DE3603526C2 - - Google Patents
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- G06F3/01—Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
- G06F3/03—Arrangements for converting the position or the displacement of a member into a coded form
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Description
Die Erfindung betrifft eine auf einer Basisfläche bewegbare
Eingabevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Eingabevorrichtungen werden landläufig auch mit dem
Begriff "Maus" bezeichnet. Diese "Maus" ist mit dem Anzeige
bildschirm eines Rechners gekoppelt, und entsprechend der Be
wegung der "Maus" wird auf dem Anzeigebildschirm ein Cursor
bewegt. Maßgeblich für die Bewegung des Cursors ist die Drehung
der Kugel. Wie leicht einsehbar ist, darf die Kugel nicht rut
schen. Andererseits muß das Gerät auf der Unterlage auch sicher
geführt werden können. Wenn die Kugel relativ weit von der
Unterseite der "Maus" absteht, ist die Lage des Geräts in
stabil. Zur Stabilisierung der Lage der "Maus" ist es bereits
bekannt (US-Z.: IBM Technical Disclosure Bulletin, Vol. 27,
Nr. 7A Dezember 1984, S. 3783, 3784), auf der Unterseite des
Gehäuses einige Gleitstücke anzuformen. Man hat allerdings be
obachtet, daß diese Gleitstücke durch längeren Gebrauch des
Geräts verschleißen und dann ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen.
Es wurde weiterhin vorgeschlagen (EP-OS 01 66 432), in der Unter
seite der Eingabevorrichtung mehrere durch Spiralfedern gelager
te Kugeln anzuordnen. Die Kugeln sind zwar verschleißfest, je
doch ist die Herstellung derartiger Geräte mit hohem Aufwand ver
bunden. Zudem ist die Handhabung eines solchen Geräts mit stören
den Laufgeräuschen der Kugeln verbunden, was insbesondere dann
sehr störend ist, wenn in einem Raum mehrere Arbeitsplätze vor
handen sind, von denen jeder mit einer solchen Eingabevorrich
tung ausgestattet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Eingabevorrich
tung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art zu
schaffen, bei der das eine oder die Vielzahl von reibungsarmen
Elementen auf der Unterseite des Gehäuses allenfalls nur ge
ringe Gleitgeräusche beim Bewegen der Eingabevorrichtung ver
ursachen und dennoch nicht schnell verschleißen.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfin
dung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Nach dem erfindungsgemäßen Vorschlag handelt es sich bei dem
reibungsarmen Element um ein Flachmaterialstück mit einem Loch,
das die Gehäuseöffnung umgibt. Durch die Form des reibungs
armen Elements ist auch die Form der elastischen Einrichtung
aus Schaumkunststoff vorgegeben. Insbesondere sind die Mittel
zum Abfedern des Gehäuses und die reibungsarmen Elemente
deckungsgleich ausgebildet.
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im
folgenden anhand der zeichnerischen Darstellung eines
Ausführungsbeispiels noch näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Perspektivansicht, die die Art der Verwendung einer
X-Y-Positionseingabevorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung erläutert;
Fig. 2 eine Schnittansicht der X-Y-Positionseingabevorrichtung;
Fig. 3 eine Ansicht zur Erläuterung der Relation zwischen
einer Kugel und Abtriebswalzen;
Fig. 4 eine Schnittansicht der Kugel; und
Fig. 5 eine Ansicht eines unteren Gehäuseteils von unten.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. Eine X-Y-Positionseingabevorrichtung des Typs, die
eine Rollkugel aufweist und in Fig. 1 im allgemeinen das Bezugs
zeichen 1 trägt und bei der die vorliegende Erfindung ange
wendet wird, ist mit einem Computer 2, der mit einer Kathoden
strahlröhrenanzeige 3, einer Diskettenstation bzw. einem Floppy-
Disk-Antrieb 4, usw. ausgestattet ist, verbunden und dient zur
Steuerung der Bewegung eines Kursors 5 auf der Kathodenstrahl
röhrenanzeige 3. In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 6 eine
Eingabevorrichtung mit einer Tastatur, und das Bezugszeichen 7
bezeichnet ein spezielles Flachstück bzw. eine Basis für
die X-Y-Positionseingabevorrichtung 1 mit der Rollkugel.
Fig. 2 zeigt die X-Y-Eingabevorrichtung 1, wobei einige Teile
derselben weggebrochen sind. Innerhalb eines Gehäuses, das aus
einem oberen Gehäuseteil 8 und einem unteren Gehäuseteil 9
gebildet ist, ist eine Kugel 10 drehbar gehaltert, wobei ein
Bereich der Kugel 10 durch eine Öffnung 9 a in dem unteren
Gehäuseteil 9 hindurch aus dem Gehäuse herausragt. Obwohl es
nicht gezeigt ist, ist das Gehäuse in seinem Inneren mit einem
Haltemechanismus sowie mit Einrichtungen zum Detektieren der
Rotation der Kugel 10, sowie mit einer gedruckten Schaltungs
platte usw. ausgestattet. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, befindet
sich die Kugel 10 in Anlage mit zwei Abtriebswalzen 11 und 12
und in Anlage mit einer Stützwalze 13, so daß sie an drei
Punkten gehaltert ist. Die Abtriebswalzen 11 und 12 sind
derart angeordnet, daß sich ihre Achsen in der Verlängerung
orthogonal schneiden, und außerdem sind die Abtriebswalzen 11
und 12 mit den Rotationsdetektoreinrichtungen gekoppelt, die
z. B. in Form von variablen Widerständen 14 und 15 vorgesehen sind.
Die Detektoreinrichtungen arbeiten derart, daß bei einer
Bewegung des Gehäuses auf der Basis 7 die Kugel 10 eine Roll
bewegung ausführt und Schiebesegmente der variablen Widerstände
14 und 15 über die Abtriebswalzen 11 und 12 bewegt, wodurch
eine Ausgabe der Koordinatwerte der X- und der Y-Richtung
erfolgt. In Fig. 2 bezeichnet das Bezugszeichen 16 eine
Drucktaste zum Betätigen eines im Gehäuseinneren vorgesehenen
Schalters, das Bezugszeichen 17 bezeichnet ein Kabel, und das
Bezugszeichen 18 bezeichnet eine Hülse bzw. Muffe.
Wie in Fig. 4 gezeigt ist, handelt es sich bei dem Inneren der
Kugel 10 um eine Metallkugel 19, wie z. B. um eine Stahlkugel,
und die Oberfläche der Metallkugel 19 ist mit einer Klebe
schicht 20 versehen, und um die Klebeschicht herum ist eine
äußere Schicht bzw. ein Mantel 21 aus einem elastischen bzw.
nachgiebigen Material, wie z. B. Gummi, herumgeformt und an
dieser befestigt. Die Außenfläche der Metallkugel 19 und des
Mantels 21 lassen sich durch Polieren in einfacher Weise
glätten. Obwohl die Tendenz besteht, daß Staub an der
Oberfläche des Gummimantels anhaftet, nachdem der Gummimantel
gerade geformt worden ist, läßt sich dies dadurch verhindern,
daß man einen geeigneten Schleifstein auswählt und man dem
Mantel ein mäßiges Ausmaß an Oberflächenrauhheit verleiht.
Durch diesen Schleif- bzw. Poliervorgang läßt sich eine Trenn-
bzw. Formlinie, die während des Formgebungsvorgangs entsteht,
von dem Mantel 21 entfernen, wodurch eine Rollkugel 10 ohne
Vorsprünge gebildet ist.
Wie in den Fig. 2 und 5 gezeigt ist, ist in dem vorderen
Bereich des Bodens des unteren Gehäuseteils 9 eine ringförmige
nutartige Vertiefung 9 b ausgebildet, die sich um die Öffnung 9 a
herumerstreckt, und eine rechteckige nutartige Vertiefung 9 c,
die einen bestimmten Abstand von der genannten ringförmigen
Vertiefung 9 c aufweist, ist in dem hinteren Bereich des
Bodens ausgebildet, wobei die Vertiefungen 9 b und 9 c beide
in der Außenfläche des Bodens vorgesehen sind. In diese
Vertiefungen 9 b und 9 c sind poröse nachgiebige Elemente 22
aus Schwamm oder Schaumkunststoff, mittels eines
Klebstoffs eingeklebt. Außerdem ist an der Unterseite eines
jeden nachgiebigen Elements 22 ein gleitfähiges Flachmaterialstück 23
angebracht, bei dem es sich um eine Schicht mit sehr guten
Gleiteigenschaften handelt, die aus einem Fluor-Kunststoff, wie z. B. Poly
tetrafluoräthylen (Teflon - Wz) gebildet ist. Das nachgiebige Element 22
und das gleitflähige Flachmaterialstück 23 sind durch geeignete Mittel,
wie z. B. durch Verkleben oder Verschweißen unter Wärmeeinwirkung,
zu einem einzigen Körper vereinigt, und das gleitfähige Flachmaterial
stück 23 und das nachgiebige Element 22 sind, wie dies in
Fig. 2 gezeigt ist, derart dimensioniert, daß sie von der
Außenfläche des Bodens des unteren Gehäuseteils 9 nach unten
wegragen.
Wenn die Eingabevorrichtung 1 mit einer Hand gehalten und auf der
Basis 7 in einer gewünschten Richtung bewegt wird, führt die Kugel 10 auf der
Basis 7 eine Rollbewegung aus, und zwar aufgrund einer Reibungskraft,
die durch das Eigengewicht der Kugel 10 geschaffen ist. Die
Rotation der Kugel 10 wird separat auf die beiden Abtriebswalzen
11 und 12 übertragen, und der Rotationswinkel einer jeden
Abtriebswalze 11 und 12 wird mittels der diesen zugeordneten
variablen Widerstände 14 bzw. 15 detektiert. Die ermittelten
Signale werden über das Kabel 17 einer Anzeigesteuerung
zugeführt, die innerhalb des Computers 2 vorgesehen ist, und
durch die Signalverarbeitung wird der Kursor 5 auf der
Kathodenstrahlröhrenanzeige 3 in die gewünschte Position bewegt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Vorgang kommt die Bodenfläche
des unteren Gehäuseteils 9 nicht in direkten Kontakt mit der
Basis 7, und die über die nachgiebigen Elemente 22 am Boden
des unteren Gehäuseteils 9 angebrachten gleitfähigen Flachmaterial
stücke 23 führen eine Gleitbewegung auf der Basis 7 aus, so
daß kein Geräusch erzeugt wird und eine glatte Rollbewegung
sowie eine glatte Gleitbewegung erzielt werden. Da die Reibung
auf der Basis7 dadurch reduziert ist, daß die gleitfähigen Flach
materialstücke 23 vorgesehen sind, ist außerdem die zum Handhaben
der Eingabevorrichtung erforderliche Kraft reduziert, wodurch
sich eine gute Bedienbarkeit der Eingabevorrichtung ergibt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die mit Gummi
überzogene Kugel 10 verwendet, und somit gelangt die Eingabe
vorrichtung 1 nur über das elastische Material
der Kugel und der nachgiebigen Elemente mit der Basis 7
in Berührung, wodurch ein sehr hoher Dämpfungseffekt erzielt
ist. Außerdem ist das eine gleitfähige Flachmaterialstück 23 derart
angeordnet, daß es sich um die Öffnung 9 a herumerstreckt, so
daß an der Basis 7 anhaftendes Fremdmaterial, wie Staub,
Feuchtigkeit und Öl, daran gehindert werden können, sich auf
der Kugel 10 abzulagern, wodurch sich Probleme, die durch das
Anhaften von Fremdmaterial entstehen können, vermeiden lassen.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die anordnungsgmäßige Beziehung
zwischen den nachgiebigen Elementen 22 und den gleitfähigen
Flachmaterialstücken 23 der vorliegenden Erfindung nicht auf
die in dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel dar
gelegte Beziehung begrenzt ist. Es besteht lediglich die
Bedingung, daß ein reibungsarmes Element, wie z. B. das gleit
fähige Flachmaterialstück 23, derart mit einer elastischen
Einrichtung, wie z. B. dem nachgiebigen Element 22, verbunden
ist, daß es als Gleiteinrichtung dient, so daß das Gehäuse
auf der Basis 7 gleitend bewegbar ist, während ein von der
Basis bzw. dem Flachstück 7 stammendes Geräusch durch die
elastische Einrichtung gedämpft wird.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß gemäß
der vorliegenden Erfindung durch die Gleitwirkung zwischen
der Basis und den gleitfähigen Flachmaterialstücken, die über
die nachgiebigen Elemente an dem Boden des Gehäuses angebracht
sind, sich die erfindungsgemäße Eingabevorrichtung in
zufriedenstellender Weise bewegen läßt, kaum Geräusch
bei der Bewegung verursacht wird und sich die Eingabe
vorrichtung unter Aufbringung einer nur geringen Handhabungs
kraft betätigen läßt, wodurch eine X-Y-Positionseingabe
vorrichtung mit verbesserter Lebensdauer zu niedrigen Kosten
geschaffen ist.
Claims (3)
1. Auf einer Basisfläche bewegbare Eingabevorrichtung,
umfassend:
ein Gehäuse (8, 9), das in seinem Boden mit einer Öffnung (9 a) versehen ist;
eine Kugel (10), die in dem Gehäuse (8, 9) drehbar gehalten ist, wobei ein Bereich der Kugel (10) derart durch die Öffnung (9 a) hindurchragt, daß er die Basisfläche (7) berührt und auf dieser eine Rollbewegung ausführt, wenn das Gehäuse (8, 9) auf der Basisfläche (7) bewegt wird;
eine elastische Einrichtung (22), die zum Abfedern des Ge häuses (8, 9) an dem Gehäuse (8, 9) angebracht ist; und min destens ein reibungsarmes Element (23), das derart an der elastischen Einrichtung (22) angebracht ist, daß es über den Boden des Gehäuses (8, 9) hinausragt und sich reibungsarm auf der Basisfläche (7) zu bewegen vermag,
dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem reibungsarmen Element um ein gleitfähiges Flachmaterialstück (23) handelt, das ein die Öffnung (9 a) im Boden des Gehäuses (8, 9) umgebendes Loch aufweist, und daß es sich bei der elastischen Einrichtung um ein nachgiebiges Element (22) aus Schwamm oder Schaumkunststoff handelt.
ein Gehäuse (8, 9), das in seinem Boden mit einer Öffnung (9 a) versehen ist;
eine Kugel (10), die in dem Gehäuse (8, 9) drehbar gehalten ist, wobei ein Bereich der Kugel (10) derart durch die Öffnung (9 a) hindurchragt, daß er die Basisfläche (7) berührt und auf dieser eine Rollbewegung ausführt, wenn das Gehäuse (8, 9) auf der Basisfläche (7) bewegt wird;
eine elastische Einrichtung (22), die zum Abfedern des Ge häuses (8, 9) an dem Gehäuse (8, 9) angebracht ist; und min destens ein reibungsarmes Element (23), das derart an der elastischen Einrichtung (22) angebracht ist, daß es über den Boden des Gehäuses (8, 9) hinausragt und sich reibungsarm auf der Basisfläche (7) zu bewegen vermag,
dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem reibungsarmen Element um ein gleitfähiges Flachmaterialstück (23) handelt, das ein die Öffnung (9 a) im Boden des Gehäuses (8, 9) umgebendes Loch aufweist, und daß es sich bei der elastischen Einrichtung um ein nachgiebiges Element (22) aus Schwamm oder Schaumkunststoff handelt.
2. Eingabevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das gleitfähige Flachmaterialstück
(23) einen Fluor-Kunststoff beinhaltet.
3. Eingabevorrichtung nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (10) eine Außenschicht
(21) aus gummiartigem Material besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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