DE358441C - Vorrichtung zur Herstellung von Gusskernen fuer Schieber - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Gusskernen fuer Schieber

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DE358441C
DE358441C DEB103312D DEB0103312D DE358441C DE 358441 C DE358441 C DE 358441C DE B103312 D DEB103312 D DE B103312D DE B0103312 D DEB0103312 D DE B0103312D DE 358441 C DE358441 C DE 358441C
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DE
Germany
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core
slides
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cores
bushing
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Expired
Application number
DEB103312D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Jaeger
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Bopp and Reuther GmbH
Original Assignee
Bopp and Reuther GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/12Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. OKTOBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31 b GRUPPE 9
Bopp & Reuther in Mannheim -Waldhof *).
Vorrichtung zur Herstellung von Gußkernen für Schieber,
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1922 ab.
Bei den Kernen für Schieber unterscheiden wir drei Teile, nämlich den Mittelkörper und die zwei seitlich an demselben sitzenden zylindrischen Ansätze, welche den Durchgang des Schiebergehäuses bilden sollen. Da, wo diese beiden Seitenteile in den Mittelkörper 'einmünden, muß der Kern eine Vertiefung besitzen zur Bildung der die Dichtungsringe aufnehmenden Vorsprünge des Schiebergehäuses. Bisher bestand die Kernbüchse aus einem hölzernen Kasten, in welchem zur Bildung der erwähnten Vertiefung besondere Ringe eingesetzt waren. Kasten und Ringe waren zweiteilig, das Abheben derselben geschah
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
. Carl Jäger in Mannheim-Waldhof.
frei von Hand. Bisher mußte zum Aufstampfen der drei Teile des Kernes die Kernbüchse entsprechend von Hand gewendet werden, um die öffnung, durch welche eingestampft werden soll, nach oben zu bringen.
Die Kernbüchse, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, hat nun den Zweck, das Formen der Kerne bedeutend zu erleichtern und genauer zu gestalten. Dieselbe ist auf eine Wendeplatte befestigt, so daß durch Drehen der letzteren die drei für das Einstampfen notwendigen Stellungen der Kernbüchse mühelos erreicht und festgestellt werden können. Der eine Teil der Kernbüchse ist auf der Wendeplatte in einer Führung derartig angeordnet, daß er zwangläufig und völlig rechtwinklig von der feststehenden Hälfte der Büchse abgezogen werden kann. Zum Zweck des Formens der Seitenteile des Kernes sind in die eigentliche Kernbüchse außen zylindrische, innen leicht kegelige, feststellbare Büchsen eingesetzt, welche innen frei in die Kernform einspringen zwecks Bildung der erwähnten Vertiefung, und welche beim Ausformen vor dem Öffnen der Kernbüchse herausgezogen werden.
Auf der zugehörigen Zeichnung stellt Abb. 1
einen senkrechten Querschnitt der Kernbüchse
dar. Abb. 2 ist ein Grundriß derselben mit teilweisem Schnitt nach C-D (Abb. 1). Abb. 3 zeigt einen Schnitt A-B (Abb. 1).
Die Wendeplatte a, die auf Füßen b steht und mittels der Spannvorrichtung c festgehalten werden kann, trägt auf ihrer Oberseite zwei Führungsleisten d, in welchen die Füße e der beiden Kernbüchsenhälften f und g eingreifen. Die eine Hälfte der Kernbüchse ist durch die Schraube h mit der Wendeplatte fest verbunden, während die andere Hälfte g in der Gleitbahn d beweglich ist und mittels des Handgriffes i von der Hälfte /' abgezogen werden kann. Ist die Kernbüchse geschlossen, so werden die beiden Haften durch die Klinke k zusammengehalten. Die seitlichen Stutzen I sind weiter als die zu formenden Kernarme und sind zylindrisch ausgebohrt. In die zylindrische Bohrung wird je eine Büchse m eingeführt, deren innere Bohrung leicht konisch ist und der Form der zu bildenden Kernarme entspricht. Die Büchsen tragen außen einen Flansch n, der durch Anschlagen an den äußeren Rand des entsprechenden Stutzens I die Arbeitslage der Büchse in achsialer Richtung begrenzt. Das Festlegen der Büchse in die richtige Peripherielage erfolgt durch einen Stift 0, der sich in einen entsprechenden Schlitz φ der Stutzen I einschiebt und Gewinde trägt, so daß mittels einer Flügelmuter q die Büchse ni in der Arbeitslage unverrückt festgehalten werden kann.
Wie aus Abb. 3 ersichtlich, springen die Büchsen m in den Mittelteil der Kernbüchse vor und bilden die in der Einleitung erwähnten Vertiefungen im Kern.
Die Arbeitsweise dieser Kernbüchse ist folgende. Nachdem die beiden Hälften der Büchsen zusammengeschoben und durch die Klinke I verbunden sind, werden die Büchsen in eingeschoben und vermittels der Schraube q befestigt. Alsdann wird der Mittelteil des Kernes in der gewöhnlichen Weise aufgestampft. Nachdem dies geschehen, wird die, Spannvorrichtung c der Wendeplatte gelöst diese um 90 ° mit der Kernbüchse gekippt, so daß nun einer der seitlichen Stutzen I in die senkrechte Lage kommt und eingestampft werden kann. Nach einem weiteren Zurückdrehen der Wendeplatte nm 180 ° kommt der andere Stutzen in die Arbeitslage. Nach Aufstampfen derselben wird die Wendeplatte wieder in die in Abb. ι dargestellte Lage zurückgebracht. Ein Anschlag r an dem einen Fuß b der Wendeplatte begrenzt die Drehung der letzteren in dem einen oder anderem Sinn.
Nachdem der Kern fertig gestampft ist, werden nun die Muttern q gelöst und die zugehörigen Büchsen m herausgezogen, wodurch der eine Kernarm freigelegt wird (s. Abb. 3. rechte Seite). Dann werden die Klammern k gelößt, worauf die Hälfte g in der Richtung go des Pfeiles s abgezogen wird, so daß der Kern herausgenommen werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Herstellung von Gußkernen für Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe auf einer Wendeplatte angeordnet ist, so daß das Einstampfen der drei Kernteile erfolgen kann, ohne daß der Arbeiter seinen Standort zu verändern braucht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Hälfte der Büchse so in Führungen auf der Wendeplatte angeordnet ist, daß sie senkrecht zur feststehenden Hafte abgezogen werden kann.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Mittelteil einspringenden Ringteile durch Zuhilfenahme von Büchsen (m) geformt werden, welche in die seitlichen Stutzen der Kernbüchse eingeführt werden und vor dem Ausformen der Kerne herausgezogen werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEB103312D 1922-01-26 1922-01-26 Vorrichtung zur Herstellung von Gusskernen fuer Schieber Expired DE358441C (de)

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