DE3604375C2 - Bildprozessor für einen Röntgencomputertomographen - Google Patents
Bildprozessor für einen RöntgencomputertomographenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bildprozessor für einen Röntgen
computertomographen der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
genannten Art. Ein solcher Bildprozessor ist aus der
DE 29 44 252 A1 bekannt.
Die genannte Druckschrift zeigt und beschreibt ein Verfahren
und eine Anordnung zum Auswerten der durch eine radiologische
Schichtaufnahme an einem Patienten gewonnenen Datensignale
mit einer Interpolation der Projektionsdaten. Diese Interpo
lation ist erforderlich, da nicht für jedes Matrixelement
(Bildelement) der Computertomographie-Abbildung Projektions
daten vorliegen; sie bewirkt eine "Verschiebung" der Projek
tionsdaten derart, daß diese auf den exakten Matrixpunkten zu
liegen kommen. Eine solche Interpolation wird am Ende der
vorliegenden Beschreibung anhand der Fig. 11 der Zeichnung
erläutert.
Die bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß bei kleinen Ob
jekten, bei denen relativ viel Strahlung aus der Strahlungs
quelle ungenutzt seitlich am Objekt vorbeiläuft, entweder die
Bildqualität verschlechtert ist oder das Objekt in aufwendi
ger Weise mechanisch zur Strahlungsquelle hin verschoben wer
den muß.
So wird in der JP-OS 53-9494 ein Verfahren zum Verschieben
eines zu untersuchenden Objektes beschrieben, derart, daß das
Objekt so vollständig wie möglich im Streuwinkel eines fä
cherförmigen Strahles liegt, wobei der das Objekt haltende
Mechanismus bewegt wird, um die Bildqualität zu erhöhen, wenn
ein kleines Objekt untersucht werden soll. Die Fig. 12A
und 12B der Zeichnung zeigen die Grundzüge dieses Verfahrens.
Von dem in Fig. 12A und 12B dargestellten Bildprozessor wird
angenommen, daß er die Folge der fächerförmigen/parallelen
Strahlen umordnen kann. Bei dem Bildprozessor erfolgt die
Interpolation von den fächerförmigen zu parallelen Strahlen
im Verhältnis 1 : 1. Wenn das zu untersuchende Objekt kleiner
ist, bleiben seitlich Kanäle, die nicht ausgenutzt werden.
Die Fig. 12A zeigt einen derartigen Fall, bei dem aufgrund
der Tatsache, daß das zu untersuchende Objekt 3 einen Durch
messer hat, der kleiner ist als die Breite des fächerförmigen
Strahles von der Röntgenstrahlquelle 1, Leerkanäle auftreten,
die im Detektor 2 durch Schraffierungen dargestellt sind.
Um das zu vermeiden, wird der Abstand zwischen der Röntgen
strahlquelle und dem Objekt 3 verändert, wie es in der Fig.
12B dargestellt ist. Dementsprechend können dann alle Detek
torkanäle ausgenutzt werden.
Von Nachteil ist dabei, wie erwähnt, der aufwendige Verschie
bungsmechanismus.
Aus der DE 28 53 560 B2 ist eine spezielle elektronische
Schaltung bekannt, mit der die Interpolation bei der in der
medizinischen Tomographie durchgeführten Bilderzeugung
schnell und effektiv ausgeführt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 beschriebenen Bildprozessor so auszuge
stalten, daß auch ohne aufwendigen Verschiebemechanismus eine
Verbesserung der Bildqualität erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen im Kenn
zeichen des Patentanspruchs 1 gelöst. Erfindungsgemäß wird
somit die Bildqualität allein im Rahmen der elektronischen
Bildverarbeitung und ohne Einsatz mechanischer Mittel verbes
sert, wobei bei einem kleinen Objekt die äußeren Kanäle voll
ausgenutzt werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Bildpro
zessors sind in den Patentansprüchen 2 bis 5 aufgeführt.
Im folgenden werden anhand der Zeichnung besonders bevorzugte
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Bildprozessors
näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein ersten Ausführungsbeispiel des Bildprozes
sors.
Fig. 2 zeigt die Änderungen in den Kanälen, wenn eine Ver
größerungsinterpolation durchgeführt wird.
Fig. 3 zeigt die Änderungen in den Kanälen beim herkömmli
chen Verfahren ohne Vergrößerungsinterpolation.
Fig. 4 zeigt die Beziehung zwischen einer Parallelstrahlka
nalteilung durch Gleichmultiplikations- und Doppelin
terpolationen und einer Interpolationsfunktion.
Fig. 5 zeigt die Bedeutung der Vergrößerungsinterpolation in
Hinblick auf den Frequenzgang der Interpolationsbe
ziehung.
Fig. 6 zeigt die Kennlinie eines Korrekturfilters.
Fig. 7 zeigt das Prozeßablaufdiagramm zum Erzeugen eines
Bildes durch Umordnen der Folge der fächer
förmigen und parallelen Strahlen über eine Vergröße
rungsinterpolation bei einer Röntgencomputertomographen
mit fächerförmigem Röntgenstrahl.
Fig. 8 zeigt ein Rechenverfahren zum Bilden von parallel
strahlprojizierten Daten.
Fig. 9 zeigt ein Verfahren, das eine Gruppe von vergrößert
interpolierten parallelstrahlprojizierten Daten lie
fert.
Fig. 10 zeigt ein Verfahren zum Verkleinern der Gruppe von
vergrößerten parallelstrahlprojizierten Daten.
Fig. 11 zeigt das Rückprojektionsverfahren.
Fig. 12 zeigt die Arbeit eines herkömmlichen Video-Bildpro
zessors für einen Computertomographen.
Bei der herkömmlichen Röntgencomputertomographie zum Umsetzen
der fächerförmigen und parallelen Strahlen wird
die Interpolation zwischen den fächerförmigen und parallelen Strah
len mit einem 1 : 1 Verhältnis durchgeführt. Folglich treten Kanäle
auf, die nicht wirksam im internen Betriebssystem benutzt werden,
wenn das zu untersuchende Objekt kleiner wird.
Wenn Interpolationen zum Umsetzen durchgeführt werden, erfolgt
eine Vergrößerungsinterpolation im Verhältnis 1 : n, wobei n das
Vergrößerungsverhältnis wiedergibt und irgendeine Zahl sowie nicht
notwendigerweise eine ganze Zahl bezeichnet, um gewisse Kanäle
auszunutzen, die sonst nicht zur Rekonstruktion des Bildes bei
tragen würden. Erforderlichenfalls kann eine erhöhte Arbeitsspei
cherpufferung verwandt werden, wie es im folgenden beschrieben wird.
Ein Korrekturfilter dient dazu,eine Konvolution nach der Vergröße
rungsinterpolation zu bewirken. Es können auch andere Filterkor
rekturverfahren in dem Frequenzbereich nach der Vergrößerungsin
terpolation verwandt werden. Wenn das Bild mittels einer Rück
projektion rekonstruiert wird, wird eine Verkleinerungsrekonstruk
tion im Verhältnis n:1 durchgeführt, um das endgültige Videobild
zu erhalten.
Fig. 2 zeigt die Kanalverarbeitung für die Bildrekonstruktion
unter Verwendung eines Röntgendetektorsystems 21, in dem fächer
förmige Strahlen erfaßt werden. Die durch schraffierte Linien wie
dergegebenen Blöcke zeigen Kanäle, die normalerweise bei der Bild
rekonstruktion bekannter Systeme nicht beansprucht werden. Die Ver
größerungsinterpolation wird dann durchgeführt, wenn die Umord
nung der fächerförmigen und parallelen Strahlen auf die Daten vom
Detektorsystem 21 angewandt wird. Die Vergrößerungsinterpolation
ist derart, daß alle Kanäle wirksam ausgenutzt werden. Fig. 2
zeigt die parallelen Kanäle 22, die als Folge der Vergrößerungsinter
polation erhalten werden. Zu diesem Zeitpunkt wird die Arbeits
speicherpufferung erforderlichenfalls erhöht, um die Anzahl der
Kanäle in Übereinstimmung mit dem Vergrößerungsverhältnis n zu
bringen.
Anschließend wird die erhaltene Summe einer Konvolution
über ein Korrekturfilter H(ω) = |ω| unterworfen, um die Daten
der korrigierten Kanäle 23 zu erhalten. Die Daten der rück
projizierten Kanäle 24 werden über eine Verkleinerungsinterpola
tion proportional zum Vergrößerungsverhältnis der Vergrößerungs
interpolation gebildet, um eine Bildrekonstruktion zu bewirken
und das Endvideobild zu erhalten.
Fig. 3 zeigt Änderungen in der Ausnutzung der Pufferkanäle für
ein kleines Objekt bei der Rekonstruktion im herkömmlichen Fall.
Unter den Detektorkanälen 21 gibt es die auf beiden Seiten schraf
fiert dargestellten Kanäle, die nicht zur Bildrekonstruktion bei
tragen, wenn ein kleines Objekt untersucht wird. Es gibt auf bei
den Seiten noch eine Gruppe von parallelen Kanälen 22, die nicht
an der Umordnung der fächerförmigen und parallelen Strahlen teil
nehmen und gleichfalls eine Gruppe von Kanälen 23 nach dem Durch
gang durch die Konvolution mittels des Korrekturfilters
H(ω) = |ω|. Die Daten der schraffierten Kanäle tragen somit in
keiner Weise zu den rückprojizierten Daten 24 zum Zeitpunkt
der Bildkonstruktion bei.
Im folgenden wird beschrieben, in welcher Weise die erfindungsge
mäße Ausbildung eine Verbesserung der Bildqualität durch eine Ver
größerungsinterpolation gemäß der Erfindung bewirkt.
Zunächst wird die Interpolation beschrieben. Eine Interpolation
bedeutet, daß bei bekannten diskreten Werten ein Wert an irgend
einer Stelle bezüglich der bekannten diskreten Daten fk (k = 1, 2 . . .N),
der dazwischen liegt, aus den Daten an beiden Enden über
eine bestimmte Operation erhalten wird. Der erhaltene Wert ist
ein Schätzwert und unterscheidet sich vom tatsächlichen Wert. Es
werden daher verschiedene Interpolationsfunktionen verwandt, um
die erwartete Genauigkeit zu erhöhen.
Die folgenden Funktionen werden im allgemeinen als Interpolations
funktionen benutzt: Die naheste Approximation, die lineare Approxi
mation, die Approximation mit kleinstem mittleren quadratischen
Fehler (sekundäre Funktion), die Spline-Approximation, das
TRW-Verfahren, d. h. das Verfahren der besten kubischen Approximation,
die Lagrange-Approximation usw. Diese Interpolationsfunktionen
werden in Abhängigkeit vom jeweiligen Zweck benutzt.
Fig. 4 zeigt die Vergrößerungsinterpolation, wenn eine lineare
Interpolation verwandt wird. Die leeren runden Markierungen zeigen
die Interpolationspunkte bei einer Gleichmultiplikationsinterpo
lation in herkömmlicher Weise, wohingegen die ausgefüllten runden
Markierungen die Interpolationspunkte bezeichnen, wenn gemäß der
Erfindung vorzugsweise eine Doppelinterpolation benutzt wird. Es
ergibt sich eine Teilung, die Kanäle wiedergibt, wenn die berech
nete Umordnung der Reihenfolge der fächerförmigen und parallelen
Strahlen abgeschlossen ist, wie sie mit 42 bezeichnet ist, im
Fall der Gleichmultiplikationsinterpolation und wie sie mit 43
bezeichnet ist, im Fall der Doppelinterpolation. Das heißt mit
anderen Worten, daß die Kanalteilungsbreite über die Doppelinter
polation ersichtlich der Gleichmultiplikationsinterpolation bei
der Wiedergabe kleiner Daten überlegen ist.
Fig. 5 zeigt die oben beschriebene Interpolation im Frequenzbe
reich, wobei der Frequenzgang der Interpolationsfunktionen, die
der linearen Interpolation unterworfen sind, dargestellt ist.
Zunächst wird der Frequenzbereich in Fig. 5 (-π ∼ π) beschrieben.
Wenn angenommen wird, daß der Abstand zwischen den Probewerten τ
beträgt, so läßt sich die Nyquist-Frequenz ausdrücken als
fc = 1/2 τ (1)
was bedeutet, daß die höchste Frequenz bis zu fc übertragbar ist,
wenn der Abstand zwischen den Probewerten τ ist. ωc wird dann
als Nyquist-Frequenz in der folgenden Weise ausgedrückt:
ωc = 2 π fc = π/τ (2)
Der übertragbare Winkelfrequenzbereich wird dann (-π/τ ∼ π/τ),
wenn der Probenahmeabstand τ ist.
Wenn das Intervall τ als Einheit angenommen wird, kann der
Abstand ausgedrückt werden durch (-π ∼ +π). Dieser Ausdruck
wird in der folgenden Beschreibung benutzt.
In Fig. 5 zeigt der Bereich (-π ∼ +π), der schraffiert
dargestellt ist, den Frequenzanteil, der durch die Umsetzung der
Folge der fächerförmigen und parallelen Strahlen über eine
Gleichmultiplikationsinterpolation übertragen wird. Da der Fre
quenzanteil bis zu (-nπ∼nπ), wobei n das Vergrößerungsver
hältnis bezeichnet, übertragen wird, nimmt die übertragene Ener
giemenge zu, wenn n zunimmt. Da jedoch die erhöhte Energiemenge
allmählich abnehmen wird, wie es aus Fig. 5 ersichtlich ist,
selbst wenn n auf 2, 4, 6 . . . erhöht wird, scheint es in der Pra
xis ausreichend zu sein, für n 2 oder 4 zu verwenden. Wenn n die
obigen Werte übersteigt, besteht die Neigung daß die benötigte Speicher
kapazität im Vergleich zur erhaltenen erhöhten Energie scharf zu
nimmt, so daß die Systeme unpraktisch werden.
Der zweite Grund für die Verbesserung der Bildqualität besteht da
rin, daß die Verwendung der Vergrößerungsinterpolation zur Um
setzung der Folge der fächerförmigen und parallelen Strah
len die Kanalteilung der parallelen Strahlen kleiner als die der
fächerförmigen Strahlen macht, so daß der Frequenzbereich mit dem
Vergrößerungsverhältnis n multiplizierbar ist, wenn das Korrektur
filter von H(ω) = |ω| eingesetzt wird.
Das Korrekturfilter von H(ω) = |ω| wird im folgenden beschrieben.
Wenn angenommen wird, daß die Verteilung des Röntgenstrahlenab
sorptionsvermögen eines Objektes f(x, y) ist, so wird die logarith
mische Umwandlung der Abnahme der Röntgenstrahlenintensität bei
einem Winkel θ, d. h. werden die projizierten Daten g(u, θ) aus
gedrückt durch
In diesem Fall besteht die Beziehung
x = u cosθ - v sinθ
y = u sinθ + v cosθ (4)
y = u sinθ + v cosθ (4)
zwischen den Koordinaten (x, y) und (u, v).
Die zweidimensionale Fourier-Transformation für den Frequenzbe
reich (ξ, η) der Funktionen f(x, y) an den Koordinaten (x, y)
wird ausgedrückt als
Diese Funktion wird in Polarkoordinaten (ω, θ) umgewandelt,
die sich ausdrücken lassen als
ξ = ωcosθ
η = ωsinθ (6)
η = ωsinθ (6)
Diese Ausdrücke werden in die Gleichung (5) eingesetzt und umge
schrieben zu:
Um die Verteilung f(x, y) des Röntgenstrahlenabsorptionsvermögens
des Objektes zu erhalten, wird eine inverse Fourier-Transforma
tion auf die Gleichung (7) angewandt. In Polarkoordinaten ergibt
sich dann der folgende Ausdruck:
Wie es sich aus den Gleichungen (7) und (8) ergibt, umfaßt das
Verfahren zum Bilden der Verteilung f(x, y) des Röntgenstrahlen
absorptionsvermögens des Objektes die Schritte der Unterwerfung
der projizierten Daten g(u, θ) einer Fourier-Transformation, des
Anwendens der inversen Fourier-Transformation darauf, nachdem das
erhaltene Ergebnis durch das Aufsuchen von H(ω) = |ω| verarbeitet
wurde, und des Integrierens des erhaltenen Ergebnisses über den
Abschnitt 0 ≦ θ < 2π. H(ω) = |ω| in Gleichung (8) wird das Kor
rekturfilter genannt.
Fig. 6 zeigt den Frequenzgang von H(ω) = |ω|. Der Bereich, in dem
die Daten mittels der Gleichmultiplikationsinterpolation übertra
gen werden, gibt den Teil wieder, der durch Schraffierung im Be
reich -π bis +π dargestellt ist. Bei einer n-fachen Interpola
tion werden die Daten im Bereich -nπ bis nπ übertragen und wird
unter der Voraussetzung, daß das Vergrößerungsverhältnis n größer
als 1 ist, ein Bild mit höheren Frequenzanteilen erhalten, als es
durch die Gleichmultiplikationsinterpolation erhalten werden kann.
Das Korrekturfilter H(ω) = |ω| zeigt die ideale Filtercharak
teristik und die übertragene Energiemenge ist groß in der Nachbar
schaft der Nyquistfrequenz (π oder -π bei einer Gleichmultiplika
tionsinterpolation) und aufgrund des somit zunehmenden Rauschens
ist es selbstverständlich bevorzugt, ein Korrekturfilter mit einem
Frequenzgang zu verwenden, dessen höchster Frequenzbereich etwas
abgesenkt ist, so daß er tatsächlich H(ω) = |sin(ω/2)| ent
spricht.
Im folgenden wird die Erfindung im einzelnen anhand der Anordnung
der konkreten Ausdrücke beschrieben, an denen eine Vergrößerungs
interpolation durchgeführt wird.
Das Verfahren der Umsetzung der Folge der fächerförmigen
und parallelen Strahlen, das die Vergrößerungsinterpolation be
gleitet, wird in Abhängigkeit davon, ob die Filterkorrektur zu
nächst erfolgt oder nicht, nach zwei Methoden durchgeführt, die
in Fig. 7A und 7B dargestellt sind.
Wie es in Fig. 7A dargestellt ist, werden die von einer vorver
arbeiteten Fächerstrahldetektorkette (Block 71) empfangenen Daten
einer Umsetzung der Folge der fächerförmigen und parallelen
Strahlen über die Vergrößerungsinterpolation (Block 72) unterwor
fen und werden die erhaltenen Parallelstrahldaten über das Kor
rekturfilter (Block 73) verarbeitet, um das endgültige Videobild
(Block 76) durch eine Verkleinerung zum Zeitpunkt der Rückprojek
tion (Block 74) zu erhalten.
In Fig. 7B werden die Fächerstrahldaten über das Korrekturfilter
(Block 75) verarbeitet und anschließend der Umsetzung der
Folge der fächerförmigen und parallelen Strahlen mittels der Ver
größerungsinterpolation (Block 72A) unterworfen, um das endgültige
Videobild aus der Rückprojektion (Block 74) zu erhalten, die von
einer Verkleinerung begleitet wird.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Prozessors zur Durch
führung des in Fig. 7A dargestellten Verfahrens. Der Prozessor
umfaßt eine die Folge der fächerförmigen und parallelen Strah
len umordnende Einrichtung 100, eine Korrekturfiltereinrichtung 101,
eine Rückprojektionseinrichtung 102, einen Digital-Analog-Video
wandler 98 und eine Kathodenstrahlröhre 99.
Die Einrichtung 100 zum Umordnen der Folge der fächerförmi
gen und parallelen Strahlen umfaßt einen eindimensionalen Puffer
speicher 81, einen Speicher 82 für die Interpolationskoeffizienten
tabelle, eine Interpolationsadressentabelle 83, einen Multiplika
tor 84, einen Addierer 85 und einen eindimensionalen Pufferspei
cher 86.
Die Korrekturfiltereinrichtung 101 umfaßt ein Schnellfourier
transformationsrechenelement 87, einen eindimensionalen Puffer
speicher 88, einen Tabellenspeicher 89, einen Multiplikator 90,
einen eindimensionalen Pufferspeicher 91 und ein Invers-Schnell
fouriertransformationsrechenelement 92.
Die Rückprojektionseinrichtung 102 umfaßt einen eindimensionalen
Pufferspeicher 93, einen Strahlrechner 94, einen Addierer 95,
einen eindimensionalen Pufferspeicher 96 und einen Zähler 97.
Der Prozessor arbeitet in der folgenden Weise:
Die Daten von der vorverarbeiteten Fächerstrahldetektorkette wer den in dem eindimensionalen Pufferspeicher 81 gespeichert. Die Koeffizientendaten für die Vergrößerungen werden im Speicher 82 für die Interpolationskoeffiziententabelle und im Vergrößerungs interpolationsadressenspeicher 83 gespeichert. Wenn eine feste Datenmenge im eindimensionalen Pufferspeicher 81 gespeichert ist, werden die Interpolationskoeffizienten der Reihe nach ausgelesen und im eindimensionalen Pufferspeicher 86 als Parallelstrahldaten über den Multiplikator 84 und den Addierer 85 gespeichert.
Die Daten von der vorverarbeiteten Fächerstrahldetektorkette wer den in dem eindimensionalen Pufferspeicher 81 gespeichert. Die Koeffizientendaten für die Vergrößerungen werden im Speicher 82 für die Interpolationskoeffiziententabelle und im Vergrößerungs interpolationsadressenspeicher 83 gespeichert. Wenn eine feste Datenmenge im eindimensionalen Pufferspeicher 81 gespeichert ist, werden die Interpolationskoeffizienten der Reihe nach ausgelesen und im eindimensionalen Pufferspeicher 86 als Parallelstrahldaten über den Multiplikator 84 und den Addierer 85 gespeichert.
Um für eine Korrektur über das Filter zu sorgen, sind zwei Verfah
ren vorgesehen: Das eine Verfahren besteht darin, daß die Filter
funktion einer inversen Fourier-Transformation unterworfen wird
und realisiert wird, was in Form des wirklichen Raumes über die
Konvolution ausgedrückt wurde, während das andere Verfah
ren darin besteht, die eindimensionalen Daten der Fourier-Transfor
mation zu unterwerfen, das Produkt der Daten und der Filterfunktion
zu bilden und das Produkt erneut der inversen Fourier-Transforma
tion zu unterwerfen. Gemäß der Erfindung wird vorzugsweise das
zuletzt genannte Korrekturfilterverfahren durchgeführt.
Das Schnellfouriertransformationsrechenelement 87 dient dazu, die
in parallele Strahlen umgeordneten Daten im Speicher 86 umzuwan
deln und in den eindimensionalen Pufferspeicher 88 in einem weite
ren Frequenzbereich zu speichern. Die im Speicher 88 erhaltenen
Daten und die im Tabellenspeicher 89 gehaltene Filterfunktion wer
den im Multiplikator 90 multipliziert und anschließend im eindi
mensionalen Pufferspeicher 91 abgespeichert. Das erhaltene Ergeb
nis wird in einen wirklichen Raumbereich durch das Inversschnell
rouriertransformationsrechenelement 92 zurückgeführt.
Die in dieser Weise erhaltenen Daten werden im eindimensionalen
Pufferspeicher 93 gespeichert. Auf einen Befehl vom Zähler 97
arbeitet der Verkleinerungsstrahlrechner 94 um die Daten, die
der Verkleinerung entsprechen, zu bilden, Interpolationen aus
zuführen, die Daten im zweidimensionalen Pufferspeicher 96 über
einen Addierer 95 zu speichern und die Daten über einen Digital-
Analog-Bildwandler 98 in Form eines Bildes an der Kathodenstrahl
röhre 99 anzuzeigen.
Abschließend wird der im Tabellen- und Adressenspeicher für die
Vergrößerungsinterpolationsfaktoren und die Tabellen für die
Verkleinerungsstrahlrechner gespeicherte Inhalt beschrieben.
Fig. 8 zeigt das Verfahren der Berechnung der Parallelstrahl
projektionsdaten, die aus den Fächerstrahlprojektionsdaten in
verschiedenen Winkeln über die Umordnung der fächerförmigen und
parallelen Strahlen erhalten werden.
Wenn Parallelstrahlprojektionsdaten gebildet werden, werden
mehrere Gruppen von Fächerstrahlprojektionsdaten benötigt, da
die Fächerstrahlprojektionsdaten von der Detektorkette gemessen
werden, die auf dem Radius R angeordnet ist, und eine begrenzte
Datenmenge der Fächerstrahlprojektionsdaten an einem Winkel be
nutzt werden kann, da ein Bogen auf die Tangente projiziert
wird.
Fig. 8 zeigt das Verfahren der Bildung von Parallelstrahlpro
jektionsdaten aus einer Anzahl von m+1 Fächerstrahlprojektions
daten unter einem Winkel von θo bis θm. Wenn angenommen wird,
daß eine Parallelstrahlprojektionsdatengruppe einem mittleren
Winkel θm/2 entspricht, dann ist die Umsetzung der Folge
der fächerförmigen und parallelen Strahlen äquivalent der Kon
struktion einer Gruppe von Fächerstrahlen über ein Verschieben
des Winkels um einen Einheitswinkel mit θm/2 als mittlerem Wert.
Fig. 9 zeigt die oben erwähnte Situation.
Wenn die Fächerstrahlprojektionsdaten mit S(u, θ) wiedergegeben
werden und die Parallelstrahlprojektionsdaten durch g(u′, θ)
gegeben sind, dann werden die Daten u, u′ und θ durch die fol
genden Gleichungen mit ganzen Zahlen k und j wiedergegeben,
wenn die gemessenen Daten durch Meßintervalle up und up′ und θp
jeweils quantisiert werden:
u = uo + k up = uk
u′ = uo′ + k up′ = uk, k = 0, 1 --, N-1 -- (9)
u′ = uo′ + k up′ = uk, k = 0, 1 --, N-1 -- (9)
θ = θo + jθp = θj = 0, 1, -- M-1 -- (10)
M = 2π/θp
M = 2π/θp
wobei uo die Stelle des ersten Detektors für den Fächerstrahl
und uo′ für den parallelen Strahl, k die Detektornummer, θo den
Meßanfangswinkel, j die Projektionsnummer, N die Anzahl der Detek
toren und M die Anzahl der Projektionswinkel bezeichnen.
Die Umsetzung der Folge der fächerförmigen und parallelen
Strahlen erfolgt nach den folgenden Gleichungen:
dabei ist k = 1, . . . N -2 und j+i = 0, 1 . . ., M -1 (Mod M)
und bezeichnen a(k, i(k)) eine Interpolationsfunktion in der die
Folge der fächerförmigen und parallelen Strahlen umordnen
den Einrichtung. Das obige Beispiel wird für vier Interpolations
punkte geschrieben. Dabei bezeichnet k die Detektornummer und
i(k) die relative Projektionsnummer. Weiterhin ist i(k) die Funk
tion von k. Die oben beschriebene Beziehung ist in Fig. 8 darge
stellt. Da sich i(k) um einen Projektionswinkel immer dann ändert,
wenn sich mehrere Nummern k in andere Nummern k entsprechend dem
Projektionswinkel ändern, werden Parallelstrahlprojektionsdaten 22,
wie sie in Fig. 8 dargestellt sind, dadurch erhalten, daß inter
polierte Werte gemäß der Änderung von i(k) mit der Gleichung (12)
berechnet werden. In Gleichung (12) beruht das Erfordernis nach
einer Interpolation darauf, daß aufgrund der Tatsache, daß die
Positionen der Detektoren für den Fächerstrahl und den Parallel
strahl nicht vollständig miteinander übereinstimmen, ein Unter
schied in den Detektorpositionen der Detektoren entsprechend dem
Unterschied in der Geometrie zwischen der Fächer- und Parallel
strahlaufnahme auftritt. Bei diesem Beispiel werden Parallel
strahlprojektionsdaten dadurch erhalten, daß eine Interpolation
mit Fächerstrahlprojektionsdaten von vier Punkten nahe einem Ziel
punkt durchgeführt wird.
g′ (u′′, θ) gibt weiterhin die projizierten Daten wieder, die da
durch erhalten werden, daß eine Vergrößerungsinterpolation an
den Parallelstrahlprojektionsdaten ausgeführt wird, die in der
oben beschriebenen Weise gebildet wurden, wobei die Vier-Punkte
interpolation, wie sie oben beschrieben wurde, als Interpolations
funktion für die Vergrößerungsinterpolation verwandt wird. Wenn
b(δ, l) die Interpolationsfunktion für die Vergrößerungsinterpola
tion bezeichnet, wird g′(u′′, θ) durch die folgenden Gleichungen
erhalten.
[] gibt die Gauss-Darstellung wieder.
Durch ein Einsetzen der Gleichung (13) in die Gleichung (12)
ergibt sich:
Die Gleichung (17) gibt an, daß die Umordnung der fächerförmigen
und parallelen Strahlen gleichzeitig während der Vergrößerungs
interpolation bewirkt werden kann. Die Werte der Koeffizienten
a(k, i)·b(δ, l) in Gleichung (17) sind im Interpolationskoeffi
ziententabellenspeicher 82 in Fig. 1 gespeichert. Die Daten, die
die relative Lage von k+l zu i und die Beziehung von δ zu l′
wiedergeben, sind als Adressendaten in der Interpolationsadressen
tabelle 83 gespeichert. Die in Fig. 1 dargestellte Einrichtung 100
zum Umordnen der Folge der parallelen und fächerförmigen
Strahlen ist in der folgenden Weise ausgeführt. In der Praxis
ist die Anzahl der Pufferspeicher im eindimensionalen Puffer
speicher 81 entsprechend dem Streuungswinkel des Fächerstrahles,
d. h. der Anzahl der Änderungen von i in der Gleichung (17) fest
gelegt. Jedesmal, wenn sich der Projektionswinkel θ um eine Win
keleinheit ändert, werden die vorher gespeicherten Daten im ein
dimensionalen Speicher gelöscht und werden die neuesten Daten an
die Stelle der vorher gespeicherten Daten gesetzt. Diese Daten
entsprechen S in Gleichung (17). Nachdem auf den Inhalt von
a(k, i)·b(δ, l) vom Interpolationskoeffiziententabellenspeicher 82
und von der Interpolationsadressentabelle 83 zugegriffen ist,
wird durch den Multiplizierer 84 das Produkt a(k, i)·b(δ, l)·S
gebildet. Das Produkt muß viermal jeweils bezüglich l und l′ ad
diert werden. Diese Addition erfolgt durch den Addierer 85. g′(u′′,
θj) gibt den Wert wieder, der durch den Addierer 85 erhalten wird,
und wird im eindimensionalen Pufferspeicher 86 zur Übertragung
zur nächsten Verarbeitung gespeichert.
Fig. 9 zeigt das Verfahren zur Bildung einer Gruppe von Parallel
strahlprojektionsdaten 107, die über eine Berechnung aus einer
Gruppe von Fächerstrahlprojektionsdaten 106 erhalten werden, und
einer Gruppe von Parallelstrahlprojektionsdaten 108, die einer
Vergrößerungsinterpolation unterworfen wurden. Eine Datenein
heit 22 der Parallelprojektionsdaten wird aus einer Gruppe von
Fächerstrahlprojektionsdaten und in der in Fig. 8 dargestellten
Weise Teildaten 103, 104 und 105, die mehreren Winkeln entspre
chen, über eine Umordnung der fächerförmigen und parallen Strah
len erhalten. Anschließend wird der erhaltene Wert vergrößert
und interpoliert, um die vergrößerten Parallelstrahlprojektions
daten 32 zu erhalten. Da die Umordnung der fächerförmigen und
parallelen Strahlen eine Art von Interpolation ist, kann die
Reihe der Arbeitsvorgänge gemeinsam ausgeführt werden. Bei den
Prozessen in der Praxis wird ein Verfahren verwandt, bei dem
die Gruppe der vergrößerten Parallelstrahlprojektionsdaten direkt
aus der Gruppe der Fächerstrahlprojektionsdaten berechnet wird.
Im folgenden wird die Verkleinerungsrekonstruktion zum Zeitpunkt
der Rekonstruktion des endgültigen Videobildes nach Anwendung
der Korrekturfiltereinrichtung beschrieben.
Fig. 10 zeigt ein Verfahren zum Verkleinern der Gruppen der
vergrößerten Parallelstrahlprojektionsdaten. Um eine Gruppe von
Parallelstrahlprojektionsdaten 112 zu erhalten, die auf die ur
sprüngliche Größe aus der Gruppe von Parallelstrahlprojektions
daten 111 verkleinert sind, die einem Korrekturfilterverfahren
nur über eine Berechnung unterworfen wurden, wird eine Interpo
lationsfunktion benutzt, um einen angenäherten Wert über eine
Berechnung zu erhalten, die der Vergrößerungsinterpolation ent
gegengesetzt ist. P(u′′, θ) gibt die Daten nach der Filterkorrek
tur wieder und p′(u′′, θ) bezeichnet die verkleinerten interpolier
ten Daten. Wenn die bei der Vergrößerungsinterpolation benutzte
Funktion bei der Verkleinerungsinterpolation als Interpolations
funktion eingesetzt wird, läuft das Verkleinerungsinterpolations
verfahren nach den folgenden Gleichungen ab.
Dieses Verfahren führt dazu, daß verkleinerte Parallelstrahl
projektionsdaten 113 nach dem Korrekturfilterverfahren erhalten
werden. Die Daten werden dazu benutzt, eine Rückprojektion ent
sprechend dem Winkel θ zum Zeitpunkt der Messung durchzuführen.
Fig. 11 zeigt das Rückprojektionsverfahren. Wenn angenommen
wird, daß unabhängige Koordinaten senkrecht zueinander der Ein
heitsvektoren 1x und 1y sind, wobei die Koordinaten durch eine
Einheitsstrecke eines Bildelementes des zu rekonstruierenden
Videobildes bestimmt sind, so sind die Projektionen der Vek
toren auf die Parallelstrahlprojektionsdaten nach dem Korrek
turfilterverfahren gleich 1x·cosθ und 1y·sinθ jeweils.
Das heißt mit anderen Worten, daß ein Rückprojektionswert der
vom Mittelpunkt um α getrennt ist, durch Interpolation auf die
Achse u′′′ der Parallelstrahlprojektionsdaten erhalten wird, wenn
der Anfangspunkt der Videobildrekonstruktion sich an der oberen
linken Ecke befindet, und der erhaltene Wert dem Bildelement des
Videobildes zuaddiert werden soll. Für ein Bildelement f(x, y)
an irgendeiner gegebenen Stelle (x, y) des Videobildes sollte der
interpolierte Wert eines Punktes, der vom Ausgangspunkt S auf
den Parallelstrahlprojektionsdaten um (α + t) getrennt ist, f(x, y)
zuaddiert werden, wobei t die Länge einer vertikalen Linie vom
Ursprungspunkt O auf der u′′′-Achse zu einer geraden Linie paral
lel zum Winkel θ bezeichnet, die durch den Punkt (x, y) geht.
Um einen rückprojizierten Wert an irgendeiner Stelle im Video
bild zu erhalten, werden die auf u′′′ alle 1xcosθ oder 1ycosθ
projizierten Daten, die den projizierten Anteil des Einheitsvek
tors 1x, 1y im Videobild auf die parallelstrahlprojizierte Achse
u′′′ darstellen, interpoliert und als Rückprojektionswert benutzt.
Da der Parameter, der für die Rückprojektion benötigt wird, die
Position α am Ausgangspunkt S der parallelstrahlprojizierten
Datenachse und die Werte der 1xcosθ und 1ysinθ Anteile sind, wer
den die in den Fig. 9 und 10 dargestellten Verfahren gemeinsam
durchgeführt. Im folgenden wird die Rückprojektion anhand eines
Ausführungsbeispiels in der Praxis beschrieben. Um ein Bild aus
den verkleinerten Parallelstrahlprojektionsdaten P′(u′′′, θ)
zu rekonstruieren, wird jeder Wert von P′(u′′′, θ) über alle
Projektionswinkel nacheinander nach folgender Gleichung (22)
addiert:
wobei f(x, y) die Bilddaten darstellt.
Durch Einsetzen der Gleichung (18) in die Gleichung (22) wird
die folgende Gleichung (23) erhalten.
Die Gleichung (23) zeigt, daß die Verkleinerungsinterpolation
und die Rückprojektion gemeinsam durchgeführt werden. Im Strahl
rechner 94 wird nach den Gleichungen (19), (20) und (21) auf
einen Wert von b(δ, l) in der Gleichung (23) zugegriffen und es
wird weiterhin P(u′′(k+1), θ), d. h. der Gehalt des eindimensiona
len Pufferspeichers 93 mit dem Wert von b(δ, l) multipliziert.
Im Addierer 95 wird der erhaltene Wert zum Wert von f(x, y) im
zweidimensionalen Pufferspeicher 96 zuaddiert, der die Summe der
Werte ist, die durch den Addierer 95 über die vorhergehenden
Projektionswinkel gebildet wurden.
Ein Videobild wird dadurch erhalten, daß die obigen Arbeits
schritte über 360° des Projektionswinkels bewirkt werden. Das
heißt im einzelnen, daß durch eine vorherige Berechnung der Wer
te 1x·cosθ und 1y·sinθ entsprechend der vorliegenden Zahl nN der
Detektoren in einer Gruppe der Parallelstrahlprojektionsdaten 111
in Fig. 10 die Interpolation und die Rückprojektion gemeinsam
durchgeführt werden können.
Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt
einen Fall, bei dem die Breite des untersuchten Objektes kleiner
als die des Fächerstrahles ist. Selbst bei einem Objekt mit etwa
der gleichen Breite wie der des Fächerstrahles ist die erfindungs
gemäße Ausbildung beim Verfahren zum Vergrößern eines Multikanal
detektors mit einer größeren Anzahl von internen Operationskanä
len als der eines wirklichen Mehrkanaldetektors anwendbar.
Da gemäß der Erfindung eine Bildqualität gleich der, die bei Ver
wendung eines komplizierten Verschiebemechanismus erhalten wird,
ohne Verwendung eines derartigen Mechanismus sichergestellt wer
den kann, ist die erfindungsgemäße Ausbildung nicht nur wirt
schaftlich sondern auch in der Lage, die Bildqualität verglichen
mit der herkömmlichen Vorrichtung zu verbessern. Bei einem Ver
größerungsverhältnis von 1 : n für die Fächer/Parallelstrahlumord
nung und einer Nyquistfrequenz fc, mit der die ursprünglichen Fä
cherstrahldaten geliefert werden, kann eine Bildqualität mit dem
Frequenzbereich von bis zu nfc erhalten werden.
Claims (6)
1. Bildprozessor für einen Röntgencomputertomographen, mit
- - einer Röntgenstrahlquelle (1), die Fächerstrahlen auf ein zu untersuchendes Objekt (3) abgibt,
- - einem Mehrkanaldetektor (2; 21) für Röntgenstrahlung, der die durch das Objekt gelaufenen Fächerstrahlen aufnimmt, und mit
- - einer Verarbeitungseinrichtung zum Reproduzieren eines
Schnitt- oder Schichtbildes des Objektes, mit
- - einer Einrichtung (102) zur Rückprojektion des Signals, das aus dem Mehrkanaldetektor erhalten wurde, und mit
- - einer Einrichtung (100), die die Folge der Fächerstrahlen in Parallelstrahlen umordnet und die eine Einrichtung (82 bis 85) enthält, die Interpolationen auf der Grundlage des projizierten Bildsignales bewirkt, wobei die interpolierten Daten für die Rückprojektion verwendet werden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung, die die Interpo
lationen bewirkt, eine Einrichtung (82, 83) aufweist, die bei
der Interpolation für eine Vergrößerung um einen Faktor 1 : n
sorgt, wobei n eine beliebige Zahl sein kann.
2. Bildprozessor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (102), die die Rückprojektion liefert,
eine Einrichtung (94) zum Verkleinern des Eingangssignales für
die Rückprojektionseinrichtung um den Faktor n:1 aufweist.
3. Bildprozessor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verarbeitungseinrichtung eine Korrekturfilterein
richtung (101) enthält, die eine Konvolution des Eingangssi
gnales der Rückprojektionseinrichtung (102) bewirkt.
4. Bildprozessor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Korrekturfiltereinrichtung (101) die Daten aus der
Einrichtung (100) zum Umordnen der Reihenfolge von Fächer
strahlen in Parallelstrahlen verarbeitet.
5. Bildprozessor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Korrekturfiltereinrichtung (101) die Daten aus dem
Mehrkanaldetektor (2; 21) für die Röntgenstrahlung verar
beitet.
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|---|---|
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Representative=s name: STREHL, P., DIPL.-ING. DIPL.-WIRTSCH.-ING. SCHUEBE |
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