DE35709C - Vorrichtung zum Schliefsen eines elektrischen Kontaktes bei entstehenden Bränden - Google Patents
Vorrichtung zum Schliefsen eines elektrischen Kontaktes bei entstehenden BrändenInfo
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- DE35709C DE35709C DENDAT35709D DE35709DA DE35709C DE 35709 C DE35709 C DE 35709C DE NDAT35709 D DENDAT35709 D DE NDAT35709D DE 35709D A DE35709D A DE 35709DA DE 35709 C DE35709 C DE 35709C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B17/00—Fire alarms; Alarms responsive to explosion
- G08B17/02—Mechanical actuation of the alarm, e.g. by the breaking of a wire
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Q/ KLASSE 74: Signalwesen.
J-/
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. October 1885 ab.
Die. nachstehend beschriebene Vorrichtung bezweckt die Sicherung eines beliebigen Raumes
(Theater, Lagerhaus, Werkstätte u. dergl.) gegen Feuersgefahr durch ein beim Ausbrechen eines
Brandes ertönendes elektrisches Glockensignal.
Durch den zu sichernden Gebäuderaum wird in zweckentsprechender Weise ein Schnursystem
gespannt, welches aus dünner, über Universalgelenkrollen geführter Schnur besteht,
deren eines Ende aufserhalb der Wandung der Räumlichkeit mit der Vorrichtung zum
Schliefsen des elektrischen Contactes in Verbindung steht.
Diese Vorrichtung, welche auf der Zeichnung in Fig. ι und 2 dargestellt ist, besteht
im Wesentlichen aus dem ungleicharmigen Hebel H, dessen Bewegung nach unten und
oben durch einen Anschlag begrenzt ist, in Verbindung mit dem Gewicht G und dem Contact C.
Das regulirbare, Gewicht G bewirkt die Spannung des Schnursystems, und hängt an dem
einen Ende desselben derart, dafs im Zustande der Ruhe der Hebel H die punktirte Stellung
einnimmt, bei welcher die Federf des Contactes
C von der Spitze des Stiftes s abgedrückt, somit der Contact offen ist.
Entsteht nun an irgend einer Stelle des zu sichernden Raumes ein Feuer, so wird die
dünne Schnur durchbrennen, infolge dessen das Gewicht G sinken und der Hebel H die
mit vollen Linien gezeichnete Stellung einnehmen, die frei gewordene Feder/ den Stift s
berühren, damit also der Contact geschlossen und ein elektrisches Läutewerk in Thätigkeit gesetzt.
Um bei etwaigem Dehnen des Schnursystems dem Gewichte bezw. dem Hebel H
die richtige Stellung wiederzugeben, sowie um die. ganze Einrichtung jederzeit auf ihre gute
Functionirung prüfen zu können, wird das zweite Ende der Schnurleitung auf einer mit
Sperrrad versehenen Kurbelwelle befestigt, durch deren Umdrehung das am anderen Ende der
Leitung befindliche Gewicht G beliebig aufgezogen oder niedergelassen werden kann.
Damit durch zu starke Umdrehung vorerwähnter Kurbelwelle es weniger möglich ist,
die Hanfschnur zu zerreifsen, ist über dem Gewicht G eine der Spannkraft entsprechend
starke F angebracht, welche aufserdem noch bezweckt, der gezogenen Hanfschnur infolge
des oberen Hebelanschlages eine gröfsere und zugleich federnde Spannung zu geben, als dieses
mit der natürlichen Schwere des Gewichtes G erreicht werden kann.
An solchen Stellen, an welchen der Ausbruch eines Feuers besonders leicht möglich
ist, wird eine Zündschnur mit ihrem einen Ende ein- oder aufgelegt, das andere Ende
dagegen auf dem kürzesten und passendsten Wege an die gespannte Hanfschnur geleitet
und mit derselben verbunden. Die Verbindungsstelle, der Zünd- und Hanfschnur wird,
um hier das Durchbrennen der letzteren bestimmt zu sichern, mit Schwefel getränkt bezw.
umgeben.
Claims (1)
- Pa te nt-An sprüche:Bei elektrischen Feuermelde-Apparaten, welche durch das Durchbrennen / einer in dem ge-fä'hrdeten Räume aufgespannten Schnurleitung in Thä'tigkeit- gesetzt werden:i. Die Anordnung eines durch eine Spiralfeder JF" mit dem Ende der Schnurleitung verbundenen Gewichtes G zum Spannen der Schnurleitung und eines geschlitzten Hebels H, welcher beim Durchbrennen der Schnurleitung von dem fallenden Gewicht G so gedreht wird, dafs sein kürzeres Ende die Contactfeder / verläfst und derselben gestattet, sich gegen die Contactschraube s zu legen, wodurch der Strom nach dem Läutewerk geschlossen wird.
In Verbindung mit der unter i. bezeichneten Vorrichtung die Anwendung besonderer leicht brennbarer Zündschnüre, welche die hauptsächlich gefährdeten Stellen des Raumes mit der gespannten Schnurleitung verbinden, um ein schnelles und sicheres Functioniren des Apparates zu bewirken.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35709C true DE35709C (de) |
Family
ID=311556
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35709D Expired - Lifetime DE35709C (de) | Vorrichtung zum Schliefsen eines elektrischen Kontaktes bei entstehenden Bränden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35709C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2476833A1 (fr) * | 1980-02-21 | 1981-08-28 | Hurepoix Coope Agri Approvisio | Dispositif de detection d'incendie |
-
0
- DE DENDAT35709D patent/DE35709C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2476833A1 (fr) * | 1980-02-21 | 1981-08-28 | Hurepoix Coope Agri Approvisio | Dispositif de detection d'incendie |
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