DE358306C - Verfahren der Tieftemperaturverkokung - Google Patents

Verfahren der Tieftemperaturverkokung

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DE358306C
DE358306C DEP39365D DEP0039365D DE358306C DE 358306 C DE358306 C DE 358306C DE P39365 D DEP39365 D DE P39365D DE P0039365 D DEP0039365 D DE P0039365D DE 358306 C DE358306 C DE 358306C
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coking
low temperature
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temperature coking
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DEP39365D
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ThyssenKrupp Industrial Solutions AG
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B49/00Destructive distillation of solid carbonaceous materials by direct heating with heat-carrying agents including the partial combustion of the solid material to be treated

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1920 ab. Die Erfindung betrifft ein in wirtschaftlicher Hinsicht mehrfach bedeutsames Verfahren zur Ausnutzung der in Drehöfenabgasen häufig enthaltenen Wärmemengen. Oft entweichen solche Abgase mit Temperaturen bis 700° ins Freie. Die Ausnutzung im Ofen selbst ist in vielen Fällen unwirtschaftlich, ist aber im Interesse der Wärmeausnutzung geboten.
  • Nach der Erfindung werden die Drehöfenabgase durch oder um die Verkokungsbehälter herumgeleitet, um Halbkoks und Nebenprodukte zu gewinnen. Auch sind, wie dies bei anderen Tieftemperaturverkokungsverfahren schon bekannt geworden ist, beide Beheizungsarten gleichzeitig anwendbar. Diese Ausnutzung der Abgase hat neben dem Wärmegewinn den ungemeinen Vorteil, eine Überhitzung der zu verkokenden Kohle unbedingt zu vermeiden. Gerade hierauf kommt es aber an. Die Tieftemperaturverkokung erfordert bekanntlich Temperaturen von 500 bis 6oo° C. Werden diese auch nur unwesentlich überschritten, wird der Halbkoks überbrannt, und viele Zwischenstufen der zu gewinnenden viskosen Öle gehen infolge Überhitzung verloren.
  • Das neue Verfahren ist insofern noch besonders günstig, als bei der Menge der ständig vorhandenen Abgase die Verkokung nicht beschleunigt zu werden braucht, sondern in längerer Dauer verlaufen kann. Das Überdestillieren der flüchtigen und flüssigen Bestandteile geschieht demnach langsam und in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht einwandfrei. Die gewonnenen Produkte sind infolgedessen hochwertiger als bei anderen Verfahren. Am vorteilhaftesten wird das neue Verfahren so ausgeführt, daß die Verkokungsbehälter in der Rauchkammer des Ofens aufgestellt werden, wobei sie gleichzeitig durch die Abgase von außen und innen auf die erforderliche Temperatur erwärmt werden.
  • Die Ausnutzung der Wärme von Drehofenabgasen ist an sich zu anderen Zwecken bekannt.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCIIE: I. Verfahren der Tieftemperaturverkokung, bei dem die Kohle der mittelbaren oder unmittelbaren oder auch gleichzeitig der mittelbaren und unmittelbaren Einwirkung heißer Gase ausgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß hierbei die Abgase von Drehöfen Verwendung finden, sofern deren Temperatur 700° C nicht überschreitet.
  2. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Verkokungsbehälter in der Rauchkammer des Drehofens aufgestellt werden.
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