konstant gehalten. Einige
spätere Röhrentypen enthielten jedoch eine Schlitzmaske mit
stärkerer Krümmung, bei denen der Abstand zwischen den durch
die Schlitze gebildeten Spalten der Lehre der US-PS 41 36 300
entsprach und sich zwischen den Mittellinien benachbarter
Schlitzspalten von der Mitte zum Rand der Maske vergrößerte.
Diese Abstandsvergrößerung änderte sich längs der Hauptachse
allgemein mit dem Quadrat des Abstandes von der Nebenachse.
Gemäß der älteren DE-OS 35 19 427 ändert sich der Abstand
zwischen benachbarten Spalten von der Mitte zu den Seiten
der Schlitzmaske etwa mit der vierten Potenz des Abstandes
von der Nebenachse der Schlitzmaske. Diese Abstandsänderungen
zwischen den Spalten läßt sich durch das Produkt eines
Koeffizienten mit der vierten Potenz des Abstandes ausdrücken,
wobei der Koeffizient variabel ist und für Maskenquerschnitte,
die parallel zur Horizontalmittelachse, jedoch im Abstand von
dieser verlaufen, größer als für Querschnitte in der Horizontal
mittelachse selbst ist. Diese Änderung mit der vierten Potenz
hat sich als adäquat für Maskenkonturen der ersten Generation
praktisch planarer Röhren erwiesen. Diese erste Röhren
generation hatte Masken mit längs ihrer Nebenachse im wesent
lichen stärkerer Krümmung als längs ihrer Hauptachse. Jedoch
nehmen die Maskenkrümmungen an den Querschnitten parallel zur
Nebenachse von der Nebenachse zu den Maskenseiten ab und werden
dort relativ flach. Eine solche Flachheit ist jedoch bei einer
Schlitzmaske unerwünscht, weil sich diese dann bei der Hand
habung leichter deformiert und bei Erwärmung im Betrieb in
nicht vorhersehbarer Weise krümmt.
Weiterhin ist aus der DE-OS 26 56 995 eine Schlitzmasken-
Farbbildröhre bekannt, bei welcher die Schlitzspalten nicht
streng parallel zueinander verlaufen, sondern mit zunehmendem
Abstand von der Hauptachse im Bereich der Nebenachse sich
zunehmend einander nähern, im Bereich der nebenachsenparallelen
Maskenränder dagegen zunehmend auseinanderrücken. Außerdem
nimmt der Spaltenabstand längs der Hauptachse von der Masken
mitte zu den Maskenrändern zu.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Farbbildröhren-
Schlitzmaske der im Oberbegriff des Anspruchs angegebenen
Art zu schaffen, welche die Herstellung von Farbbild-Kathoden
strahlröhren mit nicht-sphärischer Frontplattenkrümmung mit
im wesentlichen in einer Ebene liegendem Bildschirmrand ermöglicht,
so daß die Frontplatte eben erscheint.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs
angegebenen Merkmale gelöst.
Durch die Erfindung wird eine Verbesserung des Abstandes zwischen
den durch die Öffnung gebildeten Spalten erreicht, die größere
Freiheiten bei der Ausbildung der Krümmung solcher Schattenmasken
erlaubt, um an den Maskenseiten eine größere Krümmung zu erhalten.
Auf diese Weise läßt sich auch die Frontplatte der Bildröhre
so ausbilden, daß ihre Randkontur weitgehend eben wird, so daß
man nicht nur optische, sondern auch Montagevorteile erhält.
In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 einen Axialteilschnitt durch eine Schattenmasken-
Farbbildröhre gemäß einer Ausführungsform der Er
findung;
Fig. 2 eine Vorderansicht der Frontplatte der Farbbildröhre
gemäß Linie 2-2 aus Fig. 1;
Fig. 3 eine Kombinationsdarstellung der Oberflächenkonturen
als Querschnitte längs der Hauptachse 3 a-3 a und der
Nebenachse 3 b-3 b gemäß Fig. 2;
Fig. 4 eine Frontansicht der Schattenmaske der Farbbild
röhre nach Fig. 1;
Fig. 5 eine Kombinationsdarstellung der Oberflächen
konturen der Lochmaske als Querschnitte längs der
Hauptachse 5 a-5 a, der Nebenachse 5 b-5 b und der
Diagonale 5 c-5 c aus Fig. 4;
Fig. 6 ein Diagramm zur Veranschaulichung der Abstände
zwischen den durch die Öffnungen gebildeten Spalten
der Masken der Farbbildröhre in ausgezogenen Linien,
während die gestrichelten Linien sich auf frühere
Masken beziehen;
Fig. 7 eine Ausschnittsvergrößerung aus der Schattenmaske
entsprechend dem Kreis 7 in Fig. 4;
Fig. 8 eine Darstellung ausgewählter Schirmstreifen der
Farbbildröhre;
Fig. 9 eine Vorderansicht einer Schattenmaske, wie sie
durch die Frontplattenkrümmung nahegelegt wird, auf
welcher eine Konturlinie konstanter sagittaler Höhe
gezeichnet ist; und
Fig. 10 eine Frontansicht einer verbesserten Schatten
maske auf der ebenfalls eine Konturlinie für
konstante sagittale Höhe gezeichnet ist.
Fig. 1 zeigt eine rechteckige Farbbildröhre 10 mit einem
Glaskolben 11, der eine rechteckige Frontplatte 12 und
einen röhrenförmigen Hals 14 aufweist, die über einen
Konus 16 verbunden sind. Die Frontplatte umfaßt eine
Scheibe 18 mit einem Umfangsflansch 20, der über eine
Glasfritte 17 mit dem Konus 16 verschmolzen ist. Die
Innenfläche der Frontscheibe 18 trägt einen neuen recht
eckigen Dreifarb-Leuchtstoffschirm 22. Der Schirm ist ein
Streifenschirm, dessen Leuchtstoffstreifen etwa parallel
zur Nebenachse Y-Y der Röhre verlaufen (senkrecht zur
Zeichenebene der Fig. 1). Die Konturen der Leuchtstoff
streifen werden nachfolgend im einzelnen noch erläutert.
Innerhalb der Frontplatte 12 ist in vorbestimmtem Abstand
zum Schirm 22 eine neue Vielloch-Farbwahlelektrode oder
Schattenmaske 24 entfernbar montiert. Ein in Fig. 1
schematisch gestrichelt gezeichnetes Inline-Elektronen
strahlsystem 26 ist mittig im Hals 14 montiert und er
zeugt drei Elektronenstrahlen 28, die anfänglich längs
in einer Ebene liegender konvergenter Wege durch die
Maske 24 auf den Schirm 22 gerichtet werden.
Die Röhre 10 nach Fig. 1 ist zur Benutzung mit einem
externen Magnetablenkjoch 30 gedacht, welches den Hals 14
und den Konus 16 in der Nähe ihrer Verbindung umgibt,
wie schematisch angedeutet ist, und die drei Elektronen
strahlen 28 durch vertikalen und horizontalen Magnetfluß
so ablenken, daß sie horizontal in Richtung der Hauptachse
X-X und vertikal in Richtung der Nebenachse Y-Y den
Schirm 22 in einem Rechteckraster abtasten.
Fig. 2 zeigt die Vorderansicht der Frontplatte 12, deren
Umfang ein Rechteck mit leicht gerundeten Seiten bildet.
Die Begrenzung des Schirms 22 ist in Fig. 2 mit gestrichel
ten Linien gezeichnet und ist rechteckig.
Ein Vergleich der relativen Konturen der Außenfläche der
Frontplatte 12 längs der Nebenachse Y-Y und der Haupt
achse X-X ergibt sich aus Fig. 3. Die Außenfläche der
Frontplatte 12 ist sowohl längs der Haupt- wie auch längs
der Nebenachse gekrümmt, wobei die Krümmung im Mittelteil
der Frontplatte 12 längs der Nebenachse größer als längs
der Hauptachse ist. Beispielsweise ist in der Mitte der
Frontplatte das Verhältnis der Krümmungsradien der äuße
ren Oberflächenkontur längs der Hauptachse zur Nebenachse
größer als 1,1 (mehr als 10% Unterschied). Die Krümmung
längs der Hauptachse ist jedoch im Mittelteil der Front
platte gering und nimmt zu den Kanten der Frontplatte
stark zu. Bei dieser Ausführung ist die Krümmung längs
der Hauptachse in der Nähe der Kanten der Frontplatte
größer als die allgemeine Krümmung längs der Nebenachse.
Bei dieser Auslegung wird der Mittelteil der Frontplatte
flacher, während die Punkte der Frontplattenaußenfläche
an den Schirmkanten im wesentlichen in einer Ebene P
liegen und eine im wesentlichen rechteckige Umfangs
konturlinie bilden. Die Oberflächenkrümmung längs der
Diagonalen ist so gewählt, daß der Übergang zwischen den
verschiedenen Krümmungen längs Haupt- und Nebenachse
glatt verläuft. Vorzugsweise ist die Krümmung längs der
Nebenachse im Mittelteil der Frontplatte etwa um 4/3
größer als die Krümmung längs der Hauptachse.
Durch die unterschiedlichen Krümmungen längs der Haupt-
und Nebenachse liegen die Punkte der Außenfläche der
Frontplatte unmittelbar gegenüber den Kanten des Schirms
22 im wesentlichen in derselben Ebene P. Diese von der
Vorderseite der Frontplatte 12 gemäß Fig. 2 gesehen prak
tisch in einer Ebene liegenden Punkte bilden eine Kontur
linie auf der Außenfläche der Frontplatte, welche prak
tisch ein Rechteck ist, das den Kanten des Schirms 22
überlagert ist. Wenn die Röhre 10 also in den Fernseh
empfänger eingebaut wird, dann kann man eine Maske oder
Blende mit gleichbreitem Rand um die Röhre herum setzen.
Die Kante einer solchen Blende, welche die Röhre an der
rechteckigen Konturlinie berührt, liegt gleichfalls im
wesentlichen in der Ebene P. Da die Umfangsbegrenzung
eines Bildes auf dem Röhrenschirm eben erscheint, ergibt
sich der Eindruck eines flachen Bildes, selbst wenn die
Frontplatte längs Haupt- und Nebenachse nach außen ge
krümmt ist.
Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht der neuen Maske 24. Die
gestrichelten Linien 32 zeigen die Begrenzung des die
Öffnungen aufweisenden Teils der Maske 24. Die Oberflächen
konturen längs der Hauptachse X-X, der Nebenachse Y-Y und
der Diagonale der Maske werden durch die Kurven 5 a, 5 b
bzw. 5 c in Fig. 5 dargestellt. Die Maske 24 hat längs
ihrer Hauptachse eine andere Krümmung als längs ihrer
Nebenachse. Längs der Hauptachse zeigt die Kontur eine
leichte Krümmung nahe der Maskenmitte und eine größere
Krümmung an den Maskenseiten. Die Kontur einer solchen
Maske ergibt sich durch die Beschreibung der Krümmung
der Hauptachse X-X als Kreis großen Radius über etwa den
Mittelteil der Hauptachse und als Kreis kleineren Radius
über deren restlichen Teil. Speziell ändert sich jedoch
die sagittale Höhe längs der Hauptachse mit der vierten
Potenz des Abstandes von der Nebenachse Y-Y. Die sagittale
Höhe ist der Abstand von einer imaginären Tangentialebene
an die Mitte der Maskenoberfläche. Die Krümmung parallel
zur Nebenachse Y-Y ist so gewählt, daß die Hauptachsen
krümmung glatt zur gewünschten Maskenperipherie paßt, und
sie kann längs der Hauptachse variieren. Eine solche
Maskenkontur zeigt ein etwas verbessertes thermisches
Ausdehnungsverhalten wegen der stärkeren Krümmung nahe den
Hauptachsenenden. Die Verbesserung der thermischen Aus
dehnungseigenschaften infolge der stärkeren Krümmung ist
in der bereits genannten US-PS 41 36 300 erläutert.
Das Diagramm nach Fig. 6 veranschaulicht den Lochspalten
abstand A H innerhalb eines Quadranten der Maske 24 mit
ausgezogenen Kurven H einerseits und gemäß der vorerwähn
ten DE-OS 35 19 427 in gestrichelten
Linien F andererseits. Die senkrechte Koordinate des
Diagramms gibt den Abstand von der Hauptachse an, die
horizontale Koordinate stellt den Abstand zwischen den
Spalten dar, der gemäß Fig. 7 von der Mittellinie einer
Spalte zur Mittellinie der benachbarten Spalte gemessen
ist. Die Kurven sind einzeln numeriert zur Identifizie
rung des Abstandes von der Nebenachse, den sie darstellen.
Beispielsweise steht jede mit 200 bezeichnete Kurve für
den Abstand zwischen den Lochspalten 200 und 201.
Bei der durch die gestrichelten Kurven veranschaulichten
führenden Maske ist der Spaltenabstand längs und nahe der
Nebenachse gleichförmig, wie die geraden Kurven "F"-1
und "F"-150 zeigen. Bei der Linie "F"-200 bemerkt man eine
leichte Krümmung, die andeutet, daß der Spaltenabstand
für den Bereich 200 sich mit dem Abstand von der Hauptachse
leicht vergrößert. Die Kurven "F"-300 und "F"'306 biegen
sich beträchtlich und zeigen damit einen wesentlichen
Anstieg des Spaltenabstandes mit zunehmendem Abstand von
der Hauptachse.
Der Spaltenabstand der neuen verbesserten Maske unter
scheidet sich in der Nähe der Nebenachse erheblich von
demjenigen der früheren Maske. Wie Fig. 6 zeigt, nimmt
der Spaltenabstand A H nahe der Nebenachse mit zunehmender
Distanz von der Hauptachse ab, was aus den Kurven "H"-1,
"H"-50 und "H"-100 hervorgeht. Neben dem 150sten Abstand
beginnt der Spaltenabstand mit zunehmender Distanz von der
Hauptachse leicht anzuwachsen, wie die leichte Biegung
der Kurve 150 zeigt. Diese den Spaltenabstand veranschau
lichende Kurvenkrümmung wächst mit der Distanz von der
Nebenachse, wie die Kurven "H-200 und "H"-300 zeigen,
nimmt jedoch an den Seiten der Maske leicht ab, wie man
durch einen Vergleich der Kurve "H"-305 mit der Kurve
"H"-300 sehen kann.
Der Spaltenabstand längs der Hauptachse wächst näherungs
weise als Funktion der vierten Potenz des Abstandes von
der Nebenachse. Im speziellen Beispiel nach Fig. 6 beträgt
diese Änderung entlang der Hauptachse (in µ) etwa A H = 762 + 0,0469 x 4.
Weiter weg von der Hauptachse ist die Spaltenabstandsände
rung komplizierter und erfolgt näherungsweise nach der
Gleichung A H = a + bx 2 + cx 4, wobei a, b und c unter
schiedliche Funktionen des Quadrats des Abstandes von der
Hauptachse sind und x den Abstand von der Nebenachse be
deutet.
Der Schirm 22 der Röhre 10 wird durch einen bekannten
fotografischen Prozeß hergestellt, bei dem die Maske 24
als fotografisches Muster benutzt wird. Es tritt jedoch
ein Problem auf, wenn man für die Belichtung bei diesem
fotografischen Prozeß eine lineare Lichtquelle benutzt.
Dieses Problem besteht in einer Fehlausrichtung des Bildes
der linearen Lichtquelle mit den Mittellinien der Leucht
stoffstreifen. Diese als "Schrägfehler" bezeichnete Fehl
ausrichtung zieht die Verteilung der Lichtintensität beim
Drucken der Leuchtstoffstreifen auseinander und vergrößert
damit die Empfindlichkeit der Leuchtstoffbreite gegenüber
der Belichtung, so daß die Steuerung der Streifenbreite
schwieriger wird. Im Stande der Technik hat man diesen
Schrägfehler durch verschiedene Maßnahmen kompensiert,
unter anderem durch eine Zonenbelichtungstechnik mit
Synchronisierung einer Kippung der linearen Lichtquelle
mit aufeinanderfolgenden Belichtungen unterschiedlicher
Schirmbereiche, wie es etwa in der US-PS 38 88 673
beschrieben ist, oder
durch ein Krümmen der Lochspalten und Leuchtstofflinien,
wie es in der US-PS 38 89 145
erläutert ist. Bei der neuen Bildröhre 10
wird dieser Schrägfehler durch Variation des Abstandes
der Lochspalten als Funktion sowohl der Distanz von der
Nebenachse als auch von der Hauptachse vermieden. Das
resultierende Leuchtstofflinienmuster enthält gekrümmte
Linien im Bereich des Schirms, wo der Schrägfehler am
größten ist, und gerade Linien an den Schirmseiten, wo der
Schrägfehler bei der vorliegenden Röhre minimal ist. Sol
che Muster sind in Fig. 8 gezeigt, in welcher die ausge
zogenen Linien 40 und 45 ausgewählte, gegenseitig beab
standete Leuchtstoffstreifen und die gestrichelten Linien
46 gerade, zur Nebenachse parallele Streifen darstellen.
Man sieht, daß die Krümmung der Leuchtstoffstreifen mit
zunehmendem Abstand von der Nebenachse wächst, bis eine
maximale Krümmung in der Umgebung von der Linie 42 zur
Linie 43 erreicht wird, und dann bis zur wiederum geraden
Endlinie 45 abnimmt.
Ein Vorteil dieses neuen Lochspaltenabstandes besteht
darin, daß sie eine größere Lochmaskenkrümmung in den
Querschnitten nahe den Maskenseiten parallel zur Neben
achse zuläßt, als es anderenfalls möglich wäre. Die Kontur
der Frontplatte, welche eine praktisch ebene Kante hat,
legt eine Maskenkontur nahe, wie sie in Fig. 9 durch die
Linie 50 gezeigt ist. Die Linie 50 ist eine Konturlinie
der Maske 52 für gleiche sagittale Höhe. Man sieht, daß die
Linie 50 an den linken und rechten Maskenseiten praktisch
gerade ist, aber diese Geradheit ergibt erhebliche For
mungs- und Handhabungsprobleme. Eine leichte Berührung
der Maske kann beispielsweise bei der Handhabung ein
Durchbiegen nach innen zur Folge haben. Es ist daher
wünschenswert, der Maske an den Seiten eine größere Krüm
mung zu geben, um dieses Problem auszuschließen. Die
Verwendung der neuen Lochmaskenabstände führt zu einer
besseren Maskenkontur, wie es die Linie 54 in Fig. 10 etwa
zeigt: sie stellt eine Konturlinie gleicher sagittaler
Höhe auf eine Maske 56 dar. In diesem Fall sieht man,
daß die Maske 54 an den linken und rechten Maskenseiten
erheblich gekrümmt ist, so daß parallel zur Nebenachse
die Krümmung und damit die Festigkeit größer wird.
Claims (1)
- Rechteckige Schlitzmaske für eine Farbbildröhre mit etwa in der gleichen Richtung wie die Nebenachse (Y-Y) verlaufenden Schlitzspalten, deren Abstände (A) in Nebenachsennähe an den langen Maskenrändern kleiner als im Bereich der Hauptachse (X-X) und in Nebenachsenferne in den Eckbereichen größer als im Hauptachsenbereich sind, wobei der Abstand der Schlitz spalten sich entlang der Hauptachse mit zunehmendem Abstand von der Nebenachse vergrößert, dadurch gekenn zeichnet, daß bei einer Schattenmaske, die längs ihrer Hauptachse (X-X) eine andere Krümmung hat als längs ihrer Nebenachse (Y-Y) und deren Kontur längs der Hauptachse nahe der Maskenmitte eine leichte und an den Maskenseiten eine größere Krümmung aufweist, der Schlitzspalten-Abstand längs der Hauptachse (X-X) mit der vierten Potenz des Abstandes von der Nebenachse (Y-Y) zunimmt.
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