DE360712C - Brennstoff-Einspritzvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Brennstoff-Einspritzvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE360712C
DE360712C DEK78327D DEK0078327D DE360712C DE 360712 C DE360712 C DE 360712C DE K78327 D DEK78327 D DE K78327D DE K0078327 D DEK0078327 D DE K0078327D DE 360712 C DE360712 C DE 360712C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M67/00Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type
    • F02M67/14Apparatus in which fuel-injection is effected by means of high-pressure gas, the gas carrying the fuel into working cylinders of the engine, e.g. air-injection type characterised by provisions for injecting different fuels, e.g. main fuel and readily self-igniting starting fuel

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
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Description

  • Brennstoff-Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. Bei der Brennstoff-Einspritzvorrichtung des Hauptpatents befinden sich der Betriebsbrennstoff und die Einspritzdruckluft in zwei durch eine Hülse voneinander getrennten konzentrischen Ringräumen, deren Abläufe zusammenfallen. Der Raum für den Betriebsbrennstoff ist erheblich größer gemacht als die Einlagerung des Brennstoffes an sich erfordert und bildet einen innerhalb der Einspritzvorrichtung liegenden, gegen die Einspritzdruckluft abgedichteten Druckwindkessel. Der Luftinhalt dieses Windkessels, der bei geschlossenem Ventil den Druck der Einspritzluft annimmt, entspannt sich beire Öffnen des Nadelventils und drückt den Betriebshrennstoff in den Strom der Einspritzluft hinein.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun eine weitere Ausgestaltung dieser Einspritzvcrrichtung, und zwar für solche Maschinen, welche bei normalere Betriebe mit Schweröl fahren und zu Beginn des Betriebes einen leicht zündlichenBetriebsstoff (Zündöl) verwenden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Einspritzvorrichtung unter Anlehnung an die Abb. z des Hauptpatents dargestellt.
  • In dem Ventileinsatz A befindet sich eine Hülse B, welche derart gestaltet ist, daß sie zwischen sich und der Ventilnadel C einen Ringraum Fund zwischen sich und der Wand des Ventileinsatzes A Ringräume D und G freiläßt. Die Ringräume D und F stehen durch Bohrungen E miteinander in Verbindung. Der mittlere .breitere Teil der Hülse B ist durch einen Packungsring H -luftdicht gegen die Wand des Ventileinsatzes A abgedichtet. Der untere Teil der Hülse B ist zu einem Konus bi ausgestaltet, der zwischen sich und der Ventilnadel einen. durch schmale Längsrippen unterteilten Ringspalt J und zwischen sich und dem Ventileinsatz A einen ebensolchen Ringspalt K freiläßt. Für die Zuführung des Brennstoffes ist in der Wand des Ventileinsatzes A ein Kanal L und für die Zuführung der Einspritzluft ein Kanal M vorgesehen.
  • Der Erfindung gemäß ist außerdem eine Zuleitung N für den Zündbrennstoff vorgesehen, welche durch die Hülse B hindurchgeführt ist und in dem Ringraum F für die Einspritzluft mündet.
  • Bezüglich des Betriebsbrennstoffes entspricht die Wirkungsweise der beschriebenen Einspritzvorrichtung der im Hauptpatent gegebenen Erläuterung, d. h. der Betriebsbrennstoff wird beim Öffnen des Nadelventils durch die Windkesselluft, die bei geschlossenem Ventil den Druck der Einspritzluft besitzt, sich aber beim Öffnen des Ventils rasch entspannt, mit einer sich verzögernden Geschwin-,ligkeit durch den als Zerstäuber wirkenden Dingspalt K hindurch in den Strom der Einspritzluft hineingedrückt. Der Zündbrennstoff wird dagegen von der mit großer Geschwindigkeit ausströmenden Einspritzluft erfaßt, im Ringspalt l zerstäubt und in den Z@>linder gerissen. Infolge der verschiedenen Luftgeschwindigkeiten der Einspritzdruckluft und der Windkesselluft wird der Zündbrennstoff vor dem Betriebsbrennstoff in den Zylinder gelangen und die Zündung sicher einleiten. Damit ist zugleich die Vorbedingung für ein zuverlässiges Ingangsetzen des Motors und für ein einwandfreies Arbeiten desselben mit Schweröl nach Abstellen des Zündöles erfüllt.
  • Um die richtige Voreilung des Zündbrennstoffes gegenüber dem Betriebsbrennstoffe zu ermitteln, könnte bei Erstausführungen der neuen Einspritzvorrichtung zweckmäßig zunächst eine Düse nach Abb. 2 des Hauptpatents zugrunde gelegt werden, bei welcher sich das Fassungsvermögen des Windkesselraumes und damit auch die Geschwindigkeit des Hauptbrennstoffes gegenüber dem Zündbrennstoff in einfacher Weise regeln läßt.
  • Die gegenseitige Anordnung der Ringräume G und F könnte ohne Schwierigkeit auch umgekehrt -werden, derart, daß der Windkessel und der Betriebsbrennstoff innerhalb der Hülse B zu liegen kommen und der Raum für die Einspritzdruckluft und für den Zündbrennstoff außerhalb derselben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCIC: Brennstoff - Einspritzvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen nach Patent 36o547 bei welcher der Betriebsbrennstoff und die Einspritzdruckluft sich in zwei durch eine Hülse voneinander getrennten konzentrischen Ringräumen befinden, deren Abläufe zusammenfallen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ringraum für die Einspritzdruckluft ein Kanal (N) für die Zufuhr eines zweiten Brennstoffes (Zündbrennstoffes) mündet.
DEK78327D 1921-07-06 1921-07-06 Brennstoff-Einspritzvorrichtung fuer Verbrennungskraftmaschinen Expired DE360712C (de)

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