DE35856C - Arretirvorrichtung für die Spanngewichte bei doppelten Drahtzügen - Google Patents

Arretirvorrichtung für die Spanngewichte bei doppelten Drahtzügen

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DE35856C
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Germany
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weights
tension
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locking device
double wire
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H. BÜSSING in Braunschweig
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/02Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
    • B61L7/025Bracing or compensating arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. \&
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Bei der nachstehend beschriebenen Compensationsvorrichtung für doppelte Drahtzüge zum Stellen von Weichen und Signalen wird jeder Strang für sich durch ein Gewicht gespannt; sei es ein Gewicht, welches an einem Hebelarm wirkt, oder ein solches, welches mittelst Rollen unmittelbar in dem Strang aufgehängt ist.
Beim Bewegen der Drahtleitung wird das Gewicht im ziehenden Strang gehoben, während es im gezogenen Strang sich senkt. Durch eine Verbindung beider Gewichte unter einander wird die gegenseitige Verschiebung der Gewichte begrenzt und diese Verschiebung dazu benutzt, eine Feststellung der Gewichte beim Bewegen der Drahtleitung hervorzubringen.
Beim Aufhören der Bewegung, also beim Eintritt gleicher Spannung in den Strängen, stellen sich die Gewichte wieder freihängend ein, in welchem Zustande sie sich senken bezw. heben können, bei Verlängerung oder Verkürzung der Drahtleitung durch die wechselnde Temperatur.
In Fig. ι bis 4 ist die Vorrichtung mit Spanngewichten α dargestellt, welche mittelst Rollen b in den Strängen aufgehängt sind.
Da, wo die Vorrichtung aufgestellt wird, werden in die Leitung Ketten oder Drahtseile eingeschaltet, diese mittelst der in einem Gestell gelagerten Rollen c nach unten abgelenkt und über die Rollen b geführt. Die Rollen b mit den daran hängenden Gewichten α sind neben einander angeordnet, und ist die Verbindung der Gewichte α unter einander durch die scharnierenden Laschen d hergestellt, Fig. 2 und 3.
Mit "dem Gestell ist eine senkrecht stehende Stange e fest verbunden, welche zwischen den beiden Gewichten α hochgeführt ist, Fig. 2 und 4, und an zwei Seiten Sperrzähne besitzt. Entsprechende Zähne sind innerhalb der Gewichte α in den Vertiefungen f angebracht, Fig. 4.
Beim Bewegen des Drahtzuges nehmen die Gewichte die Stellung Fig. 3 ein und infolge der Schrägstellung der Laschen d werden sie an die Stange e geprefst, wobei die gegenseitige Verzahnung in einander greift, was ein Aufwärtsbewegen der Gewichte α mit der Rolle b verhindert.
Für geringe Drahtspannungen sind keine Sperrzähne erforderlich, hierfür genügt zum Festhalten der Gewichte die Reibung zwischen diesen und der Stange e.
Die Fig. .5 bis 11 stellen die Spanngewichte a als an Hebel b wirkend dar, an welchen auch die Spannrollen c c gelagert sind.
Die Hebel b sind unter sich mit einer gelenkartigen Verbindung versehen, zu welchem Zweck in den Hebeln Gelenkstücke f gelagert und durch die Laschen d mit einander verbunden werden, Fig. 7 bis 10.
Die Laschen d umschliefsen die feste Stange e und enthalten zwischen sich in der Dicke der, Stange e verzahnte Backen g, welche mit einer der Laschen verbunden sind.
Bei Ruhelage des Drahtzuges, Fig. 6 und 8, stehen die Laschen d horizontal und können sich frei auf der Stange e beim Steigen oder Sinken der Gewichte α bewegen; wird jedoch der
Drahtzug bewegt, wobei das eine Gewicht sinkt, während das andere gehoben wird, so tritt die Stellung Fig. 9 ein. Hierbei pressen die verstellten Laschen d mit den verzahnten Backen g sich fest an die Stange e und stellen die Spanngewichte mit ihren Rollen gegen eine Aufwärtsbewegung fest.
Die Anordnung der Spannrollen e in Fig. 11 gestattet die Einschaltung der Compensation in die gerade Leitung, während die Darstellung Fig. 12 bei verticaler Ablenkung des Drahtzuges unterhalb des Stellapparates oder am Signalmast Verwendung findet.
In den Fig. 13 bis 15 wird die Feststellung der Gewichte α durch Sperrklinkenhebel k herbeigeführt. Diese sind in einer Aussparung der Gewichte α gleichmäfsig zu einander gelagert und so angeordnet, dafs der Schenkel b des einen Hebels in einen Schlitz des ihm gegenüberstehenden Gewichtes hineinragt. Der andere Schenkel des Hebels ist sperrzahnartig ausgebildet und steht der feststehenden Zahnstange e gegenüber. Aufserdem sind die Gewichte durch senkrecht stehende Leisten i geführt.
Bei Ruhelage des Drahtzuges befinden sich die beiden Hebel k in gleicher Lage, Fig. 14, in welcher die Gewichte sich beliebig heben oder senken können. Verschieben sich dagegen die Gewichte beim Bewegen des Drahtzuges zu einander, so wird der Hebel k des sinkenden Gewichtes durch das steigende Gewicht vermittelst des Schenkels / gedreht. Hierbei tritt der Sperrschenkel des Hebels k in die Zahnstange e ein, wodurch das steigende Gewicht vermöge des Schenkels Z an seiner ■Aufwärtsbewegung gehindert wird. Die Leisten i verhindern ein seitliches Ausweichen des gehobenen Gewichtes.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Anwendung eines Spanngewichtes in jedem Strange einer doppelten Drahtleitung die Verbindung dieser beiden Gewichte bezw. ihrer Hebelarme mit den Lagerungen der Rollen b bezw. c durch Laschen d, Fig. 1 bis 10, oder durch Sperrhebel k, Fig. 13 bis 15, derart, dafs durch die gegenseitige Verschiebung der Spanngewichte beim Bewegen des Drahtzuges ein Feststellen der Gewichte und der Spannrollenlagerungen unter Zuhülfenahme einer glatten oder verzahnten Stange e bewirkt wird.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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