DE360707C - An einer Reissfeder loesbar zu befestigender Fluessigkeitsbehaelter - Google Patents

An einer Reissfeder loesbar zu befestigender Fluessigkeitsbehaelter

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DE360707C
DE360707C DEC30899D DEC0030899D DE360707C DE 360707 C DE360707 C DE 360707C DE C30899 D DEC30899 D DE C30899D DE C0030899 D DEC0030899 D DE C0030899D DE 360707 C DE360707 C DE 360707C
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    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
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Description

  • An einer Reißfeder lösbar zu befestigender Flüssigkeitsbehälter. Bei Füllreißfedern ist es bekannt, den Flüssigkeitsbehälter mit einem Gummiball luftdicht abzuschließen, so daß durch Druck auf den Ball der Austritt von Flüssigkeit zwischen die Reißfederschenkel bewirkt werden kann. Es sind auch schon Füllziehfedern in Vorschlag gebracht worden, bei denen zur Aufnahme der Tusche ein elastisches, im hohlen Griff der Ziehfeder untergebrachtes Gefäß dient, aus welchem die Tusche mittels einer dem Griff entlang schiebbaren Druckvorrichtung herausgepreßt wird. Ferner ist es nicht neu, den Flüssigkeitsbehälter neben den Schenkeln der Ziehfeder an dieser lösbar zu befestigen. Diesen bekannten Füllreißfedern gegenüber rnterscheidet sich die vorliegende gemäß der Erfindung dadurch, daß der Reißfedergriff um einen senkrechten Zapfen drehbar ist und einen oder mehr seitwärts vorstehende Teile trägt, die bei jeder Umdrehung des Griffes auf den Gummiball des in bekannter Weise seitlich an der Ziehfeder angeordneten Flüssigkeitsbehälters vorübergehend einen Druck ausüben, und dadurch das Nachfüllen der Ziehfeiler bewirken. Beim Ziehen von Kreisen mit der an einem Stangenzirkel angebrachten Reißfeder findet die Speisung derselben bei jeder Kreislinie ein oder mehrere Male selbsttätig statt. Die hervorstehenden Teile sind mit Vorteil als Rolle bekannter Art ausgebildet, deren Achse parallel zum Griff der Reißfeder liegt. Bei Anordnung von mehreren starren Flügeln -hat es sich als vorteilhaft erwiesen, im Bereich derselben am Halter dcs Flüssigkeitsbehälters einen Hebel anzubringen, welcher am Gummiball des Flüssigkeitsbehälters dauernd anliegt und bei Betätigung durch einen der Flügel auf den Gummiball einen Druck ausübt.
  • Auf der Zeichnung, die zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darstellt, ist Abb. i ein senkrechter Schnitt durch das eine derselben, Abb. 2 eine Seitenansicht hierzu, wobei der obere Teil der Reißfeder weggenommen ist, und Abb. 3 ein Schnitt nach Linie III-III der Abb. i, Abb. q. ist ein gleicher wagerechter Schnitt durch die zweite Ausführungsform, und Abb.5 veranschaulicht die Wirkungsweise beim Ziehen von großen Kreisen mittels einer an einen Stangenzirkel gesteckten Reißfeder, die mit der Füllvorrichtung nach der zweiten Ausführungsform ausgestattet ist, Abb. 6 zeigt ein Hilfsmittel zur Befestigung der Vorrichtung an einer Reißfeder.
  • Von seitwärts ist über den Kopf der Reißfeder i ein Bügel 2 gesteckt (Abb. 6), welcher mittels einer Klemmschraube 3 festgeklemmt ist. Der Bügel 2 ist an seinem Steg mit einem Ausschnitt q. versehen, in den ein Haken 5 eingeführt ist, welcher an der einen Hälfte eines zweiteiligen, becherförmigen Halters 6 festgemacht ist. Die beiden Hälften desselben sind durch das Scharnier 7 miteinander verbunden, so daß sie um dieses auseinandergeklappt werden können, zwecks Einsetzens eines röhrenförmigen Flüssigkeitsbehälters 8 in aufrechter Stellung. Der Behälter besitzt an seinem unteren Ende ein nach unten durch ein Loch g des Halterbodens tretendes, seitwärts gekrümmtes Auslaufröhrchen io, das mit seinem unteren, seitwärts offenen Ende zwischen die beiden Reißfederschenkel ragt, so daß die Mündung nahezu den einen Schenkel berührt. An seinem oberen Ende ist der Flüssigkeitsbehälter mittels eines Gummihütchens ii luftdiclit verschlossen. Über dieses und den oberen Endteil des Halters 6 ist eine Schutzkappe i2 gesteckt, welche den Halter geschlossen hält. In der Seitenwandung der Schutzkappe 12 ist unten für den Durchtritt des Hakens 5 ein Ausschnitt 13 und oben zum Einführen einer Druckrolle 14 ein wagerechtes Langloch 15 angebracht. Die Druckrolle 14 ist am unteren Ende eines längsdurchbohrten Griffes 16 zwischen zwei von ihm seitwärts abstehenden Lappen 17 um eine senkrechte Achse 18 drehbar gelagert. Der Griff 16 ist auf den über den Reißfederhalter i9 nach oben hinausragenden Endteil des Befestigungszapfens zo der Reißfeder gestülpt, so daß er um den Zapfen drehbar ist. Beim Drehen des Griffes 16 kommt die Druckrolle 14 mit dem Gummihütchen ii in Berührung und übt auf dieses einen Druck aus, durch welchen bewirkt wird, daß ein Tropfen Flüssigkeit z. B. Tusche aus dem Röhrchen io ausfließt zwischen die Reißfederschenkel. Durch mehrmaliges Drehen des Griffes, welcher statt mit nur einer, mit mehr, z. B. zwei oder drei Druckrollen versehen sein kann, wird die Reißfeder mit Tusche gefüllt. Zeigt sich beim Ziehen einer Linie, daß zu wenig Tusche in der Reißfeder enthalten ist, um die Linie fertig ziehen zu können, so genügt es, während d, s Ziehens den Griff so zu drehen, daß die Druckrolle am Gummihütchen vorbeirollend auf dasselbe einen Druck ausübt, worauf ein Tropfen Tusche in- die Reißfeder ausfließt. Man hat deshalb nicht nötig, zwecks Nachfüllens der Reißfeder die Arbeit zu unterbrechen und an der angefangenen Linie anzusetzen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.4 und 5 hat der Griff 16 statt einer oder mehrerer Druckrollen vier starre Flügel 21, die. beim Drehen des Griffes um den Reißfcderbefestigungszapfen nacheinander auf den kurzen Arm 22 eines zweiarmigen Hebels 22, 23 wirken, welcher das Gummihütchen ii.mit seinem längeren Arm teilweise umfaßt und auf dasselbe einen Druck ausübt, wenn einer der Flügel 21 am Arm 22 vorbeistreift. Damit das Gummihütchen nicht ausweichen kann, ist an der feststehenden, an der einen Hälfte des Halters 6 angebrachten Achse 24 des Hebels 22, 23 ein Arm 25 unbeweglich befestigt, welcher das Gummihütchen auf der dem Hebelarm 23 gegenüberliegenden Seite teilweise umfaßt. Beim Ziehen einer großen Kreislinie mittels einer an einem Stangenzirkel angebrachten Reißfeder, die mit einer Füllvorrichtung nach dieser Ausführungsform ausgerüstet ist, dreht sich der Griff um den Reißfederbefestigungszapfen, so daß die vier Flügel a, b, c, d des Griffes wie in Abb. 5 schematisch dargestellt ist, nach j e einem Viertelkreis am Arm 22 anstoßen und jedesmal das Herausfließen eines Tropfens Tusche in die Reißfeder veranlassen. Sollte das Nachfließen von Tusche zu stark oder zu schwach sein, so kann durch entsprechendes Drehen des Griffes die Betätigung der Füllvorrichtung ausgesetzt oder vermehrt werden.
  • Um das Ausfließen von Tusche aus dem Ausflußröhrchen io oder das Eintrocknen von Tusche in demselben bei Nichtgebrauch der Füllvorrichtung zu verhindern, ist es zweckmäßig, die Mündung des Ausflußröhrchens in üblicher Weise z. B. mittels einer mit Reinigungsnadel versehenen Abschlußkappe zu verschließen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. An einer Reißfeder lösbar zu befestigenderFlüssigkeitsbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Reißfedergriff (i6) um einen senkrechten Zapfen (2o) drehbar ist und einen oder mehr seitwärts vorstehende Teile (i4, 21) trägt, die bei jeder Umdrehung des Griffes um den Zapfen auf das Gummihütchen (ii) des Flüssigkeitsbehälters (8) einen Druck ausüben, wodurch die Reißfeder nachgefüllt wird. z. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der vom drehbaren Griff (i6) seitwärts vorstehende Teil als eine um eine zur Längsachse des Griffes parallele Achse (i8) drehbare Rolle (i4) gebildet ist. 3. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am drehbaren Griff (i6) mehrere starre Flügel (2i) angebracht sind, die beim Drehen des Griffes (i6) nacheinander auf einen das Gummihütchen (ii) des Flüssigkeitsbehälters umfassenden Hebel (22, 23) wirken und infolgedessen auf das Gummihütchen (ri) einen Druck ausüben.
DEC30899D 1920-07-17 1921-07-17 An einer Reissfeder loesbar zu befestigender Fluessigkeitsbehaelter Expired DE360707C (de)

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