DE356997C - Mechanischer Roestofen mit uebereinander angeordneten Roestsohlen zur Abroestung von Pyrit u. dgl. und mit Einrichtung zur Staubverhuetung - Google Patents

Mechanischer Roestofen mit uebereinander angeordneten Roestsohlen zur Abroestung von Pyrit u. dgl. und mit Einrichtung zur Staubverhuetung

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DE356997C
DE356997C DEG53772D DEG0053772D DE356997C DE 356997 C DE356997 C DE 356997C DE G53772 D DEG53772 D DE G53772D DE G0053772 D DEG0053772 D DE G0053772D DE 356997 C DE356997 C DE 356997C
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    • F27B3/12Working chambers or casings; Supports therefor
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Description

  • Mechanischer Röstofen mit übereinander angeordneten Röstsohlen zur Abröstung von Pyrit u. dgl. und mit Einrichtung zur Stäubverhütung. Bei den bisher verwendeten mechanischen Röstöfen, welche aus übereinanderliegenden Röstsohlen bestehen, fällt das Röstmaterial von der einen Röstsohle auf die darunterliegende, wobei beträchtliche Mengen Flug-Um die Bildung dieses für die weitere Verarbeitung der Röstgase schädlichen Flugstaubes zu vermeiden, ist ein mechanischer Röstofen konstruiert worden, bei dem die einzelnen übereinanderliegenden Gewölbe der Röstsohlen in ununterbrochener Verbindung sind. Die Anordnung besteht darin, daß die Gewölbe nicht wagerecht verlaufen, sondern in Spiralform, so daß sämtliche Gewölbe des Ofens mit Ausnahme des oberen Abschlußgewölbes eine von oben bis unten verlaufende Linie bilden. Dadurch gleitet das Röstmaterial während der ganzen Röstdauer von oben nach unten und jedwede Staubbildung wird verhütet.
  • Diese Konstruktion hat jedoch den großen Nachteil, daß, ganz abgesehen von der schwierigen Gewölbekonstruktion, ein Rührwerk vorgesehen werden muß, welches der Schraubenlinie des Gewölbes nach unten folgen und nach Erreichung des tiefsten Standes wieder in seine ursprüngliche hohe Lage steigen kann. Des weiteren ist es bereits bekannt, horizontal liegende Herdsohlen von mechanischen Röstöfen durch eine die Staubbildung verhütende schraubenförmige Fläche zu verbinden; bei derartigen Ofen muß jedoch das Rührwerk mittels besonderer Vorrichtungen eine Bewegung nach. abwärts oder aufwärts ausführen.
  • Der Ofen der vorliegenden Erfindung benutzt gleichfalls zur Staubverhütung schräge Flächen, besitzt jedoch gegenüber anderen bekannten Ofen folgende Unterscheidungsmerkmale und Vorteile: Das Gewölbe der einzelnen Röstsohlen ist wie bei einem normalen Röstofen wagerecht gelegt. Das Gewölbe ist jedoch an einer oder mehreren Stellen in radialer Richtung ganz oder teilweise unterbrochen und durch eine schräg abfallende Wand mit dem darunter befindlichen Gewölbe verbunden, so daß genau derselbe Zweck wie bei der spiralförmigen Konstruktion, nämlich ein staubfreies Gleiten des Röstmaterials während der ganzen Röstdauer von oben bis unten, erreicht wird und die schwierigen Gewölbe- und Rührwerkskonstruktionen vermieden werden.
  • Das Röstmaterial wird, wie bei den bisher bekannten Ofen, über die wagerechte Röstsohle gerührt und gleitet dann an der Unterbrechung des Gewölbes an der dort befindlichen schrägen Wand entlang herab auf die darunterliegende Röstsohle. Von hier wird das Material von dem Rührarm dieser Röstsohle und längs derselben in der gleichen Weise wie oben zur nächsten Abgleitstelle befördert, so daß, trotzdem die Gewölbe'wagerecht verlaufen, ebenfalls eine ununterbrochene Röstfläche entsteht.
  • Das Rührwerk ist in diesem Falle als keversierrührwerk konstruiert, d. h. das Rührwerk befördert das Material von der Einwurf-bzw. Abgleitstelle bis zur nächsten Abgleitstelle und .geht dann mit erhöhter Geschwindigkeit zum Ausgangspunkt zurück, um dort wieder mit dem langsamen Vorwärtsrühren einzusetzen.
  • Die Zahnkonstruktion ist derart, daß das Material zum größten Teil nur vorgeschoben wird, wogegen der geringe Teil des Röstmaterials, welcher unvermeidlich eine seitliche Bewegung macht, durch denselben Zahn beim Rückwärtsgang in die alte Lage gebracht wird, wodurch nur eine Vorwärtsbewegung, wenn auch verlangsamt, stattfindet.
  • Das Röstmaterial wird also tatsächlich durch den ganzen Ofen ohne Unterbrechung gerührt.
  • Beiliegende Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in Abb. r und 2.
  • Abb. r stellt, wie ersichtlich, einen Ofen mit beispielsweise vier übereinanderliegenden Gewölbesohlen dar.
  • Abb. 2 stellt den Grundriß dazu dar.
  • Die einzelnen Gewölb a sind mit Ausnahme des obersten Abschlußgewölbes b an einer oder mehreren Stellen in radialer Richtung unterbrochen, wodurch ein Spalt c im Gewölbe a. entsteht. An der einen Kante d des Spaltes c ist eine schräg abfallende Wand e angeschlossen, welche die einzelnen Gewölbe untereinander verbindet, so daß das Material, sobald dieses durch den Rührarm bis an die Kante d des Spaltes c gebracht worden ist, an der schrägen Wand e entlang nach unten bis auf das nächste darunter befindliche Gewölbe gleitet.
  • Dort wird das Röstmaterial wiederum von dem dort befindlichen Rührarm gepackt und zum nächsten Spalt gerührt usf. durch den ganzen Ofen bis unten.
  • Das Rührwerk geht nur bis zur Kante d des Spaltes c und dann wieder zurück bis zur Kante f bzw. auf .der obersten Sohle bis zur Aufgabevorrichtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mechanischer Röstofen mit übereinander angeordneten Röstsohlen zur Abröstung von Pyrit u. dgl. und mit Einrichtung zur Staubverhütung, dadurch gekennzeichnet, .daß die an sich wagerecht verlaufenden Gewölbe der Röstsohlen in radialer Richtung auf der ganzen Länge -des Radius oder einem Teil desselben unterbrochen und die einzelnen Gewölbe an diesen Unterbrechungsstellen durch schräg abfallende Wände verbunden sind.
DEG53772D 1921-05-05 1921-05-05 Mechanischer Roestofen mit uebereinander angeordneten Roestsohlen zur Abroestung von Pyrit u. dgl. und mit Einrichtung zur Staubverhuetung Expired DE356997C (de)

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