DE35714C - Dampferzeuger mit stehenden Wasserröhren - Google Patents
Dampferzeuger mit stehenden WasserröhrenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B13/00—Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body
- F22B13/02—Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body mounted in fixed position with the boiler body disposed upright
- F22B13/023—Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body mounted in fixed position with the boiler body disposed upright with auxiliary water tubes inside the fire-box, e.g. vertical tubes
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Description
KAISERLICHES
Ii=
PATENTAMT.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Dampferzeuger ist in Fig. 1 bis 5
dargestellt und hat die Eigenthümlichkeit, dafs das Wasser in einem inneren Siederohrbündel
aufsteigt und in einem äufseren Bündel von oben nach unten sich bewegt, also einen Kreislauf
macht.
Der Dampferzeuger besteht im wesentlichen aus zwei Siederohrbündeln^, welche concentrisch
zu einander angeordnet sind, und deren Querschnitte sich etwa verhalten wie 1 :4
bis ι : 6. Das innere Bündel, welches aus Röhren von geringem Durchmesser gebildet
wird, ist in Kegelflächen von verschiedener Höhe angeordnet, so dafs der eine Theil der
Röhren an dem dieselben umschliefsenden Mantel anliegt, während die anderen hervortreten
und somit dem Feuer mehr ausgesetzt sind. Durch diese kegelförmige Anordnung werden die Heizgase nach oben auf einen
kleinen Querschnitt zusammengeprefst, wodurch eine gute Ausnutzung derselben erreicht werden
soll.
Das äufsere Rohrbündel besteht aus Röhren von wesentlich gröfserem Durchmesser, welche
in einer Cylinderfiäche senkrecht angeordnet sind.
Dadurch, dafs die Siederohre von geringerem Querschnitt und kleinerem Wasserinhalt den
Heizgasen des ersten Zuges, also denjenigen, welche die höchste Temperatur haben, direct
ausgesetzt sind, findet in dieser Siederohrgruppe eine bedeutend intensivere Verdampfung statt
als in der äufseren Gruppe. Infolge dessen wird einerseits in der inneren Gruppe ein bedeutend
gröfseres Wasserquantum verdampft, andererseits eine nicht unwesentliche Menge Wasser mit nach oben hinausgeführt, welches
theils von dem in der hufeisenförmigen Mulde befindlichen und theils von dem in den äufseren
Siederöhren niedersinkenden Wasser ersetzt wird, so dafs also ein Kreislauf des Wassers
entsteht.
Sämmtliche Röhren werden am unteren Ende durch ein gufseisernes Rohr mit einander
verbunden, welches aus zwei Theilen besteht und dessen Querschnitt von Hufeisenoder
Muldenform ist. Der Flantsch der Mulde ist mit dem Untertheil des Dampferzeugers,
dem Ofen, direct zusammengegossen und die Dichtungsschrauben bezw. der muldenförmige
Ring sind so angeordnet, Fig. 1, 3 und 3a, dafs sie von aufsen erreichbar sind behufs bequemen
Nachziehens derselben. Das obere Ende der Röhren mündet in einen mit Rippen ausgesteiften Dampfsammler und liegt aufserhalb
des Feuerraumes. Ueber den Mündungen des inneren Bündels ist auf einem Bolzen eine
siebartig durchlöcherte Glocke angebracht, welche das vom Dampfe mitgerissene Wasser
zurückhalten soll.
Durch die Anordnung der verschiedenen Mantel entstehen drei auf einander folgende
concentrische Feuerzüge I, II und III. Die aus dem Ofen aufsteigenden Gase werden durch
die Kegelform des ersten Mantels zusammengeprefst; oben angekommen, kehren sie ihre
Bewegungsrichtung um und durchströmen dann, nach unten ziehend, den zweiten Zug. Der
cylindrische Mantel, welcher den zweiten Zug begrenzt, hat am unteren Ende vier Ausschnitte
von. verschiedener Gröfse. Die beiden
gröfseren Oeffnungen liegen vorn, die kleineren dagegen hinten. Durch diese Anordnung werden
die Heizgase vollständig um die ä'ufsere Siederohrgruppe herumgeleitet, weil dieselben
hauptsächlich durch die beiden vorderen gröfseren Oeffnungen in den dritten Zug gelangen, aus
dem sie alsdann durch den Rauchrohrstutzen in den Schornstein treten.
Der Dampfdom ist vom Feuerraum durch eine Abdeckplatte mit starker Chamottebekleidung
getrennt, liegt also aufserhalb desselben.
Als Ersatz der hufeisenförmigen Mulde kann auch eine mit dem Ofen aus einem Stück
hergestellte Röhre mit Reinigungsthüren angewendet werden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. An Dampferzeugern die Anwendung eines inneren, zwei Kegel von verschiedener Höhe bildenden Siederohrbündels in Combination mit einem äufseren, in einer Cylinderfläche senkrecht angeordneten Siederohrbündel, wobei die Rohrquerschnitte der beiden Bündel in einem Verhältnifs von ungefähr ι : 4 bis ι : 6 stehen, zum Zwecke der Erzielung einer intensiveren Verdampfung im inneren Rohrbündel und einer heftigen Circulation des Wassers.
- 2. In Verbindung mit den beiden unter 1. gekennzeichneten Siederohrbündeln eine derartige Anordnung der drei auf einander folgenden concentrischen Feuerzüge I, II und III, dafs die Heizgase am oberen Ende des inneren Rohrbündels durch den inneren Mantel eingeengt werden.
- 3. Die Anordnung der hufeisenförmigen Mulde, welche mit dem Ofen nur einen einzigen Körper bildet, in Combination mit den von aufsen bequem zugänglichen Dichtungsschrauben, Fig. 3 und 3 a.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35714C true DE35714C (de) |
Family
ID=311561
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35714D Expired - Lifetime DE35714C (de) | Dampferzeuger mit stehenden Wasserröhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35714C (de) |
-
0
- DE DENDAT35714D patent/DE35714C/de not_active Expired - Lifetime
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