DE359151C - Asbestzementplatte zur Herstellung freitragender Dacheindeckungen - Google Patents
Asbestzementplatte zur Herstellung freitragender DacheindeckungenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/12—Roofing elements shaped as plain tiles or shingles, i.e. with flat outer surface
- E04D1/20—Roofing elements shaped as plain tiles or shingles, i.e. with flat outer surface of plastics; of asphalt; of fibrous materials
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- E04D1/00—Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
- E04D1/29—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements
- E04D1/2907—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections
- E04D1/2914—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements
- E04D1/2916—Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements the fastening means taking hold directly on adjacent elements of the same row
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Description
- Asbestzementplatte zur Herstellung freitragender Dacheindeckungen. Vorliegende Erfindung betrifft eine Asbestzementplatte zur Herstellung freitragender Dacheindeckungen, welche erfindungsgemäß an der Ober- und Unterseite mit schräg zur senkrechten Diagonale verlaufenden, an entsprechenden Verstärkungen der einander überdeckenden Plattenteile seitlich ausgebildeten, schwalbenschwanzartigen Falzen derart versehen sind, daß jede einzelne Platte der einen wagerechten Reihe mit ihren unterseitigen Falzen stets in die oberseitigen Falze je zweier aneinanderstoßender Platten der nächstunteren Plattenreihe von oben her eingeschoben werden kann und so mit diesen zum Eingriff kommt, wodurch die einzelnen Platten in zu ihrer Fläche, also zur Dachebene, senkrechter Richtung miteinander gekuppelt werden und auf diese Weise eine fest zusammenhängende Gesamtdachdecke ergeben, von welcher nur die Randplatten am Dachstuhl festgenagelt zu werden brauchen, cla die derart gebildete Dachdecke zufolge der Kupplung der einzelnen Platten und Plattenreihen untereinander eine selbsttragende wird. Nur zur Sicherheit ist es mit Rücksicht auf etwaige Stürme und auf das große Eigengewicht der nur an ihren Randplatten hängenden Dachdecke angezeigt, dennoch einzelne Reihen an etwa i bis 1,5 m voneinander angeordneten Latten an einigen Stellen festzunageln.
- Auf beiliegender Zeichnung sind vier verschiedene Ausführungsbeispiele solcher Asbestzernentdachplatten dargestellt, und zwar zeigen Abb. i, 3, 5 und 7 je eine obere Flächenansicht, eine seitliche und eine obere Kantenansicht (bei Abb. 5 auch eine untere Kantenansicht) einer Dachplatte, während Abb. 2, 4., 6 und $ in je einem Grundriß und einer unteren Kantenansicht die Bindung von zwei Reihen der daneben dargestellten Platten veranschaulichen, wobei in diesen Kantenansichten die untere Plattenreihe nur der Deutlichkeit wegen schraffiert ist und die Platten der unteren Reihe mit arabischen, die der oberen Reihe mit römischen Zahlen fortlaufend bezeichnet sind.
- Es sind a die in üblicher Weise quadratisch mit abgestumpften seitlichen Ecken gestalteten Asbestzementdachplatten, b deren oberseitige und b1 deren unterseitige Verstärkungen und c bzw. cl die an letzteren ausgebildeten schrägen Falze.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. i erstreckt sich die obere Verstärkung b wie die untere am oberen l:zw. unteren Rande der Platte a von der senkrechten Diagonale nach rechts und links in Gestalt einer Pfeilspitze, und es sind an deren schräg zur senkrechten Diagonalrichtung verlaufenden äußeren Kanten die Falze c bzw. cl ausgebildet. Die Falze c bzw. cl sind gegen die Spitzen hin etwas gegeneinander geneigt, um beim Eindecken mit diesen Platten eine gewisse Keilwirkung und damit ein festeres Zusammenhalten der Platten zu erzielen. Das Eindecken mit diesen Platten erfolgt in der «'eise, daß zunächst die unterste Reihe in üblicher Weise befestigt wird, worauf je eine Platte der nächsten Reihe von oben her mit ihrer unteren Verstärkung bl zwischen die beiden oberen Verstärkerungen b j e zweier nachbarlicher Platten der unteren Reihe eingeschoben und durch mäßiges Einschlagen zufolge der geneigten Anordnung der Falze daselbst festgekeilt wird, wie dies Abb. 2 zeigt. So werden auch die übrigen Platten dieser Reihe befestigt, und es bildet dann diese Reihe wieder eine feste Stütze für die nächste in gleicher Weise zu befestigende Reihe.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 erstrecken sich die Verstärkungen b bzw. b1 von den stumpfen Ecken der Platte gegen die spitzen Ecken hin, und es sind die Falze c bzw. cl hier an den inneren, schräg zur senkrechten Diagonalrichtung liegenden Kanten der Verstärkungen angeordnet, welche zwischen sich einen eine halbe Plattenbreite großen Zwischenraum freilassen. Die Falze c bzw. cl sind hier gegen die Plattenmitte hin etwas gegeneinander geneigt, und zwar um auch hier wieder die Keilwirkung beim Eindecken zu erzielen. Der Unterschied zwischen dieser Ausführung und der vorherigen zeigt sich nur in der gegenseitigen Bindung der Platten. Da hier in jedem stumpfen Eckstoße nveier nachbarlicher Platten je zwei obere und je zwei untere Verstärkungen zusammenstoßen, so muß die von oben zwischen zwei Platten, z. B. i und 2 der unteren Reihe (Abb. 3 und q.), eingeschobene Platte I der oberen Reihe mit ihren zwei unteren Verstärkungen hl, b1 die beiden hier zusammentreffenden oberen Verstärkungen b, b der Platten i und 2 zusammenfassen, so daß also hier jede einzelnePlatte je zweiPlatten der nächstunteren Reihe nicht nur senkrecht zur Platte, sondern auch in der Seitenrichtung miteinander verbindet, wie dies besonders aus der unteren Kantenansicht in Abb. q. ersichtlich ist.
- In ganz gleicher Weise binden sich die Platten nach der Ausführungsform in Abb. 5 und 6. Diese scheint zwar dem Ansehen nach von den früheren Ausführungsformen wesentlich verschieden zu sein, ist aber im Grunde genommen nur eine Vereinfachung und in der Weise entstanden, daß eine gleiche Falzanordnung wie bei Abb. 3 oben und wie bei Abb. i unten durch eine andere Ausbildung der Verstärkungen erzielt wird. Hier sind nämlich die Verstärkungen b bzw. b1 durch Kröpfung der Platte a in der Querrichtung gebildet. Dadurch entstehen schräg zur senkrechten Diagonalrichtung verlaufende Leisten von doppelter Plattenstärke, welche derart gegen die Diagonale geneigt sind, daß deren innere, über der Platte liegende Kanten die oberen und deren äußere, unter der Platte liegende Kanten die unteren Ränder der Platte halbieren. Die oberen Falze c, c sind nun an den oberen Enden der inneren Kanten und die unteren Falze an den unteren Enden der äußeren Kanten dieser die Verstärkungen b, b1 bildenden Leisten ausgebildet. Die Eindeckungsweise mit diesen Platten unterscheidet sich von der vorigen nur dadurch, daß hier die Platten I, II usw. jeder zweiten Reihe umgewendet und verkehrt zwischen die Platten i, 2, 3 usw. der nächstunteren Reihe eingesetzt werden müssen.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. 7, 8 sind die Verstärkungen b und b1 der Unter-und Oberseite der Platte a voneinander verschieden ausgebildet, und zwar ist an der Oberseite eine von der oberen Spitze bis zu den beiden stumpfen Ecken reichende pfeilförmige Verstärkung b vorgesehen, in deren beiden Schenkeln in der Mitte je eine von den oberen Falzen c, c begrenzte, in der senkrechten Diagonalrichtung verlaufende, nach unten verjüngte Schwalbenschwanznut d ausgebildet ist, während an der Unterseite der Platte die die unteren Verstärkungen bildenden, entsprechend den Nuten d gestalteten und angeordneten, seitlich von den unteren Falzen cl, cl begrenzten Keile b1, b1 ausgebildet sind. Auch diese Platten werden beim Eindecken in der bisher beschriebenen Weise zusammengesetzt, und es greift dann jede einzelne Platte I, II usw. der oberen Reihe mit ihren beiden Keilen b1, b1 in je eine Nut d zweier nachbarlicher Platten i und 2 oder 2 und 3 usw., so daß also hier, außer der Bindung in zur Dachdecke senkrechter Richtung, nicht nur eine Bindung je zweier nebeneinanderliegender Platten durch je eine obere, dazwischenliegende Platte in seitlicher Richtung erfolgt, sondern auch jede einzelne Platte mit jeder Platte der nächstunteren oder nächstoberen Plattenreihe selbst ebenfalls in seitlicher Richtung gebunden ist.
Claims (5)
- PATENT-ANspRÜCFIE: i. Asbestzementplatte zur Herstellung freitragender Dacheindeckungen, dadurch gekennzeichnet, daß sie an der Oberseite und Unterseite an den einander überdeckenden Teilen mit Verstärkungen und an deren schräg zur senkrechten Diagonale verlaufenden Kanten derart mit seitlichen schwalbenschwanzartigen Falzen versehen ist, daß diese Platte der einen wagerechten Reihe der Dachdecke mit ihren unterseitigen Falzen stets in die oberseitigen Falze zweier nachbarlicher Platten der nächstunteren Plattenreihe von oben her eingeschoben werden kann und dabei diese keilartig festklemmt.
- 2. Dachplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die oberseitigen und unterseitigen Verstärkungen sich von der spitzen oberen bzw. unteren Ecke pfeilförmig gegen die stumpfen Ecken hin bis zur viertel Plattenbreite erstrecken und an den äußeren Kanten mit Falzen versehen sind, so daß beim Eindecken die eine untere Verstärkung einer Platte zwischen die zwei oberen Verstärkungen zweier nachbarlicher Platten der nächstunteren Plattenreihe eingreift (vgl. Abb. i und 2).
- 3. Dachplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ober- und unterseitigen Verstärkungen von den stumpfen Ecken ausgehend sich bis zur viertel Plattenbreite gegen die spitzen Ecken hin erstrecken und an den einander zugekehrten inneren Kanten mit Falzen versehen sind, so daß beim Eindecken j e zwei untere Verstärkungen einer Platte je eine obere Verstärkung von zwei Platten der nächstunteren Plattenreihe umfassen (vgl. Abb. 3 und 4). q..
- Dachplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Falzen ztt versehenen Verstärkungen der Platten durch einfache Kröpfung der Platte in der Quer- (wagerechten) Richtung gebildet und die oberen Falze an den oberen Enden der inneren, die unteren Falze aber an den unteren Enden der- äußeren Kanten der durch die Kröpfung der Platte entstandenen, die Verstärkungen derselben bildenden Leisten ausgebildet werden (vgl. Abb. 5 und 6).
- 5. Dachplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die oberseitigen Verstärkungen sich von der spitzen Ecke pfeilförmig bis zu den stumpfen Ecken erstrecken und auf jeder Seite in der viertel Plattenbreite mit j e einer in der Richtung der senkrechten Diagonale verlaufenden, seitlich von den oberen Falzen begrenzten; sich nach unten verjüngenden Schwalbenschwanznut versehen sind, während die unteren Verstärkungen als diesen Schwalschwanznuten entsprechend geformte, seitlich von den unteren Falzen begrenzte Keile ausgebildet sind, welche beim Eindecken in je eine Nut zweier nachbarlicher Platten der nächstunteren Plattenreihe eingreifen (Abb. 7 und 8).
Applications Claiming Priority (1)
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- 1920-10-07 DE DEB96261D patent/DE359151C/de not_active Expired
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