DE3607034A1 - Numerische steuervorrichtung fuer eine schleifmaschine - Google Patents
Numerische steuervorrichtung fuer eine schleifmaschineInfo
- Publication number
- DE3607034A1 DE3607034A1 DE19863607034 DE3607034A DE3607034A1 DE 3607034 A1 DE3607034 A1 DE 3607034A1 DE 19863607034 DE19863607034 DE 19863607034 DE 3607034 A DE3607034 A DE 3607034A DE 3607034 A1 DE3607034 A1 DE 3607034A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- grinding
- dressing
- conical
- workpiece
- grinding wheel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 14
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 10
- 238000013500 data storage Methods 0.000 description 4
- 101150104968 NDA2 gene Proteins 0.000 description 3
- 230000003746 surface roughness Effects 0.000 description 3
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 2
- 102100033836 Probable G-protein coupled receptor 139 Human genes 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000013479 data entry Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B5/00—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
- B24B5/02—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work
- B24B5/14—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centres or chucks for holding work for grinding conical surfaces, e.g. of centres
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B49/00—Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation
- B24B49/18—Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation taking regard of the presence of dressing tools
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q15/00—Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B19/00—Programme-control systems
- G05B19/02—Programme-control systems electric
- G05B19/18—Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
- G05B19/182—Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by the machine tool function, e.g. thread cutting, cam making, tool direction control
- G05B19/184—Generation of cam-like surfaces
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B2219/00—Program-control systems
- G05B2219/30—Nc systems
- G05B2219/36—Nc in input of data, input key till input tape
- G05B2219/36513—Select out of a plurality of programs, patterns
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B2219/00—Program-control systems
- G05B2219/30—Nc systems
- G05B2219/45—Nc applications
- G05B2219/45159—Dressing, sharpening, trueing tool
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Human Computer Interaction (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
- Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
- Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
Description
Numerische Steuervorrichtung für eine
Schleifmaschine
Schleifmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine numerische Steuervorrichtung für eine Schleifmaschine, die in der Lage
ist, einen konischen Abschnitt eines Werkstücks zusammen mit einem nicht-konischen Abschnitt zu schleifen.
Im allgemeinen wird ein zylindrischer Abschnitt eines Werkstücks geschliffen, indem die Schleiffläche, die
an der Umfangsfläche einer Schleifscheibe ausgebildet ist, parallel zu einer Drehachse des Werkstücks angeordnet
ist. Um einen konischen Abschnitt eines Werkstücks
mit hoher Genauigkeit und geringer Oberflächenrauhigkeit zu schleifen, ist es notwendig, an der
Schleifscheibe eine konische Schleiffläche auszubilden,
die parallel zu einer Oberfläche des zu schleifenden konischen Abschnitts des Werkstücks angeordnet ist,
Dresdner Ban« (München) KIo 3939 hii
»i·1 Ban* Vimchenj Kt.. .r'
mc 5"." -_· HOt
E/ 15
oder stattdessen einen Arbeitstisch, der das Werkstück in horizontaler Ebene hält, so zu schwenken, daß der
konische Abschnitt des Werkstückes parallel zu der zylindrischen Umfangsoberflache der Schleifscheibe steht.
5
5
Mit einer herkömmlichen numerischen Steuervorrichtung für eine Schleifmaschine ist es beim Schleifen eines
Werkstücks, an dem ein konischer und ein nicht-konischer Abschnitt geschliffen werden müssen, nicht möglich,
den konischen und den nicht-konischen Abschnitt selbstätig und aufeinanderfolgend zu schleifen, da eine solche
numerische Steuervorrichtung nicht in der Lage ist, einen Abrichtvorgang zur Ausbildung einer konischen
Schleiffläche an der Schleifscheibe zwischen den aufeinanderfolgenden
Schleifvorgängen an dem Werkstück in Gang zu setzen.
Wenn solche Werkstücke in großer Stückzahl zu schleifen sind, werden deshalb die nicht-konischen Abschnitte
des Werkstückes zuerst geschliffen. Dann wird mit Hilfe eines Abrichtteils in einem Randbereich der Schleifscheibe
eine konische Schleiffläche ausgebildet oder stattdessen der Arbeitstisch so geschwenkt, daß die
konische Oberfläche des Werkstückes parallel zu der zylindrischen Oberfläche der Schleifscheibe angeordnet
ist. Anschließend werden die konischen Abschnitte des Werkstückes geschliffen, dessen - nicht-konischen Abschnitte
schon vorher geschliffen wurden.
Bei einer herkömmlichen Schleifmaschine mit einer numerischen Steuervorrichtung ist es deshalb notwendig,
jedes Werkstück nach dem Schleifen seines nicht-konischen Abschnittes aus der Maschine herauszunehmen, die
Maschine dann zum Schleifen eines konischen Abschnittes einzurichten und jedes Werkstück einzeln zum Schlei-
-δι fen des konischen Abschnittes nacheinander in die Maschine
einzuspannen, was einen erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand beim Schleifvorgang zur Folge hat.
A 5 Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine verbesserte
numerische Steuervorrichtung vorzusehen, bei der konische und nicht-konische Abschnitte eines Werkstücks
aufeinanderfolgend ohne manuellen Eingriff mit hoher Genauigkeit und geringer Oberflächenrauhigkeit geschliffen
werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die numerischen Steuervorrichtungen gemäß den Patentansprüchen 1, 3
> 4 und 6 gelöst.
15
Erfindungsgemäß wird eine numerische Steuervorrichtung
zur Steuerung einer Schleifmaschine, die einen Arbeitstisch zur Lagerung eines Werkstücks, an dem konische
und nicht-konische Abschnitte mittels einer Schleifscheibe geschliffen werden sollen, und eine Abrichtvorrichtung
zum Abrichten der Schleifscheibe, so daß an dieser eine gewünschte Schleiffläche gebildet wird,
aufweist. Die numerische Steuervorrichtung weist erste und zweite Speichervorrichtungen zur Speicherung erster
und zweiter Abrichtprogramme auf, die jeweils erste und zweite Relativbewegungen zwischen der Abrichtvorrichtung
und der Schleifscheibe definieren, um an der Schleifscheibe eine konische Schleiffläche und eine
nicht-konische Schleiffläche auszubilden. Das erste
Abrichtprogramm wird vor dem Schleifen des konischen Abschnittes des Werkstückes und das zweite Abrichtprogramm
nach dem Schleifen des konischen Abschnittes des Werkstückes ausgeführt.
Weitere Ziele, Anwendungen und Vorteile der Erfindung
werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen vollständig
ersichtlich.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen numerischen Steuervorrichtung mit einem schematischen
Grundriß einer durch diese gesteuerten zylindrischen Schleifmaschine;
Fig. 2(a) und 2(b) sind schematische Skizzen zur Veranschaulichung
zwei Schleifzyklen;
Fig. 3(a) und 3(b) sind schematische Skizzen zweier Schleifscheibenabrichtzyklen;
15
15
Fig. 4 zeigt eine Übersicht über die Belegung eines Speichers 22 aus Fig. 1;
Fig. 5 ist ein Flußdiagramm des Systemprogramms, das von der in Fig. 1 gezeigten Zentraleinheit 21 während
des Steuerns des Schleifvorganges der Schleifmaschine ausgeführt wird; und
Fig. 6(a) und 6(b) sind Übersichten über erfindungsgemäße Verfahrensschritte beim Schleifen eines Werkstücks.
In den Zeichnungen werden für identische oder entsprechende Teile jeweils die gleichen Bezugszeichen verwendet.
Gemäß Figur 1 weist eine Schleifmaschine M ein Bett 10 auf, auf dem ein Arbeitstisch 11 und ein Scheibenkopf
bzw. Spindelkopf 12 angebracht sind, so daß sie entlang der senkrecht zueinander angeordneten Achsen
Z bzw. X verschiebbar sind. Entsprechende Servomotoren 15, 16 sind antriebsmäßig mit dem Arbeitstisch 11 und
dem Scheibenkopf 12 über Vorschubspindeln 13, 14 und
-ΙΟΙ Muttern (nicht dargestellt) verbunden. Ein Aufspannkopf
17 und hinteres Lager 18, die ein Werkstück W zwischen sich drehbar halten, sind am Arbeitstisch 11 befestigt.
Ein Schleifscheibe G ist drehbar am Scheibenkopf 12 angebracht.
Eine Abrichtvorrichtung weist ein Abrichtteil 19 auf, das am hinteren Lager l8 befestigt ist. Das Abrichtteil
19 kann die Schleifscheibe G so abrichten, daß sie an ihrer Umfangsfläche eine gewünschte Schleifoberfläche
bildet, wenn der Arbeitstisch 11 und der Scheibenkopf 12 mittels der numerisch gesteuerten Servomotoren I5,
16 relativ zueinander bewegt werden.
Ein computerisiertes bzw. rechnergestütztes numerisches Steuergerät 20 weist eine Zentraleinheit 21 (im folgenden
kurz CPU genannt), einen Speicher 22 und Schnittstellen 23, 2h auf. Eine Tastatur 25 zur Dateneingabe
ist mit der Schnittstelle 23 verbunden und die Servomotorantriebseinheiten
28, 29 sind mit der Schnittstelle 24 gekoppelt.
In den Speicher 22 ist ein Systemprogramm eingegeben, das mittels des CPU 21 ausgeführt wird, so daß der Betrieb
der Schleifmaschine M über z. B. die Steuerung der Verteilung der Impulse an die Servomotorantriebseinheiten
28, 29 gesteuert wird·. Zusätzlich sind im Speicher 22 numerische Steuerprogramme GPRGl-GPRGn zur
Durchführung der entsprechenden Schleifzyklen, wie sie
in den Figuren 2(a) und 2(b) dargestellt sind, und Abrichtprogramme DPRGl-DPRGn zur Durchführung von Abrichtzyklen,
wie sie in den Figuren 3(a) und 3(b) dargestellt sind, gespeichert.
Die Figur 2(a) zeigt einen Einstechschleifzyklus, wobei
- li -
die Schleifscheibe G mittels gleichzeitiger Impulsverteilung zu den Antriebseinheiten 28 und 29 entlang eines
Weges, der im spitzen Winkel zu der Achse Z verläuft,
bewegt wird, so daß eine Betriebsart des Grobschleifens und eine anschließende Betriebsart des Fertigschleifens
sowohl an einem zylindrischen Abschnitt Wa als auch an einem Schulterabschnitt Wc eines Werkstückes W gemäß
Figur 6(a) durchgeführt wird. Figur 2(b) zeigt einen Zyklus zum konischen Schleifen, wobei die Schleifscheibe
G relativ zum Werkstück W entlang eines schrägen, seitwärts gerichteten Weges hin- und herbewegt wird, so
daß ein konischer Abschnitt Wb des Werkstückes W gemäß den Figuren 6(a), 6(b) geschliffen wird. Der Vorschub
der Schleifscheibe G in Richtung des Werkstückes W an einem seitlichen Endes jedes schrägen, seitwärts gerichteten
Weges ist in der Betriebsart des Grobschleifens beim Zyklus zum konischen Schleifen größer als in der
Betriebsart des Fertigschleifens.
Figur 3(a) zeigt beispielhaft einen Typ eines ersten
Abrichtzyklus DCl zur Bildung einer ersten Schleiffläche mit einer zylindrischen Schleiffläche Ga, einer Schulterschleiffläche
Gb und einer konischen Schleiffläche Gd, die in einem Randbereich zwischen den beiden
Flächen Ga und Gb ausgebildet ist. Figur 3(b) zeigt einen Typ eines zweiten Abrichtzyklus DC2 zur Bildung
einer zweiten Schleiffläche auf der Umfangsflache der
Schleifscheibe G mit einer zylindrischen Schleiffläche Ga, die parallel zu der Drehachse des Werkstückes W
verläuft, einer Schulterschleiffläche Gb, die senkrecht zu der zylindrischen Schleiffläche Ga verläuft, und
einer bogenförmigen Schleiffläche Gc, die zwischen der zylindrischen Schleiffläche Ga und der Schulterschleiffläche
Gb angeordnet ist. Der erste Abrichtzyklus ist nun festgelegt als ein Abrichtzyklus, der vor der Be-
triebsart des Fertigschleifens durchgeführt werden sollte, und der zweite Abrichtzyklus ist als ein Abrichtzyklus
festgelegt, der nach der Betriebsart des Fertigschleifens durchgeführt werden sollte.
5
Der Speicher 22 beinhaltet Bereiche NDAl-NDAn zur Speicherung numerischer Daten, wie in Figur 4 zu sehen ist,
worin numerische Daten NDl-NDn entsprechend den Abmessungen, mit denen die verschiedenen Abschnitte des Werk-Stückes
W geschliffen werden sollen, gespeichert sind und während des SchleifVorganges verwendet werden. Die
Daten über die Vorschubstrecken und die Vorschubgeschwindigkeiten, die Quervorschubstrecken usw. in den
jeweiligen Schleifzyklen werden in entsprechenden Bereichen zur Speicherung numerischer Daten NDAl-NDAn mittels
der Tastatur 25 eingegeben. Zusätzlich sind in den entsprechenden
Bereichen zur Speicherung numerischer Daten NDAl-NDAn Daten gespeichert, von denen ein Wert den
Typ des Schleifzyklus bezeichnet, ein Wert anzeigt, ob ein erster Abrichtzyklus durchgeführt werden soll
oder nicht, ein Wert den Typ des ersten Abrichtzyklus bezeichnet, ein Wert anzeigt, ob ein zweiter Abrichtzyklus
durchgeführt werden soll oder nicht und ein Wert den Typ des zweiten Abrichtzyklus bezeichnet.
Ein Code COO steht für die Wahl unter den Schleifzyklen,
so daß ein Wert in dem dem Code COO entsprechenden Feld anzeigt, welcher Schleifzyklustyp durchgeführt werden
soll. Die Codes COl bzw. C03 stehen für die Durchführung des ersten und des zweiten Abrichtzyklus. Die Werte
"0" und "1" in den den Codes COl und C03 entsprechenden Feldern bezeichnen die Nichtnotwendigkeit bzw. die Notwendigkeit
der Durchführung des ersten und zweiten Abrichtzyklus. Die Codes C02 bzw. C04 stehen für eine
Wahl zwischen dem ersten und dem zweiten Abrichtzyklus,
so daß die Werte in den dem Code C02 bzw. C04 entsprechenden
Feldern den Typ des ersten bzw. zweiten Abrichtzyklus anzeigt, der durchgeführt werden soll. Die Codes
CO5-CO8 stehen für die Abmessungen eines Werkstücks,
so daß die Werte in den den Codes CO5-CO8 entsprechenden
Feldern die Abmessungen der charakteristischen Abschnitten eines fertigen Werkstücks W anzeigen. Des weiteren
werden die Daten der Abmessungen der Schleifoberflächen der Schleifscheibe G, die Vorschubgeschwindigkeit und
so weiter, die zur Durchführung des ersten und zweiten Zyklus erforderlich sind, mittels der Tastatur 25 in
andere Datenbereiche des Speichers 22 eingegeben. Z.B. werden die Daten, die die Relativbewegung zwischen der
Abrichtvorrichtung und dem Scheibenkopf 12 bestimmen, so daß in dem ersten Abrichtzyklus DCl, der in Figur
3(a) dargestellt ist, eine konische Schleiffläche Gd
gebildet wird, so festgesetzt, daß die Neigung einer konischen Schleiffläche Gd der des seitwärts gerichteten
Weges der Schleifscheibe G relativ zum Werkstück W in dem Zyklus zum konischen Schleifen, wie in Figur 2(b)
dargestellt ist, entspricht.
Es wird nun ein Fall betrachtet, wie er in den Figuren 6(a) und 6(b) dargestellt ist, wobei die Schleifscheibe
G in dem zweiten Abrichtzyklus DC2 nach einer vorhergehenden Betriebsart des Fertigschleifens in dem Zyklus
zum konischen Schleifen mittels - des Abrichtteils 19 abgerichtet wird. Dann wird die Schleifscheibe G winklig
auf das Werkstück W geführt, um die Betriebsart des Grobschleifens und die anschließende Betriebsart des
Fertigschleifens des zylindrischen Abschnittes Wa und des schulterförmigen Abschnittes Wc in dem Einstechschleifzyklus
durchzuführen. Die Schleifscheibe G wird dann entlang des schrägen, seitswärts gerichteten Weges
bewegt, um so die Betriebsart des Grobschleifens des
konischen Abschnittes Wb durchzuführen. Anschließend
wird die Schleifscheibe G in dem ersten Abrichtzyklus DCl mittels des Abrichtteils 19 abgerichtet, so daß
auf ihrem Randabschnitt eine konische Schleiffläche Gd gebildet wird. Abschließend wird mittels der konischen
Schleiffläche Gd die Betriebsart des Fertigschleifens des konisches Abschnittes Wb durchgeführt.
In die Datenspeicherbereiche NDl und ND2 werden, wie in Figur 4 dargestellt ist, numerische Daten eingegeben.
Der Wert "1", der den Schleif zyklus, wie er in Figur 2(a) dargestellt ist, bezeichnet, wird in ein
dem Code COO entsprechendes Feld geschrieben und die Werte "0" und "0" werden in die jeweiligen, den Codes
COl und C03 entsprechenden Feldern des Datenspeicherbereichs NDAl, in dem die Daten zum Schleifen zylindrischer
und schulterförmiger Abschnitte Wa bzw. Wc gespeichert sind, beschrieben. Des weiteren wird in dem Datenspeicherbereich
NDA2, in dem die Daten zum Schleifen eines konischen Abschnittes Wb gespeichert sind, ein
Wert "2", der den Schleif zyklus, wie er in Figur 2(b) dargestellt ist, bezeichnet, in ein dem Code COO entsprechendes
Feld geschrieben und die Werte "1" und "1" werden in die jeweiligen, den Codes COl und C03 entsprechende
Felder geschrieben. Der Wert "1" in dem dem Code COl entsprechenden Feld besagt, daß der erste Abrichtzyklus
vor dem Fertigschleifen in dem Zyklus zum konischen Schleifen durchgeführt werden soll. Ein Wert "1",
der in ein dem Code C02 entsprechendes Feld geschrieben ist, besagt, daß der erste Abrichtzyklus DCl durchgeführt
werden soll. Der Wert "1" in dem dem Code C03 entsprechenden Feld besagt, daß der zweite Abrichtzyklus
nach der Betriebsart des Fertigschleifens des Zyklus
zum konischen Schleifen oder vor der Betriebsart des Grobschleifens in dem Einstechschleifzyklus Cür das
nächste Werkstück W durchgeführt werden soll. Ein Wert
"2" in einem dem Code C04 entsprechenden Feld besagt,
daß der zweite Abrichtzyklus DC2 durchgeführt werden soll.
5
5
Der Betriebsablauf des numerischen rechnergestützten Steuergerätes 20 wird im folgenden beschrieben. Wenn
der automatische Betrieb eingeleitet ist, führt die Zentraleinheit (CPU) 21 des numerischen Steuergerätes
20 die Verfahrensschritte, die in Figur 5 dargestellt sind, aus. Zu Beginn wird ein Schrittzähler auf den
Wert "1" (Schritt 100) gesetzt. Der Schrittzähler ist dem Speicher 22 zugeordnet, so daß seine Belegung die
Ordnungszahl des nächsten durchzuführenden Schleifzyklus angibt. Die Zahl "1", mit der der Schrittzähler belegt
ist, wird dann unter den Ordnungszahlen der Bereiche zur Speicherung numerischer Daten NDAl-NDAn herausgesucht,
um so das Vorhandensein eines durchzuführenden Schleifzyklus zu überprüfen (101). Die numerischen Daten
NDl, die in dem Bereich zur Speicherung numerischer Daten NDAl gespeichert sind, werden gemäß der Belegung
des Schrittzählers mit dem Wert "l"herausgesucht (103), um die späteren Verfahrensschritte unter Verwendung
der numerischen Daten NDl durchzuführen. Im Schritt
(104) wird der Arbeitstisch 11 in Längsrichtung gemäß den Vergleichsabmessungen des Werkstückes W, die im
Bereich zur Speicherung numerischer Daten NDAl gespeichert sind, indiziert. Wenn in dem dem Code COO entsprechenden
Feld der Wert "1" steht, wird das numerische Steuerprogramm GPRGl zur Durchführung des Einstechschleifzyklus
aus der Vielzahl an Programmen GPRGl-GPRGn herausgesucht (Schritt 105). Im Schritt (106)
wird das Grobschleifen innerhalb des Einstechschleifzyklus an den zylindrischen und schulterförmigen Abschnitten
Wa, Wc des Werkstücks W durchgeführt. An-
■2607Q34
schließend wird ermittelt, ob die Durchführung des ersten Abrichtzyklus erforderlich ist oder nicht
(Schritt 107). Wenn in dem dem Code COl entsprechenden Feld der Wert "0" steht, wird der erste Abrichtzyklus
nicht durchgeführt. Dann wird anschließend das Fertigschleifen innerhalb des Einstechschleifzyklus durchgeführt
(Schritt 110). Der zweite Abrichtzyklus braucht ebenfalls nicht durchgeführt zu werden, wenn in dem
dem Code C03 entsprechenden Feld der Wert "0" steht. Anschließend wird der Schrittzähler erhöht, um den
nächsten Schleifzyklus durchzuführen.
Gemäß der Belegung des Schrittzählers mit dem Wert "2" werden nun die numerischen Daten ND2 herausgesucht,
die in dem Bereich zur Speicherung numerischer Daten NDA2 gespeichert sind. Der Arbeitstisch 11 wird in
Längsrichtung gemäß den numerischen Daten ND2 indiziert. Da in dem dem Code COO entsprechenden Feld der Wert
"2" steht, wird das numerische Steuerprogramm GPRG2
zur Durchführung des Zyklus zum konischen Schleifen herausgesucht. Das Grobschleifen innerhalb des Zyklus
zum konischen Schleifen wird an dem konischen Abschnitt Wb durchgeführt (Schritt IO6). Anschließend wird ermittelt,
ob die Durchführung des ersten Abrichtzyklus erforderlich ist oder nicht (107). Wenn in dem dem Code
COl entsprechenden Feld in dem Bereich zur Speicherung numerischer Daten NDA2 der Wert · "1" gespeichert ist,
ist die Durchführung des ersten Abrichtzyklus erforderlich. Wenn in dem dem Code C02 entsprechenden Feld
der Wert "1" steht, wird das Abrichtprogramm DPRGl zur Durchführung des Abrichtzyklus DCl, der in Figur 3(a)
dargestellt ist, aus der Vielzahl der Programme DPRGl-DPRGn herausgesucht (Schritt 108a) . Dann wird das Abrichtprogramm
DPRGl ausgeführt, so daß an der Umfangsfläche der Schleifscheibe G eine erste Schleiffläche
gebildet wird (Schritt 109a). In der vorliegenden Erfindung beträgt die Dicke Wg der Schleifscheibe G 75mm,
die konische Schleiffläche Gd weist in Längsrichtung
die Länge (1) = 3 mm und in Querrichtung die Höhe (h) = 0,125 mm auf. Wenn der Radius (r) der bogenförmigen
Schleiffläche Gc an der zweiten Schleiffläche, die in Figur 3(b) dargestellt ist, 1 mm beträgt, kann die Umfangsfläche
der Schleifscheibe von der zweiten Schleiffläche auf die erste Schleiffläche mittels eines einzigen
Abrichtlaufes des Abrichtteils 19 über die Schleifscheibe G geändert und mittels zweier Abrichtläufe umgekehrt
geändert werden.
Anschließend wird das Fertigschleifen innerhalb des Zyklus zum konischen Schleifen an dem konischen Abschnitt
Wb mittels der konischen Schleiffläche Gd mit großer Genauigkeit und geringer Oberflächerauhigkeit
durchgeführt. Es wird dann festgestellt, ob der zweite Abrichtzyklus durchgeführt werden soll oder nicht
(Schritt 111). Der Wert "1", der in dem dem Code C03 entsprechenden Feld gespeichert ist, zeigt an, daß die
Durchführung des zweiten Abrichtzyklus erforderlich ist. Wenn in dem dem Code C04 entsprechenden Feld der
Wert "2" gespeichert ist, wird das Abrichtprogramm DPRG2 zur Durchführung des zweiten Abrichtzyklus DC2 aus der
Vielzahl der Programme DPRGl-DPRGn herausgesucht (Schritt 112). Das Abrichtprogramm DPRG2 wird ausgeführt,
so daß die zweite Schleiffläche gebildet wird (Schritt 113). Nach dem Fertigschleifen innerhalb des
Zyklus zum konischen Schleifen wird folglich die zweite Schleiffläche mit einer zylindrischen Schleiffläche
Ga, einer schulterförmigen Schleiffläche Gb und einer
bogenförmigen Schleiffläche Gc an der Umfangsfläche der Schleifscheibe G ausgebildet. Der Schrittzähler
wird erhöht (Schritt 115) und es wird festgestellt,
1 ob ein Schleifzyklus, der eine Ordnungszahl aufweist,
die gleich dem Wert des Schrittzählers ist, existiert oder nicht. Ein NichtVorhandensein eines solchen
Schleifzyklus bedeutet den Abschluß des Schleifvorganges
am Werkstück W. Der Arbeitstisch 11 und der Scheibenkopf 12 kehren dann in ihre Ausgangslage zurück (Schritt
102) .
Obwohl in den oben beschriebenen Ausführungsbeispxelen der Scheibenkopf 12 entlang eines im rechten Winkel
zu der Drehachse des Werkstücks W verlaufenden Weges bewegt wird, kann die gleiche Wirkung erzielt werden,
indem der Scheibenkopf 12 entlang eines im spitzen Winkel zu der Drehachse des Werkstücks W verlaufenden Weges
bewegt wird.
Des weiteren kann das erste Abrichtprogramm zur Ausbildung der konischen Schleiffläche Gd an der Schleifscheibe
G vor dem Grobschleifen an dem konischen Abschnitt des Werkstückes W ausgeführt werden.
Falls es erforderlich sein sollte, kann das Abrichtteil 19 an einer Führung, die entlang entsprechender, senkrecht
zueinander angeordneter Achsen bewegbar an dem Scheibenkopf 12 befestigt ist, angebracht werden.
Vorstehend sind nur einige Ausführungsbeispiele der
Erfindung erläutert worden. Es liegt jedoch für den
Fachmann auf der Hand, daß zahlreiche Änderungen und
Abwandlungen ausführbar sind, ohne den Rahmen und den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen.
Eine numerische Steuervorrichtung steuert eine Schleifmaschine mit einem Arbeitstisch zur Lagerung eines Werk-Stücks,
einer Schleifscheibe und einer Abrichtvorrich-
■3:607:O34
tung zum Abrichten der Schleifscheibe. An dem Werkstück sollen konischen und nicht-konische Abschnitte geschliffen
werden. Die numerische Steuervorrichtung weist erste und zweite Speichervorrichtungen zur Speicherung von
ersten und zweiten Abrichtprogrammen auf, die jeweils erste und zweite Relativbewegungen zwischen der Abrichtvorrichtung
und der Schleifscheibe festlegen, um eine konische und eine nicht-konische Schleiffläche an der
Schleifscheibe auszubilden. Die numerische Steuervorrichtung führt das erste Abrichtprogramm vor dem Schleifen
des konischen Abschnitts an dem Werkstück und das zweite Abrichtprogramm nach dem Schleifen des konischen
Abschnitts aus.
ι ΊΟ:. - Leerseite -
Claims (7)
1. Numerische Steuervorrichtung zur Steuerung einer
Schleifmaschine mit einem Scheibenkopf zur drehbaren Lagerung einer Schleifscheibe, einem Arbeitstisch zur
drehbaren Lagerung eines Werkstücks mit zu schleifenden konischen und nicht-konischen Abschnitten, wobei der
Scheibenkopf und der Arbeitstisch zum Schleifen des Werkstücks mittels der Schleifscheibe relativ zueinander
bewegbar sind, und einer Abrichtvorrichtung, die zum Abrichten der Schleifscheibe relativ zu dem Scheibenkopf
so bewegbar ist, daß an der Umfangsflache der
Schleifscheibe eine gewünschte Schleiffläche gebildet
werden kann, wobei die numerische Steuervorrichtung gekennzeichnet ist
durch eine erste Speichervorrichtung zur Speicherung eines ersten Abrichtprogramms, das eine erste Relativbewegung
zwischen der Abrichtvorrichtung und dem Scheibenkopf (12) so definiert, um dadurch in einem
Bereich der Schleifscheibe (G), der parallel zu der Oberfläche des konischen Abschnitts des Werkstücks (W)
verläuft, eine konische Schleiffläche (Gd) zu bilden,
durch eine zweite Speichervorrichtung zur Speicherung eines zweites Abrichtprogramms, das eine zweite
Relativbewegung zwischen der Abrichtvorrichtung und dem Scheibenkopf (12) so definiert, um dadurch an der
Umfangsflache der Schleifscheibe (G) eine nicht-konische
Schleiffläche zu bilden,
durch erste Elemente zum Auswählen und Durchführen des ersten Abrichtprogramms vor einem Schleifvorgang
an dem konischen Abschnitt des Werkstücks (W) mittels der Schleifscheibe (G) und
durch zweite Elemente zum Auswählen und Durchführen des zweiten Abrichtprogrammes nach dem Schleifvorgang
an dem konischen Abschnitt.
2. Numerische Steuervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Abrichtprogramm
die erste Relativbewegung definiert, um die konische Schleiffläche (Gd) in einem Randbereich der Schleifscheibe
(G) auszubilden.
3- Numerische Steuervorrichtung zur Steuerung einer Schleifmaschine mit einem Scheibenkopf zur drehbaren
Lagerung einer Schleifscheibe, einem Arbeitstisch zur
drehbaren Lagerung eines Werkstücks mit zu schleifenden konischen und zylindrischen Abschnitten, wobei der
Scheibenkopf und der Arbeitstisch zum Schleifen des Werkstücks mittels der Schleifscheibe relativ zueinander
bewegbar sind, und einer Abrichtvorrichtung, die zum Abrichten der Schleifscheibe relativ zu dem Scheibenkopf
so bewegbar ist, daß an der Umfangsf lache der Schleifscheibe eine gewünschte Schleiffläche gebildet werden
kann, wobei die numerische Steuervorrichtung gekennzeichnet ist
durch eine erste Speichervorrichtung zur Speiche-
rung eines ersten Abrichtprogrammes, das eine erste Relativbewegung zwischen der Abrichtvorrichtung und
dem Scheibenkopf (12) so definiert, um dadurch in einem Randbereich der Schleifscheibe (G), der parallel zu
einer Oberfläche des konischen Abschnitts des Werkstücks (W) verläuft, eine konische Schleiffläche (Gd) zu bilden,
durch eine zweite Speichervorrichtung zur Speicherung eines zweiten Abrichtprogramms, das eine zweite
Relativbewegung zwischen der Abrichtvorrichtung und dem Scheibenkopf (12) so definiert, um dadurch an der
ümfangsflache der Schleifscheibe (G) eine zylindrische
Schleiffläche zu bilden, die parallel zu einer Drehachse
des Werkstücks (W) verläuft,
durch erste Elemente zum Auswählen und Durchführen des ersten Abrichtprogramms vor einem Schleifvorgang
an dem konischen Abschnitt des Werkstücks (W) mittels der Schleifscheibe (G) und
durch zweite Elemente zum Auswählen und Durchführen des zweiten Abrichtprogramms nach dem Schleifvorgang
an dem konischen Abschnitt.
4. Numerische Steuervorrichtung zur Steuerung einer Schleifmaschine mit einem Scheibenkopf zur drehbaren
Lagerung einer Schleifscheibe, einem Arbeitstisch zur drehbaren Lagerung eines Werkstückes mit zu schleifenden
konischen und nicht-konischen Abschnitten, ersten und zweiten Vorschubvorrichtungen, um den Scheibenkopf und
den Arbeitstisch entlang erster und zweiter Achsen relativ zueinander zu bewegen, und einer Abrichtvorrichtung,
die an dem Arbeitstisch zum Abrichten der Schleifscheibe angebracht ist, um an deren Ümfangsflache eine
gewünschte Schleiffläche auszubilden, wobei die numerische
Steuervorrichtung gekennzeichnet ist
durch eine erste Speichervorrichtung zur Speiche-
rung eines ersten Abrichtprogramms, das eine erste Relativbewegung
zwischen dem Scheibenkopf (12) und dem Arbeitstisch (11) so definiert, um dadurch in einem Bereich
der Schleifscheibe (G) mittels der Abrichtvorrichtung eine konische Schleiffläche (Gd) zu bilden, die
parallel zu einer Oberfläche des konischen Abschnitts des Werkstücks (W) verläuft,
durch eine zweite Speichervorrichtung zur Speicherung eines zweiten Abrichtprogramms, das eine zweite
Relativbewegung zwischen dem Scheibenkopf (12) und dem Arbeitstisch (11) so definiert, um dadurch an der Umfangsfläche
der Schleifscheibe (G) mittels der Abrichtvorrichtung eine nicht-konische Schleiffläche zu bilden,
durch erste Elemente zum Auswählen und Durchführen des ersten Abrichtprogramms vor einem Schleifvorgang
an dem konischen Abschnitt des Werkstücks (W) mittels der Schleifscheibe (G) und
durch zweite Elemente zum Auswählen und Durchführen des zweiten Abrichtprogramms nach dem Schleifvorgang
an dem konischen Abschnitt.
5· Numerische Steuervorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Abrichtprogramm
die erste Relativbewegung definiert, um die konisehe Schleiffläche (Gd) in einem Randbereich der
Schleifscheibe (G) auszubilden.
6. Numerische Steuervorrichtung zur Steuerung einer Schleifmaschine mit einem Scheibenkopf zur drehbaren
Lagerung einer Schleifscheibe, einem Arbeitstisch zur drehbaren Lagerung eines Werkstücks mit zu schleifenden
konischen und zylindrischen Abschnitten, ersten und zweiten Vorschubvorrichtungen, um den Scheibenkopf und
den Arbeitstisch entlang erster und zweiter Achsen relativ zueinander zu bewegen, und einer Abrichtvorrichtung,
die an dem Arbeitstisch zum Abrichten der Schleifscheibe
angebracht ist, um an deren Umfangsfläche eine gewünschte
Schleiffläche auszubilden, wobei die numerische Steuervorrichtung gekennzeichnet ist
durch eine erste Speichervorrichtung zur Speicherung eines ersten Abrichtprogramms, das eine erste Relativbewegung
zwischen dem Scheibenkopf (12) und dem Arbeitstisch (11) so definiert, um dadurch in einem Bereich
der Schleifscheibe (G) mittels der Abrichtvorrichtung eine konische Schleiffläche (Gd) zu bilden, die
parallel zu einer Oberfläche des konischen Abschnitts des Werkstücks (W) verläuft,
durch eine zweite Speichervorrichtung zur Speicherung eines zweiten Abrichtprogramms, das eine zweite
Relativbewegung zwischen dem Scheibenkopf (12) und dem Arbeitstisch (11) so definiert, um dadurch an der Umfangsflache
der Schleifscheibe (G) mittels der Abrichtvorrichtung eine zylindrische Schleiffläche zu bilden,
durch erste Elemente zum Auswählen und Durchführen des ersten Abrichtprogramms vor einem Schleifvorgang
an dem konischen Abschnitt des Werkstücks (W) mittels der Schleifscheibe (G) und
durch zweite Elemente zum Auswählen und Durchführen des zweiten Abrichtprogramms nach dem Schleifvorgang
an dem konischen Abschnitt.
7. Numerische Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 , dadurch gekennzeichnet, daß die
ersten Elemente das erste Abrichtprogramm vor einem Fertigschleifen des konischen Abschnitts des Werkstücks
(W) auswählen und durchführen und daß die zweiten Elemente das zweite Abrichtprogramm nach dem Fertigschleifen
auswählen und durchführen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP60045619A JPS61203256A (ja) | 1985-03-06 | 1985-03-06 | テ−パ研削機能を有する数値制御研削盤 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3607034A1 true DE3607034A1 (de) | 1986-09-11 |
Family
ID=12724391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863607034 Withdrawn DE3607034A1 (de) | 1985-03-06 | 1986-03-04 | Numerische steuervorrichtung fuer eine schleifmaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4736326A (de) |
| JP (1) | JPS61203256A (de) |
| KR (1) | KR940003203B1 (de) |
| DE (1) | DE3607034A1 (de) |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2539801B2 (ja) * | 1986-12-10 | 1996-10-02 | 豊田工機株式会社 | 砥石のツル―イング装置 |
| EP0480269A3 (en) * | 1990-09-28 | 1993-03-03 | Toyoda Koki Kabushiki Kaisha | Numerically controlled grinding machine |
| JPH05185368A (ja) * | 1992-01-16 | 1993-07-27 | Toyoda Mach Works Ltd | 砥石の成形方法 |
| JP2007051832A (ja) * | 2005-08-18 | 2007-03-01 | Yamamoto Co Ltd | 燃焼装置 |
| US20090112355A1 (en) * | 2007-03-02 | 2009-04-30 | Mori Seiki Usa, Inc. | Device and Method for Dressing Cutting Tools |
| JP4719712B2 (ja) * | 2007-05-08 | 2011-07-06 | ネポン株式会社 | 木焚き燃焼炉を備えた園芸ハウス加温装置 |
| JP2011186038A (ja) | 2010-03-05 | 2011-09-22 | Ricoh Co Ltd | 画像形成装置およびトナー供給方法 |
| CN102218682B (zh) * | 2011-03-24 | 2013-03-13 | 新乡日升数控轴承装备股份有限公司 | 一种圆锥滚子数控磨床 |
| ITBO20110363A1 (it) * | 2011-06-23 | 2012-12-24 | Mas Srl | Macchina rettificatrice e metodo di rettifica. |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3600976A1 (de) * | 1985-02-15 | 1986-08-21 | Toyoda Koki K.K., Kariya, Aichi | Dateneingabe- und sichtgeraet fuer eine numerisch gesteuerte schleifmaschine |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3999332A (en) * | 1974-12-20 | 1976-12-28 | Ivan Dmitrievich Zakharov | Mechanism for truing disk-like abrasive tools |
| US4122635A (en) * | 1977-10-11 | 1978-10-31 | Toyoda Koki Kabushiki Kaisha | Grinding machine with a truing device |
| US4337599A (en) * | 1979-04-03 | 1982-07-06 | Toyoda Koki Kabushiki Kaisha | Method of shoulder grinding |
| US4555873A (en) * | 1981-03-30 | 1985-12-03 | Energy-Adaptive Grinding, Inc. | Method and apparatus for wheel conditioning in a grinding machine |
| US4521860A (en) * | 1981-09-14 | 1985-06-04 | Yamazaki Machinery Works, Ltd. | Methods of entering machining information and display therefor in a numerically controlled machine tool |
| JPS58132460A (ja) * | 1982-01-29 | 1983-08-06 | Toyoda Mach Works Ltd | アンギユラ研削盤用数値制御装置 |
| US4590573A (en) * | 1982-09-17 | 1986-05-20 | Robert Hahn | Computer-controlled grinding machine |
| JPS60201873A (ja) * | 1984-03-22 | 1985-10-12 | Toyoda Mach Works Ltd | テ−パ研削装置 |
| DE3581762D1 (de) * | 1984-05-16 | 1991-03-28 | Toyoda Machine Works Ltd | Numerisch gesteuertes abschleifverfahren. |
| US4603677A (en) * | 1984-08-29 | 1986-08-05 | Gile Richard H | Orthogonal dressing of grinding wheels |
-
1985
- 1985-03-06 JP JP60045619A patent/JPS61203256A/ja active Granted
-
1986
- 1986-03-03 US US06/835,264 patent/US4736326A/en not_active Expired - Fee Related
- 1986-03-03 KR KR1019860001468A patent/KR940003203B1/ko not_active Expired - Fee Related
- 1986-03-04 DE DE19863607034 patent/DE3607034A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3600976A1 (de) * | 1985-02-15 | 1986-08-21 | Toyoda Koki K.K., Kariya, Aichi | Dateneingabe- und sichtgeraet fuer eine numerisch gesteuerte schleifmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS61203256A (ja) | 1986-09-09 |
| US4736326A (en) | 1988-04-05 |
| KR860007059A (ko) | 1986-10-06 |
| KR940003203B1 (ko) | 1994-04-16 |
| JPH0426977B2 (de) | 1992-05-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68922189T2 (de) | Drehautomat mit verschiebbarem Spindelstock und Bearbeitungsverfahren zum Anwenden desselben. | |
| DE3005606C2 (de) | Numerisch gesteuerte Maschine zum Schleifen mehrerer unterschiedlicher Flächen an ein- und demselben Werkstück | |
| DE3828594C2 (de) | Numerisch gesteuerte Werkzeugmaschine und Verfahren zum Steuern des damit durchgeführten Schleifvorgangs | |
| DE3308764C2 (de) | ||
| DE4210710C2 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Schleifen rillenförmiger Außenprofile eines Werkstückes | |
| DE3308765C2 (de) | ||
| DE3329658C2 (de) | ||
| DE2429586B2 (de) | Verfahren zur numerischen Steuerung einer spanabhebenden Werkzeugmaschine und Werkzeugmaschine zu seiner Durchführung | |
| EP0257194A2 (de) | Schleifmaschine zum automatischen Innenrund-, Plan-, Aussenrund- und/oder Innen- und Aussengewindeschleifen | |
| DE3821412A1 (de) | Verfahren zum korrigieren der fehlausrichtung eines werkstuecks in einer nc-werkzeugmaschine | |
| DE69312838T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Schleifen eines Werkstückes | |
| DE3607034A1 (de) | Numerische steuervorrichtung fuer eine schleifmaschine | |
| DE19630057C1 (de) | Maschine zum Bearbeiten von Werkstücken mit Schneidzähnen | |
| WO2017045661A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen und entgraten von verzahnungen | |
| CH624864A5 (en) | Lathe | |
| DE102015012908B3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen und Entgraten von Verzahnungen | |
| DE112017003357B4 (de) | Auswahlvorrichtung, Auswahlverfahren und Programm | |
| EP3974924A1 (de) | Verfahren zur offline und/oder online identifikation eines zustandes einer werkzeugmaschine, zumindest eines ihrer werkzeuge oder zumindest eines darin bearbeiteten werkstücks | |
| DE2047927A1 (de) | Digitalgesteuerte Schleifmaschine | |
| DE102009023830B3 (de) | Verfahren zum Betreiben einer Hartfeinbearbeitungsmaschine | |
| DE2625373C2 (de) | ||
| EP0289528B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum tiefschleifen | |
| DE69225842T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Rundschleifen von Werkstücken | |
| DE4323573C2 (de) | Verfahren zum Bestimmen einer Schnitttrajektorie in einem NC-Bearbeitungssystem | |
| DE1427054A1 (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung von spanabhebenden Maschinenwerkzeugen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8136 | Disposal/non-payment of the fee for publication/grant |