DE358016C - Desintegrator-Gaswascher mit um eine wagerechte Welle angeordneten, teils feststehenden und teils rotierenden Desintegratorflaechen, welche das Gas im Gegenstrom zum Waschwasser durchzieht - Google Patents
Desintegrator-Gaswascher mit um eine wagerechte Welle angeordneten, teils feststehenden und teils rotierenden Desintegratorflaechen, welche das Gas im Gegenstrom zum Waschwasser durchziehtInfo
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- DE358016C DE358016C DET18357D DET0018357D DE358016C DE 358016 C DE358016 C DE 358016C DE T18357 D DET18357 D DE T18357D DE T0018357 D DET0018357 D DE T0018357D DE 358016 C DE358016 C DE 358016C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D47/00—Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
- B01D47/16—Apparatus having rotary means, other than rotatable nozzles, for atomising the cleaning liquid
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Description
- Desintegrator-Gaswascher mit um eine wagerechte Welle angeordneten, teils feststehenden und teils rotierenden Desintegratorflächen, welche das Gas im Gegenstrom zum Waschwasser durchzieht.
- Zusatz zum Patent 29I860.
- Das Hauptpatent 29I860 betrifft einen Desintegrator-Gaswascher mit um eine wagerechte Welle angeordneten, teils feststehenden, teils rotierenden Desintegratorfiachen, welche das Gas von außen nach innen durchsiebt, wobei das Wesen der Erfindung darin besteht, daß die Gaszuleitung an der tiefsten Stelle des die Desintegratorvorricbtung umgebenden Ringraumes angeordnet ist, so daß sämtliches Gas mit dem in der unteren Hälfte der Desintegratorvorrichtung austretenden Waschwasser in Berührung kommt, bevor es in die Desintegratorvorrichtung eintritt.
- Im zweiten Anspruch ist dann noch eine verbesserte Ausführungsform dadurch gekennzeichnet, daß der die Desintegratorvorrichtung umgebende Ringraum in der unteren Hälfte weiter ausgebildet ist als in der oberen Hälfte, so daß die Gaseintrittsmenge der austretenden Waschwassermenge annähernd proportional ist.
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anwendung des gleichen Erfindungsgedankens bei solchen bekannten Desintegrator-Gaswaschern, bei welchen zu beiden Seiten einer rotierenden Scheibe die Desintegratorflächen angeordnet sind. Bei diesen Desintegratoren erfolgte bisher stets der Eintritt des Gases auf der einen Seite und der Austritt auf der anderen Seite, so daß das Gas den einen, auf der Gaseintrittsseite liegenden Desintegrator von innen nach außen passierte, dann in dem äußeren Ringraum auf die andere Desintegratorseite übertrat und in diesem Desintegrator dann von außen nach innen durchsaugt wurde. Bei diesen Desintegratoren kommen nicht nur die Lager mit den heißen Gasen an der Eintrittsseite in Berührung, sondern es ist auch die Desintegratorscheibe und dadurch die Lager immer in Richtung des Gasdurchganges einseitig belastet.
- Vorliegende Erfindung betrifft demgegenüber eine neue Ausführungsform eines solchen Desintegrators, bei welchem der im Hauptpatent bereits gekennzeichnete Erfindungsgedanke angewendet wird, und zwar in der Weise, daß das Gas unten bzw. an der tiefsten Stelle in dem den Desintegrator umgebenden Ringraum zugeleitet, dann durch beide Desintegratoren von außen nach innen durchgesaugt und hierauf auf beiden Seiten des Apparates durch um die Achse angebrachte Öffnungen abgesaugt wird, so daß die Desintegratorscheiben von beiden Seiten entlastet sowie ein ruhiger und leichter Lauf erzielt wird. Es wäre zunächst naheliegend, diesen Zweck dadurch zu erreichen, daß bei solchen Desintegratoren das Gas durch einen Stutzen in der oberen Hälfte des den Desintegrator umgebenden Ringraumes zugeführt würde; in diesem Fall würde jedoch das Gas nur durch die obere Hälfte der Desintegratoren eingesaugt und käme mit der eingespritzten Waschflüssigkeit nur in ungenügendem Maß in Berührung, da diese, wie in der Hauptpatentschrift näher beschrieben, zum größten Teil durch die untere Hälfte des Desintegrators ausgespritzt wird.
- Ein wesentliches Kennzeichen der vorliegen-
Claims (1)
- den Erfindung besteht also gerade darin, daß durch Anwendung des in der Hauptpatentschrift beschriebenen Erfindungsgedankens, d. h. wenn das Gas in der unteren Hälfte bzw. an der tiefsten Stelle, am besten an dem sich hier erweiternden Ringraum eingeführt wird, dieser eben genannte Nachteil nicht nur beseitigt, sondern gleichzeitig der wichtige Vorzug erreicht wird, daß das häufig sehr heiße Gas mit den Lagern erst nach erfolgter Kühlung in Berührung kommt und die Desintegratorscheibe entlastet ist. Das Gas kommt außerdem mit der unten in großen Mengen ausgespritzten Waschflüssigkeit unmittelbar nach dem Eintritt in Berührung und wird dadurch schon vorgekühlt, bevor es in den Desintegrator eintritt.Bei richtiger Wahl der Erweiterung des Ringraumes in der unteren Hälfte läßt es sich, wie in der Hauptpatentschrift beschrieben, sehr wohl erreichen, daß das Gas auf dem ganzen Umfang möglichst proportional zu der ausgespritzten Waschflüssigkeit in den Desintogrator eintritt, so daß ein sehr wirkungsvoller Gegenstrom stattfindet.Bei vorliegender Erfindung handelt es sich also um einen an sich neuen Typ eines Gegenstromdesintegratorwaschers, bei welchem durch Wegfall des Ventilatorgehäuses und durch Zusammenziehung der beiden (sonst meist zu beiden Seiten des Ventilators angeordneten Desintegratorscheiben) auf eine rotierende Desintegratorscheibe die Konstruktion an sich vereinfacht und der Kraftbedarf verringert wird.Die Betriebssicherheit eines solchen gedrängt zusammengebauten Apparates, namentlich bei hoher Tourenzahl, ist sehr groß.In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines solchen Gegenstromdesintegrator-Gaswaschers in Abb. I in Vorderansicht mit teilweisem Schnitt, in Abb. 2 in Seitenansicht dargestellt.Wie insbesondere aus Abb. I ersichtlich, sind die rotierenden Desintegratorflächen a zu beiden Seiten einer rotierenden Scheibe b zwischen den an den beiden Außenseiten des Gehäuses angebrachten feststehenden Desintegratorflächen c angeordnet. Die Desintegratorflächen an sich können in beliebiger Weise, z. B. aus einzelnen Stäben, aus gelochten Blechen, aus Winkeleisen u. dgl. hergestellt sein. Die Zufuhr des Wassers erfolgt durch die Syphons d, durch den Ringkanal 8 und die Rohre f in der Weise, daß das Waschwasser die beiden Desintegratorseiten von innen nach außen passiert.Die Zufuhr des Gases erfolgt durch die Öffnung oder den Anschlußstutzen g, welcher in einen die Desintegratorvorrichtung umgebenden Ringraum unten einmündet. Dieser Ringraum ist zweckmäßig, wie aus Abb. 2 ersichtlich, nach unten erweitert oder exzentrisch zum Desintegrator so angeordnet, daß im unteren Teil, in welchem der größte Teil des Waschwassers austritt auch der größte Teil des heißen und schmutzigen Gases eintritt und so durch das Waschwasser vorgereinigt und vorgekühlt wird, bevor es in die Desintegratorvorrichtung eintritt.Das Gas, welches entweder unter einem bestimmten Druck zugeführt oder mittels eines Ventilators durch den eben beschriebenen Apparat gesaugt wird, passiert im Sinne der mit I und 2 bezeichneten Pfeile die beiden Seiten der Desintegratorvorrichtung von außen nach innen (vgl. Pfeile 2), also im Gegenstrom zum Waschwasser (vgl. Pfeile 3) und verläßt den Apparat beiderseits in der Mitte durch die seitlichen Auslaßstutzen h im Sinne der Pfeile 4.Diese Anordnung ergibt den wichtigen Vorteil, daß die heißen, schmutzigen Gase mit den Lagern bzw. den notwendigen Dichtungen erst in Berührung kommen können, wenn sie bereits vorgereinigt und vorgekühlt sind. Die Gase können also in diesen Apparat mit beliebig hoher Temperatur eingeführt werden und sind besondere Vorkühler oder Vorreiniger nicht notwendig.Da die obenbeschriebene Vorrichtung ferner völlig symmetrisch zu der einen mittleren Desintegratorscheibe aufgebaut ist, so ist die Belastung der Welle ebenfalls vollkommen symmetrisch, und ist infolgedessen nicht nur die Abnutzung sondern auch der Kraftaufwand äußerst gering.PATENT-ANSPRUCH: Desintegrator-Gaswascher mit um eine wagerechte Welle angeordneten, teils feststehenden und teils rotierenden Desintegratorflächen, welche das Gas im Gegenstrom zum Waschwasser durchzieht, nach Patent 29in60, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter Desintegrator mit zu beiden Seiten einer rotierenden Scheibe angeordneten Desintegratorflächen so ausgebildet ist, daß die Gaszufuhr unter der mittleren Desintegratorscheibe in der unteren Hälfte des die Desintegratoren umgebenden Ringraumes erfolgt, so daß das Gas durch die beiden Desintegratoren von außen nach innen zieht und sodann in der Mitte nach beiden Seiten abgesaugt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DET18357D DE358016C (de) | Desintegrator-Gaswascher mit um eine wagerechte Welle angeordneten, teils feststehenden und teils rotierenden Desintegratorflaechen, welche das Gas im Gegenstrom zum Waschwasser durchzieht |
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| DET18357D DE358016C (de) | Desintegrator-Gaswascher mit um eine wagerechte Welle angeordneten, teils feststehenden und teils rotierenden Desintegratorflaechen, welche das Gas im Gegenstrom zum Waschwasser durchzieht |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE358016C true DE358016C (de) | 1922-09-04 |
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ID=7548909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DET18357D Expired DE358016C (de) | Desintegrator-Gaswascher mit um eine wagerechte Welle angeordneten, teils feststehenden und teils rotierenden Desintegratorflaechen, welche das Gas im Gegenstrom zum Waschwasser durchzieht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE358016C (de) |
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0
- DE DET18357D patent/DE358016C/de not_active Expired
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