DE360641C - Trockenkammer mit fahrbarer Belueftungsvorrichtung - Google Patents

Trockenkammer mit fahrbarer Belueftungsvorrichtung

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DE360641C
DE360641C DEB99719D DEB0099719D DE360641C DE 360641 C DE360641 C DE 360641C DE B99719 D DEB99719 D DE B99719D DE B0099719 D DEB0099719 D DE B0099719D DE 360641 C DE360641 C DE 360641C
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Description

  • Trockenkammer mit fahrbarer Belüftungsvorrichtung. Die Erfindung betrifft Trockenkammern mit fahrbarer Belüftungsvorrichtung nach dem Hauptpatent und besteht in der Anordnung von Lüftungsabteilungen an einem oder an .beiden Enden der Kammern zur Erneuerung und gegebenenfalls Erwärmung der Trockenhift und zur Erzeugung von Druck-und Saugströmen in den oberen und unteren Kammerräumen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand mehrerer Belüftungsmöglichkeiten dargestellt.
  • Abb. i und 2 sind ein senkrechter Längsschnitt derselben Belüftungskammer mit dem beweglichen Lüfter in verschiedenen Stellungen; Abb.3 und 4 sind entsprechende Schnitte derselben Kammer mit dem beweglichen Lüfter unter verschiedenen Arbeitsbedingungen; Abb.5 und 6 zeigen eine andere Belüftungsart, die in einer Kammer nach Abb. 3 und 4 verwirklicht werden kann; Abb.7 und 8 zeigen mit dem Belüfter in verschiedenen Stellungen, eine für Kammern von geringer Länge geeignete Anordnung; Abb. g und io sind, den Abb. 7 und 8 entsprechend, Ansichten, doch mit umgekehrten Luftströmen; Abb. i i ist ein senkrechter Schnitt durch das eine Kammerende, um .die Abteilung zu zeigen, die die Druck- und Saugströme erzeugen, welche sich mit den durch den beweglichen Belüfter erzeugten Strömen vereinigen. Wie man aus den Abbildungen sieht, enthält die Trockenanlage, ähnlich wie beim Hauptpatent, einen Belüfter V, .der sich in der Längsrichtung -der Kammer verschiebt. Die Wirkung dieses Belüfters ist mit der der Abteilung, 0 vereinigt, die an einem oder an beiden Enden der Kammer angeordnet sind und in deren Öffnungen an der Decke oder am Baden die Ströme beginnen, deren einer ein wagerechter Saug-, deren anderer ein Druckstrom ist.
  • Die Ausführung einer solchen Kammer ist schematisch in Abb. i i dargestellt; sie besteht im wesentlichen aus einer senkrechten Führung, die mit der Trockenkammer durch zwei Öffnungen M", N" in Verbindung steht, deren eine ein Flügelrad 0 mit Vor- und Rückwärtslauf trägt.
  • Die senkrechte Führung besitzt Vorrichtungen für ein teilweises Ablassen und Zuführen der Luft, z. B. sind die Führungen R und S solche Vorrichtungen, ebenso die Klappen T und T', die gestatten, .die Abteilung _0 vollständig von der Luftdurchströinung auszuschließen (punktierte Stellung -der Klappen T und T'), gegebenenfalls auch Heizvorrichtungen, die durch U schematisch dargestellt sind.
  • Nach Maßgabe der Leistung .des Luftrades kann die Luftmenge, die durch jede Abteilung in Strömung versetzt wird, gleich oder geringer sein als die durch die gegenüberliegende Öffnung des beweglichen Belüfters in Bewegung versetzte Ltift. In den Beispielen der Abb. i und a, in denen der Belüfter V, wenn er sich in den zwei Hälften der Kammer befindet, wagerechte Ströme in entgegengesetzter Richtung erzeugt, ist angenommen, daß die Leistung jeder der Abteilungen 0 geringer ist als die des Belüfters V.
  • Unter diesen Bedingungen erhält man die durch die Pfeile angezeigte Luftströmung, d. h. einen starken Luftstrom, der senkrecht zum Lüfter V die Abteilung (durch punktierte Linien abgegrenzt), in der sich das Trockengut befindet, durchstreicht und .einen mehr oder weniger ausgebreiteten Strom, der die Abteilung hauptsächlich in senkrechter Richtung und in entgegengesetzter Richtung zum vorigen durchstreicht; dieser Strom verschiebt sich mit dem Belüfter V in einem gewissen Abstande von ihm und von der Seite, wo jener den wagerechten Strom erzeugt.
  • Der Rest der in Strömung versetzten Luftmenge durchstreicht -die beiden Kammern O, in denen er entweder ganz oder teilweise erneuert oder auch erhitzt werden kann.
  • Im Beispiel der Abb.3 sind -die Bedingungen fast die gleichen mit dem einzigen Unterschied, daß der Belüfter V zwei wagerechte Rücklaufströme erzeugt.
  • Kann der Belüfter durch die Stirnöffnungen hindurch geneigte Ströme treiben, so wird die Luftdurchströmung die in der Abb. q. gezeigte sein, wo außer einem senkrechten Strom in dem Abschnitt, wo der Belüfter steht, noch zwei geneigte oder zwei Längsströme oder diese letzteren allein vorhanden sind, j e nachdem die Leistung jeder Abteilung 0 geringer oder gleich wie die der gegenüberliegenden Öffnung des Belüfters V ist.
  • Die in Abb. i bis q. gezeigten Arbeitsbcdingunge4 sind die gebräuchlichen, doch sollen für besondere Trockengüter starke Ströme von unten nach oben erzeugt werden, so genügt es, die Laufrichtung der Lufträder 0 umzukehren, wodurch man Luftströme entstehen läßt, die die Abteilung wagerecht an der Decke verlassen und mit den durch den Belüfter V erzeugten zusammentreffen, wie es in dem Hauptpatent vorgesehen und in Abb. 5 und 6 gezeigt ist.
  • In der Abb. 5 ergeben die durch den fahrbaren Belüfter erzeugten wagerechten Ströme beim Zusammentreffen mit den durch die Flügel 0 erzeugten, aufsteigende Ströme, die sich nahe der Decke teilen, wobei der eine Teil die Luftströmung des beweglichen Lüfters, der andere das Einsaugen der Abteilungen speist.
  • In der Abb. b schließen sich die durch den beweglichen Lüfter erzeugten Ströme in einem begrenzten Abschnitt, wohin auch die Druckströme von den Lufträdern 0 laufen, die in dieser Abteilung einen Wirbel hervorrufen, der sich in dem ganzen Raum verbreitet.
  • In allen bisher betrachteten Fällen ist anjenommen, daß die Kammer eine solche Länge hat, daß der Strom oder die Rücklaufströme, die in einer gewissen Entfernung von dem Belüfter entstehen, sich mit ihm derart verschieben, daß man eine gleichförmige und abwechselnde Belüftung des Gutes in der Kamzner erreicht.
  • Bei Kammern von geringer Länge kann man die Anordnungen nach Abb. 7 bis io mit einem Lüftungsabteil O gebrauchen, die den Beispielen der Abb. i und z entsprechen, indem man annimmt, daß der Belüfter V niemals über die Mitte der Kammer kommt und daß immer dieselbe Stirnöffnung in Tätigkeit sei.
  • Um die Bildung von ausgebreiteten Rücklaufströmen im Innern der Kammer zu vermeiden, ist es nötig, daß die Abteilung 0 eine der 'des Belüfters V im wesentlichen gleiche Leistung hat und daß der Lauf des Luftrades 0 dem des Lüfters V sich derart anpaßt, daß niemals Ströme von entgegengesetzter Richtung entstehen. Dann wird die Belüftung des Gutes in der Kammer durch einen einzigen Strom bewirkt, der den jeweils vom Belüfter eingenommenen Abschnitt senkrecht durchläuft.
  • Um die Belüftung umzukehren, genügt es, die Laufrichtung der Lüfter der Vorrichtung V umzukehren (Abb. 9 und io).

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Trockenkammer mit fahrbarer Belüftungsvorrichtung nach dem Hauptpatent 341708, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen oder beiden Enden der Kammer Lüftungsabteile (O) angeordnet sind, deren jedets 'die Erneuerung und gegebenenfalls die Erwärmung,der Trockenluft ermöglicht unid in den oberen und unteren Räumen der Kammer Druck- und Saugströme erzeugt. a. Trockenkammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Lüftungsabteil (O) umsteuerbare Lüfter (0) vorgesehensind, um die Richtung der Druck- und Saugströme umzukehren sowie Führungen (R, S) zum teilweisen Ablassen und Zuführen von Luft und Klappen (T, T') zwecks vollkommenen Abschließens der Abteilungen (0) von der Luftdurchströmung.
DEB99719D Trockenkammer mit fahrbarer Belueftungsvorrichtung Expired DE360641C (de)

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DE360641C true DE360641C (de) 1922-10-05

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