DE35896C - Petroleum-Kochmaschine - Google Patents
Petroleum-KochmaschineInfo
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- DE35896C DE35896C DENDAT35896D DE35896DA DE35896C DE 35896 C DE35896 C DE 35896C DE NDAT35896 D DENDAT35896 D DE NDAT35896D DE 35896D A DE35896D A DE 35896DA DE 35896 C DE35896 C DE 35896C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C5/00—Stoves or ranges for liquid fuels
Landscapes
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cookers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
Petroleum - Kochmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. November 1885 ab.
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Einrichtung an Petroleum-Kochmaschinen, durch
welche die Dochthülsen in leichter und bequemer Weise gereinigt und in Stand gesetzt
werden können. Es wird dies dadurch erreicht, dafs die Dochthülsen in einer besonderen
ausziehbaren Platte angeordnet sind. Aufserdem zeichnet sich der Brenner durch einen
eigenartigen Vorschubmechanismus für den Docht aus.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung stellt die auf einem geeigneten Gestell angeordnete
Petroleum - Kpchmachine in perspectivischer Ansicht dar. Fig. 2 ist ein verticaler Querschnitt
durch einen der Brenner, Fig. 3 ein verticaler Längsschnitt mitten durch die
Brenner, Fig. 4 eine Ansicht eines Theiles der oberen Platte bei abgenommenem Deckel,
Fig. 5 eine gleiche Ansicht des entsprechenden Theiles der beweglichen Oelbehälterplatte,
Fig. 6 eine perspectivische Ansicht der Einrichtung zum Vorschieben des Dochtes und
Fig. 7 ein Verticalschnitt durch diese Einrichtung. Fig. 8 zeigt den Kocher in Seitenansicht
mit vorgezogener Oelbehälterplatte. Die Kochmaschine B, Fig. 1, ruht auf einem Gestell
A, dessen Füfse α mit Rollen versehen sind und zwischen welchen ein unterer Steg A1
mit Abtropf blech a1 angebracht ist. Die Bodenplatte
B1 der Maschine B, Fig. 2 und 3, besitzt an geeigneten Stellen konische Erhöhungen b,
welche mit einem Rande b1 versehen sind, über welche die als Schornstein dienenden
Kegel B2 aufgesetzt werden. Diese Kegel sind
mit Griffen versehen, mit welchen sie aufserdem auf geeignet angeordneten Stützpunkten b2
ruhen. Der Kasten, welcher die Schornsteine umgiebt, ist an der Vorderwand D mit
Fenstern d aus Glimmer und an den Seiten mit Thüren D1 versehen und trägt oben die
Platte C, welche mit aufgebogenem Rand versehen ist und ihrerseits die Kochplatte E trägt.
Die Platten C und E stehen hinten über und dient dieser Theil zur Ableitung der Verbrennungsgase,
welche durch die mit Gitter versehenen Oeffnungen e1 in einen Ofen etc.
entweichen.
Die Platte C enthält aufser den Oeffnungen für die Schornsteine B'2 auch noch überdachte
Oeffnungen c, durch welche die im Schornsteinkasten erhitzte Luft in die flache obere
Kammer überströmen kann. Die Bedachungen c1
gleichen in der Höhe den Ansätzen c2, welche auf der oberen Fläche der Platte C angebracht
sind und als Stützpunkte für die Kochtöpfe dienen. Die hintere Hälfte der zwischen den
Platten C und E 'befindlichen Kammer ist durch eine Wand e2, Fig. 3, in zwei Theile
getheilt, und kann der eine oder andere Zug e1 durch entsprechendes Einstellen der Klappe C1
abgesperrt werden.
Die Brenner und der Oelbehälter sind in einem Rahmen F untergebracht, welcher auf
Leisten a1 des Gestelles verschiebbar ist. Der Rahmen ist mit Schlitzen zur Aufnahme der
Dochthülsen F1 F1 versehen, welche unten mit
einem Speiserohr f : communiciren. Die
Dochthülsen werden aufserdem durch Stege/2,
welche an dem Rahmen F befestigt sind, in ihrer Lage gesichert. Diese Stege tragen aufserdem
noch die Luftvertheilungsplatten F2.
Die Dochthülsen sind je paarweise angeordnet, und besteht jedes Paar aus zwei Winkeln
mit gebogenem Scheitel, welche in X-Form zusammengestellt sind, wobei in der Mitte je-,
doch ein geringer Abstand zwischen beiden Winkeln vorhanden ist. Die Erhöhungen b
der Platte B1 sind in entsprechender Weise mit Schlitzen b4· versehen.
Die Dochthülsen sind an dem mittleren gebogenen Theil bei f3 geschlitzt, und sind hier
besondere kleine Hülsen f* angelöthet, in welchen
sich die Vorschubmechanismen für die Dochte F3 befinden.
Die Schieber, Fig. 6 und 7, zum Verschieben des Dochtes sitzen an endlosen Ketten f5,
welche über in den. Hülsen f 4 gelagerte Rollen
fe laufen, von denen die obere, mit. Dauv
men versehen ist und von dem Stift f, Fig. 5, aus in Drehung versetzt werden kann, welcher durch geeignete Hakengelenke mit der
Welle des Triebrädchens verbunden, ist,
Der Dochtschieber besteht aus einem zweischenkligen Blech f9, welches an den beiden
Enden mit Spitzen y"10 versehen ist, die in
den Docht eingreifen und letzteren somit zwingen, den Bewegungen des Schiebers zu
folgen.
Die Stellstifte f sind in dem vorderen
Theil f-u, Fig. 5, des verschiebbaren Rahmens
F gelagert, welcher hier, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, einen Absatz bildet, um, für die
Scheiben fs der Drehstifte und deren bequeme Handhabung Raum zu gewinnen.
Um beim Vorziehen der Schiebeplatte F den Dochthülsen freien Durchgang zu gewähren
, ist der vordere Flantsch an der Platte B1 fortgelassen, und wird dieser Schlitz
nach Einschieben der Platte durch eine drehbare Klappe B3 verschlossen, welche beim
Herausziehen der Schiebeplatte F nach oben hochgeklappt werden kann, Fig. 8.
An der Unterseite der. Platte F, und zwar
'an dem hinten vorstehenden Theil derselben ist der Behälter G für das Petroleum befestigt.
Derselbe besteht zweckmäfsig aus Blei, hat eine flache Form und steht mit den beiden Enden
des Speiserohres f1 in Verbindung.
Die Platte F mit dem Reservoir G und den Brennern. F1 bildet also für sich ein Ganzes,
welches von dem übrigen Theil der Kochmaschine, gelöst, vorgezogen, Fig. 8, und dann
mit Leichtigkeit in Stand gesetzt werden kann.
Claims (3)
1. Die Combination. eines mit. Führungen a2
versehenen-. Gestelles. A mit einer Schiebeplatte F, welche die Dochthülsen F1 und
das mit letzteren communicirende Reservoir G für das Petroleum trägt, derart, dafs die Platte zusammen mit diesen
Theilen aus der Kochmaschine heraus-
. gezogen werden kann.
2. Die Combination eines mit Führungen d2
versehenen Gestelles A, welches eine mit Brennschlitzen M" versehene Platte B trägt,
unterhalb welcher eine zweite Platte F, mit welcher die Dochthülsen F1 und das
damit communicirende Petroleumreseryoir G verbunden sind, in dem Gestell verschiebbar
ist.
3. Die Combination des gemeinsamen Speiserohres f.1 für die mit Schlitzen.fs versehenen
Dochthülsen F1 mit den. seitlichen Hülsen _/4, in welchen die aus endlosen
Ketten f5, zweischenkligem. Hakenbügel f?
und gegliederter Stellstange f bestehenden Vorschubmechanismen angeordnet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35896C true DE35896C (de) |
Family
ID=311733
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35896D Expired - Lifetime DE35896C (de) | Petroleum-Kochmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35896C (de) |
-
0
- DE DENDAT35896D patent/DE35896C/de not_active Expired - Lifetime
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