DE3608367C2 - - Google Patents

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DE3608367C2
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed
    • H01H43/10Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed
    • H01H43/101Driving mechanisms
    • H01H43/102Driving mechanisms using a pawl and ratchet wheel mechanism
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H31/00Other gearings with freewheeling members or other intermittently driving members
    • F16H31/003Step-by-step mechanisms for rotary motion
    • F16H31/004Step-by-step mechanisms for rotary motion with pawls driven by a rotary cam

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Description

Die Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung eines Programmschaltwerks mit einer Transportklinke, die mittels eines Exzenters ein Antriebsrad schrittweise antreibt, und mit einer Sperrklinke, die das Antriebsrad bei der Rückbewegung der Transportklinke arretiert.
Eine derartige Antriebseinrichtung ist in der DE-PS 20 40 464 beschrieben. Bei der bekannten Antriebseinrichtung schnappt die Sperrklinke allein unter der Wirkung einer Feder ungedämpft auf einen Zahngrund des Antriebsrades. Dabei entsteht zwangsläufig ein Knackgeräusch. Solche Knackgeräusche sind insbesondere bei Programmschaltwerken für Hausgeräte, wie Spülmaschinen, Waschmaschinen und Wäschetrockner unerwünscht. Denn bei solchen Geräten wird vermehrt Wert auf eine weitgehende Geräuschdämpfung gelegt.
Zur Geräuschdämpfung weiche Dämpfungsmittel vorzusehen verbietet sich, da diese die Sperrfunktion der Sperrklinke beeinträchtigen könnten.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Antriebseinrichtung der eingangs genannten Art vorzuschlagen, bei der das Einfallen der Sperrklinke praktisch geräuschlos erfolgt, ohne deren Sperrwirkung zu beeinträchtigen.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe bei einer Antriebseinrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Sperrklinke mit der Transportklinke so gekoppelt ist, daß die Transportklinke die Sperrklinke im Anschluß an die Vorschubbewegung der Transportklinke am Anfang deren Rückbewegung auf einen Zahngrund des Antriebsrades absenkt. Dadurch ist erreicht, daß die Sperrklinke sanft auf dem Zahngrund aufsetzt. Sie schnappt also nicht schlagartig auf den Zahngrund. Dadurch ist eine Geräuschentwicklung unterbunden. Die Sperrfunktion der Sperrklinke ist nicht beeinträchtigt. Denn es ist sichergestellt, daß die Sperrklinke eingreift, bevor die Transportklinke sie wesentlich rückwärts bewegt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Antriebseinrichtung in drei aufeinanderfolgenden Stellungen.
Eine Antriebseinrichtung eines Programmschaltwerks weist ein Antriebsrad (1) auf, dem eine Transportklinke (2) zugeordnet ist. Die Transportklinke (2) weist eine kreisförmige Öffnung (3) auf, in die ein Exzenterzapfen (4) eines Zahnrades (5) eingreift. Das Zahnrad (5) ist an einem Lagerstift (6) drehbar gelagert. Das Zahnrad (5) ist mittels eines nicht näher dargestellten Ritzels in Richtung des Pfeiles (P) zu drehen. Dabei bewegt der Zapfen (4) die Transportklinke (2) so, daß sie das Antriebsrad (1) um jeweils eine Zahnteilung (T) fortbewegt. Eine Zugfeder (7) greift an der Transportklinke (2) so an, daß deren Spitze (2′) die Tendenz hat, auf den Zahngrund (1′) des Antriebsrades (1) zu drücken.
Beim Ausführungsbeispiel ist an dem Lagerstift (6) eine Sperrklinke (8) gelagert. Die Sperrklinke (8) braucht jedoch nicht am Lagerstift (6) gelagert zu sein. Sie kann auch an einer anderen Stelle gelagert werden.
Auf die Sperrklinke (8) drückt eine Druckfeder (9) so, daß die Spitze (8′) der Sperrklinke (8) in Richtung des Zahngrundes (1′) gedrückt wird.
An der Transportklinke (2) ist ein Zapfen (10) angeordnet, dem ein Anschlagrand (11) der Sperrklinke (8) zugeordnet ist. Der Anschlagrand (11) ist an einer Ausnehmung (12) der Sperrklinke (8) ausgebildet und verläuft im Ausführungsbeispiel schräg zur Druckrichtung der Druckfeder (9).
In Fig. 1 ist die Transportklinke (2) kurz vor ihrem vorderen Umkehrpunkt (V) gezeigt. Die Spitze (8′) steht über einer Zahnlücke, kann jedoch trotz der Wirkung der Druckfeder (9) nicht in diese einfallen, da sie mit ihrem Anschlagrand (11) am Zapfen (10) anliegt.
Bei der weiteren Drehung des Exzenterzapfens (4) über den Punkt A hinaus in Richtung des Pfeiles (P) gelangt die Transportklinke (2) in Richtung der Vorbewegung (H) an den vorderen Umkehrpunkt (V) (vgl. Fig. 2). Dabei bewegt sich die Transportklinke (2) im Bereich des Exzenterzapfens (4) in Richtung des Pfeiles (D) zum Punkt B zum Antriebsrad (1) hin. Dadurch hat der Zapfen (10) die Tendenz, sich vom Anschlagrand (11) wegzubewegen. Der Anschlagrand (11) bleibt jedoch am Zapfen (10) in Anlage, da ihn die Druckfeder (9) nachdrückt. Die Spitze (8′) der Sperrklinke (8) greift jetzt etwa in halbe Tiefe zwischen zwei Zähne des Antriebsrades (1).
Bei der weiteren Drehung des Exzenterzapfens (4) zum Punkt c in Richtung des Pfeiles (D) wird durch die Bewegung der Transportklinke (2) der Zapfen (10) weiter in Richtung des Pfeiles (F) relativ zum Anschlagrand (11) bewegt, so daß sich nun die Spitze (8′) auf den Zahngrund (1′) sanft aufsetzt (vgl. Fig. 3). Die Sperrklinke (8) hat in dieser Stellung die Sperrfunktion übernommen, so daß sich das Antriebsrad (1) nicht zurückbewegen kann. Bei der weiteren Bewegung des exzentrischen Zapfens (4) wird die Transportklinke (2) zurückbewegt, wobei sie den Zahngrund (1′) verläßt. Der Zapfen (10) entfernt sich vom Anschlagrand (11) in Richtung des Pfeiles (E). Er trifft erst wieder bei der nachfolgenden Vorbewegung der Transportklinke (2) auf den Anschlagrand (11), wobei er das Abheben der Spitze (8′) der Sperrklinke (8) vom Zahngrund (1′) unterstützen kann, wenn die Spitze (2′) der Transportklinke (2) in die nächste Zahnlücke greift.

Claims (5)

1. Antriebseinrichtung eines Programmschaltwerks mit einer Transportklinke, die mittels eines Exzenters ein Antriebsrad schrittweise antreibt, und mit einer Sperrklinke, die das Antriebsrad bei der Rückbewegung der Transportklinke arretiert, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (8) mit der Transportklinke (2) so gekoppelt ist, daß die Transportklinke (2) die Sperrklinke (8) im Anschluß an die Vorbewegung der Transportklinke (2) am Anfang deren Rückbewegung auf einen Zahngrund (1′) des Antriebsrades (1) absenkt.
2. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, bei der die Sperrklinke (8) mit einer Feder (9) belastet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Absenken der Sperrklinke (8) langsam erfolgt.
3. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlagrand (11) der Sperrklinke (8) die Bewegung der Transportklinke (2) abtastet.
4. Antriebseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zapfen (10) bei der Vorbewegung der Transportklinke (2) am Anschlagrand (11) zur Anlage kommt und sich bei der Rückbewegung von dem Anschlagrand (11) entfernt.
5. Antriebseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (10) bei der Vorbewegung der Transportklinke (2) die Sperrklinke (8) vom Zahngrund (1′) abhebt.
DE19863608367 1986-03-13 1986-03-13 Antriebseinrichtung eines programmschaltwerks Granted DE3608367A1 (de)

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FR8702997A FR2595839B1 (fr) 1986-03-13 1987-03-05 Dispositif d'entrainement d'un mecanisme a programme
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IT1216906B (it) 1990-03-14
FR2595839A1 (fr) 1987-09-18
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