DE359396C - Anordnung zum Verteilen der Ladungen von Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Anordnung zum Verteilen der Ladungen von Verbrennungskraftmaschinen

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DE359396C
DE359396C DEM68939D DEM0068939D DE359396C DE 359396 C DE359396 C DE 359396C DE M68939 D DEM68939 D DE M68939D DE M0068939 D DEM0068939 D DE M0068939D DE 359396 C DE359396 C DE 359396C
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  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Anordnung zum @ Verteilen-.der Ladungen von Verbrennungskraftmaschinen.
    Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum
    Einführen. und Verteilen der Ladungen: für
    Verbrennungskraftmaschinen; und; zwar für
    aus Luft und flüssigem Brennstoff be-
    stehenden Ladungen. Die -Anordnung er-
    möglicht eine zwangliäaufige geichmäßige Ver-
    teilung der Ladung über den ganzen Zylind'er-
    querschnitt. Man hat diese Aufgabe schon
    durch Verwendung".. von Ringventil'eu oder
    mehrsitzigen Ventilen; zu lösen versucht,. je-
    doch haaben,diese-Ausführungen den-Nachteil,
    daß die mehrfachen Sitze wegen der hohen
    Temperatur, die an den Ventilen Herrscht,
    nicht dauernd dicht zuhalten sind. Man; hat
    auch .dieseI:be Aufigaabe durch Anordnung mehrerer Ventile zu lösen versucht, -;wobei aber die mehrfache -Anzahl der Ventile eine verwickelte Konstruktion daristellt. Durch die Erfindung wird dlie Aufgabe dadurch gelöst, daß die eintretende Ladung durch. ein einziges Ventil in einen Ringraum eingeführt wird, und: alue diesem: einesteils durch einen Ringspalt, andernteils durch am Umfang verteilte Löcher in den Zylinder - einer das Einlaßventil umgebenden Wand tritt, und daß die Querschnitte des Ringspaltes und der Löcher etwa zusammen den freien Ventilquerschnitt ergeben und so angebracht sind, daß die Ladung den Zylinderboden allseitig bespült und gleichmäßig über den ganzen Zylinderquerschnitt verteilt wird.
  • Wo der Motor aus sonstigen konstruktiven Gründen mehrere Eihlaßventile verlangt, was insbesondere bei Motoren größerer Abmessungen der Fall ist, werden natürlich die einzelnen Ventile ebenfalls sinngemäß ausgebildet.
  • Drei Ausführunggsbeispiele der Erfindung sind auf der Zeichnung in vier Abbildungen dargestellt.
  • Abb. x zeigt die erste Ausführungsform mit einem Ventil, Abb. 2 die zweite Ausführungsform gleichfalls .mit einem Ventil, beide im Längsschnitt, Alb. 3 unfd 4 die dritte Ausführungsform mit dit Einlaßschilitze steuerndem Kolben oder Schieber im Längs- und Querschnitt.
  • Bei der ersten Ausführungsform ist im Innern des Zylinders i eine Wand 2 angeordnet, die nach der Ventilmitte zu in eine- Wand 3 abgekröpft ist. Die Wand 2, 3 umgibt den Ventilteller so, daß bei geöffnetem Ventil der freie Durchlaßquerschnitt zwischen der umgekröpften Wand 3 und dem Ventilteller 4 kleiner ist als der freie Querschnitt zwischen Ventil und Ventilsitz 5. In der Wand :2 sind Löcher 6 angeordnet, die den fehlenden Durchgangsquerschnitt ergänzen, so daß die Summe der Querschnitte der Löchier 6 und des Durchlaßquerschnittes zwischen Ventilteller und abge kröpfter Wand.-3 etwa gleich dem D.urchl-aßquerschnitt arm Ventilsitz ist. Die eintretende Ladung wird zu . einem Teil durch die abgekröpfte Wand 3 nach innen, abgelenkt und zum andern Teili durch die Löcher 6 nach außen am Zyliii@derdecke!1 vorbeigeführt. Sie wird auf diese Weise über den ganzen Zylinderquerschnitt gleichmäßig verteilt.
  • Bei der zweiten Ausführungsform ist der Ventilteller 4 mit einer nach dem Zytinderinnern zu abgebogenen Wand 7 versehren, in der sich Löcher 8 befinden. Dieser Ventilteller wird von: einer am Zylinder sitzenden Wand 9 umgeben. Diese Wand ist so ausgebildet, daß beii geöffnetem Ventil der Durchlaßquerschnitt zwischen ihr und d'em Ventilteller kleiner ist als der Durchlaßquerschnitt zwischen dem Ventilsitz 5 und dem Ventilteller. Die Ergänzung des Querschnittes erfogt wieder durch Löcher 6 in der Wand 9.
  • Bei der dritten Ausführungsform befinden sich in dem: Zylinder i die Einlaßsch@lit.ze io, die durch den Kod#ben i i gesteuert werden. An diesem Kolben sitzt eine Ringwand 12 mit einer däzu senkrechten zentrischen Wand 13. In der Ringwand 12 befinden sich wieder Löcher 14.
  • Der D.urchlaßquerschnitt zwischen Zylinder`vand und Ringwand 13 ist kleiner als, der Querschnitt der Schlitze io. Durch die Ringwand, 13 und die Wand r2 wird ein Raum gebildet, durch den die einströniende Ladung auf den Zylinderumfang verteilt wird. Die Löcher 14 der Wand 12 ergeben mit dem Ringspalt zwischen Zylinderwand i undWand 13 etwa .dien Gesamtquerschnitt der Schlitze io, so daß also aus sämtlichen Löchern und dem Ringspalt die Ladung mit gleicher Geschwindigkeit ausströmen muß. Der Ringraum nimmt am Querschnitt entsprechend der Entfernung von den Einlaßschlitzen io ab, so dä<ß er bei> dem dargestellten Aus.führungsbeispi'el, wo nur ajuf einer Seite einige wenige Einlaßschlitze vorgesehen sind, eine exzentrische Form erhält. Bei doppelseitig angeordneten Einlaßschlitzen würde sich; ein ellipsenförmiger Raum ergeben.
  • Naturgemäß kann man auch den Zylinder i beweglich und den Kolben i i feststehend ausbilden, wodurch sich die Anordnung sinngemäß ändert.

Claims (3)

  1. PATEN T-ANSPRÜcuE: i. Anordnung zum Verteilen der Ladungen von - VerbrennUngskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die eintretende Ladung durch ein Ventil in einen Ringraum eingeführt wird -und aus diesem einesteils durch einen Ringspalt, welcher nach innen, vorn Ventil (4) und nach außen von einer das Ventil (4) umgebenden-, abgekröpften Wand: (2) begrenzt wird, andernteils durch, am Umfang der Wand (2) verteilte Löcher in den Zylinder tritt, und daß die Querschnitte des Ringspaltes und der Löcher so gewählt sind, dlaß sie zusammen den freien Ventilquer-,schnitt ergeben,.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gtkennzeichnet, däß der Ventilteller (4) mit einer nach dem Zylinderinnern zu; abggeibogenen Wand (7) versehen isst, in der sich die Löcher 8 befinden.-.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i für Motoren mit steuerndem Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der den Einlaß steuernde Kolben (i i) mit einer Ringwand (12) und mit einer davon abgekröpften zentrischen Wand (13) versehen ist, und die Löcher (14) in der Ringwand (12) angeordnet sind (Abb. 3 und 4).
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